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Mark Messier gestures to fans while speaking during a ceremony to acknowledge the 25th anniversary of the 1994 New York Rangers winning the Stanley Cup, before an NHL hockey game between the Rangers and the Carolina Hurricanes on Friday, Feb. 8, 2019, in New York. (AP Photo/Frank Franklin II)

Mark Messier am 25-jährigen Jubiläum. Bild: AP/AP

Was unsere Klubs, speziell der SCB, von den New York Rangers lernen können

Wie ist es möglich, dass ausgerechnet in New York ein sportlich erfolgloser Klub zum weltweit teuersten Hockeyunternehmen wird? Ganz einfach: indem die Vergangenheit zelebriert wird. Das könnten auch unsere Hockeyteams tun.



In 79 Jahren haben die New York Rangers gerade mal einen einzigen Stanley Cup geholt. Am 14. Juni 1994 im 7. Finalspiel gegen Vancouver (3:2).

Und doch sind die Rangers in New York Kult und wirtschaftlich erfolgreich wie weltweit kein anderes Hockeyunternehmen. Eine Geldmaschine, die jährlich rund 100 Millionen Dollar Gewinn ausspuckt, viermal mehr als der Liga-Durchschnitt. Das teuerste Hockey-Team des Universums mit einem Wert von 1,5 Milliarden Dollar. Der durchschnittliche Wert der NHL-Klubs beträgt rund 650 Millionen.

Eigentlich wollte ich «nur» das Spiel der Rangers gegen Carolina sehen. Vor allem wegen Nino Niederreiter, der jetzt mit Carolina die Liga rockt. Und mich hinterher mit ihm ein wenig unterhalten.

Aber das Spiel wird zur Nebensache. Die Rangers feiern vorher das 25-jährige Jubiläum ihres letzten Stanley-Cup-Siegs aus dem Jahre 1994. Daran hatte ich gar nicht gedacht. Zum Glück war ich, wie üblich, gut zwei Stunden vorher da.

Es wird eine grandiose Show. Hühnerhaut. Die Emotionen überwältigen alle. Ab 18.00 Uhr werden die Helden von 1994 gefeiert. Die Arena ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Obwohl die Partie gegen Carolina erst um 20.00 Uhr beginnt.

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So feierten die Rangers vor 25 Jahren den Gewinn der Meisterschaft.  Video: YouTube/leksa0990

Die Recken von 1994 schreiten, in einem Rangers-Dress natürlich, über einen roten Teppich in den Mittelkreis. Dort werden sie einzeln begrüsst und setzen sich nach und nach in einem Halbkreis. Auf dem Weg dorthin laufen sie durch ein Spalier von Fans.

Captain Mark Messier hält schliesslich die Ansprache. Es scheint fast, als müsse er mit den Tränen kämpfen, als er seine Rede hält. Der wohl charismatischste Leitwolf der Hockeygeschichte sagt, es habe damals keine Möglichkeit gegeben, dem Erwartungsdruck zu entkommen, endlich den ersten Stanley Cup seit 1940 zu gewinnen. «Ich habe nicht gewusst, dass der Madison Square Garden zwei Millionen Plätze hat. Seit 1994 haben mich mindestens zwei Millionen Menschen auf dieses Spiel angesprochen, die auch dabei waren …». Sie seien nicht eine Gruppe oder ein Team gewesen. «Wir waren eine Familie».

Nur einer lebt nicht mehr. Alexander Karpotsew hat sein Leben 2011 beim Absturz der Maschine mit dem Team von Jaroslawl verloren. Nun sind seine Frau und seine Tochter da. Brian Noonan fehlt auch. Er hatte an diesem Abend andere Verpflichtungen.

Und nun weiss ich, dass ich alt geworden bin. Ich habe diese Stars noch im Stadion gesehen. Mark Messier, Brian Leetch, Mike Richter, Esa Tikkanen, Glen Andersson, Adam Graves und Craig McTavish – und jetzt sind aus den Gladiatoren freundliche ältere Herren geworden. Einige schon grau.

Das Publikum ist hingerissen. Es ist, als würden die letzten 25 Jahre im Zeitraffer noch einmal an einem vorbeiziehen. Und ganz, ganz still wird es noch einmal, als vor dem Spiel, wie es der schöne Brauch ist, die Hymne gesungen wird. Beziehungsweise diesmal nicht gesungen wird.

Der Teppich ist ausgerollt. Das Scheinwerferlicht auf den Platz gerichtet. Aber niemand steht hinter dem Ständer mit dem Mikrofon. Die Hymne wird für einmal nicht live gesungen. Eingespielt wird John Amirante, der die Hymne damals am 14. Juni 1994 vor dem alles entscheidenden Spiel vorgetragen hat. Wie vor allen Partien zwischen 1980 und 2015. Er ist im April im Alter von 83 Jahren verstorben.

Die aktuellen Spieler der Rangers haben die ganze Zeremonie respektvoll von ihrer Spielerbank aus mitverfolgt. Sie verabschieden die Titanen von 1994 mit einem Händedruck.

Wahrlich, das ist wahre Sportkultur. So bekommt der Sport die soziale und politische Bedeutung, die ihm gebührt. Zur Würdigung der eigenen Geschichte und der alten Heroen gehört auch der Rückzug der Rückennummer. Die Leibchen hängen oben in der Arena, zusammen mit den Bannern, die von vergangenen Erfolgen künden.

Und was tun unsere Klubs? Hie und da werden ein paar Nummern zurückgezogen. Aber willkürlich, ohne Sinn und ohne Berücksichtigung der eigenen ruhmreichen Vergangenheit. Wessen Nummer ausgewählt wird, ist den Fans nicht ersichtlich. Die Selektion ist willkürlich und die Regeln dafür werden erst noch, wie beim SCB, nach Gutdünken, nach den Emotionen des Tages laufend verändert.

Es passt ins Bild, dass der SCB am 19. Januar eine wunderbare Idee, eine «Night of Champions» nicht noch besser umsetzt. Warum bloss eine viertelstündige Zeremonie für 100 Meisterspieler vor der Partie gegen Lugano? Warum nicht auch eine grosse Show schon ab 18.00 Uhr wie im Madison Square Garden? Warum nicht häufiger solche Events? Beispielsweise jetzt ein Jubiläum für die meisterlichen Titanen von 1989? Es gibt ja gerade in Bern viele meisterliche Jubiläen zu feiern. Mehr jedenfalls als im Madison Square Garden.

Mag sein, dass bei uns das Verständnis für solche Heldenverehrung fehlt. Aber warum eigentlich? Es gibt keine andere Stadt, in der Sportunternehmen ihre Geschichte, ihren Ruhm und ihre Giganten in unserem Land so gut feiern könnten wie Bern. Die Sporthauptstadt der Schweiz.

Carolina Hurricanes forward Nino Niederreiter (21) celebrates his goal during the third period of an NHL hockey game against the Buffalo Sabres, Thursday, Feb. 7, 2019, in Buffalo, N.Y. (AP Photo/Jeffrey T. Barnes)

Nino Niederreiter bei seinem ersten Treffer für die Carolina Hurricanes gegen Boston. Bild: AP/FR171450 AP

Der Brauch, die Heroen der Vergangenheit zu ehren, die eigene Geschichte zu zelebrieren, ist ja nicht bloss eine Frage des Respektes und der Sentimentalität. Er ist ein Teil des Sport-Geschäftes. Und je besser man das macht, desto lieblicher klingeln die Taler in der Kasse und desto geringer wird die Abhängigkeit von Erfolg und Misserfolg in der Gegenwart.

Das Spiel im Madison Square Garden haben die Rangers gegen Carolina übrigens 0:3 verloren. Nino Niederreiter spielt gut, trifft zwar nicht ins Tor, sorgt aber für viel Unruhe in der gegnerischen Zone.

Aber das Spielgeschehen interessierte die Zuschauer nicht mehr. Was ist denn schon eine solche Niederlage im Vergleich zum ewigen, unvergänglichen Ruhm von 1994?

Nichts.

Was wäre beispielsweise für den SCB ein Scheitern im Titelkampf 2019 im Vergleich zum ewigen Ruhm der meisterlichen Giganten von 1989?

Nichts.

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Video: watson/Adrian Bürgler, Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • peter23 10.02.2019 15:28
    Highlight Highlight Das 100 Jahr Jubiläüm des HCC vor einer Woche war super!
  • länzu 10.02.2019 14:27
    Highlight Highlight Da hat der SCB eindeutig die falsche Geschäftsleitung dafür. Marc Lüthi mag so Sachen gar nicht. Weiss nicht, wer ihn davon überzeugen konnte, die "Night Of The Champions" durchzuführen. Aber, er hat ja dann auch seinen Adjutanten Bachmann delegiert, der die Angelegenheit kurz und schmerzlos über die Bühne brachte. Ich habe mir dieselben Überlegungen wie der Eismeister gemacht, als ich vor einigen Jahren ein Spiel der Philadelphia Flyers (mit Mark Streit) sah und dort auch Jubiläum gefeiert wurde.
    Hühnerhaut und Begeisterung pur als die alten Helden wie Eric Lindaus aufs Eis kamen.
  • Freilos 10.02.2019 12:17
    Highlight Highlight Gibt es eine Auflistung mit den Vereinswerten der NHL?
    Ich dachte immer die Maple Leafs sind die Nr. 1 in der NHL. Da ist die Begeisterung riesig, das Gefühl hatte ich in NY nie.
    • Mia_san_mia 10.02.2019 13:02
      Highlight Highlight Da hast Du ein falsches Gefühl.
    • Blue Buck 10.02.2019 19:26
      Highlight Highlight Ich dachte auch ich hätte erst kürzlich eine Liste gesehen, auf der die Leafs als die wertvollste Franchise aufgelistet wurden.
  • maylander 10.02.2019 11:56
    Highlight Highlight Dreiunddreissig Jahre Mauschelei am grünen Tisch könnten wirklich mal gebührend gefeiert werden.
    Wie wäre ein Nostalgie Turnier mit dem EHC Arosa, den EHC Chur und den SCB
    • Tomsen2 10.02.2019 14:30
      Highlight Highlight Ein Zürcher der es über 30 Jahre später immer noch nicht akzeptieren kann? Mach ein „Heul doch“ Clip.
    • maylander 10.02.2019 16:15
      Highlight Highlight @Tomsen

      Da die SCB Titel nach 1986 von nicht akzeptiert werden, können die Bärlis das 40 jährige Jubiläum des letzten ehrlichen Titels feiern.
  • Tikkanen 10.02.2019 11:32
    Highlight Highlight ...😂
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  • Tikkanen 10.02.2019 11:22
    Highlight Highlight ...herrlicher Artikel Chlöisu👍🏻Auch bei mir ist 1994 noch sehr präsent, der damalige Cup Run der Rangers mit den alten Oilers ist und bleibt unerreicht😳Von Messiers „we will win“ über „Matteau, Matteau“ in Game 6 und 7 vs. die Devils bis zu Rosen‘s „ and this one will last a lifetime“ nach MacT‘s Bullysieg🤗Die Atmosphäre in the Worlds famoust Arena am Broadway bleibt unerreichbar, faszinierende Mischung aus Tradition, Selbstbewusstsein und Arroganz. Geil🇺🇸
    Item, in Europas Hockeyhauptstadt bleibt Showmässig nachholbedarf, in Sachen Erfolg aber heisst es scho gli:
    Noch 12 bis🐻🏆
    Benutzer Bild
  • Coffey 10.02.2019 11:17
    Highlight Highlight Man könnte natürlich eine Night of Champions in Bern um 18.00 starten. Die würde dann einfach vor ziemlich leeren Rängen stattfinden. „Der US-Amerikaner“ funktioniert da eher anders als „der Schweizer. Man müsste vielleicht auch mal die Altersstruktur von NHL Publikum mit NLA Publikum vergleichen. Ich gehe davon aus, dass man da ziemliche Unterschiede feststellen dürfte.
  • Neunauge 10.02.2019 11:02
    Highlight Highlight Nee... da lob ich mir unsere Nüchternheit. Statt irgendwelche Greise abzufeiern die vor Jahrzehnten mal was erreicht haben, will ich lieber heute was sehen.

    Wirkliche Legenden gehen nicht vergessen, da brauchts kein Hall of Fame-Brimborium und keine 2 stündige Show die mir erklärt, wen ich als Fan zu verehren und wem ich zu gedenken habe.
    • Mia_san_mia 10.02.2019 13:04
      Highlight Highlight @Neunauge: Du kannst Dich nicht als Fan bezeichnen, wenn Du solche Aussagen machst.
  • MARC AUREL 10.02.2019 10:50
    Highlight Highlight Ein Hoch auf Herr Zaugg! Wahrlich recht hat er mit der Sporthauptstadt BERN... klar werden dies wieder viele Neider abstreiten...
    • grumpy_af 10.02.2019 12:26
      Highlight Highlight Ja, Sporthauptstadt... falls die Sportart kein Breitensport ist und die Mannschaft halbwegs erfolgreich ist, wird man schon gut unterstützt...
    • MARC AUREL 10.02.2019 15:37
      Highlight Highlight Halbwegs erfolgreich...😂😂😂😂 3 NLA UND 1 NLB KLUB im Eishockey und der SCB wird regelmässig Meister, Fussball YB und Thun.. im Handball ist der Kanton Bern auch eine Macht! Noch Fragen? Und der Rest?🤣
    • grumpy_af 10.02.2019 16:06
      Highlight Highlight Wer lesen (und verstehen) kann ist klar im Vorteil Marc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gigi,Gigi 10.02.2019 10:49
    Highlight Highlight Kurz, hopp Arosa!
  • Max Dick 10.02.2019 10:44
    Highlight Highlight Der Unterschied zwischen dem SCB-Meistertitel von 1989 und dem der NYR von 1994 ist der, dass der SCB in der Zwischenzeit 8 Meistertitel gewonnen hat, und die Rangers keinen einzigen mehr. Das gibt diesen Titeln völlig unterschiedliche Bedeutungen. Daher würde eine solche Nostalgie-Feier in Bern recht gesucht wirken.
    • Oban 10.02.2019 11:18
      Highlight Highlight Kloten hat vor einigen Jahren mal was guetes gehabt, nicht ganz so guet umgesetzt.
      2 Beamer an der Decke brachten Highlights aus der ruhmreichen Zeit aufs Feld, sicherliche besser als komisch animierte Bären die ewig durch die Hauptstadt ziehen.
      Gepaart vieleicht mit 1-2 Events an denen die Vergangenheit noch ein wenig mehr zelebriert werden kann wirkt es dann nicht ganz so gesucht.
  • Oban 10.02.2019 10:43
    Highlight Highlight Nun ja, man kann es zugeben das der SCB die ruhmreiche Vergangheit gerne ein wenig mehr in den Vordergrund stellen kann. Bei den NY Knicks beispielsweise wird vor dem Spiel ein Video eingespielt das die letzten Jahrzehnte zeigt, unternamalt von heroischen Sound, idee für den SCB.
    Wenn man aber die 5 Min vor dem Spiel mit dem Einlauf andere Teams bei Heimspielen vergleicht, dann haben andere ganz anders Potenzial. Ich glaube aber das der Chronist das meist nicht mitbekommt, da er an der PK wo nichts gesagt wird, lieber noch ein wenig Nachfasst im Infight statt sich auf die Tribüne zu begeben.
    • Psychonaut1934 10.02.2019 11:25
      Highlight Highlight Ein solcher Event würde mir nicht mal geschenkt Anreiz bieten um ihn zu besuchen. Wir leben im jetzt und das zählt. Wenn man nach neuem greifen will, muss man loslassen. Bei den Amis ist es auch nur ein Erfolg, weil es ein Show-Volk ist. Die mögen alles was leuchtet, glänzt und blinkt. Völlig fern der Realität.
    • Mia_san_mia 10.02.2019 13:05
      Highlight Highlight @Psychonaut1934: Was Du sagst, stimmt leider nicht.
  • Goon 10.02.2019 10:42
    Highlight Highlight Ich denke solche Zelebrationen von vergangenen Titel funktioniert gut bei Teams die eher wenig oder schon lange nichts mehr gewonnen haben.

    Ansonsten sehe ich den Reiz nicht so ganz.
    • Tikkanen 10.02.2019 11:30
      Highlight Highlight ...@Goonie, wie läuft‘s im Keller? Seit Arnos Abgang verschwinden die Murmeli nah dis nah aus der medialen Wahrnehmung😳 HCD schon bald so langweilig wie Rappi?🍻
    • Goon 10.02.2019 12:28
      Highlight Highlight Ja wie es halt läuft. Noch 15 Testspiele bis zur finalen Serie gegen Rapperswil. Vom SCB hört man aber auch nicht viel bis auf so eine Panikvertragsverlängerung. Die Musik spielt dieses Jahr eindeutig beim Strich. Wo ihr zum Glück und wir leider nicht sind.
  • Lümmel 10.02.2019 10:30
    Highlight Highlight Ich persönlich lebe in der Regel lieber im jetzt, als in der Vergangenheit.
    • Mia_san_mia 10.02.2019 13:06
      Highlight Highlight Bei diesem Thema sollten nur Eishockeyfans kommentieren.
    • Lümmel 10.02.2019 13:21
      Highlight Highlight Sagt der, der sich Mia san mia nennt. 🤣🤦‍♂️

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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