Sport
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Fans of FC Basel walk across the Kornhausbruecke prior to the Swiss Cup final soccer match between FC Basel and FC Zuerich at the Stade de Suisse Stadium in Bern, Switzerland, Monday, April 21, 2014. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Polemik

Eismeister Zaugg

Warum wir uns für unseren Klubfussball schämen müssen

Also doch: Das Osterwochenende hat uns eindrücklich vor Augen geführt, was wir eigentlich schon lange wissen: Unsere Hockeykultur ist um Welten besser als unsere Fussballkultur. Eine Polemik.



Unsere Hockey- und Fussballsaisons hatten soeben ihre jeweiligen Höhepunkte in der Zeitspanne von drei Tagen. Am Samstag holten die ZSC Lions durch ein 2:1 nach Penaltys in Kloten den Titel. Am Ostermontag gewann der FC Zürich durch ein 2:0 über den FC Basel den Cup.

Welch ein Unterschied! Die gesamte Eishockey-Finalserie zwischen den Lokalrivalen ZSC Lions und Kloten Flyers war ein Hockeyfest. Zelebriert von anständigen Fans und Spielern. In den vier Final-Partien jammerten die Trainer nicht ein einziges Mal über die Schiedsrichter.

ZSC-Trainer Marc Crawford haelt den Pokal, nach ihrem Meisterschaftssieg im vierten Playoff Finalspiel der National League A gegen die Kloten Flyers am Sonntag, 20. April 2014, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Trotz der ZSC-Dominanz in der Finalserie gab es keine einzige Schiedsrichterdiskussion. Bild: KEYSTONE

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Sind Sie auch der Meinung, dass die Schweizer Hockeykultur um Welten besser ist als diejenige im Fussball?

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  • Ja, die vergangenen Tage haben es wieder eindeutig aufgezeigt.74%
  • Nein, hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.20%
  • Die Sportler und ihre Fans sind doch alle nicht ganz sauber.5%

Unanständige Fans und unanständige Trainer

Der Fussball-Cupfinal war hingegen ein beschämendes Schauspiel mit unanständigen Fans und unanständigen Trainern. Das Jammern über die Schiedsrichter ist ganz einfach lächerlich. Nur sagt im Fussball niemand mehr, wie viele Kaiser bei uns auf allen Ebenen ohne Kleider herumlaufen.

Die moderne Technik ermöglicht es uns, Entscheide der Unparteiischen in Zeitlupe zu studieren. Ich befasse mich zwar journalistisch wenig mit Fussball, habe aber Freunde, die in zentralen Positionen im Fussball-Business tätig sind. Weshalb ich mich sehr für das kurzhosige Sportbusiness interessiere. 

Referee Patrick Graf (R) shows a red card to FC Basel's Giovanni Sio (L) next to Valentin Stocker during their Swiss Cup final soccer match against FC Zurich in the Stade de Suisse stadium in Bern April 21, 2014. REUTERS/Ruben Sprich (SWITZERLAND - Tags: SPORT SOCCER)

Schiedsrichter Graf zeigt Giovanni Sio im Cupfinal die rote Karte. Bild: Keystone

Der ach so umstrittene Entscheid von Schiedsrichter Patrick Graf ist durchaus vertretbar. Die TV-Bilder lassen sich durchaus objektiv auch so interpretieren: Basels Giovanni Sio lässt sich ganz klar fallen. Es ist eine Schwalbe. Kommt dazu, dass er von Zürichs Jorge Teixeira wahrscheinlich ausserhalb des Strafraumes zurückgehalten wird. Die Verwarnung ist berechtigt, der Platzverweis ebenso. Wie gesagt: Die TV-Bilder können (aber müssen nicht) objektiv so gesehen werden.

Das Schiri-Theater ist lächerlich geworden

Auch im Eishockey gibt es gelegentlich Chronisten, die mangels Sachkenntnis gegen die Unparteiischen polemisieren. Aber diese Einfaltspinsel haben keinen Einfluss. Die gesamten Playoffs sind im Eishockey ohne einen spielentscheidenden Schiedsrichter-Fehlentscheid und ohne Schiedsrichter-Polemik über die Bühne gegangen. 

Der Respekt vor den Unparteiischen ist im Eishockey mit ganz wenigen Ausnahmen auf allen Ebenen – bei den Zuschauern, den Medien, den Präsidenten, den Sportchefs, den Trainern und den Spielern – im Quadrat grösser als im Fussball. Dazu trägt auch eine speditiv arbeitende, kompetente und gut funktionierende Liga-Justiz bei, die Missetäter eine Strafe zuführt. Das ist keineswegs selbstverständlich. Eishockey ist als Schauspiel auf und neben dem Spielfeld noch emotionaler als Fussball.

Schiedsrichter Marc Wiegand waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und den ZSC Lions am Sonntag, 26. Januar 2014, in der Kolping Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Im Eishockey wird den Schiedsrichtern mehr Respekt entgegengebracht. Bild: KEYSTONE

Die Jammerei nützt in Europa nichts

Die Auswirkungen der fehlenden Fussballkultur sind inzwischen nicht mehr zu übersehen. Die Trainer und Spieler haben sich im helvetischen Fussball so an Schiedsrichterkritik gewöhnt, dass es kaum noch jemand zu sagen wagt, wie lächerlich das ganze Theater geworden ist. Mit Folgen: Dass unsere Klubs in Europa – anders als im Eishockey – einfach noch nie auf einen grünen Zweig gekommen sind, hat durchaus mit dieser fehlenden Kultur zu tun. 

In den europäischen Wettbewerben kümmert das Jammern über die Schiedsrichter halt niemanden. Die fehlende Disziplin der Spieler hat zuletzt direkt zum europäischen Scheitern des FC Basel geführt. Und das schäbige Verhalten der FCB-Fans hat die Schande eines Geisterspiels nach sich gezogen – und niemand regt sich mehr richtig darüber auf. Die FCB-Führung hat das Fehlverhalten der eigenen Fans in Salzburg nie öffentlich klar, unmissverständlich und mit aller Konsequenz verurteilt. Gott sei dank wird unsere Fussball-Nationalmannschaft von Spielern getragen, die im Ausland Fussball-Anstand gelernt haben.

The teams in the empty stadium prior to the UEFA Europa League quarter final first leg soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and Spain's Valencia CF behind closed doors at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Thursday, April 3, 2014. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Der FC Basel hat das Fehlverhalten seiner Fans trotz der Schande eines Geisterspiels nie konsequent verurteilt. Bild: KEYSTONE

Nichts tun hilft auch nicht

Es ist letztlich kein Wunder, dass nicht einmal mehr bei einem Cupfinal-Klassiker wie Basel gegen den FCZ das Stadion gefüllt werden kann. Die berechtigte Angst vor dem pöbelnden Fans dürfte manch anständigen Familienvater davon abgehalten haben, am Ostermontag nach Bern zu fahren. Es gibt ohnehin ja kaum mehr ein Schlüsselspiel ohne die Furcht vor Fan-Saubannerzügen. Wir müssen uns wegen gewisser Auswüchse unseres Klubfussballs schämen.

Der Fanmarsch der FCZ-Fans durch die Berner Altstadt, vor dem Cupfinal zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich, am Ostermontag, 21. April 2014 in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Fans of FC Zurich march through the streets of Bern, prior to the Swiss Cup final soccer match between FC Basel and FC Zurich at the Stade de Suisse stadium in Bern, Switzerland, Monday, April 21, 2014. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Die Angst vor Ausschreitungen hält anständige Fans vom Stadionbesuch ab. Bild: KEYSTONE

Ein zentrales Merkmal einer Sportkultur ist der Respekt gegenüber den Schiedsrichtern auf allen Ebenen – und der Anstand der Fans. In diesen Bereichen ist es, wie dieser beschämende Cup-Final wieder einmal gezeigt hat, im Schweizer Klubfussball nicht gut bestellt. Es ist erstaunlich, dass die Klub-, Verbands- und Liga-Führungen gegen diese Missstände nicht energisch einschreiten.

Weder die Klubs noch eine Verbands- oder Liga-Führung können eine heile Fussball-Welt erschaffen. Aber es wäre sehr wohl möglich, die Schiedsrichter viel besser zu schützen, die motzenden Trainer zu bestrafen und das Fehlverhalten der Fans härter zu sanktionieren und unsere Fussball-Kultur zu verbessern.

So, habe fertig. Ende der Polemik.

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ufpasse_mir-hend_enHertesiech 23.04.2014 10:02
    Highlight Highlight Oh je oh je.. Also wirklich ich glaub ihr habt euch den fingernagel abgebrochen, war es denn unanstendig ach wie tragisch! Geht nach amerika kauft euch dort ein ice hockey ticket geht es anschauen und dann ans anschlissende fest! Pha in der schweiz ist es nur ein tunter sport ganz ehrlich hier ist es ballet auf eis nur das hir die ballerinas fast keine zähne mer haben! Mal ganz ehrlich führt euch doch nich so auf als ob es sooo schlimm währe mein gott also wirklich ihr seid memmen wenn ihr es schlimm findet wie gesagt in amerika ist es genau umgekehrt und dort feiern sie und machen nicht solche dramen euch fallt doch einfach nichts mehr neues ein um darüber zu berichten! Mir würden da aber einige dinge einfallen; mobbing an schulen die ausarten, oder immer mehr jugendliche versauen sich das leben durch alkohol und drogen also bitte schreibt nicht soo memmige sachen das ist doch einfach typisch schweiz, immer soo arm! Ich bin schweizerin aber auf mein land kann und will ich nicht stolz sein!
  • greenfields 22.04.2014 21:57
    Highlight Highlight Was waren das doch noch für Zeiten, als der Cupfinal am Ostermontag Pflicht war, man sich vor dem Mittag an die Front am Bärenplatz traf, das freundschaftliche und festliche Treiben der Fans der beiden Finalisten untereinander miterleben konnte. Dass dies heute nicht mehr möglich ist, zeigt, was für ein Armutszeugnis ein gewisser Teil der heutigen "Fanszene" ist. Wobei ich mich hüte, die wirklichen Fans in den gleichen Abfallkübel wie die Chaoten zu schmeissen. Schuld tragen dafür vor allem der Verband, die Clubs und leider auch viele der Fans. Die Verbands- und Clubverantwortlichen verlustieren sich lieber in den VIP-Logen und schauen bewusst desinteressiert weg von diesem Pöbel, viele Fans marschieren mit diesen Chaoten mit statt sich klar und unmissverständlich von ihnen zu distanzieren. Und nun jammert man, dass ein Cupfinal, der mit der gleichen Affiche im Ausland mehrfach überbucht wäre, nur gerade 2/3 des Stadions zu füllen vermag. Selber schuld, solange den Verbands- und Clubverantwortlichen dieses Chaotentum völlig egal ist, sie inkl. den Möchtegern- und Alibi-Fanbeauftragten nichts, aber auch gar nichts gegen diese Idioten zu unternehmen bereit sind, wird sich auch nichts ändern. Darum auch selber schuld, gehen viele Cupfinalstammkunden heute nicht mehr hin.
  • Bama 22.04.2014 17:07
    Highlight Highlight Schuster bleib bei deinen Leisten
  • Darkside 22.04.2014 15:38
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, ich bin froh gehen diese Affen alle zum Fussball, dann kann man in Ruhe Hockey geniessen.
  • Habla_Chefe 22.04.2014 15:37
    Highlight Highlight Leck ist das ein doofer und unwaher Artikel. Dann noch die Kommentare da unten "Es stimmt geh nie mit Sohn an Spiel da ich angst habe" da streuben sich mir die Haare. Waren wohl seit 15 Jahren nicht mehr an einem Spiel und da in den Medien so schlecht darüber geschrieben wird, muss es ja auch so schlimm sein darum gehe ich nicht. Statt sich selber mal ein Bild davon zu machen anstelle immer den Mainstream Medien glauben. Herr Zaugg Ist Ihnen langweilig weil die ach so tolle Eishockey Saison vorbei ist? Gehen Sie in die Ferien und lassen Sie Leute über Fussball schreiben die was davon verstehen.
    • Darkside 22.04.2014 16:50
      Highlight Highlight Wem soll man denn glauben? Den vermummten Pyro-Primaten? Den Randalierern, Prüglern und Dieben? Deren Befürwortern wie Du einer zu sein scheinst? Klar.
      Ob es stimmt dass es für Familien gefährlich ist oder nicht tut eigentlich nichts zur Sache, aber es ist deren Schuld dass viele Leute nicht mehr ins Stadion gehen zu sogenannten Hochrisikospielen, ob's Dir passt oder nicht.
    • Pathossommer 22.04.2014 23:11
      Highlight Highlight So ein Quatsch. Wenn du den Fussball liebst, gehst du ins Stadion. Gefährlich sind Schweizer Stadien nun definitiv nicht. Den seltenen Problemen kann man ja aus dem Weg gehen.
  • Olaf Olafson 22.04.2014 14:58
    Highlight Highlight "Gott sei dank wird unsere Fussball-Nationalmannschaft von Spielern getragen, die im Ausland Fussball-Anstand gelernt haben."

    Mhmm... Granit Xhaka wurde am Samstag mit gelb-rot vom Platz gestellt, danach diskutierte er mit dem Schiri auf dem Platz und an der PK verlangte er die Absetzung des Schiris.
  • Mipac72 22.04.2014 13:40
    Highlight Highlight Eishockey ist halt was für Leute mit Niveau - Fussball halt was für.......
    • ufpasse_mir-hend_enHertesiech 23.04.2014 10:36
      Highlight Highlight Hahahahaha hebfressi du hesch doch kei gschmack tunte sport uf ice isch das man !
  • Stoeberhase 22.04.2014 12:55
    Highlight Highlight Was ist mit dem Vermummungsverbot? Muss Albi recht geben, es geht nur über die Geldbörse der Vereine. Keine Zuschauer = Keine Einnahmen.
  • pkbarca 22.04.2014 12:36
    Highlight Highlight dieser satz " ich beschäftige mich zwar wenig mit fussball"
    sagt schon alles über diesen beitrag !
    • oli4 22.04.2014 13:38
      Highlight Highlight Bleiben Sie bitte Eismeister Herr Zaugg... aber zum Platzwart reicht es meiner Meinung nach nicht.
  • Donald 22.04.2014 12:23
    Highlight Highlight Selten so etwas in allen Punkten falsches gelesen.

    1. Auch im Eisockey gab es schon oft Ausschreitungen. Davon abgesehen gab es im Schluefweg fast keine Tickets für Lions-Fans, daher kann es gar nicht zu so einer Situation kommen. Schade allerdings, da das Auswärts-Erlebnis für die friedlichen 99% der Fans etwas sehr schönes ist.

    2. Entscheide im Eishockey haben fast nie einen so spielentscheidenden Charakter. Z.B. Spieler werden nur 2 Minuten vom Eis verbannt, ein Penalty ist nicht zu 90% ein Goal und es fallen mehr Tore im Eishockey warum ein Tor auch nicht so wichtig ist.

    3. Der FCB ist wohl die einzige schweizer Mannschaft, die seit beinahe 20 Jahren europäisch nicht gescheitert ist.

    4. So wenig Leute hatte es wohl grösstenteils wegen den überrissenen Ticketpreisen. Ich wollte mir die 40 bzw. 80 Franken plus Anfahrtskosten auch nicht leisten. Maximal die Hälfte wäre OK für mich.

    5. Keine Ahnung seit wann der Respekt gegenüber dem Schiri ein zentrales Element im Sport ist? Respekt ist ein grosser Begriff. Ich denke so lange der Schiri körperlich nicht angegriffen wird, darf man auch einmal motzen. Ich habe schon vielen Sportveranstaltungen beigewohnt und war schon in drei Mannschaftssportarten über mehrere Jahre aktiv. Dabei wurde eigentlich immer über den Schiri diskutiert. Er ist eben ein zentraler Teil des Spiels, das ist darum einfach logisch.
  • headorn1 22.04.2014 12:10
    Highlight Highlight In der Schweiz sind die Märsche der Fussballfans noch die einzigen Proteste gegen unsere Starbücksgesellschaft. Ihr versteht die Anliegen dieser Menschen nicht. Sie machen Krawall aus gutem Grund.
    • jdd2405 22.04.2014 13:54
      Highlight Highlight Hört euch das an: "Krawall aus gutem Grund". Solche Aussagen sind eine Ohrfeige für alle Ladenbesitzer, die ihre Schaufenster teuer ersetzen müssen. Nein, mit einem guten Grund hat das nichts zu tun. Wem die Argumente ausgehen, dem bleibt halt nur noch Gewalt! Beschämend.
  • Albi Gabriel 22.04.2014 11:34
    Highlight Highlight Jetzt wird wieder über alle möglichen komplizierten und kostenintensiven Lösungen gelabert. Dabei wäre es so einfach:
    Bei Sachbeschädigungen oder sonstigen Ausschreitungen wird für beide Teams das nächste Heimspiel ein Geisterspiel. Damit wird es den Idioten verunmöglicht unter den echten Fans unterzutauchen, da es den echten Fans ziemlich bald stinken wird, kein Spiel mehr im Stadion verfolgen zu dürfen. Die soziale Kontrolle würde endlich wieder funktionieren und alles ohne zusätzliche Polizei, teurere Tickets o.ä. Nach ein paar Runden wäre das Problem erledigt.
  • NewYork09 22.04.2014 11:28
    Highlight Highlight Ich finde Klaus Zaugg hat recht, unsere Fussballkultur ist bedenklich. Nie würde ich mit meinem Sohn an einen Cupfinal gehen. Und es geht dabei nicht ums Geld !
    Dieser Fanaufmarsch sollte nur gebilligt werden, wenn keine Vermummten dabei sein können. Ich bin mir sicher, diese Feiglinge würden sich eher in die Hosen machen, als nur ein falsches Wort zu sagen, wenn man genau erkennen könnte was für Vollpfosten es sind !!!!! Es ist schlimm, dass es nicht mehr möglich ist, ohne Gewalt und Beschädigungen einen Fussballmatch zu besuchen ! Was für ein Armutszeugnis für die Schweiz !
  • der nörgler 22.04.2014 11:16
    Highlight Highlight nun, im Eishockey gibt es einen Einzelrichter, der sofort urteilt. Vielleicht werden Schiris auch darum nicht angetastet. Der Fussballverband lässt doch die eigenen Schiris im Regen stehen. Wie am Cupfinal zum Teil auf den Schiedsrichter eingeredet wurde... Das müsste man einfach ahnden. Der Schiri pfeift, mal schlecht, mal gut. Aber was er sagt, das gilt. Das ewige Motzen regt mich als Zuschauer extrem auf.
    Und noch etwas unterscheidet z.B. Eishockey oder Handball vom Fussball (wahrscheinlich neben dem IQ der Ausübenden...): Eishockeyspieler und Handballer sehen sich als Teamspieler. Die Gemeinschaft steht über dem Individuum. Das ist im Fussball nicht so. Schau sich doch einer diese Gecken an, wie sie mit gestylten Haaren in ihre Superautos klettern. Da lob ich mir (als HCD-Fan) den Matthias Seger, fährt mit dem Velo ins Training und gibt als Captain einem Mitspieler den Pokal, damit der ihn als ersten in die Höhe stemmen kann. Vorbilder auf und neben dem Platz. Die gibts im Fussball kaum, die Kurve ist davon nur ein Abbild. Immerhin (als FCZ-Fan) kann man sehen, dass es in der Kurve durchaus intelligente Leute gibt. Diejenigen nämlich, die die Plünderer gezwungen haben, das geklaute Gut wieder zurückzugeben.
  • holzgase 22.04.2014 10:59
    Highlight Highlight teile die meinung von EISHOCKEY-fachmann zaugg nur ansatzweise...die unzähligen pyros im hallenstadion(!) schweigt er tot und der hauptgrund des leeren stadions ist meiner meinung nach die preispolitik des sfv, da muss der verband ebenfalls seine hausaufgaben machen (hätte er nach dem cupfinal 2013 eigentlich schon machen müssen)...aber ja, gönnen wir nun das momentum der 'sportstadt' zürich...vielleicht lenkt es mal wenigstens bis am sonntag vom nervigen hafenkranthema ab...
    • Miautsch 22.04.2014 12:47
      Highlight Highlight Du kennst den Unterschied zwischen einem Spiel und einer Meisterfeier aber schon?! während dem public viewing ging kein einziger Pyro ab.
      ich erinnere dich an ein Spiel gegen Kloten. da wurden die Personen sofort vom Sicherheitsspiel rausgenommen. würde man beim Fussball nie machen.
  • baringo 22.04.2014 10:34
    Highlight Highlight lustig. jetzt werden also auch noch spieler dafür verantwortlich gemacht, wenn im retortenhaus caprisonnen fliegen.
  • Ali 22.04.2014 10:26
    Highlight Highlight was für ein vergleich; kein schwein schaut hockey !
    • hockeyaner 22.04.2014 11:55
      Highlight Highlight Vermutlich Ali-Bengali sagt schon alles!
  • Crosby87 22.04.2014 10:24
    Highlight Highlight Zum Bild der Zürcher beim Marsch: Bei den Typen zuvorderst handelt es sich um ein "Ausgewächs" einiger FCZ-Supporter, die von der Südkurve grundsätzlich weder unterstützt noch akzeptiert werden. Da gabs vor einiger Zeit auch mal einen Streit in der Kurve deswegen. Das sind auch jene, die in Bern alles zusammengeschlagen haben.
    • Duc 22.04.2014 12:51
      Highlight Highlight Weder unterstützt noch akzeptiert? Und trotzdem laufen ihnen alle wie dumme Schafe hinterher? Glaubst du den Stuss, den du schreibst?
  • Tobias K. 22.04.2014 09:48
    Highlight Highlight Wieder einmal eine knackige Aussage lieber Eismeister. Aber nicht ganz unwahr. Es ist wirklich traurig mit unserem Fussball. Eine Liga die ein so tiefes Niveau hat, dass es fast schmerzt. Und Schlagzeilen werden auch nur mit Prügeleien und Randalen gemacht. Man hat wirklich Angst als Papa mit den Knöpfen ins Stadion zu gehen. Da hat im Eishockey doch ein Umdenken stattgefunden. Klar kracht's hie und da zwischen den Fans aber man kann gefahrlos ins Stadion gehen und tolles Eishockey auf Super-Niveau geniessen. Unsere NLA muss sich auch nicht in der Welt verstecken. Somit wundert's mich nicht, dass die Zuschauerzahlen im Fussball schwinden.
    • verwumpi 22.04.2014 12:47
      Highlight Highlight Sorry aber das einzige wovon man angst haben muss sind Gummischrot, Tränengas und Wasserwerfer. Wer diese Dinge abfeuert weiss man ja.
      So grad erlebt bein Einlass ins Stadion am Cupfinal.
      Sonst alles harmlos
  • nfabian 22.04.2014 09:44
    Highlight Highlight Ganz schwacher Artikel:

    1. Der Entscheid von Schiri Patrick Graf war falsch. Wenn das Herr Graf persönlich eingesteht, ist das so zu akzeptieren.

    2. Der FCB kommt in Europa auf keinen grünen Zweig? Ich denke Platz 20 im Uefa-Ranking vor Manchester City, Napoli und Liverpool ist für einen Schweizer Club ganz anständig.

    3. Wenn man analysiert, warum das Stadion nicht gefüllt war, muss man auch die Ticket-Preise von 80 Fr (keine Ermässigung möglich) einbeziehen. Vielleicht hat sich ein Familienvater auch überlegt ob er 320 Fr für eine vierköpfige Familie ausgeben will...

    • Murri 22.04.2014 11:31
      Highlight Highlight danke vielmals für diese antwort.....meine worte....ziemlich schwach was da rausposaunt wird....

      als ob im eishockey alles besser wäre....geht mal kloten - rappi schauen....oder man denke an die playoffs in der vergangenheit zwischen lugano und dem z....
  • FlowsNMProduction 22.04.2014 09:36
    Highlight Highlight Wieso kann der Schiedsrichter im Fussball bei einer strittigen Szene (z.B. Penalty ja/nein, Abseits mit Tor ja/nein) nicht wie im Eishockey eine Videosequenz zur Hand haben? Es wäre kein allzugrosser Aufwand für alle Beteiligten, wenn der Schiedsrichter entweder per Funk von einem 5. Offiziellen eine "Korrektur" erhält, oder kurz an den Spielfeldrand eine Wiederholung der Spielsequenz sich vor Augen führen könnte und danach entscheiden könnte über Penalty ja/nein usw.
    Erst dann kann von Fairness und Fairplay gesprochen werden und meiner Meinung nach ist dies der entscheidende Unterschied zwischen dem CH-Fussball und dem CH-Eishockey.

    PS: Jedoch finde ich, als grosser Fussball-Fanatiker, zunehmend nerven, wie sich die Spieler verhalten. Besonders auch solche, die einen hohen Salär bekommen und dafür nichts erbringen, ausser motzen und sterbender Schwan spielen. Auch dies ist im Eishockey glücklicherweise nicht zu sehen.
    • Crosby87 22.04.2014 10:22
      Highlight Highlight Penalty ja / nein, Abseits / Ja/nein sind Grundsatzentscheide des Schiedsrichters wie im Eishockey eine Strafe oder ebenfalls ein Offside, und bei solchen Entscheiden darf auch im Eishockey der Schiri das Video nicht anschauen gehen, der Entscheid auf dem Eis steht.
  • chuenel 22.04.2014 09:31
    Highlight Highlight Bessser kann man das gegenwärtige Theater im Fussball nicht beschreiben. Jetzt sind die Herren des Fussballverbandes gefragt.
    Ein Cupfinal FCZ-FCB mit nur 23000 Zuschauer das darf es nicht mehr geben. Schuld daran sind aber alle Hardcorefans und Verbandsleitung.
    Wobei zu sagen wäre auch unter den Hardcorefans hat es viele normale
    Fans. Also zusammensetzen und arbeiten. Oder Auhören mit CH-Cup.
  • marceria 22.04.2014 08:58
    Highlight Highlight Da widerspricht sich Zaugg aber selbst. In einem vergangenen Artikel beklagte er sich, dass im Schweizer Eishockey, der Respekt vor Schiedsrichterentscheidungen verloren gegangen sei....
  • BOSELLI 22.04.2014 08:35
    Highlight Highlight Fussball in der schweiz......was für ein niveau...etwa gleich wie jenes der fans dessen clubs.
    Einfach nur jämmerlich....solche chaoten!!!
    Und die presse spielt noch mit.
    Beachtet sie einfach nicht.bietet den chaoten keine plattform mehr.
    Aber eben...watson,20 min,blick etc......beten ihnen ja noch jene plattform an deren diese sich dann aufgeilen!!!
    • Wally Malone 22.04.2014 08:53
      Highlight Highlight Ja, genau!
    • Ari Gold 22.04.2014 11:14
      Highlight Highlight Was mich am meisten erstaunt ist, dass sich die Fussball Fans das ganze auch noch freiwillig antun…
      Schaut mal ein Sonntagsspiel im TV… zum Beispiel Luzern gegen Aarau oder Basel gegen Zürich… das ist richtiggehend schmerzhaft zum zuschauen!
      Leere Stadien, schlechte Spieler und lächerliche Möchtegern-Bundesliga-Premierleague-Ultras…
      Und dann kommt ein solcher Schmarren noch auf Titelseiten und im TV…
      Hauptsache man identifiziert sich mit der Nati - die zeigt ja unsere Liga im Vergleich mit anderen Nationen… mit den Spielern aus der Superleague… hmm...
  • dave1771 22.04.2014 08:35
    Highlight Highlight Guter Kommentar, aber ein Schidsrichterentscheid hat im Fussball leider viel mehr Einfluss als im Eishockey: 1. Da nur ein Match entscheidet über Sieg oder Niederlage und da man im Fussball Rot geben kann und nicht nur eine 5 Minutenstrafe!
    Zudem hat es auch im Eishockey schlechte Fans!
    Ich verstehe, dass sich die Basler benachteiligt fühlen! Aber ansonsten ist das Gejammere ja schon schlimm!

Fleury begeistert mit einer wahnwitzigen Monsterparade

Marc-André Fleury zählt seit Jahren zu den herausragenden Goalies der NHL, mit den Pittsburgh Penguins gewann er drei Mal den Stanley Cup. Nun hat er, als Torhüter der Vegas Golden Knights, seinen 450. Sieg in der Regular Season gefeiert. Ein Meilenstein, den vor Fleury erst sechs andere NHL-Goalies erreicht haben. Und wie er ihn erreicht hat! Mit einer Monsterparade gegen Torontos Nic Petan:

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