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Die Lugano Spieler nach der Niederlage nach dem dritten Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem HC Lugano am Donnerstag, 14. Maerz 2019 in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Grosses, reiches und doch sportlich armes Lugano

Der HC Lugano ist der erste Klub der höchsten Liga, der in die Ferien verreisen darf. Eine Ära ist zu Ende gegangen.



Lugano frühzeitiges, schmähliches Saisonende mit vier Niederlagen in Serie gegen Zug ist eigentlich bloss ein «Betriebsunfall». In den vorangegangenen vier Jahren hat es immerhin zweimal zum Finale (2016, 2018) gereicht. Grande Lugano! Nein.

Dieses klägliche Ausscheiden gegen Zug wird nicht als «Betriebsunfall», sondern als das Ende einer Ära empfunden – und das ist es auch. Nämlich das Ende einer grossen Zeit, in der Lugano trotz aller Rückschläge Jahr für Jahr als Titelkandidat gehandelt worden ist.

Glücklichere Tage in Lugano: Die Tessiner 2006 nach dem Titelgewinn. Bild: PHOTOPRESS

Seit dem letzten Triumph (2006) hat Lugano alles Menschenmögliche unternommen, um eine weitere Meisterschaft zu gewinnen. Die zwei Finals von 2016 und 2018 sind viel zu wenig für eine Hockeyfirma, die sich über den Erfolg definiert, die unser Hockey jahrelang dominiert und seit Einführung der Playoffs (1986) sieben Titel geholt hat.

Das Problem war noch nie zu wenig, sondern zu viel Geld. So ist möglich, Trainer nach Belieben zu heuern und zu feuern. Es fehlt die Geduld und die Fachkompetenz, um eine eigene sportliche DNA zu entwickeln.

Zu den Unabwägbarkeiten des Sportes gehören Erfolg und Misserfolg. Alle Meister seit Einführung der Playoffs haben früher oder später zwischendurch die Playoffs verpasst, einer (Kloten) ist nach dem wirtschaftlichen Ruin sogar abgestiegen. Auch der SC Bern und die ZSC Lions haben schwere Krisen durchgemacht. Aber sie haben sich immer wieder erneuert und sind zum Erfolg zurückgekehrt.

Ungewöhnlich ist bei Lugano die lange, nun schon über zehn Jahre andauernde Zeitspanne der Erfolgslosigkeit. Dieses permanente Missverhältnis zwischen Investitionen und sportlichem Ertrag.

In der hoffnungsvollen, aufregenden Zeit seit dem letzten Titel von 2006 hat Lugano nie über einen längeren Zeitraum den Eindruck solider sportlicher Festigkeit gemacht. Vielmehr wirkt dieses Unternehmen über all die Jahre wie ein permanentes Provisorium, getrieben von den Emotionen des Tages.

Lugano mahnt an eine «Opera buffa» des Eishockeys. Eine «komische Oper», in der die Akteure in bunter Reihenfolge auf- und abtreten und ihren Part deklamieren (ihre Künste vortragen). Die Kulissen – bunte, teure Kulissen und doch oft nur aus sportlicher Pappe – werden nach Belieben aufgebaut, umgebaut, weggeräumt.

Nicht nur die Trainer geben sich die Klinke zur Kabinentüre in die Hand. Immer wieder werden auch Spieler mit laufenden Verträgen abgeschoben.

Seit der Meisterfeier von 2006 steht in Lugano das Grosse, Kühne, Glamouröse immer auch neben dem Parvenühaften, Gewöhnlichen und Lächerlichen und alles ist unentwirrbar ineinander verschlungen und verzahnt. Deshalb hat es nie mehr zur Meisterschaft gereicht.

Typisch für dieses grosse, reiche und doch sportlich arme Lugano ist das Scheitern in den letzten Tagen.

Lugano hat sich im Kampf um die Playoffplätze gegen die meisterlichen ZSC Lions durchgesetzt und acht der letzten elf Qualifikationspartien gewonnen. Also ist eine ausgeglichene Viertelfinalserie gegen Zug erwartet worden. Der Einzug ins Halbfinale, ja nicht einmal ein Meistertitel wäre angesichts des Talentes eine Sensation gewesen.

Luganos Torhueter Elvis Merzlikins beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem HC Lugano, am Samstag, 2. Maerz 2019, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Elvis Merzlikins Bild: KEYSTONE

Aber einmal mehr konnte Lugano die Erwartungen nicht erfüllen. Elvis Merzlikins, der die Mannschaft zweimal in den Final gehext hatte (2016, 2018) ist in den letzten Tagen hinter einer Lotterabwehr zu einem Lottergoalie verkommen. Kein anderes Playoff-Team hat so viele Schüsse aufs eigene Tor zugelassen und kein anderer Goalie weist eine so schwache Playoff-Fangquote auf wie der lettische Nationalgoalie (87,23 Prozent).

Zu viel Glanz und Gloria: Elvis Merzlikins stand in den letzten Tagen in Lugano auf dem Eis und war in Gedanken schon in Nordamerika. Und weil es Lugano versäumt hat, einen zweiten spielstarken Torhüter im Kader zu halten, war es seinem kapriziösen Showman zwischen den Pfosten ausgeliefert.

Die Praesidentin des HC Lugano Vicky Mantegazza anlaesslich der Vorsaison-Medienkonferenz des HC Lugano, am Donnerstag, 13. September 2018, in Paradiso bei Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Vicky Mantegazza Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Vicky Mantegazza ist eine grosse Präsidentin und Klub-Besitzerin mit einem feinen Gespür für den Sport. Aber selbst für diese Milliardärin ist guter Rat nicht käuflich.

Ihr Sportdirektor Roland Habisreutinger gilt seit seinem Amtsantritt 2009 als Hockey-Wohltäter: kein anderer Personalchef hat so viele Spieler reich gemacht und für so wenig Leistung so viel Geld bezahlt. Die Agenten konnten es manchmal kaum fassen, wie schnell exorbitante Lohnforderungen akzeptiert worden sind.

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Nun zieht die Götterdämmerung herauf. Die Zeit von Lugano als Spitzenteam, das die Konkurrenz Jahr für Jahr auf der Meisterrechnung hat, ist um.

Mit Torhüter Elvis Merzlikins und WM-Silberheld Grégory Hofmann verliert Lugano seine wichtigsten Einzelspieler. Der charismatische Goalie wechselt in die NHL-Organisation von Columbus und der beste Torschütze der Liga ausgerechnet nach Zug. Nicht einmal mehr mit Geld vermag Lugano seinen besten Feldspieler zu halten. Milliardäre füllen die Transferkriegskassen auch in Zug, Zürich und Lausanne.

Jubel bei Zugs Reto Suri nach dem Sieg im Final des Swiss Ice Hockey Cups 2018/19 zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und dem EV Zug, am Sonntag, 3. Februar 2019, in der St. Galler Kantonalbank Arena in Rapperswil-Jona. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Reto Suri Bild: KEYSTONE

Und mit allem Geld der Welt ist es nicht möglich, die beiden zu ersetzen. Dominic Lammer, Sandro Zangger und Reto Suri haben die Aufgabe, Grégory Hofmann und dessen 30 Tore zu remplacieren. Die drei Neuzuzüge haben es diese Saison zusammen bloss auf 25 Treffer gebracht.

Lugano ist als Spitzenclub und Titelkandidat zum 13. Mal in Serie gescheitert und müsste sich neu erfinden. Und kann es nicht. Gerade noch rechtzeitig hat sich Ambri neu erfunden, ist zur Bescheidenheit zurückgekehrt und steht mit einem einheimischen Sportchef (Paolo Duca) und Trainer (Luca Cereda) für die wahren Werte des Tessin.

Lugano kann von seiner Geschichte und DNA her kein sympathischer, bescheidener Aussenseiter und Vertreter der lateinischen Hockeykultur sein wie Ambri.

Lugano bleibt nur die Rolle des glamourösen Herausforderers der Titanen aus der Deutsch- und Westschweiz. Für Lugano gilt nach wie vor und mehr denn je: Wir sind erfolgreich, also sind wir.

Die Voraussetzungen für einen Neuanfang wären ja eigentlich gut. Der Vertrag von Trainer Greg Ireland, diesem freundlichen Verlierer, läuft aus. Da Geld keine Rolle spielt, wäre es auch möglich, das ausländische Personal und die «Kabinen-Politiker» auszuwechseln, die ihren Platz in der Hierarchie nicht der Leistung, sondern der Nähe zur Präsidentin verdanken. Das dringend notwendige «House Cleaning» in der Sportabteilug wäre mach- und finanzierbar.

Luganos Cheftrainer Greg Ireland im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem HC Lugano, am Dienstag, 22. Januar 2019, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Greg Ireland Bild: KEYSTONE

Aber Vicky Mantegazza, der gute Mensch des HC Lugano, bringt es nicht übers Herz, sich von den verdienten Mitgliedern ihrer grossen Hockeyfamilie zu trennen. Als Romantikerin des Sportes setzt sie durchaus richtig auf Leidenschaft und Loyalität für den HC Lugano. Aber sie durchschaut nicht die Schauspieler in den Umkleideräumen ihrer «Opera buffa». Das ist das Problem, wenn der Respektabstand zwischen Besitzerin und Personal zu gering ist.

Wenn es Vicky Mantegazzas Lugano nicht gäbe, man müsste es erfinden. Zum Wohle unseres Hockeys. Ohne dieses Lugano wäre der Unterhaltungswert unserer Hockeykultur so viel ärmer.

Mögen uns die Hockeygötter dieses grosss, reiche und doch sportlich arme Lugano unter Palmen noch lange, lange erhalten.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Regius 19.03.2019 13:56
    Highlight Highlight Natürlich tut ein Abgang von Gregory weh, allerdings bin ich der Meinung, dass man mit den Zuzügen auch auf Spieler setzt welche in den wichtigen Spielen nicht unsichtbar sind. Was bei ihm öfters der Fall war... Wenn man nun in der sportlichen Abteilung neues Blut rein bringt, die Defense (Rückkehrer aus NA?) inkl. Torhüter (Zuri?) stärkt und einen Trainier mit einem erkennbaren System anheuert, wird Lugano auch nächstes Jahr ein unangenehmer Gegner sein. Evt, sogar positiv, dass man Lugano nicht mehr als Meisterkandidat sieht, da die Mannschaft mit jedem Jahr seit 06 mehr verkrampfte...
  • Hans Muster (2) 19.03.2019 09:47
    Highlight Highlight weiter zu den Abgängen: Elvis wird bald wieder in Lugano sein, da er zu naiv ist. Und der Abgang von Hofmann, alle reden von seinen 30 Toren. Mal geschaut, wann er diese gemacht hat? Gregi hat Lugano nicht einmal aus der Schweisse geholt, er ist kein Mann für wichtige Spiele. In der 5. + 10 Minute Tore schiessen, hauptsächlich durch Arbeiter wie Sannitz vorbereitet, ok, aber das Geld ist Gregi def. nicht wert. Suri und Lammer haben gezeigt, dass sie in den Po's, wenns draufan kommt, besser sind. Aber: Der DS muss ersetzt werden, ja. Ausländer müssen wollen wie vor 2 Jahren, sonst weg usw...
    • CuJo 19.03.2019 11:21
      Highlight Highlight Inwiefern ist Elvis naiv ? Definiere Deine Aussage mal bitte....
  • Hans Muster (2) 19.03.2019 09:43
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist im gleichenmasse alt wie falsch. Aber er ist von Zaugg, dem Lugano-basher schlechthin! Lugano hat sich seit 2011 neu orientiert mit Vicky als Präsidentin. Lugano führt eine Juniorenabteilung und setzt diese auch konsequent ein. In den letzten Jahren ist allerdings einiges passiert: Teams wie L'anne oder Zug haben Lugano finanziell stehen lassen, da in Lugano längst nicht mehr Millionarios gemacht werden. Bern und Züri sind eh weit weg, finanziell. Das Konzept fruchtet in Lugano, siehe letzte Jahre. Aber bei dieser Konkurrenz wird es immer schwieriger, Titel zu holen.
    • CuJo 19.03.2019 11:22
      Highlight Highlight "Bern und Züri sind finanziell eh weit weg".....selten einen solchen MIST gelesen !
    • Kuba 19.03.2019 16:45
      Highlight Highlight "Teams wie L'anne oder Zug haben Lugano finanziell stehen lassen".... du glaubst das tatsächlich gäll?
  • egemek 19.03.2019 08:25
    Highlight Highlight Das House-Cleaning ist dringend notwendig. Da man wohl kaum die halbe Belegschaft auswechseln will, würde ich mit dem Sportchef anfangen.

    Habisreutinger bildet zusammen mit Dubé und Chatelain das absolute Versager-Trio im Sportchef-Amt. Allen andern Clubs kanns nur recht sein, wenn diese 3 noch möglichst lange im Amt bleiben dürfen.
    • CheGue 20.03.2019 13:32
      Highlight Highlight @egemek
      😂😂😅😅Wieso denn?! Weil sie ihnen die guten Spieler nicht streitig machen oder weil sie dort nicht um einen Job nachfragen?!😂😂😂

      Aber wo du Recht hast, hast du Recht... Kann’s zwar bei Dube und Habisreutinger nicht beurteilen. Im Fall von Chatelain jedoch aus verlaesslicher Quelle....😉😉
  • DerSeher 19.03.2019 08:22
    Highlight Highlight Punkt 1: "Milliardäre füllen die Transferkriegskassen auch in Zug, Zürich..." Milliardär in Zug? Habe ich was verpasst? Falls KZ H.P. Strebel meint, der ist "nur" Millionär und zahlt auch weiterhin nur Geld in die Academy bzw. das OYM Projekt.

    Punkt 2: Wieso auch einfach die Top Arbeit des neuen Zuger Trainers loben wenn man auf Lugano (das nicht alles falsch gemacht hat) einhauen kann?

    Punkt 3: Der Inhalt des Artikels in Bezug auf den HCL liest man hier nach jedem ausscheiden, anders formuliert aber inhaltlich genau gleich

    Punkt 4: Trotzdem Danke für den ersten nicht BE Playoff Artikel..
    • Willy Tanner 19.03.2019 10:53
      Highlight Highlight Ein angegriffener Zuger....;-) Herzig!
    • Nummelin 19.03.2019 10:58
      Highlight Highlight Punkt 1: und die anderen Teams ohne Millionär/Milliardär finanzieren die Nachwuchsteams teuer aus eigener Tasche. Das ist übrigens ein ziemlich grosser Batzen. Und das Geld fehlt dann in der Transferkasse.

      Punkt 2: selbstverliebter Zuger! Es geht hier um Lugano nicht um Zug. Zug wird dann thematisiert, wenn sie ausscheiden oder Meister werden.

      Punkt 3+4: gebe ich Dir recht.
    • egemek 19.03.2019 11:37
      Highlight Highlight @Der Seher: Ich bin auch Zug-Fan aber sieh doch endlich mal ein, dass alles Geld, was Strebel für Academy, OYM, etc... zur Verfügung stellt schlussendlich einfach zusätzlich bei der 1. Mannschaft zur Verfügung steht, weil man die Ausgaben des Farmteams und Nachwuchses nicht selber zahlen muss.

      Wenn dir deine Oma Geld gibt für ein Schoggistängeli bleibt dir dein eigenes Geld, das du dafür eingerechnet hast. Damit kannst du dann ein Bier kaufen, was du sonst evtl. nicht gekonnt hättest weils zu teuer wäre... Begriffen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • maylander 19.03.2019 07:29
    Highlight Highlight Zuerst schreiben, dass sich die Trainer die Klinke in die Hand geben und dann bemängeln, dass Ireland zu lange blieb.

    Suri und vor allem Lammer haben eine gute Playoffserie gespielt. Lugano hat am meisten Tore in der Qualifikation geschossen. Trotzdem sind sie nur siebter geworden.

    Mag sein, dass der Sportchef vor allem grosse Namen teuer eingekauft hat. Da ist wer aber nicht allein.
    In Oerlikon hat man als Meister die Play Offs verpasst, weil sich der Sportchef inszenieren wollte.
  • släppschött 19.03.2019 07:03
    Highlight Highlight Luganos Hauptproblem ist die Position des Sportchefs... Aber der wird wohl nicht hinterfragt.
  • emptynetter 19.03.2019 06:27
    Highlight Highlight Sooo langer artikel und erst noch ohne vergleich, was langnau alles besser macht als lugano. Oder habe ich da am frühen morgen etwas übersehen?
    • UH25 19.03.2019 07:06
      Highlight Highlight KZ kann schrieben was er will, gemotzt wir immer
    • Hans Muster (2) 19.03.2019 10:04
      Highlight Highlight Langnau und Ambri haben kein Konzept da sie finanziell nicht mithalten können. Die PO's in diesem Jahr werden die Ausnahme bleiben. Sowohl Ambri wie Langnau setzen alles auf zwei Punkte: 1. Sie haben je 2, 3 Spieler, die alles reissen. 2. Sie hoffen gleichzeitig, dass Teams wie der Z, Bern Zug, Davos oder Lugano schwächeln. Zu 90% reicht es für Platz 9-12, zwischendurch wenn wirklich alles sehr optimal läuft und das Glück noch mitspielt, reicht es knapp für die PO's, wo dann allerdings rasch Feierabend ist.
    • sidthekid 19.03.2019 12:54
      Highlight Highlight Kommt hin Hans. Und doch bin ich 1000mal lieber Langnau-Fan als ein Anhänger eines „grossen“ Vereins. Den Ambri-Fans wirds wohl ähnlich gehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tikkanen 19.03.2019 06:25
    Highlight Highlight ...1989 ja, das waren noch Zeiten🤔Im Osten brachte Gorbi‘s Perestroika Tauwetter im Westen entführten die Flames den 🏆aus dem heiligen Forum🤔Im Norden liess sich der Superblock zum letzten Tango im Globen feiern und im Süden stürzte der alte SCB unter Gilligan das Grande Lugano, Toto hexte unerreicht🤗Aber diese Zeiten sind vorbei, Lugano ist unter der Führung der lieben Vicky zum Ponyhof geworden, Slettvoll würde Angesichts der Zustände🤢
    Opera Buffa vielleicht in der Garderobe, aber Coach und vorallem Sportchef sind die biedersten Loosertypen des CH Hockeys...😳

    Item, noch 10 bis🐻🏆🍻
    • Eskimo 19.03.2019 09:10
      Highlight Highlight Wie will der SCB in den letzten 2 Spielen 10 Siege holen?😋
    • San1979 19.03.2019 09:26
      Highlight Highlight Noch 8 Siege bis zum Titel !!!
  • zeusli 19.03.2019 05:32
    Highlight Highlight Die jungen und hungrigen Spieler gehen heutzutage lieber zu Mannschaften die ernsthaft Meister werden wollen. Lugano will es offensichtlich nicht. Schade um das viele Geld.
    • MARC AUREL 19.03.2019 07:08
      Highlight Highlight Da bleibt ja nur noch Bern oder Zug übrig!
    • JJ17 19.03.2019 10:30
      Highlight Highlight Zug? Die haben in den letzten Jahren auch sehr hohe Spielerverträge abgeschlossen und wurden nie Meister, erinnert mich doch mehr an Lugano als an Bern.

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