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La Chaux-de-Fonds' players defender Raphael Erb, let, defender Daniel Eigenmann, 2nd left, defender Robin Vuilleumier, 2nd right, defender Thomas Hofmann, right, and goaltender Remo Giovannini, back, react after the game is stopped during the second period of the Swiss Ice Hockey Cup round of 16 round game of between La Chaux-de-Fonds HC and Geneve-Servette HC, at the ice stadium Les Melezes, in La Chaux-de-Fonds, Switzerland, Tuesday, October 25, 2016. The match was stopped by the referees for safety reasons to the players because there are holes into the ice. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Hat der Swiss Ice Hockey Cup ausgedient? Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Weiterhin ein Cup im Eishockey? Ja, aber ...

Am Mittwoch geht es in Ittigen bei der Ligaversammlung auch um die Zukunft des Cups. Wenn ein gravierender Fehler korrigiert wird, hat der Cup vielleicht eine Zukunft.



Die Ausgangslage: Die Liga (also die Vertreter der NLA- und der NLB-Klubs) kann bis zum 31. Dezember den Cup-Vertrag auflösen. Will heissen: Wenn am Mittwoch nicht entschieden wird, den Vertrag mit dem Cup-Organisator, der Vermarktungs-Agentur «Infront Ringier», aufzulösen, dann läuft der Cup automatisch fünf Jahre weiter. 

Oltens Ramon Diem, rechts, im Kampf um den Puck gegen Zugs Nolan Diem, links, im Achtelfinalspiel im Swiss Ice Hockey Cup zwischen dem EHC Olten aus der ersten Liga und dem EV Zug, am Mittwoch, 26. Oktober 2016, in der Kunsteisbahn Kleinholz in Olten. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Gibt es bald keine Cup-Duelle mehr im Schweizer Hockey? Bild: KEYSTONE

Die Agentur hat die TV-Rechte am Cup an Teleclub verkauft. Der neue, grosse TV-Partner der Liga und des Verbandes ist aber ab nächster Saison nicht mehr Teleclub. Sondern die Kabelnetzbetreiberin UPC, die ab 2017 pro Saison 35,5 Millionen bezahlt. Die Verärgerung, dass die Klubs künftig mit dem Cup an einem Wettbewerb teilnehmen müssen, dessen TV-Rechte nicht bei UPC, sondern beim erbittertsten Konkurrenten Teleclub liegen, ist bei den wichtigsten Entscheidungsträgern gross.

Wie findest du den Swiss Ice Hockey Cup?

Inzwischen sind sich die Meinungsmacher der Klubs einig: Wenn die TV-Rechte des Cups weiterhin beim Teleclub sind, gibt es keinen Cup mehr.

Was nun? Das Wunschszenario: Die Klubvertreter entscheiden am Mittwoch, den Vertrag nicht zu verlängern. Das muss jedoch nicht das Ende des Cups sein. Dann gibt es Neuverhandlungen um den Cup – und der TV- Deal mit dem Teleclub kann aufgelöst und der Wettbewerb unter Umständen weitergeführt werden.

Zudem gibt es auch die Möglichkeit, während der Olympia-Saison 2017/18 eine einjährige Cup-Pause einzulegen und so Zeit zu gewinnen, um den Cup neu aufzugleisen. Einig sind sich die Klubs, dass der Cup an und für sich eine gute Sache für die Amateurclubs ist.

Das zweite wichtige Traktandum: die Liga- Qualifikation. Diese Saison wird die Serie zwischen dem NLB-Meister und dem Verlierer der NLA-Playouts noch mit zwei Ausländern gespielt. Die NLA-Klubs (die im Verbund mit ihren Farmteams die Stimmenmehrheit in der Ligaversammlung haben) wollen sich absichern und den Aufstieg erschweren.

Wie viele Ausländer sollen in den Playouts mithelfen dürfen?

Ab der Saison 2017/18 wollen die NLA Klubs die Liga-Qualifikation mit vier Ausländern spielen. Für die NLB-Teams eine enorme Erschwerung: Sie müssten per Transferschluss 31. Januar zwei zusätzliche Ausländer engagieren – ein Kostenaufwand von mindestens einer halben Million. Und unnötig, wenn es nicht für die Liga-Qualifikation reicht.

Ambri's player Adam Hall right, vies for the puck with Lakers's player Nikles Persson left, during the playout game of National League A (NLA) Swiss Championship 2014/15 between HC Ambri Piotta and Rapperswil Jona Lakers at the ice stadium Valascia, in Ambri, Switzerland, Thursday Marz 26, 2015. (KEYSTONE/Ti-Press/ Samuel Golay)

Ambris Adam Hall, rechts, im Kampf um den Puck gegen Lakers Niklas Persson, links, beim fuenften Playout Finalspiel der National League A zwischen dem HC Ambri-Piotta und den Rapperswil-Jona Lakers am Donnerstag, 26. Maerz 2015, in der Valascia Eishalle in Ambri. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Ein Duell in den Playouts 2014/15 zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und Ambri-Piotta. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Die NLB-Klubs haben Gegenvorschläge ausgearbeitet. Entweder ein Kompromiss (drei Ausländer) – oder die Möglichkeit, die zwei zusätzlichen Ausländer nicht bereits per Transferschluss am 31. Januar verpflichten zu müssen, sondern auch noch später zu holen. Das würde die Möglichkeit eröffnen, ausländische Spieler von NLB- und NLA-Klubs zu engagieren.

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5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • marak 16.11.2016 08:03
    Highlight Highlight Traktandum 1:
    Warum genau wollen die Klubvertreter nicht zwei Anbieter im Spiel haben? Klar, der Schweizer Markt ist nicht von Konkurrenz überflutet und nicht mit England etc. vergleichbar. Ich glaube eher, dass sie den Cup einfach nicht wollen, da unnötiger Aufwand. Die kleinen hat man ja gern, aber man ist sich selbst am nächsten. Wo wir bei Traktandum 2 sind:
    Ohne richtig geschlossene Liga mit allen Vor- und Nachteilen ist es sehr unfair die Nati-B zu piesacken und dauernd die Hürden zu erhöhen. Es gibt kein dazwischen: Faire Bedingungen für Auf- und Abstieg oder NHL-like geschlossen.
  • Herren 15.11.2016 22:07
    Highlight Highlight Oh, ein weiterer Zaugg-gegen-den-Cup-respektive-gegen-Ringier-Artikel. Wie tief muss der Frust bei ihm sitzen und wie viel Narrenfreiheit besitzt er bei Watson, dass er seinen eigenen Kleinkrieg führen darf?
  • Seebueb 15.11.2016 20:24
    Highlight Highlight Die einzige vernünftige Lösung wäre eine NLA / NLB mit jeweils 10 "echten" Profiteams und regelmässigem sportlichen Auf- und Abstieg. 4 Ausländer für alle und keine unsäglichen Zusatzrunden ... Das aktuelle System zeigt bereits jetzt seine Schwächen. Die Attraktivität und Intensität der NLA hat gelitten, weil sich die Teams zu früh aus dem Playoff Rennen verabschieden. Die NLB blutet aufgrund der mangelnden Attraktivität aus. Eine Auf- Abstiegsrunde könnte da vieles ändern. Leider ist sich in der NLA jeder selbst der nächste, was eine Weiterentwicklung des Schweizer Eishockeys verhindert ...
  • SJ_California 15.11.2016 18:56
    Highlight Highlight Wieso muss es denn der gleiche TV-Vertragspartner sein??? Möglicherweise würde Teleclub sogar mehr zahlen als UPC, da sie bei der letzten Vergabe den Kürzeren gezogen hatten...
  • Pingu80 15.11.2016 18:16
    Highlight Highlight Klausi dein ewiges Gejammere über den Cup ist nur noch lächerlich, erbärmlich und peinlich. Hast wohl noch nicht verdaut, dass Rignier dich nicht mehr wollten.

Eismeister Zaugg

Joe Thornton kann nächste Saison mit Davos spielen – wenn er will

Am Samstag ist NHL-Star Joe Thornton (41) in Davos eingetroffen. Er kann nächste Saison für den HC Davos spielen. Sofern er das wünscht. Er hat den Schweizer Pass und würde keine Ausländerlizenz beanspruchen.

Seit der Saison 2004/05 ist Joe Thornton ein Teil der HCD-Kultur. Er verbrachte damals die verlorene NHL Saison («Lockout») zusammen mit Rick Nash und Niklas Hagmann bei Davos, feierte den Meistertitel und den Spengler Cup-Triumph. In 40 Partien produzierte er 54 Punkte und in den Playoffs schwebte er über dem Eis: 29 Punkte in 14 Partien. Beim zweiten Lockout (2012/13) kehrte er erneut zum HCD zurück (33 Spiele/36 Punkte).

Seither gehört Joe Thornton sozusagen zum HCD. Jedes Jahr «pilgert» er …

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