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Berns Calle Andersson fuehrt den Puck beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und den HC Davos, am Samstag, 12. Oktober 2019 in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Bleiben oder gehen? Verteidiger Andersson ist begehrt. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Calle Andersson – ein vorgezogener Playoff-Final für den SCB-Sportchef

Eine Umfrage unter den zahlungskräftigen Sportchefs fördert ein interessantes Resultat zutage: Um Calle Andersson kommt es zum «Final» zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions.



Calle Andersson (24) ist ein schwedischer Verteidiger mit Schweizer Lizenz. Er ist nach Ramon Untersander der produktivste SCB-Verteidiger. Sein Vertrag läuft aus und richtigerweise versucht Sportchef Alex Chatelain, ihn in Bern zu halten.

Inzwischen hat sich der Transfer-Pulverdampf verzogen und, falls nicht reihum gelogen worden ist, sind nur noch zwei Klubs im Rennen: Der SCB und die ZSC Lions. So kommt es im Transferbereich zu einem vorgezogenen «Playoff-Final». ZSC-Sportchef Sven Leuenberger bestätigt jedenfalls: «Wir haben unsere Offerte eingereicht.» Über Details äussert er sich natürlich nicht. Aber er ergänzt: «Ich denke, dass es jetzt nicht mehr um Geld geht.»

Weil Dave Sutter bei den ZSC Lions Ende Saison geht, gibt es auch nach der Verpflichtung von Johann Morant nächste Saison im Hallenstadion viel Eiszeit an der blauen Linie.

Für Biels Sportchef Martin Steinegger ist übrigens eine Rückkehr von Dave Sutter aus finanziellen Gründen kein Thema. Er hatte den sanften Riesen 2015 aus La Chaux-de-Fonds für ein Jahressalär von rund 60'000 Franken geholt.

In Biel hat sich Sutter zum Nationalverteidiger entwickelt und so verdient er nach dem Wechsel nach Zürich (2017) nun mehr als 300'000 Franken. Ob er bei seinem nächsten Arbeitgeber das Lohnniveau halten kann, ist nicht ganz sicher.

Entscheidung schon bald?

Aber wir sind vom Thema abgekommen. Wenn es bei Calle Anderssons Entscheidung zwischen Bern und Zürich tatsächlich nicht mehr um Geld geht, dann ist die Überzeugungskraft der Sportchefs gefragt. Alex Chatelain vertritt die Interessen der mächtigen SCB-Dynastie, die sich nach ruhmreichen Jahren im Niedergang befindet. Sven Leuenberger die ebenso mächtigen ZSC Lions, die nach einer spektakulären Krise den Umbruch geschafft haben.

Eigentlich müsste Chatelain als bisheriger Arbeitgeber mit Heimvorteil diesen «Transfer-Playoff-Final» für sich entscheiden. Geht Andersson nach Zürich, muss die Position des SCB-Sportchefs hinterfragt werden. Eine Entscheidung wird in der Nationalmannschaftpause erwartet. Sie beginnt am nächsten Sonntag.

Der SCB bemüht sich auch um NHL-Draft Damien Riat (22). Sein Kontrakt in Biel läuft aus. Auf seinen Bescheid muss Alex Chatelain noch ein wenig warten. Biels Sportchef Martin Steinegger, an einer Weiterverpflichtung des Nationalstürmers interessiert, sagt: «Damien entscheidet sich erst nach der Saison.»

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