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Biels Head Coach Kevin Schlaepfer, Mitte, waehrend dem Eishockey National League A Spiel zwischen dem EHC Biel und dem HC Ambri-Piotta, am Samstag, 17. September 2016, in Biel. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Er hat ausgetobt in Biel: Kevin Schläpfer. Aber kann Biel auch ohne seinen «Hockey-Gott»? Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Keine Entlassung wie jede andere, denn mit Schläpfer endet eine «Hockey-Ära»

Die Amtsenthebung von Kevin Schläpfer unterscheidet sich von allen Trainer-Entlassungen der letzten Jahre. Eine «Hockey-Ära» ist zu Ende.



Er hat die Aufstiegsmannschaft von 2008 als Sportchef zusammengestellt. Er hat Biel zweimal als Nottrainer in der Liga-Qualifikation gerettet. 2010 ist Kevin Schläpfer schliesslich Cheftrainer und die wichtigste Person im Hockey-Unternehmen EHC Biel geworden. Der Trainer und nicht ein Spieler hat Biel in den letzten sechs Jahren personifiziert. So ist er eine Kultfigur geworden («Hockey-Gott») – und deshalb hat er jetzt seinen Job verloren.

Hin und wieder ist eine Trainerentlassung unumgänglich. Weil sonst ein Sportunternehmen ruiniert würde. Das war beispielsweise im Falle von Scott Beattie und Langnau so. In Biel ist die Ausgangslage eine ganz andere: so wie die Mannschaft spielte, so wie sie trainiert und gecoacht worden ist, war es nicht notwendig, den Trainer zu wechseln.

Der Bieler Headcoach Kevin Schlaepfer jubelt nach dem gewonnenen fuenften Auf-/Abstiegsplayoff Ligaqualifikationsspiel der NLA/NLB zwischen dem EHC Biel und dem EHC Visp am Samstag, 19. April 2014, in der Eishalle in Biel. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Schläpfer rettete Biel dreimal in der Liga-Qualifikation, so wie hier 2014 gegen Visp. Bild: KEYSTONE

Biel wäre mit ziemlicher Sicherheit nicht abgestiegen, wenn Kevin Schläpfer im Amt geblieben wäre. Und mit ziemlicher Sicherheit wird auch der Nachfolger von Kevin Schläpfer die Playoffs nicht erreichen. Warum dann die Entlassung?

Die neue Arena veränderte alles

Biel hat mit dem Einzug ins neue Stadion vor einem Jahr die Unschuld verloren. Will heissen: Seit Biel in der neuen Arena spielt, reicht es nicht mehr, Aussenseiter zu sein. Die Erwartungen sind höher geworden. Diese neuen Erwartungen personifiziert Torhüter Jonas Hiller. Der NHL-Titan ist Biels wichtigster Transfer seit dem Wiederaufstieg von 2008. Und so ist er auch der wichtigste Einzelspieler. Mehr noch: zum ersten Mal seit der Rückkehr in die NLA ist ein Spieler in Biel wichtiger geworden als der Trainer.

Die Bieler Fans verfolgen das Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Biel und dem SC Bern, am Samstag, 24. September 2016, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Mit der neuen Arena stiegen die Ansprüche. Bild: KEYSTONE

Wenn die höheren Investitionen in Infrastruktur und Mannschaft nicht zinsen, wenn die hohen Erwartungen nicht erfüllt werden, dann kommt im Umfeld, bei den Investoren, Unruhe auf.

Bis und mit der letzten Saison war der Trainer unantastbar. Kevin Schläpfer war das Gesicht des EHC Biel. Als ihn der Verband im letzten Herbst als Nationaltrainer wollte, durfte er nicht gehen. Biel wollte seinen Star, sein Gesicht, ja, seine Seele nicht verkaufen. Der EHC Biel schien ohne Kevin Schläpfer so undenkbar wie der HC Davos ohne Arno Del Curto. So gesehen ist Kevin Schläpfers Entlassung die ungewöhnlichste der letzten Jahre. Mit ihm geht eine Ära zu Ende.

Niemand wagt zu sagen, dass Hiller die Mannschaft nicht besser macht

Der Transfer von Jonas Hiller hat alles verändert. Ob er will oder nicht – ihm ist die Rolle des «Hockey-Gottes» zugeschoben worden. So klug es vom Marketing her war, den Transfer des ehemaligen NHL-Torhüters zu feiern und grosse sportliche Hoffnungen zu wecken, so verhängnisvoll sollte sich diese Entwicklung für Kevin Schläpfer erweisen.

Biels Goalie Jonas Hiller ist geschlagen, waehrend dem Meisterschaftsspiel in der NLA zwischen dem EHC Biel und den SCL Tigers, am Freitag, 11. November 2016, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Gar nicht so gut, wie alle denken. Zumindest auf Dauer nicht: Jonas Hiller. Bild: KEYSTONE

Wenn Jonas Hiller im Tor steht und die Mannschaft nicht besser spielt, ja, wenn sich abzeichnet, dass es nicht einmal für die Playoffs reicht – wer ist dann schuld? Sicher nicht Jonas Hiller. Sicher nicht der Torhüter, der sich in der NHL bewährt hat. Niemand wagt es zu sagen, dass Jonas Hiller auch nicht besser ist als einst Reto Berra. Niemand wagt zu sagen, dass Jonas Hiller auf Dauer die Mannschaft nicht viel besser machen kann. Niemand wagt zu sagen, dass auch mit Jonas Hiller mehr als eine Playoff-Qualifikation nicht möglich ist.

Und so bleibt in der Krise, in den Tagen der enttäuschten Hoffnungen, nur ein Sündenbock: der Trainer. Kevin Schläpfer. Er muss gehen, weil er die unrealistischen Erwartungen des Umfeldes in Biel nicht erfüllen kann.

Nati-Theater war der Anfang vom Ende

Ist Kevin Schäpfer also sozusagen ein unschuldiges Opfer? Nein, ganz so einfach ist es nicht. Biels Manager Daniel Villard sollte Nationalmannschafts-Direktor Raëto Raffainer eine Rechnung schicken. Sein Versuch, im letzten Herbst Kevin Schläpfer als Nationaltrainer abzuwerben, hatte weitreichende Folgen.

Die Tränen bei Kevin Schläpfer, als er nicht zur Nati durfte

Das ganze Theater, das in einer tränenreichen Absage endete, hat die Autorität von Kevin Schläpfer untergraben. Nicht so, dass er nicht mehr hätte Biels Trainer sein können. Aber stark genug, dass er seither nicht mehr unantastbar, unentlassbar ist. Der Gedanke, dass es vielleicht auch ohne Kevin Schläpfer gehen muss, ist seither wie ein böser Geist in Biel eingekehrt.

Charisma auch wegen Verletzung weg

Dazu kommt viel Pech. Eine Infektion im Knie macht es Biels Trainer diese Saison unmöglich, auf dem Eis zu arbeiten. Kevin Schläper ist ein «Energie-Trainer» wie Arno Del Curto. Also eine charismatische Führungspersönlichkeit, die mit ihrer Präsenz Energie in die Kabine bringt. In diesem Herbst hat Kevin Schläpfer viel von seinem Charisma verloren. Weil er die Energie erst einmal dafür braucht, wieder ganz gesund zu werden.

Steigt Biel ohne Kevin Schläpfer ab?

Langnau ist durch die Verpflichtung von Heinz Ehlers eine neue, eine bessere Mannschaft geworden. Biel wird durch die Entlassung von Kevin Schläpfer nicht eine bessere Mannschaft. Vielmehr kommt nun eine dramatische, turbulente Phase. Der «Schläpfer-Blues». Sozusagen eine Entzugskur. Die Entwöhnungsphase von Kevin Schläpfer. Der EHC Biel muss zum ersten Mal seit dem Wiederaufstieg ohne charismatische Führungspersönlichkeit auskommen. Ohne «Hockey-Gott». Ein Hockey-Universum, das so sehr auf seinen Trainer zentriert war, hat sein neues Zentralgestirn verloren.

Biel wird vorerst keinen Trainer finden, der in Kevin Schläpfers Schuhen stehen, der ein neues Zentralgestirn sein kann. Die grosse Frage ist: kann Biel auch mit einem gewöhnlichen Trainer erfolgreich sein? Für diese Saison lautet die Antwort: Nein.

Bald ein Plätzli für Biel? Alle NLA-Absteiger seit Einführung der Zwölfer-Liga

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gondeli 15.11.2016 11:03
    Highlight Highlight Ich find's ja geil. Da jammern die sie wollen den Schläpfer behalten, dann doch nicht, dann doch wieder, dann doch nicht. Werde das Gefühl nicht los, dass Biel ein äusserst amateurhaft geführter Verein ist. Da ist der Abstieg wahrlich nicht weit.

    Bin ich froh, haben wir dies im Emmental zum Glück im Griff!

    Ho-Ho-Hopp Langnou!!! Plee-Offs mir chöme!
    • Against all odds 15.11.2016 11:33
      Highlight Highlight Bitte vor der eigenen Tür kehren. Man kann ja Langnaufan sein, aber deine Kommentare sind fast ausnahmslos nur peinlich.
  • Grundi72 14.11.2016 22:51
    Highlight Highlight Schläpfer war schon immer (vor allem von den Medien) komplett überschätzt. Aber mit ihm ganz Biel.
  • Lueg 14.11.2016 22:26
    Highlight Highlight Ein Trauerspiel in 4 Akten.
    Seit den Tränen hat Schläpfer seine Magie verloren. In der Sportart für harte Männer ist er für immer angeschlagen.
    Ich hoffe, dass Biel eine gute Wahl trifft. Auch wenn Leuenbeger in der Nähe wohnt ist er keine Alternative. LL war bis jetzt nur Assistent von Traineren und in den PO von einem Mental Coach. Die Spiele in denen er der alleinige Chef war, waren nach allen Entlassung die Erfolgesehr durchzogen bis nicht vorhanden. Wer LL zum Head Coach in der NLA macht setzt auf das Modell Fischer. Das wusste ML von Anfang an.
    • Theo Retisch 14.11.2016 22:43
      Highlight Highlight @Lueg zuerst fand ich Deinen Beitrag übertrieben. Nach nochmaligen Nachdenken muss ich Dir recht geben. Ich erinnere mich an Ch. Weber. Als der damals mit der Begründung Burn Out beim ZSC verschwand hat er seinen Rückhalt sls Trainer Verloren.
      Besonders scharf finde ich die Analyse von LL. Es scheint, dass Langnau und Gotteron die selben gedanken hatten. LL wäre sicher in beiden Fällen die günstigere Lösung gewesen.
    • länzu 14.11.2016 23:12
      Highlight Highlight Was willst du jetzt ganz genau sagen, mit deiner Aussage. Wer zum Teufel hat denn den SCB zum Meister gecoacht? Vielleicht ML oder was. Ich bin der Meinung, dass Laser sehr viel Glück hatte und alles für ihn lief. Auf alle Fälle haben die Jungs an ihn geglaubt, sonst hätte man diesen Lauf nicht hingekriegt. Ob er ein grosser Trainer ist, wage ich zu bezweifeln und ob er für Biel die richtige Wahl wäre, auch. Aber ganz so unschuldig am letzten Meistertitel der Berner war er nicht.
    • Lueg 15.11.2016 08:03
      Highlight Highlight @Länzu der Titel war verdient ohne Frage. Doch LL desshalb als grossen Trainer zu sehen ist einfach falsch. Neue Systeme können nicht mehr eingeübt werden in so kurzer Zeit. Die Spannungen zwischen Trainer und Mannschaft waren weg. Die neue Freiheit haben die Spieler genutzt und umgesetzt. Zu dem hat der Mentaltrainer die Schranken gelöst und den Glauben ans Unmögliche eingepflanzt. Es ist aber etwas Anderes eine Mannschaft von A bis Z aufzubauen neue Spieler zu integrieren sowie die Erwartungen des Umfeldes zu erfüllen. Als Meistertrainer ist dieser Druck ungleich höher.
  • weepee 14.11.2016 21:32
    Highlight Highlight Da bringt alle Polemik drum herum nichts, die Entlassung Schläpfers ist sportlich, bzw. faktisch gesehen die logische Folge. Der Kevin wird seinen Weg schon machen.
  • länzu 14.11.2016 21:06
    Highlight Highlight Früher sagte man Papier sei geduldig. Jetzt sind es die Websites. Was da der Eismeister wieder für Theorien aufstellt ist ja unmöglich. Nach einer solchen Phase kannst du ja nur noch den Trainer wechseln. Denke schon, dass das in diesem Fall etwas bringt. Was ich auch unterschreiben ist die Bemerkung zu Raffainer, wobei ich noch einen Schritt weitergehen würde. Zur Rechnung würde ich ihm noch ein Stadionverbot auferlegen.
  • Theageti 14.11.2016 20:52
    Highlight Highlight Ich denke für Kevin ist es sicherlich nicht das schlimmste. Er hat nun endlich mal Zeit wieder komplett gesund zu werden und etwas zu relaxen. Das Sorgenkind Biel hat ihm in den letzten Jahren viele Nerven gekostet und viel Stress gegeben.

    Wie es bei Biel weitergeht bin ich seeehr gespannt..

    DANKE KEVIN FÜR ALLES! BIELER HOCKEY-GOTT 4 EVER!!!
  • doomsday prophet 14.11.2016 20:39
    Highlight Highlight schläpfer hat biel letzte saison in die ligaquali gecoacht, nur hats wohl keiner gemerkt, da diese ja nicht gespielt wurde.......
  • bienli 14.11.2016 19:58
    Highlight Highlight Mit Gustavsson bekäme Biel die Ideale Lösung
  • fan-crack2 14.11.2016 19:46
    Highlight Highlight Kevin geht von Biel und Lars leuenberger übernimmt!
  • Ano Nym 14.11.2016 18:56
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht wieso so viele denken der sollte jetzt die nati coachen.
    Wenn wir trainer anstellen die nicht mal etwas in der heimischen liga gewinnen konnten, wie können wir dann von denen erwarten dass sie im internationalen wettbewerb plötzlich besser sind?
    Charme und kommunikation sind sicher wichtig, durch nette phrasen gewinnt man aber keine spiele
    • dwight_schrute 15.11.2016 08:09
      Highlight Highlight Wenn ich mich recht entsinne, wurde Fischer bei Lugano auch zuerst entlassen, bevor er Nati-Trainer wurde. Versteh mich nicht falsch, ich möchte Kevin Schläpfer nicht als Nati-Trainer. Fischer wurde aber Nati-Trainer und das obwohl er auch seine Mühe hatte mit gewinnen in der heimischen Liga... Naja, er hat ja jetzt auch Mühe mit gewinnen von internationalen Spielen, von dem her passts irgendwie.
  • Tikkanen 14.11.2016 18:30
    Highlight Highlight ...Laser wird's in Biel versuchen, da luegt der Stoney schon. Aber ohne nennenswerten Erfolg. Diese Bieler Schtoglihünd könnte selbst Scotty Bowmann nicht ins Playoff coachen😳 Loosertruppe per excellence😂 Und der Kevin wird Weihnachten in der Leventina feiern...😮
    • fan-crack2 14.11.2016 19:39
      Highlight Highlight wer ist Laser?
    • Lindros88 14.11.2016 20:58
      Highlight Highlight Vielen Dank Tikkanen, für deine immer wieder sehr wertvollen Beiträge! Ich denke wir alle haben deine Kernaussage mittlerweile verstanden: Der SCB ist super, alle anderen sind Looser!
      So langsam nervt es...😒
    • CheGue 14.11.2016 21:53
      Highlight Highlight Dann kennst du aber Stoney wirklich nicht, Tikkanen! Oder glaubst du wirklich er erkundigt sich nicht bei ehemaligen Mitspielern?! Und er wird einiges erfahren.......
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nashville98 14.11.2016 17:21
    Highlight Highlight Was wäre das für eine Geschichte :

    Gaëtan Haas wechselt vom EHCB zum grossen Kantonsrivalen SCB

    Und Lars Leuenberger (letzte Saison Meistertrainer SCB) übernimmt den EHCB per sofort.
    • fan-crack2 14.11.2016 19:40
      Highlight Highlight ja, so eine Vorstllung hatte ich auch
  • joe 14.11.2016 17:18
    Highlight Highlight Ob Lars Leuenberger schon schaut wie lange er von Moosseedorf nach Biel braucht!?!

    Wobei Gustavsson schon 2x im bieler Stadion gesichtet wurde!

    Auf jeden Fall ist gute Unterhaltung mit dem Eismeister vorprogrammiert! ;-)
    • CheGue 14.11.2016 21:55
      Highlight Highlight Eines versichere ich dir: Mit Gus hätte Biel auf jeden Fall einen guten Ausbildner .......
    • Baccaralette 15.11.2016 07:42
      Highlight Highlight Rojo, obs dann auch wirklich was nützen würde..ich meine sie haben jetzt einen Stargoalie und spielen nach wie vor am selben Ort wie jedes Jahr..von daher *mit dem Kopf wackel*
  • 8004 Zürich 14.11.2016 17:10
    Highlight Highlight Hmm...

    http://www.nzz.ch/sport/eishockey/ehc-biel-kevin-schlaepfers-schwierigste-mission-ld.119921

    Vom 2.10.2016, also vor 11 Spieltagen ist dieser Bericht erschienen. Bilanz seit da: 2 Siege, 9 Niederlage. Krass!
  • Steven86 14.11.2016 16:33
    Highlight Highlight So und jetzt soll der Schläpfer die Nati übernehmen und der Fischer sowie der Schwede als Assis dienen.
    • fan-crack2 14.11.2016 19:40
      Highlight Highlight ich denke, dass er in die Nati kommt, und fischer geht
  • ben_fliggo 14.11.2016 16:31
    Highlight Highlight Das war's dann mit dem EHC Biel in der NLA.
    • Der müde Joe 14.11.2016 16:39
      Highlight Highlight Na naaaaa! Nicht gleich den Kopf in den Sand stecken!
  • Tom B. 14.11.2016 16:26
    Highlight Highlight Danke für alles, aber das war überfällig!!
  • DeineMudda 14.11.2016 16:26
    Highlight Highlight Chläusi bring uns den Artikel!! Biel hat scheinbar nicht auf dich hören wollen...
  • Der müde Joe 14.11.2016 16:25
    Highlight Highlight Das war absehbar. Dumm nur, dass der Trainerposten der Nati schon besetzt ist ...oder vielleicht nicht mehr lange! ;)
  • caschthi 14.11.2016 16:12
    Highlight Highlight Uh wow was für News! Unerwartet meinerseits.. Jetzt wird es spannend..

    Er macht sicher Nationalmannschaft jetzt.
    • Against all odds 14.11.2016 16:26
      Highlight Highlight ja klar, bei diesem Leistungsausweis...
    • caschthi 14.11.2016 16:42
      Highlight Highlight Ja, bei diesem Leistungszeugnis!
      "Zuvor rettete er den EHCB dreimal in der Liga-Qualifikation, teilweise mirakulös vor dem Fall in die National League B. Dreimal führte der charismatische Trainer, der zuvor als Sportchef amtete, die Bieler auch in die Playoffs."
    • Against all odds 14.11.2016 16:56
      Highlight Highlight Ja, Herr Blocher. Klar ist er charismatisch und einer der besten Motivatoren. Aber als Naticoach benötigt man doch schon etwas mehr Ahnung von Taktik und System. Vor allem dann, wenn man auf einen Gegner während des Spiels reagieren muss. Und da hat er doch einige Defizite.
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