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Zuerich, 06.10.2015, Eishockey Champions Hockey League - ZSC Lions - Sparta Prag, Enttaeuschung bei Trainer Marc Crawford (ZSC). (Marc Schumacher/EQ Images)

Marc Crawford: Nach vier Jahren wird er die ZSC Lions verlassen. Oder etwa doch nicht? 
Bild: Marc Schumacher

Eismeister Zaugg

Crawford hat zu spät gemerkt, dass er die Kabine verloren hat

Ratlos, emotionslos, chancenlos. So haben sich die ZSC Lions noch nie blamiert. Auf der Suche nach den Gründen liefert Trainer Marc Crawford (55) ungewollt eine interessante Antwort.



Vier Niederlagen in Serie für den Qualifikationssieger gegen den SC Bern. Das hat es noch nie gegeben. Es ist die schmählichste Pleite in der Geschichte der ZSC Lions seit der Gründung im Jahre 1997.

Die Zürcher sind im Spiel der letzten Wahrheit nicht wild entschlossen, nicht böse, nicht bissig, nicht schlau, nicht leidenschaftlich. Sie wirken, gemessen an der Bedeutung dieser Partie, beinahe gleichgültig. Sie sind ratlos, emotionslos und chancenlos. Sie verlieren 0:3. Der SCB kassiert erstmals seit dem 21. November, seit dem 1:0 in Lausanne, seit 30 Spielen, keinen Gegentreffer. Es ist erst das zweite Spiel in der Saison mit einem «zu null» für die Berner. Ein Zyniker denkt: Haben die Spieler wohl sicherstellen wollen, dass ja niemand auf den Gedanken kommt, dem ungeliebten Trainer doch noch den Vertrag zu verlängern?

Berns Andrew Ebbett, rechts, trifft
gegen Zuerichs Hintermannschaft zum 1:0, im vierten Eishockey National League A Playoff Viertelfinal Spiel zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions, am Donnerstag, 10. Maerz 2016, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/ Peter Schneider)

Immer einen Schritt schneller: Die Berner zeigen beim 1:0 durch Andrew Ebbett exemplarisch, warum diese Serie zu ihren Gunsten läuft.
Bild: KEYSTONE

Das Spiel offenbart dem neutralen Beobachter jedenfalls nicht, um wie viel es hier geht. Was ein Drama hätte sein können, sein müssen, ist bloss ein spielerischer Schwank. Ein Kehraus-Spiel. Die ZSC Lions verlieren so wie ein Ballon, dem langsam die Luft entweicht. Ein Titan verfällt leise zu Staub. So sang- und klanglos ist seit Einführung der Playoffs (1986) noch kein Favorit untergegangen. Als seien die Zürcher für diese vierte Partie nur noch nach Bern gekommen, um das Licht zu löschen.

Der neutrale Beobachter denkt: Ist das alles wirklich wahr? Fast so, als sei dieses Viertelfinale für die ZSC Lions ein böser Spuk gewesen – und für die Berner ein schier unfassbares Wunder.

Keiner flucht, keiner zertrümmert den Stock

Warum ist es so gekommen? Die Erklärungen sind hinterher wohlfeil. Nach dem Krieg ist schliesslich jeder Soldat ein General. Die Playoffs seien eben anders. Und natürlich rückt Coach Marc Crawford in die Rolle des Sündenbocks. Zu sehr habe er Auston Matthews forciert (im vierten Spiel allerdings nicht mehr), im entscheidenden Moment zu sehr auf den 18-jährigen Buben gesetzt. Und nun standen bei den beiden entscheidenden SCB-Treffern zum 1:0 und zum 2:0 mit Robert Nilsson und dem amerikanischen Wunderknaben ausgerechnet die wichtigsten Offensivspieler auf dem Eis.

Und doch reichen all die in den letzten Tagen ausgiebig ausgebreiteten Thesen nicht als Erklärung, warum bei den ZSC Lions alles, was vom September bis Ende Februar gut funktionierte, nun nicht mehr funktioniert hat. Und warum den Bernern alles, was ihnen vom September bis Ende Februar nicht gelang, nun gelungen ist.

Die enttaeuschten Spieler der ZSC Lions nach der 3:0 Niederlage gegen den SC Bern im vierten Playoff-Viertelfinalspiel der National League A zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions am Donnerstag, 10. Maerz 2016, in der PostFinance-Arena in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Die ZSC Lions nehmen das Playoff-Aus fast schon stoisch entgegen.
Bild: KEYSTONE

Oft finden wir nach dem Spiel im Bauch des Stadions eine Antwort. Wenn die Spieler vom Eis kommen und in die Kabine zurückkehren. Wenn die Coaches ihre Erklärungen abgeben. Und tatsächlich ist das Szenario nach der Schlusssirene hoch interessant. Am Ende liefert Trainer Marc Crawford ungewollt eine Erklärung, warum es so kommen konnte.

Die Zürcher sind freundliche Verlierer. Sie trotten schweigend und so emotionslos in den Kabinengang hinein, wie sie zuvor gespielt haben. Keiner flucht. Keiner zertrümmert den Stock. Eine sanfte emotionale Brise säuselt durch den «Bärengraben» (so heisst der Vorraum zu den Kabinen-Eingängen).

Hier hat es nach bitteren Niederlagen schon ganz anders «gräblet», geblitzt und gedonnert. Beim Gast und beim Heimteam. Allerdings erzählt ZSC-Mediengeneral Roger Gemperle später, der Eindruck täusche schon etwas. In der Kabine sei ordentlich geflucht und Türen zugeknallt worden. Stöcke seien auch zu Bruch gegangen. Immerhin.

Ein Gentleman in der Niederlage

Der Mann, der eigentlich am ehesten eine Erklärung liefern kann, ist Cheftrainer Marc Crawford. Er wirkt ruhig. Fast gelassen. Er hatte zuvor viel Zeit, sich zu beruhigen. Sein Team war ja schon ab Spielmitte gänzlich chancenlos. Die Frage geht an den ZSC-Bandengeneral: Wo sieht er die Gründe?

Er erweist sich als Gentleman. Er rühmt den Gegner. Diese letzte Niederlage habe «mehr mit der Qualität des Gegners als mit unserem Versagen zu tun.» Er erwähnt ausdrücklich SCB-Goalie Jakub Stepanek und die SCB-Ausländer. Er würdigt SCB-Trainer Lars Leuenberger und alles, was ein guter, professioneller Verlierer halt sonst noch belobt.

Zuerichs Trainer Marc Crawford, links, gratuliert Berns Trainer Lars Leuenberger im vierten Eishockey National League A Playoff Viertelfinal Spiel zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions, am Donnerstag, 10. Maerz 2016, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/ Peter Schneider)

Marc Crawford gratuliert SCB-Trainer Sven Leuenberger zu dessen Coup.
Bild: KEYSTONE

Ein neutraler Zuhörer bekommt ob den Ausführungen des Trainers den Eindruck, dass die ZSC Lions soeben gegen einen übermächtigen Titanen heldenhaft untergegangen sind. Diese Erklärungsstrategie ist klug und lenkt vom eigenen Versagen ab.

Aber Marc Crawford spricht auch über die eigene Mannschaft. Für das Versagen sieht er verschiedene Ursachen. «Wir sind während der Qualifikation wohl zu wenig gefordert worden», ist eine davon. Er erwähnt die Torhüter. «Wir begannen die Playoffs mit unserer jungen Nummer zwei und dann kam unsere Nummer eins, die lange Zeit nicht mehr gespielt hatte.» Und natürlich ist die Rede von der besonderen Intensität der Playoffs, die nun mal eine andere sei als während der Qualifikation.

Er wird gefragt, ob er Fehler gemacht habe. Er sei ja zuletzt ins Zentrum heftiger Kritik geraten. Er weicht nicht aus. «Jeder trägt Mitverantwortung.» Aber er habe alles versucht und deshalb könne er mit gutem Gewissen in den Spiegel schauen. Er sei eigentlich ein Coach mit gutem Instinkt (also mit gutem Gefühl fürs Team) und rückblickend habe er vielleicht zu spät durchgegriffen.

Der grosse Fehler des Marc Crawford

Es sind kluge Erklärungen. Die interessanteste liefert er am Schluss ungewollt. Ein etwas vorwitziger Chronist, dem vorher ZSC-Sportchef Edgar Salis bestätigt hat, dass ein neuer Trainer kommen wird, fragt Marc Crawford scheinheilig, ob dies nun sein letztes Spiel mit den ZSC Lions gewesen sei.

Die Antwort ist überraschend. Es gefalle ihm sehr gut in Zürich und er könne sich vorstellen, mit seiner Arbeit fortzufahren. «Wir haben im Laufe dieser Saison sehr viele junge Spieler eingesetzt und wir waren in der Ausbildungsarbeit wahrscheinlich die beste Organisation in Europa.» Er arbeite sehr gerne mit jungen Spielern, ja, das sei eigentlich das, was er hier am liebsten gemacht habe. Nun werde man alles besprechen.

L'entraineur des ZSC Lions, Marc Crawford, centre, donne des consignes a ses joueurs lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et le ZSC Lions, ce vendredi 16 octobre 2015 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Crawford hat seine Spieler zuletzt einfach nicht mehr erreicht.
Bild: KEYSTONE

Der neutrale Beobachter denkt: Hat der Mann nicht verstanden, was hier soeben passiert ist? Hätten wir nicht zu grossen Respekt vor diesem auch im Misserfolg durchaus charismatischen Bandengeneral, dann würden wir sagen: Der Kanadier leidet an Realitätsverlust.

Aber vielleicht ist es genau das: Marc Crawford hat nicht oder zu spät gespürt, dass er die Spieler nicht mehr erreicht, dass er die «Kabine verloren hat», wie die Nordamerikaner sagen. So, als sei es für einen Stanley-Cup-Sieger, einen der grössten NHL-Coaches aller Zeiten, ganz einfach undenkbar in der NLA die Kontrolle über eine Mannschaft verlieren zu können.

Oder noch einfacher formuliert: Marc Crawford hat sich selbst überschätzt und deshalb die heraufziehende Krise (und die NLA) unterschätzt. Und als er merkte, dass die Dinge aus dem Ruder laufen, war es längst zu spät. Es nützt nichts, die Stalltüre zu verriegeln, wenn die Pferde schon davongaloppiert sind.

L'attaquant zuerichois Auston Matthews, centre, souleve la coupe de suisse apres la finale de Coupe Suisse, Swiss Ice Hockey Cup, de hockey sur glace entre Lausanne HC, LHC, et ZSC Lions ce mercredi 3 fevrier 2016 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Immerhin Auston Matthews und die ZSC Lions können sich mit dem Cup-Titel trösten.
Bild: KEYSTONE

Die Ära von Marc Crawford, die im Sommer 2012 begonnen hat, ist bei den ZSC Lions nach vier Jahren zu Ende gegangen. So schlecht war sie trotz der historischen Pleite zum Abschluss nicht: Ein Titel (2014), ein verlorener Final (2015), ein Halbfinal (2013), ein Cupsieg (2016) und dreimal in Serie die Qualifikation gewonnen.

Logisch wäre, wenn jetzt Kari Jalonen die ZSC Lions statt den SC Bern übernehmen und der SCB mit Lars Leuenberger verlängern würde. Aber wer wagt es nach allem, was wir soeben erlebt haben, im Zusammenhang mit den ZSC Lions und dem SCB noch von Logik zu sprechen?

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    Alle Leser-Kommentare
  • BeatBox 11.03.2016 13:48
    Highlight Highlight Ich schaue mir gerade die SportalHD Sendung vom 2.3.16 an, Klaus Zaugg's Fehleinschätzung ist ein Genuss!
  • faustus 11.03.2016 12:13
    Highlight Highlight Gratulation an den SCB und seinen Trainer. Das war Playoffhockey!
    Sorry für die Lions und Crowford. Sie waren nicht playofftauglich. 4 erste Linien, zu viel Talent, zu viele (zu) junge Spieler, zu grosser Alterunterschied für eine verschworene Truppe; einfach zu weich. Keine Sodaten aber auch keine Generäle; nur Stabsoffiziere und von denen auch noch zu viele in Ausbildung.
    Crowford und der ZSC sind nicht nur aber auch an ihrer (zu) guten Nachwuchsförderung gescheitert.


  • Bootsy 11.03.2016 11:24
    Highlight Highlight An den Eismeister:
    wie war das mit der geölten Hockeymaschine ZSC, der den SCB in der Serie in 4 maximal 5 Spielen in die Ferien schickt? Als langjähriger der dem Eishockey nahestehenden Person, wurde Sie nun aber ziemlich überrascht, nicht?
    Vielleicht sollte man auch ein bisschen Bern Fan werden und nicht einfach nur ZSC Fan sein, wenn man schon in die Öffentlichkeit posaunt... aber nun wird wohl der HCD in den HImmel gehoben (mit dem Tiefststapler Trainer) http://Ö
    • blabarber 11.03.2016 18:17
      Highlight Highlight Zaugg ist meines Wissens SCB Fan (soweit man als Sportjourni Fan sein kann...)
  • supi 11.03.2016 10:52
    Highlight Highlight Ich errinnere mich an eine Szene aus dem Februar 2015 zwischen Crawford und den älteren Spielern an einem Sponsorenanlass. Bereits damals hatten sie das Heu nicht auf der gleichen Bühne ... d.h. er hat bereits damals die Kabine verloren. Die Finalteilnahme hat dann alles überdeckt ... ABER hat Züri den Final nicht in der gleichen Art verloren wie jetzt?

    Ein ehemaliger NLA Spieler sagte mir mal, die nordamerikanischen Trainer würden überschätzt. Die Sichtweise von Hartley und Crawford waren wichtig doch jetzt ist Zeit für einen anderen Trainer aus der Schweiz oder Europa!
  • Coffee2Go 11.03.2016 09:39
    Highlight Highlight Ich frage mich noch immer, warum dass Crawford Flüeler spielen liess.. Für mich ein fataler Fehler. Einerseits hatte man in der Quali den besten Torhüter mit der höchsten Fangquote und dann lässt er in der schwierigsten Phase einen Torhüter spielen, mit knapp 8 Spielen Spielpraxis in der gesamten Saison... Wie sich dabei wohl Niklas Schlegel fühlt... Wenn doch noch Crawfords Kopf rollen wird, möchte ich auch denjenigen von Flüeler sehen!
    • Bruno Wüthrich 11.03.2016 10:07
      Highlight Highlight Wer das Interview nach dem Spiel von SRF mit Lukas Flüeler gesehen hat, wird sich fragen, ob die designierte Nr. 1 der ZSC Lions wirklich fit war. Wenn nicht, hat der Coach mit seiner Nomination ab Spiel 2 der Mannschaft ein falsches Signal gegeben. Flüeler erwies sich zumindest in Spiel 4 nicht als Übergoali (die andern Partien habe ich nicht gesehen, weil ich in anderen Stadien war). Wie dem auch sei: Überraschungen, auch derart saftige, sind das Schönste, was es im Sport geben kann. Nur weiter so! Nichts ist langweiliger, als immer wieder die gleichen Halbfinalisten am Werk zu sehen.
  • Raembe 11.03.2016 09:28
    Highlight Highlight Und wieder nur ZSC vs SCB.....
    • Bruno Wüthrich 11.03.2016 10:15
      Highlight Highlight Zaugg kann nicht überall sein. Watson ist ein junges Portal, das noch nicht die Manpower hat wie 20 Minuten oder Blick. Zudem schreibt KZ auch für andere Medien. Vielleicht ist Watson gar nicht sein Haupt-Auftraggeber. Dann bestimmen andere, wo er hin muss, und die werden ihn zu der Serie ZSC Lions vs. SC Bern geschickt haben.
      Ich weiss nicht, ob es wirklich so ist, doch ich vermute es stark. So gesehen liefert Zaugg erstklassige Arbeit ab und Watson macht für seine Leserschaft das Bestmögliche aus der Situation. Denn diese Serie hat tatsächlich die meisten Interessenten (Fans).
    • Raembe 11.03.2016 11:16
      Highlight Highlight @ Bruno, ich versteh deinen Standpunkt. Aber mal ne Abwechslung würde auch nicht schaden. Kloten und Zürich sind nicht weit von einander entfernt. Auch ein Kommentar zu Sieg von Fribourg ist wünschenswert.
  • Tikkanen 11.03.2016 07:28
    Highlight Highlight ...passende Analyse des Krähenbühlschen abloosens. Allerdings war gestern das Stellungsspiel einiger hochbezahlter Hipster schlicht lächerlich. Item, das Eis in Oerlikon taut und im Murmeliland erhöht sich der Spiegel in des Arnos Spuckbecher😂
    Glück auf, Bern. Die reizbaren Forster und Wieser provozieren bis sie überdrehen und der HCD wackelt....
    • Staal 11.03.2016 08:45
      Highlight Highlight Träum weiter, das gilt eher für Rüfenacht und den alten Helbling.
    • 19_Invictus_21 11.03.2016 09:05
      Highlight Highlight Davos - Bern wird sicher eine sehr spannende Serie. Davon auszugehen das die Davoser wackeln werden, ist aber sehr mutig von Ihnen. Das haben viele Berner letzes Jahr zur Halbfinalszeit schon gedacht. ;)

      Der HCD kann noch deutlich besser spielen, als was er im Viertelfinal gezeigt hat. Und mit AdC steht wohl ein "General" an der Bande, der sein Team mit Sicherheit erreichen wird.

      Ich bin gespannt!
      Der HCD muss sehr aufpassen wenn sie nicht stolpern wollen. Gleichzeitig denke ich aber das sich Davos durchsetzt, wenn beide Teams ihr derzeit best mögliches Hockey abrufen können.
    • joe 11.03.2016 09:44
      Highlight Highlight Nur das man bei Bern immer noch nicht weiss, welches ihr bestes Hochey ist...!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nummelin 11.03.2016 07:25
    Highlight Highlight Wie war das noch Herr Zaugg als Sie diese Saison den Z für die Arbeit mit NA Trainern lobten? Sie wissen schon noch, der Artikel als es um die Entlassung des Hr. Boucher ging. Ist doch schön, wie schnell sich alles ändern kann!
    • Amboss 11.03.2016 10:23
      Highlight Highlight @Nummelin:
      Ja, Zeiten ändern sich.
      Ich meine, beide Artikel waren zu ihrer Zeit richtig.
      Sorry, Boucher hatte wirklich kein Konzept und der ZSC war in der Quali eine Macht.

      So gut Crawford auch gearbeitet hat in der letzten Zeit, so schlecht war sein Coaching in den Playoffs.
    • Nummelin 11.03.2016 13:27
      Highlight Highlight Klar, trotzdem finde ich es amüsant, wie sich die Geschichte ändert und sich das Blatt komplett wenden kann. Spannende Zeiten stehen uns bevor.

      EVZ muss über die Bücher genau so wie der ZSC. Kloten steht am Abgrund (finanziell/sportlich). SCB: da steht dem neuen Coach noch viel Arbeit bevor. Richtig schlechte Saison, mit einem überragenden Stepanek haben sie es aber ins Halbfinale geschafft.

      Dafür Davos weiterhin konstant, Genf auch vorne dabei (Fribourg? Wundertüte!). Lugano endlich 1/4 Final-Fluch überstanden! Wenn es optimal läuft, event. Finaleinzug. Dann aber eher Schluss.
    • Amboss 11.03.2016 16:40
      Highlight Highlight @Nummelin: In der Tat sind solche Wendungen immer wieder spannend.

      Ich würde es so sagen: Das ZSC-aus ist ein Ausrutscher
      SCB gebe ich dir recht - die können es sich nicht leisten, auf Dauer ein Krisenclub zu sein.
      EVZ muss definitiv über die Bücher.
      Auf Servette und Lugano freue ich mich und Lugano traue ich zu, im Final gegen Davos bestehen zu können...

      Und die Flyers... Ojee. Wieso bewerben die sich nicht für die KHL? Mit dem Geld, was die Jahr für in der NLA verlochen könnten die auch in der KHL bestehen - was für Hockeyfreunde ein echter Leckerbissen wär..

Eismeister Zaugg

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Am 24. Juni wird der Bundesrat entscheiden, wie es mit Grossveranstaltungen nach dem 31. August weiter geht. Diese bundesrätlichen Weisungen sind für den Fussball (zurzeit nur Geisterspiele) und das Eishockey (Meisterschaftsstart im September) existenziell.

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