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Der Oltener Remo Hirt, links, wird von Langenthaler Stefan Tschannen, rechts, an die Bande geworfen beim sechsten Halbfinal-Playoffspiel der National League B zwischen dem EHC Olten und dem SC Langenthal in der Eishalle Kleinholz in Olten am Freitag, 15. Maerz 2013. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Im Derby zwischen Langenthal und Olten geht es immer heiss zu und her. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Grosse Swiss-League-Vorschau – die «Mittelland-NHL» wird rocken und rollen

Die Rivalität zwischen Olten und Langenthal wird noch heftiger sein und die «Swiss League» diese Saison prägen. Aber vielleicht wird die zweithöchste Liga ja auch von den Rändern her aufgemischt.



Das Machtzentrum der NLB (neu Swiss League) hat sich in den Oberaargau und das angrenzende Mittelland verlagert. Ja, die «Kraftorte» der Liga liegen nur gut 20 Kilometer auseinander. Olten und Langenthal bilden die «Mittelland-NHL».

Der SC Langenthal ist der NLB-Titelverteidiger. Der EHC Olten scheiterte letzte Saison bereits in den Viertelfinals schmählich am späteren Finalisten Rapperswil-Jona und hat kräftig aufgerüstet. Ja, kein anderer Klub der gesamten Nationalliga (also der zwei höchsten Spielklassen) hat sich auf dem Transfermarkt so verstärkt. Olten rockt.

Stuermer Remo Hirt #37 (Olten) Stuermer Dion Knelsen #19 (Lakers)mit ,beim Eishockey Playoff 1/4 Final Spiel der NLB zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem EHC Olten, am Freitag, 21. Februar 2017 in der St. Galler Kantonalbank Arena  in Rapperswil. (TOPpictures/Michael Walch)

Bild-Id: WAM_00123
(Bild gekauft am 16.3.17)

Gegen die Lakers musste Olten letztes Jahr unten durch – das soll diese Saison anders sein. Bild: Bilderagentur TOPpictures

Die Unternehmenskulturen der beiden Klubs unterscheiden sich inzwischen beträchtlich. Es ist auch ein wenig ein «Kampf der Hockeykulturen».

Konfliktpotential in Olten, gute Strukturen in Langenthal

Olten ist so etwas wie eine ehrgeizige NLB-Antwort auf den HC Lugano, aber mit begrenzten finanziellen Mitteln. Mit der spielerischen Substanz zum NLB-Meister und Aufsteiger. Aber auch mit einem unterschätzen Konfliktpotenzial und lustvollem Hüst und Hott im Management wie Lugano. Häufige Trainer- und Ausländerwechsel inklusive.

Langenthal ist eine nach calvinistischen Prinzipien geführte Hockeyfirma («Beten für ein Stadion und arbeiten für die Siege auf dem Eis»). Gut strukturiert und mit bemerkenswerter Kontinuität im Management – Geschäftsführer Gian Kämpf managt seit 2007, Präsident Stephan Anliker steht dem Unternehmen seit dem Wiederaufstieg im Frühjahr 2002 vor. Es läuft so gut, dass er sich hauptsächlich um sein teuerstes Hobby kümmern kann. Er ist auch grosser Vorsitzender des Fussballunternehmens GC.

Langenthals Spieler und Staff feiern den NLB Meistertitel, nach dem siebten Playoff-Finalspiel der National League B zwischen dem SC Langenthal und dem SC Rapperswil-Jona Lakers, am Dienstag, 4. April 2017, in der Eishalle Schoren in Langenthal. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Beim NLB-Meister wird seriös gearbeitet. Bild: KEYSTONE

Die Langenthaler arbeiten also überaus seriös. Die Oltner sind dafür krisengeschüttelter und sturmerprobter.

Aber es gibt in der neuen Saison auch eine ganz besondere, jetzt noch intensivere Rivalität im Jura. Ajoie gegen La Chaux-de-Fonds. Der Modus befeuert diese Rivalität. Weil die Liga jetzt, nach dem Konkurs von Martigny, nur noch elf Teams umfasst.

Die «Swiss League» ist in vier Gruppen aufgeteilt:

Weltrekord beim Jura-Derby

Alle Teams spielen zweimal zu Hause und auswärts gegeneinander. Das ergibt 40 Spiele. Zusätzlich tragen die Teams in den vier vorgenannten Gruppen untereinander sechs Partien (drei Heimspiele für jeden) aus – und so kommen wir auf 46 Spiele. Ajoie und La Chaux-de-Fonds spielen in ihrer Zweiergruppe neben den vier Partien im Grunddurchgang noch sechs Derbys und kommen so auch auf 46 Partien.

Philip-Michael Devos von Ajoie im ersten Playoff-Halbfinalspiel der National League B zwischen dem EHC Olten und dem HC Ajoie, am Freitag, 4. Maerz 2016, im Stadion Kleinholz in Olten. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Philip-Michaël Devos, Topskorer bei Ajoie und der «Gretzky des armen Mannes». Bild: KEYSTONE

Das Jura-Derby wird also nächste Saison zehnmal gespielt. Zehn Partien in einem Grunddurchgang – das ist neuer Weltrekord. Bisher hielten diese Bestmarke Dynamo Weisswasser und Dynamo Berlin. Nachdem in der einstigen DDR das Eishockey wegen Chancenlosigkeit auf Medaillen nicht mehr gefördert wurde, gab es nur noch zwei Teams, die um den Titel spielten: Dynamo Weisswasser und Dynamo Berlin.

Sie ermittelten den Titel jeweils in acht Direktbegegnungen – zwei weniger als jetzt Ajoie und La Chaux-de-Fonds austragen werden. Treffen Ajoie und La Chaux-de-Fonds auch noch in den Playoffs aufeinander, sind gar 17 Derbys möglich. Wahrlich, es rockt im Berner Mittelland, aber es rockt auch im jurassischen Hockey.

Ein Rapperswiler Aufstieg wär keine Überraschung

Aber vielleicht wird die Liga von den Rändern her aufgemischt. Am östlichen Rand finden wir Rapperswil-Jona. Eingeteilt in einer Gruppe mit Winterthur und Thurgau. Eine echte Konkurrenz gibt es für die Lakers in der Ostschweiz nicht. Bei den Partien gegen Winterthur und Thurgau wird es viele «Gratis-Punkte» geben. Neben dem Eis ist dieses Hockey-Unternehmen nach wie vor auch NLA-Niveau. Und hätten die St. Galler den NLB-Final gegen Langenthal gewonnen – sie hätten in der Liga-Qualifikation gegen Ambri den Aufstieg wohl geschafft. Es wäre keine Überraschung, wenn «Rappi» im Frühjahr 2018 in die NLA aufsteigen würde.

Rappperswil-Jona, 15.09.2015, Eishockey NLB - Rapperswil-Jona Lakers - GCK Lions, Jubel der Lakers mit Torschuetze Andrew Clark (L), Yves Bader sowie Raphael Kuonen, ueber die 2:1 Fuehrung (Gonzalo Garcia/EQ Images)

Schafft Rappi diese Saison den Wiederaufstieg? Bild: Gonzalo Garcia

Aber vielleicht wird die Liga ja von Süden her aufgemischt. Von Visp. Nach einigen Turbulenzen und grosser Arbeit neben dem Eis (ein neues Stadion wird gebaut) ist die sportliche Stabilisierung gelungen. Visp als Meister? Warum nicht? Das emotionale und spielerische Potenzial ist eigentlich vorhanden. Aber es gibt ein Problem: Trainer Matti Alatalo ist ein exzellenter Ausbildner. Er hat sechs Jahre bei den GCK Lions mehr ausgebildet als die Gegner ausgecoacht und vergangene Saison sein Team auf den letzten Platz versenkt.

Wird er an der Bande im Pulverdampf grosser Spiele gegen die Titanen aus Olten, Langenthal und Rapperswil-Jona die Übersicht behalten? Wenn nicht, kann ihn der neue Sportchef Bruno Aegerter ablösen – er war ja schon fünf Jahre lang in Visp Trainer mit Kultstatus (2000 bis 2005).

Deception des joueurs viegeois avec depuis la gauche, le top scorer viegeois Alexei Kovalev, James Desmarais, Tomas Dolana, lors du 4eme match de la finale promotion- relegation LNA-LNB, du championnat suisse de hockey sur glace, entre le EHC Visp et le EHC Biel-Bienne ce jeudi 17 avril 2014 a la Litterna Halle a Viege. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bald gibt es in Visp ein neues Stadion. Kommt damit auch mehr Erfolg? Bild: KEYSTONE

Und damit sehen wir, wie gut und unterhaltsam die zweithöchste Liga ist. Es wird auch neben dem Eis rocken, Trainerentlassungen und Ausländerwechsel inklusive. Es ist eine der besten zweiten Ligen der Welt. Mindestens vier Teams können Meister werden – Olten, Langenthal, Rapperswil-Jona und Visp.

Mit den Welschen rechnen wir nicht. Sollten es La Chaux-de-Fonds oder Ajoie als Aussenseiter schaffen, so ist es früh genug, wenn wir uns in einem Jahr verneigen und sagen, dass wir es schon immer gewusst haben.

Die Prognosen

1. EHC Olten

So viel defensiver Rock und so viel offensiver Roll, mit Weltmeister, Olympiasieger und NLA-Aufsteiger (Langnau) Bengt-Ake Gustafsson ein Trainer, der beruhigt und mit Simon Rytz der beste Goalie seit Dino Stecher. Wenn es jetzt nicht reicht – wann dann?

Bild

grafik: watson

2. SC Rapperswil-Jona Lakers

Das Geld und die Infrastruktur für die NLA plus die sportliche Qualität für den Qualifikationssieg. Aber nicht den Unterhaltungswert, und trotz dem Engagement von Vorkämpfer Sven Lindemann (39, über 1000 NLA-Spiele) wohl nicht die Emotionen und die Energie der Oltner.

Bild

grafik: watson

3. SC Langenthal

Letzte Saison die beste Abwehr der Liga und vorne ein Sturm (Campbell, Kelly, Tschannen), der seit sieben Jahren unverändert die gegnerischen Verteidigungen rockt. Wenn der neue Trainer am Bewährten nicht zu viel ändert, reicht es wieder zum Spitzenplatz.

Bild

grafik: watson

4. HC Ajoie

Das einzige Team der beiden höchsten Spielklassen, das letzte Saison mehr als 200 Tore zelebrierte. Gary Sheehan, der Arno Del Curto der NLB, wird erneut ein Spektakel aufführen. Zumal Philip-Michaël Devos, der «Gretzky des armen Mannes», Topskorer der Qualifikation und der Playoffs, geblieben ist.

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grafik: watson

5. EHC Visp

Starke Goalies, ein neuer Trainer (Matti Alatalo), ein neuer Sportchef (Bruno Aegerter), neue Ausländer und ein undiplomatischer, aber charismatischer und langjähriger Manager (Sébastien Pico). Visp rockt und es ist nicht sicher, ob der Trainer und beide Ausländer am Ende der Saison noch im Amt sein werden.

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grafik: watson

6. HC La Chaux-de-Fonds

Der lauffaule, aber geniale und leidenschaftliche Stehgeiger Loïc Burkhalter (37) personifiziert das welschste aller welschen Teams. Für eine Spitzenklassierung einfach zu weich und Trainer Alex Reinhard, Langnaus Abstiegstrainer von 2013, ist ein notorischer Verlierer.

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grafik: watson

7. HC Thurgau

Beschränkte finanzielle und spielerische Mittel, aber es reicht für zwei Ausländer. Enge Zusammenarbeit mit Davos und mit Janick Schwendener einer der besten Goalies der Liga. Adrian Brunner ist der bessere offensive Leitwolf als sein Bruder Damien in Lugano.

Bild

Bild: watson

8. GCK Lions

Wenn die Playoffs mit der feuerköpfigen Trainerlegende Leo Schumacher (64) – zuletzt 17 Jahre Juniorentrainer mit Kultstatus in Zug – nicht möglich sind, dann wohl nie mehr. Zumal er zwei Ausländer einsetzen kann – letzte Saison brachte der Verzicht auf Ausländer den letzten Platz.

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Leihen der ZSC Lions wurden nicht berücksichtigt. grafik: watson

9. EHC Winterthur

Michel Zeiter hat mit Reto Kobach (zuletzt Olten) einen neuen Verteidigungsminister bekommen, Kloten überlässt ihm Talente zur Aus- und Weiterbildung und das Geld reicht sogar für einen Ausländer. Aber Hockey bleibt in der rostenden Industriestadt ein Randsport.

Bild

Leihen von Kloten wurden nicht berücksichtigt. grafik: watson

10. EVZ Academy

Wenn der charismatische Leitwolf Josh Holden fit ist (er verbringt im Farmteam die Wartezeit auf den Schweizer Pass) und nicht zu oft als Ersatz-Ausländer in der NLA einspringen muss, dann spielt der neue Trainer Stefan Hedlund um die Playoffs.

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Leihen des EVZ wurden nicht berücksichtigt. grafik: watson

11. Ticino Rockets

Der neue Trainer Jan Cadieux hat einen grossen Namen (er ist der Bub von Paul-André Cadieux) – aber er ist noch kein grosser Trainer wie sein Vorgänger Luca Cereda und führt ein kleines Team. Der letzte Platz ist für das Farmteam von Ambri und Lugano reserviert.

Bild

Leihen von Ambri und Lugano wurden nicht berücksichtigt. grafik: watson

Umfrage

Wer wird Meister in der Swiss League?

  • Abstimmen

1,358

  • Olten.28%
  • Langenthal.15%
  • Rapperswil.26%
  • Ajoie.2%
  • Visp.5%
  • La Chaux-de-Fonds.1%
  • Thurgau.3%
  • GCK Lions.2%
  • Winterthur.3%
  • EVZ Academy.6%
  • Ticino Rockets.4%
  • Ich will nur das Resultat sehen.5%

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    Alle Leser-Kommentare
  • sven_meye 13.09.2017 18:07
    Highlight Highlight "Gratis-Punkte", dass werden wir ja noch sehen ;)
    • Dreitannen1934 13.09.2017 23:20
      Highlight Highlight Würde es nur zu gerne sehen, wenn ihr den Seebuben möglichst viele Punkte abknüpfen würdet! Bringt ein bisschen Pfiff in die Quali. Gruss aus dem ewiger Region des ewigen Nebels.
  • Dreitannen1934 13.09.2017 17:11
    Highlight Highlight Der Modus scheint mir schon sehr merkwürdig zu sein, die Seebuebe bekommen gegen die Ostschweizer Gegner quasi die Punkte geschenkt, wohingegen sich die Walliser, die Langenthaler und die Oltner gegenseitig dieselben beklauen. Fair ist anders, aber ich geb's zu, einfach ist das nicht zu lösen.
    • play off 13.09.2017 18:03
      Highlight Highlight Ist doch eine Liga höher nicht anders.
    • Lumina 13.09.2017 23:35
      Highlight Highlight Was ist daran nicht einfach zu lösen bitteschön?

      Einfach ein finanziell stabiles, sowie einigermassen kompetitives 1. Liga Team per sofort in die NLB hochstufen, anschliessend zum alten Modus zurückkehren und der Kuchen, samt Krümmel, ist gegessen.
    • super_silv 14.09.2017 18:40
      Highlight Highlight Ach ja so einfach? 1. Liga sind fast alles amateure, nlb sind aber fast alles profis. Ein Budget von 1.5-2Mio muss man mindestens stemmen können und gewisse stadionvorschriften einhalten. Auf einmal hats dan 100 auswertsfans
  • Pana 13.09.2017 14:52
    Highlight Highlight Thurgau:

    "Enge Zusammenarbeit mit Davos"

    Es steht zum aktuellen Zeitpunkt KEIN einziger Leihspieler unter Vertrag. Blaser ist im Try-Out.

    Eng ist anders. Zusammenarbeit auch.
    • Adrian Buergler 13.09.2017 14:59
      Highlight Highlight @Pana: Es werden aber immer wieder HCD-Spieler, die nach einer Verletzung wieder im Aufbau sind oder Elitejunioren zu Thurgau geschickt. Letztes Jahr beispielsweise Aeschlimann. Vorher Forrer, Portmann, Schläpfer, Nater und Kindschi.

      Blaser wird auf eliteprospects als Leihspieler geführt. Auf der Klubwebseite von Thurgau steht nichts von einem Try-Out.
    • Pana 13.09.2017 16:16
      Highlight Highlight Wenn du bei eliteprospects auf den "Transfer-Link" klickst, kommst du auf die Klubwebseite, wo der Try-Out mitgeteilt wird.

      2016/17 waren zwei HCD Spieler über einen längeren Zeitraum dabei. Bei einem knappen Kader, mögen gelegentliche Elite-Junioren Leihen ja Sinn gemacht haben. Aber dies ist kein sportlicher Mehrwert (wie im Artikel angedeutet).

      Realität ist, dass der HCT dieses Jahr ein breiteres Kader hat und deshalb nicht mehr (bzw weniger) auf Davos angewiesen ist. Siehe auch folgenden Artikel:

      http://www.tagblatt.ch/sport/hcthurgau/weniger-hc-davos-beim-hc-thurgau;art349630,5083917
    • sven_meye 13.09.2017 18:09
      Highlight Highlight Auf jeden Fall hat der HCD nie wirklich geliefert, was angekündigt war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Score 13.09.2017 14:51
    Highlight Highlight Eins wollte ich mal noch loswerden. Auch wenn ich Inhaltlich nicht immer einverstanden bin, Zaugg schreibt mit unter noch die besten und Gehaltvollsten Artikel auf diesem Online Portal, welches sich ansonsten stetig von Namen Newsportal entfernt (in Richtung unseriösem Spassportal mit Umfragen und Fremdartikel). Dieses Kompliment wollte ich mal noch anbringen bevor es zu spät ist!
  • nJuice 13.09.2017 14:36
    Highlight Highlight "...NLB-Antwort auf den HC Lugano, aber mit begrenzten finanziellen Mitteln."
    Etwa ein so guter Vergleich wie: "Eine exakte Kopie des HCD, nur halt ohne del Curto.", oder "genau wie der SCB, aber ohne grosses Stadion oder Restaurants."
    Super, Klaus!
  • Max Dick 13.09.2017 13:05
    Highlight Highlight "Und hätten die St. Galler den NLB-Final gegen Langenthal gewonnen – sie hätten in der Liga-Qualifikation gegen Ambri den Aufstieg wohl geschafft."
    Ja klar, Ambri hat sich gegen Langenthal 4:0 durchgesetzt. Aber ja, das schlechtere Rappi (haben ja gegen Langenthal verloren) hätte dann Ambri besiegen sollen. Völlig logisch, mal abgesehen davon dass es unsinnig ist, über den Ausgang von Serien zu spekulieren, die gar nie stattgefunden haben.
    • Hoopsie 13.09.2017 13:38
      Highlight Highlight Stimmt es ist unsinnig - aber es ist auch unsinnig Serien zu spielen welche nicht gewonnen werden dürfen. Rappi hätte gewinnen dürfen und hätte das geschafft. Langenthal durfte nicht, was sich nicht gerade positiv auf die Leistung der Schorenbuebe auswirkte. Von daher, auch wenn es unsinnig ist, ganz falsch ist es nicht.
    • RedWing19 13.09.2017 20:48
      Highlight Highlight Alles nur Mutmassungen was Rappi denn erreicht hätte.

      Fakt ist: sie waren nicht gut genug um den Final zu gewinnen.
  • andre63 13.09.2017 12:31
    Highlight Highlight olten schafft es wieder nicht.... langenthal will wieder nicht aufsteigen...
    schliesst endlich die liga 😎
    • Hoopsie 13.09.2017 13:41
      Highlight Highlight Und dann haben wir die maroden Ambri und Kloten für ewig im A? Die haben nun wirklich keine Berechtigung einen "geschützten" Platz zu haben. In Ambri passiert seit Jahren nichts ums versprochene Stadion - keiner wird das jeeeee bauen und in Kloten? Seit Jahren ein Sanierungsfall und hat sich etwas verbessert? Nein. Ich bin zwar auch für eine geschlossene Liga, aber dann müssen die Regeln durchgesetzt werden. Sonst macht es keinen Sinn.
    • Lumina 13.09.2017 23:43
      Highlight Highlight Die Liga schliessen?

      Lol, so ein Sch...vorschlag kann nur von jemandem kommen, der noch nie ein B-Spiel besucht hat.

      Die Super League wird ja auch nicht geschlossen, nur weil Basel ständig die Meisterschaft gewinnt!

      Geht lieber mal ein paar gute B-Partien schauen, anstatt die Abschaffung der Liga zu fordern.
    • andre63 14.09.2017 09:13
      Highlight Highlight liga schliessen, heisst ja nicht, olten und rappi z.b. auszuschliessen.
      kann mir durchaus eine 16er liga vorstellen.
      nlb spiele habe ich glaubs genug gesehen mit dem ehcb 🤣
  • Hayek1902 13.09.2017 11:11
    Highlight Highlight braucht es die NLB (oder jetzt halt Swiss League) wirklich? Wieso nicht die 8 richtigen Teams in die NLA (oder halt National League) stecken, so das wir eine 20 Liga haben und die Farmteams in diese neue 1. Liga oder wo auch immer. Mit diesen 20 Teams dann 56 Spiele + Playoffs und alle sind glücklich. Playoffs weiterhin die besten 8, Playouts für die schlechtesten 8. Ja, die Liga wäre weniger ausgeglichen (jedenfalls vor allem zu beginn), aber die kleinen Teams wären nicht massiv unter Druck aufzurüsten, da ja viele andere kleine Teams auch dabei sind.
    • Hallo22 13.09.2017 11:17
      Highlight Highlight @hayek wir haben zuwenige talentierte Schweizer. Der Talentepool ist zu klein. Das Niveau würde abnehmen für mich keine Option.
  • Goon 13.09.2017 11:08
    Highlight Highlight Liga wäre toll. Aber diese sch.... Farmteams und der sch.... Modus finde ich zum kotzen.
  • michiOW 13.09.2017 10:48
    Highlight Highlight Bei Olten hat es einen Fehler: Nyffeler geht nicht zu Thurgau.
    • Adrian Buergler 13.09.2017 10:54
      Highlight Highlight @michiOW: Stimmt natürlich, ihn zieht es in die entgegengesetzte Richtung zu Ajoie. Merci für den Hinweis, ist angepasst.
  • Steven86 13.09.2017 10:21
    Highlight Highlight NLB wird das Jahr Spannend. Mit Olten, Rappi und Langentahl drei Topteams die um den Titel kämpfen. Ich hoffe einfach darauf das kein Farmteam die Playoff erreichen wird. Null Fans null Playoff stimmig.
  • marak 13.09.2017 10:12
    Highlight Highlight Interessanter Artikel. Der Markt wird zeigen, ob es sich lohnt, zehnmal gegen den gleichen Gegner zu spielen. Und solange nicht alle in die Playoffs kommen ist es immer heikel, wenn nicht alle gleichviel gegen den gleichen Gegner spielen. Man hat ja dann doch nicht 80 Spiele wie der NHL wo sich dann alles ein wenig mehr ausgleicht.
    • Hoopsie 13.09.2017 10:53
      Highlight Highlight Ehm, aber das ist in der NATIONALLIGA A doch schon seit längerer Zeit so. Gegen einige spielt man 6 x gegen andere 4 x. Ein völliger Unsinn, der leider Jahr für Jahr wiederholt wird!
    • marak 13.09.2017 11:29
      Highlight Highlight Ich weiss, Sportfan, ich weiss. Leider. Aber 10 Partien sind dann doch der Oberhammer. Aber vermutlich möchte man nicht die "Zuschauermagneten" Farmteams den anderen zu oft zumuten.
    • Hoopsie 13.09.2017 13:35
      Highlight Highlight @Marak: Uns beschäftigen offenbar die gleichen Sorgen. Aber die Meisterschaft im B (ich werde nieeeee den neuen Namen brauchen) kannste sowieso knicken. Die drei Farmteams werden die Playoffs verpassen und die anderen werden dabei sein. Also man spielt tausend Spiele um die goldene Zahnkrone.
  • Score 13.09.2017 10:01
    Highlight Highlight Die NLB hätte so viel Potential. Schade dass es von der SHL nicht genutzt wird... Da wird so viel falsch gemacht. Vom Namen (Swiss League für eine NLB? Wirklich?) über die Anzahl Teams und den Modus (10 Spiele gegen den selben Gegner VOR den Playoffs? Und kaum Aufstiegs Chancen) bis hin zur Tatsache das Farm Teams in der zweit höchsten Liga mitspielen (!!). Wirklich schade um all die etablierten Teams und ihre Fans...

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Wer ein Ticket hatte, konnte gratis mit der Eisenbahn zum Eidgenössischen nach Zug reisen. Von einer solchen Förderung des ÖV wollen die Macher der Eishockey-WM 2020 in Zürich und Lausanne nichts wissen.

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