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Bern's defender Eric Blum drives the puck, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and SC Bern, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Saturday, March 3, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Eric Blums Einsatz am Dienstag ist fraglich. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Zu viele Brutalo-Fouls – Es ist Zeit, endlich die Trainer zur Kasse zu bitten

Der Einsatz von SCB-Verteidiger Eric Blum ist nach einem der dümmsten Fouls der letzten Wochen im nächsten Spiel fraglich. Wir brauchen eine Regeländerung.



Playoff-Viertelfinal. SC Bern gegen Servette. Das Spiel ist längst entschieden. Noah Rod erwischt SCB-Verteidiger Eric Blum beim Stande von 6:0 mit einem Check am Kopf. SCB-Sportchef Alex Chatelain sagt: «Blums Einsatz im Spiel am Dienstag in Genf ist fraglich.»

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Der Check von Noah Rod gegen Eric Blum. Video: YouTube/MySports

Noah Rod ist lediglich mit zwei Minuten bestraft worden. Immerhin wird er nun vom Einzelrichter für zwei Partien aus dem Verkehr gezogen.

Sperre und Busse

Noah Rod wurde vom Einzelrichter für zwei Partien gesperrt. Zudem muss er 2650 Franken Busse bezahlen.

Checks gegen den Kopf sind extrem gesundheitsgefährdend und führen oft zu Gehirnerschütterungen. Gehirnerschütterungen gehören heute zu den heimtückischsten Hockey-Verletzungen und können Karrieren beenden.

Geneve-Servette HC Stuermer Noah Rod freut sich ueber seinen Treffer zum 0-1 waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Kloten und Geneve-Servette HC am Freitag, 2. Februar 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Nichts zu jubeln: Noah Rod verpasst die nächsten beiden Spiele. Bild: KEYSTONE

Es fehlt nicht an klugen Bemühungen von verschiedensten Seiten, dieses Problem zu lösen. Aber eine Lösung gibt es nur durch einen neuen Ansatz.

Das Problem wäre lösbar

Checks gegen den Kopf sind eine Unsitte und ein Zeichen von Hockey-Kulturlosigkeit. Sie können von den Spielern in den allermeisten Fällen auch dann vermieden werden, wenn hart zur Sache gegangen und Rumpelhockey gespielt wird. Der Grund für Checks gegen den Kopf ist fehlender Respekt vor dem Gegenspieler und böser Wille. Also ist dieses Problem lösbar. Gehirnerschütterungen sind nicht einfach ein «Kollateralschaden» des Eishockeys.

Umfrage

Ist die Sperre von zwei Partien gegen Noah Rod gerecht?

  • Abstimmen

2,875

  • Ja60%
  • Nein32%
  • Ich will nur das Resultat sehen8%

Die Überwachung ist heute dank TV-Bildern praktisch lückenlos. Die Sünder werden erwischt. Noah Rod kam bei den Schiedsrichtern mit zwei Minuten noch gnädig davon. Aber die TV-Bilder haben ihn überführt. Es ist richtig, dass er für zwei Spiele gesperrt wird. Das Problem ist bloss: solche Sperren haben praktisch keine erzieherische Wirkung.

Der Berner Gaetan Haas, Mitte, beschaeftigt die Genfer Henrik Toemmenrens, Will Petschenig und Torhueter Robert Mayer, von rechts,  im ersten Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem Geneve Servette HC am Samstag, 10. Maerz 2018, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Wie geht das Duell zwischen dem SC Bern und Servette wohl weiter? Bild: KEYSTONE

So löste die NHL das Massenschlägerei-Problem

Wie ist es möglich, Unsitten im Eishockey abzustellen? Kurz ein Blick in die NHL: Die Seuche der 1970er Jahre waren Massen-Prügeleien, an denen sich alle oder fast alle Spieler beteiligten (sog. «Bench Clearing Brawls»). Die NHL hat dieses Problem in Griff bekommen. Nicht alleine durch Sperren und Bussen gegen die fehlbaren Raubeine. Entscheidend war, dass auch die Coaches zur Rechenschaft gezogen worden sind.

So wie Massenschlägereien können auch Checks gegen den Kopf durch die Coaches verhindert werden. Schöne Werbeaktionen, freundliche Ermahnungen und ein paar Sperren und Bussen halten einen «echten Kerl» heute nicht davon ab, so rücksichtslos dreinzufahren wie Noah Rod gegen Eric Blum. Zumal die «Jungmillionäre» bei uns ja nicht, wie in der NHL, während der Sperren keinen Lohn erhalten und die aufgebrummten Bussen aus der Portokasse bezahlen – wenn denn nicht der Klub die Bussen bezahlt.

Sperren im Machosport Hockey oft noch eine Anerkennung

Die einzigen, die dafür sorgen können, dass diese Unsitte der Checks gegen den Kopf aufhört, sind die Coaches. Sie sind die Chefs und die Erzieher der Spieler. Sie können entsprechende Massnahmen treffen, die sportlich und damit tatsächlich schmerzen: auf die Tribune schicken, Eiszeit kürzen, Powerplay-Einsätze streichen oder gar ins Farmteam schicken – was ja jetzt auch bei uns möglich ist. Solche Massnahmen ritzen das Ego, mindern den Marktwert und sind schädlich für die Karriere.

Bern's defender Eric Blum controls the puck, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and SC Bern, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Tuesday, January 16, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Check gegen den Kopf von Eric Blum? In einigen Kreisen eher eine Anerkennung als ein Unding. Bild: KEYSTONE

Ein Spieler nimmt Sperren und Bussen zu oft hin wie Soldaten ein Verwundetenabzeichen. Und immer noch gelten Sperren und Bussen im Machosport Hockey in zu vielen Kreisen als Anerkennung für Härte und Einschüchterungsvermögen.

Es gibt noch genug Exponenten (oft frustrierte ehemalige Spieler), die gerne das Hohelied der respektlosen Härte singen. Ein Spieler mag Bussen und ein paar Sperren hinnehmen. Aber keiner riskiert den Konflikt mit seinem Trainer. Der Trainer ist die Schlüsselfigur, die letztlich über das sportliche Fortkommen entscheidet.

Eine Anweisung eines Trainers wird nur dann ignoriert, wenn der Chef seine Autorität verloren hat und vor der Entlassung steht. Es passt durchaus, dass sich ein Servette-Haudegen zu dem Foul – einem der dümmsten dieser Saison – hat hinreissen lassen. Servette-Coach Craig Woodcroft hat kaum mehr Autorität in der Garderobe.

Geneve-Servette's Head coach Craig Woodcroft shouts out against his players, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and SC Bern, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Saturday, March 3, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Hat die Autorität in der Garderobe weitgehend verloren: Servette-Trainer Craig Woodcroft. Bild: KEYSTONE

Checks gegen den Kopf um 90 Prozent reduzieren

Ein Trainer ist also dazu in der Lage, seine Schutzbefohlenen dazu zu erziehen, die Gesundheit der Gegenspieler zu respektieren. Deshalb müssen wir ihn dazu motivieren, in diese Richtung zu wirken. Auch das funktioniert nicht mit gutem Zureden. Sondern nur «the hard way». So wie in der NHL als es darum ging, die Massenschlägereien einzudämmen. Mit Sperren und Strafen.

Bei einem Check gegen den Kopf sollten die Cheftrainer auch bestraft werden. Und zwar mit doppelt so vielen Sperren und einer doppelt so hohen Busse wie der Spieler. Und im Wiederholungsfall jedes Mal mit einer Verdoppelung der Sperre und der Busse.

So könnten wir die Anzahl der Checks gegen den Kopf um 90 Prozent reduzieren.

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51
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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • desmond_der_mondbaer 13.03.2018 08:52
    Highlight Highlight Absolut korrekt. Was sich dieser Schlägertrupp im ersten Playoff-Spiel leistete ist unglaublich. Und ja, es gibt noch mehr Szenen als der Check gegen Blum. Und in keinem Fall haben die Schiedsrichter klar durchgegriffen. Das ist eine verdammte schweinerei! Und das Beste, am Ende redeten die Genfer noch vom „Bern Bonus“. Ich sage, dank dem „Genf Bonus“ ist nur ein Spieler hesperrt und nicht die ganze verdammte Mannschaft. Sollen doch in der MySports League versauern!
  • aby 13.03.2018 08:31
    Highlight Highlight wie wär‘s, wenn die Sperre so lange dauern würde, wie der Gefoulte ausfällt?
  • SirMike 13.03.2018 08:07
    Highlight Highlight Der Check war völlig unnötig , versteht mich nicht falsch. Kann mir aber Regelkundiger sagen, wie lange der Passende noch gecheckt werden darf? „Früher“ galt er als Scheibenführender, bis ein anderer Spieler den Puck berührt. Meine Frage zielt nicht darauf, ob der Check gegen den Kopf ging oder nicht (meiner Meinung nach auf dem Video nicht klar ersichtlich), sondern ob das Zeitfenster nach dem Pass noch offen war für den Check.
    • desmond_der_mondbaer 13.03.2018 14:30
      Highlight Highlight Soweit ich weiss, giltet dies immer noch. Das Zeitfenster war demnach nicht mehr offen. Wenn du dir die Wiederholung vom Check anschaust ist deutlich zu erkennen, das Arcobello den Puck bereitd auf der Schaufel hatte, bevor der Check gegen Blum durchgeführt wurde. Wäre also so oder so eine Strafe wegen Behinderung gewesen, hätte Rod nicht den Kopf sondern den Körper von Blum anvisiert.
  • SirMike 13.03.2018 07:38
    Highlight Highlight Die Kollegen vom Westschweizer Fernsehen (Steve Roth & Bob Mongrain) waren sich in der Pausen-Analyse sicher, dass der Check nicht zum Kopf ging... Als unnötig und übertrieben haben sie ihn auch bezeichnet, aber nicht gegen den Kopf. Spannend, wie auch die Bilder manchmal nicht eindeutig „für sich sprechen“. Auch der Videobeweis lässt zu weilen unterschiedliche Interpretationen zu.
    • MARC AUREL 13.03.2018 14:57
      Highlight Highlight Ja da stimm ich zu aber es passt zu Rod das er ein völlig unnötiger Check austeilt und bewusst in kauf nimmt das sich Blum verletzt! Schon nur das er null respekt vor der Gegner hat sollte bestraft werden!
  • LebeauFortier 13.03.2018 06:44
    Highlight Highlight Der Inhalt des Artikels ist absolut korrekt, ich bin zu 100% einverstanden.

    Wenn sowas aber dem Röbi vom ZSC zustösst, ist das dann jeweils schon nicht solche Polemik wert. Er hat sich ja auch ungeschickt verhalten, hä?

    Und bei PlayOff-Beginn hiess es dann, der Nilsson fehle halt noch infolge einer Blessur. Blessur? Echt jetzt?
  • Väterchen 13.03.2018 06:40
    Highlight Highlight Hier die Urteilsbegründung des Verbandes für alle Hobbyrichter und Besserwisser
    https://cms.sihf.ch/media/10958/ordentliches_verfahren_nr_17-18_17378_7_rod.pdf
    • BeatBox 13.03.2018 07:55
      Highlight Highlight Interessant, in der Urteilsbegründung wird davon gesprochen, dass Rod in den letzten beiden Jahren nur einmal gesperrt wurde. Da nimmt man es aber seehr genau, die Sperre vom Spiel vom 8.3.16 wegen Check to the Head war am 10.3.18 natürlich mehr als zwei Jahre her...
  • ujay 13.03.2018 05:15
    Highlight Highlight Blödsinn. Hockeyspieler sind keine Schülerbuben.
  • goldmandli 12.03.2018 22:43
    Highlight Highlight Habe mir das Video nun noch mehmals angesehen und der vermeintliche Check gegen den Kopf ist alles andere als glasklar. Kann mir keiner reinen gewissens erzählen, dass er hier einen 100%gegen den Kopf gesehen haben will. Vielleicht ist das SIHF Video, das leider noch nicht online ist, da aufschlussreicher, aber ich wüsste nicht, wie man anhand dieses Videos einen Check gegen den Kopf bestraffen könnte. Ob der Check zu spät gekommen ist, streitbar, aber eine Sperre wegen Checks gegen den Kopf könnte man anhand dieses Videos lediglich aufgrund Vermutungen ausspreche und das wäre schlicht falsch.
    • goldmandli 13.03.2018 11:13
      Highlight Highlight Bin weder Genf noch Bern fan. Tatsächli rangiert Rod bei mir in einer ganz tiefen Schublade, nichts desto trotz war das kein eindeutiger Hit gegen den Kopf. Die rosa Brille trägst höchstens du. Fanbrille mal abziehen und objektiv bleiben.
    • Staedy 13.03.2018 12:09
      Highlight Highlight Unglaublich du schaust die Szene mehrmals an und übersiehst das entscheidende: Rod springt in den Gegner, die Schlittschuhe sind eben nicht mehr auf dem Eis. Der Spieler Blum, welcher nicht mehr im Scheibenbesitz ist hat keine Chance. Das Entscheidende: Klarer Vorsatz klare Verletzungsabsicht. Wie im Artikel beschrieben. Solche Fouls auch während der Saison, 5 Spiele, Fr. 25'000 Busse. Fehlt nur noch der Dino K. mit seinem Spruch es isch Playoff das gehört dazu.
    • goldmandli 13.03.2018 12:42
      Highlight Highlight Es ist unglaublich, dass du gar nicht auf meinen Kommentar eingehst. Mir ging es gestern darum, dass auf den vorhandenen Videobildern kein Hit gegen den Kopf von Blum ersichtlich war. Wie auch, die gezeigten perspektiven zeigten das gar nicht. Ich habe auch erwähnt, dass der Hit eventuell zu spät war, aber das liest wohl niemand. Mir ging es und geht es immernoch darum, dass die Experten in den kommentaren schön Zaugg nachplappern, obwohl es keinerlei!! beweise gab, dass Blum gegen den Kopf geckeckt wurde. Die SIHF hat nun übrigens ein Video veröffentlicht, das die Sache nun regeln sollte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • geistfrei 12.03.2018 22:36
    Highlight Highlight wieso, lieber klaus, unternimmt dann die nhl ihrerseits nichts gegen checks to the head? auch dort sind unfaire checks mit kopfverletzung an der tagesordnung. weil es wahrscheinlich nicht so einfach ist, wie es sich ein sicherlich gewiefter journi vorstellt, dessen sportliche karriere sich auf den torhüterposten der 2. fussballliga beschränkt.
  • greenfields 12.03.2018 22:26
    Highlight Highlight Warum habe ich Samuelsson gerne gehört auf Teleclub, als die Eishockey-Meisterschaft noch auf einem kompetenten Sender übertragen wurde? Weil er fadengerade sagte, was Sache ist. Dieser Check gegen Kopf war ein Check mit voller Verletzungsabsicht. Ansonsten hätte Rod den Check korrekt mit den Armen unten angebracht und niemand hätte irgend etwas dagegen gesagt oder von Verbandsseite her unternommen. Dass Mark Streit sich in seiner ersten Sendung als Experte noch nicht auf die Aeste hinaus wagt, ist ja verständlich. Denke nicht, dass er diesen Brutalocheck ohne Kamera so verharmlost.
  • General Kraken 12.03.2018 22:25
    Highlight Highlight Haha, das ist ja lachhaft.
    Checks gegen den Kopf um 90% reduzieten in dem man Trainer bestraft.😂 Was raucht der bloss?
    So etwas kann ja nur von jemandem kommen der nie Hockey gespielt hat und auch sonst nie irgendwo in diesem Sport eine Funktion hatte.
    Was kann ein Trainer dafür wenn sein Spieler eine Dummheit macht?
    Das einzige positive wäre, dass Patrick Fischer jetzt für die WM gesperrt wäre wegen des Checks von Cody Almond im Olympia-Viertelfinale gegen Deutschland😅

    • alterecht? 13.03.2018 13:57
      Highlight Highlight Genau!!
  • AllknowingP 12.03.2018 22:16
    Highlight Highlight Also in dem Video kann ich keinen "Check gegen den Kopf" feststellen. Wann ist es eher ein "Late Hit". Ich bin - mit diesem Videomaterial - der Meinung das der Check i.O war. Da finde ich die Aktion von Genfs Nr. 9 gegen Untersander in der Spielfeldmitte beim Brawl nach der Aktion fragwürdiger.....
  • Goon 12.03.2018 22:09
    Highlight Highlight Checks gegen den Kopf ist nicht ok. Aber wie man viel sieht ist Kopf auf Hüfthöhe auch nicht ok.

    Bei uns werden viele Checks als Unfair betitelt obwohl ein klares Fehlverhalten vom Check-kassierenden dazu führt.

    Ob ein solcher Check beim Stand von 6 zu 0 noch nötig ist, ist wieder ein anderes Thema.
    • HabbyHab 13.03.2018 05:33
      Highlight Highlight Checks gegen den Kopf sind NIE okay, auch wenn der gecheckte Spieler sich nicht immer vorteilhaft verhalten.
    • Goon 13.03.2018 06:40
      Highlight Highlight Wenn der Check nur am Kopf landet weil der gecheckte sich falsch verhält kann man dem Gegenspieler keine Schuld geben.

      Gezielte Kopfchecks sind aber klar zu verurteilen
    • Coffey 13.03.2018 12:06
      Highlight Highlight Es ist aber in den Regeln kein Verhalten des den Check annehmenden Spielers definiert, sondern ausschliesslich des den Check ausführenden Spielers. Ich weiss nicht woher diese "er hat sich aber nicht korrekt Verhalten" Märchenstunde kommt. Entweder der Check war korrekt, oder er war es nicht. Dieser hier war es aus verschiedenen Gründen nicht. Was Blum gemacht oder nicht gemacht hat, macht nicht eine strafbare Attacke plötzlich legal.
  • goldmandli 12.03.2018 22:02
    Highlight Highlight Noah Rod ist ja bekannt für dreckige und unfaire Aktionen. Seien es Checks wie diesen, bei dem er bewusst die Verletzung des Gegners in kauf nimmt, Schwalben oder auch mal ein Simulieren wenn er nicht selbst zum Penalty antreten will.
  • dododo 12.03.2018 21:47
    Highlight Highlight phu... nach dieser regelung würde arno wohl auch einige spiele verpassen...
  • ricknash 12.03.2018 21:29
    Highlight Highlight Scb bonus. Der check war absolut fair! Eric blum hatte seinen blick zur seite/ unten....
    • fandustic 12.03.2018 23:19
      Highlight Highlight Tanner, bist du‘s?
    • chara 13.03.2018 00:05
      Highlight Highlight Sarkasmus?
    • Coffey 13.03.2018 11:58
      Highlight Highlight Genau, weil ja in den IIHF Regeln steht, dass man immer mit steifem, aufrechtem Rücken und erhobenem Kopf auf dem Eis fahren muss. Falls nicht, ist nicht die Tatsache, dass der Angreifer mehr als drei Schritte anläuft, der Puck schon gespielt und der Ellenbogen gegen den Kopf geht zu bestrafen, sondern lediglich, dass der Kopf nicht gemäss Regel in die Höhe gestreckt wurde....
      Woher habt ihr eigentlich solchen Quatsch?? Zuviel mit Pilzen experimentiert oder was? Es is physikalisch gar nicht möglich, bei diesen Kräften immer 100% aufrecht zu fahren, Schwerpunkt heisst das Schlüsselwort.
  • no-way 12.03.2018 21:28
    Highlight Highlight Bravo Zaugg, 100%ig einverstanden.

  • Bangsche 12.03.2018 21:27
    Highlight Highlight Zu 100% mit dem Eismeister einverstanden. Was sich der HCSG in den diesjährigen, aber auch in den letztjährigen Playoffs gegen den EVZ an dreckigen und gesundheitsgefährdenden Fouls, Stockschlägen und Checks geleistet hat, ist eine Frechheit gegenüber dem CH Eishockey. Spielerisch hat man keine Chance und deshalb nimmt man gezielt Verletzungen des Gegners in Kauf. Die Bussen und Sperren des Verband sind leider nur lächerlich - Rod wurde übrigens in den letzten drei Jahren in den Playoffs jedes Mal gesperrt. Primaten geführt von Primaten - mit Hockey hat das leider nichts zu tun.
    • DonDude 12.03.2018 22:06
      Highlight Highlight Dann schau doch Fussball wenn dir Eishockey zu hart ist.
    • CASSIO 13.03.2018 04:57
      Highlight Highlight Don Dude, der Spruch ist öde, v. a. nachdem sich unsere hockey stars bei diesen olympischen beschwert hatten, dass die matratzen (!!!) zu hart seien... und beim fussball ist man nicht in watte gepackt. möchte Dich mal sehen, wenn Dir in vollem lauf von hinten mit stollen in die beine gegrätscht wird.
    • DonDude 13.03.2018 06:19
      Highlight Highlight Fussball ist Pussy Sport Punkt
      Dein Beispiel ist übrigens ein Faul!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • DonDude 12.03.2018 21:24
    Highlight Highlight Dies war ein harter, aber fairer Check. Das ist Hockey und nicht Fussball.
  • sansibar 12.03.2018 21:22
    Highlight Highlight Im Vergleich zu nordamerikanischen Ligen gibt es bei uns in der Wohlfühloase NLA zu viel „falsche“ und zu wenig „richtige“ Härte... Schade! Müsste aber auch schon bei den Junioren richtig gelernt werden. Sprich: auch bei deren Trainern im Kopf ankommen als Message...
    • HabbyHab 13.03.2018 05:38
      Highlight Highlight Falsche und richtige Härte? Deshalb wird ein Spieler wegen sowas nicht gesperrt, ja sicher. In den nordamerikanischen Ligen sind sie so konsequent und die Härte ist super und es passirt nie etwas.
      Play Icon
  • eldo 12.03.2018 20:59
    Highlight Highlight Man sollte einfach die Geldbussen massiv erhöhen. Wenn die Spieler mehrere hunderttausend pro Jahr verdienen, schrecken Bussen von 1‘000 oder 2‘000 nicht ab.
    Wenn der Sünder aber mehrere zehntausend bezahlen muss, dann wirkt es.
    Bei Raser im Strassenverkehr wird die Höhe der Busse auch dem Einkommen angepasst.
  • ricknash 12.03.2018 20:58
    Highlight Highlight Die strafe von 2 spielsperren ist absolut unnötig- eric blum hatte den blick zur Seite/unten und somit den gegenspieler nicht im blick!!!!
    Scb bonus.....
  • Patronus 12.03.2018 20:54
    Highlight Highlight Und wenn du den ungeliebten Trainer nicht mehr an der Bande willst, holst du dir Strafen, der Trainer wird dann ja doppelt bestraft.
    Dieses System könnte funktionieren, solange die Trainer den Respekt der Spieler haben. Ist dieser weg, könnte das Problem durch diese "Lösung" sogar noch schlimmer werden.
    Die Spieler erhalten eine Macht gegenüber dem Trainer.
    Härtere Strafen gegen die Täter fände ich sinnvoller. Plus eventuell Strafen gegen die Klubs, die sie ja immer noch an die Spieler "weitergeben" können.
  • Cello Pfischterer 12.03.2018 20:46
    Highlight Highlight So ein Quatsch! Marc Streit bei SRF im Studio beurteilte das angebliche Vergehen als normalen Check. In der NHL gäbe es dafür nicht mal eine Strafe. Aber ist klar, dass es hier um den SCB geht, Klausi hier die Objektivität als Berner vermissen lässt und der unselige Einzelrichter seinen Kumpanen ein paar Meter von seinem Wohnort entfernt wieder mal einen Gefallen getan hat. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
    • dizzy 12.03.2018 22:03
      Highlight Highlight aber dann rumheulen wenn international alles gepfiffen wird🙄
    • fandustic 12.03.2018 23:26
      Highlight Highlight Der Unterschied ist nun, dass der Check als Check gegen den Kopf und nicht mehr als unerlaubter Körperangriff (wie von den Schiris) gewertet wurde. Ein Check gegen den Kopf wird auch in der NHL sanktioniert....egal was Streit meint oder beurteilt.
  • San_Fernando 12.03.2018 20:45
    Highlight Highlight Sorry Herr Zaugg aber das ist kompletter Schwachsinn. Die Massenschlägereien in der NHL sind so bekämpft weil der Coach oftmals das Zeichen für das Bench Clearing gegeben hat.
    Diese unsinnigen Checks gegen den Kopf kann man nur mit Strafen bekämpfen. Zwei Spiele sind ein Witz! Ich möchte daran erinnern, dass Raffi Torres in der NHL nach wiederholten Checks gegen den Kopf mit 44 Spielsperren bestraft - und notabene mit Stoppung der Lohnzahlung. Eine Strafe von ca 1 Mio USD. Nur so gehts. Wiederholungstäter müssen mit mind. 20 Spielsperren bestraft werden...
  • ta0qifsa0 12.03.2018 20:34
    Highlight Highlight Habe schon lange mehr einen solch schwachen Text gelesen vom Eismeister.

    Der Trainer soll also freiwillig auf seine besten Spieler verzichten, nur um ihnen einen Lehrblätz zu erteilen?

    Der Trainer soll Sperren erhalten, bei dummen Aktionen seiner Spieler?

    Sorry, aber das ist schlicht realitätsfremd und nicht mal annähernd umsetzbar.
  • Ehringer 12.03.2018 20:25
    Highlight Highlight Noah Rods Strafe ist nicht gerecht weil zu kurz. Vorschlag: ein solcher Check wird mit Spielsperre für die ganze Best-of-7 Sefie geahndet. Er wäre also frühstens in einem allfälligen Halbfinal wieder dabei.
    • greenfields 12.03.2018 22:20
      Highlight Highlight Wenn so ein Foul in Spiel 1 oder 2 einer Serie passiert, ginge das ja mit den Spielsperren bis Ende Serie. Nur, wenn das in Spiel 6 passiert und das Team des Täters danach weg vom Fenster ist, was dann?
    • Ehringer 13.03.2018 00:16
      Highlight Highlight Man müsste wohl trotzdem noch eine Mindestanzahl festlegen. Auch falls es im dritten Spiel passiert und die Serie 0:4 verloren geht wäre das ja nur ein Spiel. Vielleicht eher so "bis zum Ende der Serie oder mindestens x Matches".

      Allgemein ist die Idee sicher nicht ganz durchdacht. War mehr so ein Gedankenspiel, wie man etwas eindämmen könnte, dass manche Teams (auch auf Geheiss des Trainers) absichtlich die generischen Starspieler (zu) hart angehen. Gebe aber gerne zu, dass es noch viel Arbeit bräuchte, um diese Idee zu verwirklichen.

Biel und die Angst vor dem letzten, grossen Schritt

Kann Biel Geschichte schreiben und 36 Jahre nach seinem letzten Titelgewinn endlich wieder ein grosses Biel werden? Das ist die bange, grosse Frage nach der 2:6-Niederlage in Bern – und die Antwort darauf folgt bereits am nächsten Dienstag.

Seit zwölf Jahren ist Mathieu Tschantré als Captain Biels Leitwolf. Er wird im April 35 Jahre alt. Er hat noch nie für einen anderen Klub gespielt. Von der Postur her (173 Zentimeter gross) kein Titan in einem Spiel der rauen Kerle. Aber ein Titan durch Anciennität, Beharrungsvermögen, Zähigkeit, Wille, Mut, Leidenschaft und Intelligenz. Er personifiziert Biels neuere Geschichte.

Wir sind nach der 2:6-Niederlage in Bern an einem Punkt angelangt, an dem Biel Geschichte schreiben kann. Deshalb ein …

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