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ARCHIV --- ZUR MELDUNG, DASS GUY BOUCHER DEN SC BERN ENDE SAISON VERLASSEN WIRD, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Bern's Head coach Guy Boucher reacts, during a National League A regular season game of the Swiss Championship between Lausanne HC and the SC Bern, at the Malley stadium in Lausanne, Friday, October 2, 2015. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Meistert Aufgaben wie Herkules, beherrscht die Flöte wie der Rattenfänger von Hameln: Guy Boucher.
Bild: KEYSTONE

Grandioser Guy Boucher, erbärmlicher SC Bern und ein Hauch von NHL im Schluefweg

Der SC Bern sinkt immer tiefer. Aber Trainer Guy Boucher schafft es, auch aus der 2:4-Pleite in Kloten ein Drama zu machen – und sich selbst zum Helden. Notizen aus der Hockey-Provinz.

15.11.15, 10:07 15.11.15, 16:39


Um das grosse Theater zu verstehen, das in diesen Tagen beim SC Bern gespielt wird, zunächst ein kurzer Abstecher nach Luzern und in die Geschichte.

Das Bourbaki-Panorama in Luzern ist ein riesiges, grandioses Rundgemälde: 112 Meter lang und 10 Meter hoch. Dieses Gemälde aus dem 19. Jahrhundert erzeugt beim Besucher die Illusion, an einem anderen Ort und in einer anderen Zeit zu verweilen und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Dargestellt ist der Grenzübertritt der geschlagenen französischen Ostarmee unter General Charles Denis Sauter Bourbaki, daher der Name des Gemäldes.

Das Rundgemaelde im Bourbaki Museum Luzern des Malers Edouard Castres von 1881, aufgenommen am 15. Februar 2008. Das Gemaelde zeigt ein Ereignis des Deutsch- Franzoesischen Krieges 1870/ 71, den Grenzeubertritt in die Schweiz und die Entwaffnung der franzoesischen Ostarmee des Generals Bourbaki im Februar 1871. Nach jahrelangen Restaurationsarbeiten ist das 110 x 10 Meter grosse Gemaelde jetzt mit dem Vorgelaende bis Ende Februar 2008 fertiggestellt. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

Edouard Castres Rundgemälde im Museum in Luzern.
Bild: KEYSTONE

Eine Auszeichnung für Büezer

Nun kehren wir in die Gegenwart zurück. Der SCB verliert zum dritten Mal hintereinander. Diesmal in Kloten (2:4) und er sinkt immer tiefer. Inzwischen sogar auf Strich-Tiefe. Es ist der spielerisch erbärmlichste SC Bern seit dem Wiederaufstieg von 1986 oder bald 30 Jahren.

Die spielerische Leichtigkeit ist gänzlich verschwunden. Was eigentlich ein Spiel sein sollte, ist zu einer Serie von Zweikämpfen verkommen. Eigentlich sollte beim SCB nicht der Topskorer den gelben Helm tragen. Sondern der Spieler, der es schafft, sich in die meisten Zweikämpfe verwickeln zu lassen. Vielleicht lässt sich eine Baufirma als Sponsor finden. Bauarbeiter tragen ja auch gelbe Helme.

ARCHIV - ZUM LETZIGRUND-STREIT UND DER NIEDERLAGE FUER DAS BAUUNTERNEHMEN IMPLENIA STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG. - Baustelle des neuen Letzigrund Stadion in Zuerich, Schweiz, am 16. Januar 2007. Das Letzigrund Stadion fasst 30'000 Plaetze und wird als eines der acht Stadien an der UEFA EURO 2008 gebraucht werden, welche im Juni 2008 in der Schweiz und in Oesterreich stattfinden wird. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Ist er der neue Topskorer des SC Bern?
Bild: KEYSTONE

Wie kann es zu einem Absinken auf dieses erbärmliche spielerische Niveau kommen?

Den Bernern ist in Kloten bei nummerischem Gleichstand nicht ein einziger Angriff über mehrere Stationen gelungen. Sie haben nie durch einen zügigen Gegenangriff eine Überzahlsituation in der gegnerischen Verteidigungszone herausgespielt, geschweige denn einmal einen Mann in freie Schussposition manövriert. Die beiden Treffer erzielten sie im Powerplay. Der SCB spielt, äh, arbeitet nun wirklich so, als hiessen alle Akteure Alain und Pascal Berger oder Flurin und Gian-Andrea Randegger.

Der neutrale Beobachter, der nur das Spiel von der Tribüne aus beobachtet, denkt: Wie kann es sein, dass das Bayern München des europäischen Hockeys, die Mannschaft eines Hockeykonzerns mit mehr als 50 Millionen Franken Umsatz, auf dieses erbärmliche spielerische Niveau herabsinkt? Wie kann es sein, dass ein Trainer, der die Spielkultur inzwischen bis auf die Grundmauern abgetragen hat, allerhöchste Wertschätzung geniesst?

Kleider machen Leute

Aber Trainer Guy Boucher ist der charismatischste Verkäufer seiner selbst der letzten 25 Jahre. Ein aussergewöhnlich begabter Kommunikator. Besser noch als Ralph Krueger. Da bleibt einem Chronisten, der ja auch im Kommunikations-Geschäft tätig ist, nur eine tiefe Verbeugung.

Lokaltermin Kabinengang. Das Spiel gegen Kloten ist aus. Die SCB-Kabinentüre ist noch zu. Sogar der Korrespondent des Tages-Anzeigers, der sich eigentlich nur um die Kloten Flyers kümmert, ist da. Neugierig. Wer weiss, vielleicht passiert irgendetwas. So kann es doch nicht weitergehen! Hat nicht Marc Lüthi die zwei letzten SCB-Meistertrainer Larry Huras und Antti Törmänen unmittelbar nach einem Spiel standrechtlich gefeuert? Also.

Guy Boucher tritt aus der Kabine. Schwarz glänzen die polierten Schuhe. Akkurat der Haarschnitt. Perfekt sitzt die Krawatte. Passend der Anzug. Dass Kleider Leute (und Hockeytrainer) machen, hat uns ja schon Gottfried Keller gelehrt. Exakt so pflegen die Coaches in der NHL nach einem Spiel vor die Medien zu treten. Ein Hauch von NHL im Schluefweg.

Zuerich, 09.09.2015, Eishockey NLA - ZSC Lions - SC Bern, Trainer Guy Boucher (SCB). (Marc Schumacher/EQ Images)

Wie aus dem Ei gepellt: Guy Boucher.
Bild: Marc Schumacher

Herkules hätte seine Aufgaben nicht eindrücklicher schildern können …

Und nun verwandelt der grosse, gescheiterte kanadische NHL-General das klägliche, erbärmliche Spiel vor den gespannten Zuhörern in ein Gemälde von der Dramatik und Eindringlichkeit des Bourbaki-Panoramas.

Ein Chronist fragt ihn keck, nun habe er beide Spiele seit der Verkündung des Rücktritts per Saisonende verloren. Ob es da wohl einen Zusammenhang gebe? Potz Donner! Wie Guy Boucher den unbotmässigen Fragesteller in den Senkel stellt! Er fixiert ihn mit den Augen, erklärt, das habe nichts, gar nichts, aber rein gar nichts mit diesem Spiel zu tun. Er lässt alle spüren, dass solch ungeheuerliche Fragen völlig fehl am Platz sind.

Und nun erklärt Boucher die gewaltigen, ja eigentlich unlösbaren Probleme, die er beim SC Bern zu meistern habe. Hätte der griechische Sagenheld Herkules vor der Erledigung seiner berühmten zwölf Arbeiten eine Medienkonferenz gegeben – er hätte genauso gesprochen wie Guy Boucher.

Und Herkules musste immerhin den Nemeischen Löwen erlegen, die neunköpfige Hydra töten, die menschenfressenden Rosse des Diomedes zähmen, die Rüstung der Amazonenkönigin Hippolyte herbeischaffen, die Rinderherde des Riesen Geryon rauben, die goldenen Äpfel der Hespenden stehlen, den kretischen Stier bei den Hörnern packen, den Wachhund der Unterwelt in die Oberwelt bringen, die kerynitische Hirschkuh und das erymanthische Wildschwein einfangen, die stymphalischen Vögel vertreiben und die Rinderställe des Augias ausmisten.

Wir können erst nach diesem Exkurs in die griechische Mythologie ermessen, wie schwierig, gewaltig die Aufgabe des SCB-Trainer ist. Welche Leistungen er zu erbringen hat.

Die zwölf Aufgaben des Herkules: Selbst bei Asterix schwärmen sie von diesem Siebesiech!
YouTube/Paganlord81

Eine heroische Leistung!

Guy Boucher erzählt, er sei in seiner gut 20-jährigen Karriere noch nie in seiner so schwierigen Lage gewesen wie jetzt in Bern. Die vielen blessierten Spieler! Und jetzt fehlen sieben (oder hat er acht gesagt?) und nur noch drei von sechs Ausländern sind einsatzfähig.

Es ist also angesichts der dramatischen Umstände geradezu eine heroische Leistung, dass es trotzdem gelungen ist, gegen Kloten (das allerdings auch nur mit drei Ausländern spielte) überhaupt mithalten zu können. Grossartig habe man gekämpft. Er sagt wörtlich etwa fünf oder sechsmal hintereinander «gekämpft». Ja, ja, ein heroischer SCB. Nie den Mut verloren. Immer alles gegeben.

Dazu wird gerühmt, wie toll sich die Jungen integrieren. Der Luca (20) und der Nico Hischier (16). Der Nico sei ein ganz «bsungerbar» guter, smarter Spieler. Und Torhüter Janick Schwendener (er sagt «Schwendi») werde jetzt viel Einsatzzeit bekommen. Marco Bührer falle für unbestimmte Zeit aus. Noch sei offen, ob eine Operation notwendig sei oder nicht.

Klotens Erik Gustavson, links, gegen den Berner Nico Hischier beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und dem SC Bern am Samstag, 14. November 2015, in der SWISS Arena in Kloten. (KEYSTONE/Nick Soland)

Nico Hischer bedrängt Klotens Erik Gustavson.
Bild: KEYSTONE

Talentierter Rattenfänger

Nur eine Ausrede, die Guy Boucher einst bei jeder Gelegenheit zelebrierte, fehlt jetzt. Letzte Saison pflegte er immer zu sagen, man müsse eben sehen, woher diese Mannschaft komme. Sie kam aus der Abstiegsrunde. Dorthin hatte er sie allerdings selber versenkt.

Innerlich verneigen sich jetzt alle. Beinahe hätte ich mich für jedes kritische Wort, ja, für jeden kritischen Gedanken entschuldigt. Dieser grosse Trainer, der diesen heroischen, mutigen SCB geschaffen hat! Ja, der SCB hat gar noch Chancen, die Playoffs zu erreichen! Es ist bisher gar gelungen, so übermächtige Mannschaften wie Ambri, Biel und Langnau zu distanzieren. Gegen eigentlich unbesiegbare Titanen wie Kloten, Lausanne und Servette war es zuletzt gar möglich, auf Augenhöhe zu spielen und nur knapp zu verlieren! Welch ein Frevler, der diese Mannschaft, diese grossartige Mannschaft, diesen Trainer, diesen grossartigen Trainer und überhaupt irgendetwas kritisiert.

Kein Wunder, schafft es Guy Boucher, selbst Marc Lüthi (und Sportchef Sven Leuenberger sowieso) von seiner Arbeit, ja, seiner sportlichen Wundertätigkeit zu überzeugen. So blind wie die SCB-Würdenträger ihrem kanadischen Trainer sind nicht einmal die Kinder von Hameln dem fröhlich pfeifenden Rattenfänger gefolgt. Wahrlich, grosser Guy Boucher!

epa04024590 The Pied Piper of Hamelin, played by Michael Boyer, poses in Hameln, Germany, 16 January 2014. The city of Hameln is looking for a ratcatcher. Each year the legendary figure, who is portrayed by five actors, has to take make more than 600 appearances.  EPA/JULIAN STRATENSCHULTE

Der Rattenfänger von Bern: Die SCB-Chefs tanzen nach Bouchers Flöte.
Bild: EPA/DPA

Kommt's nun zu einer «Volksabstimmung»?

Tja, wie geht es weiter? Marc Lüthi, der Mann, der bei allen Trainerfragen das letzte Wort hat, hält sich bedeckt und wirkt entspannt. Er ist nicht nur tief von seinem Trainer beeindruckt. Er kann auch rechnen. Mit jedem Tag mit Guy Boucher im Amt spart er Geld. Wozu für den Rest der Saison einen neuen Trainer holen und bezahlen, wenn ja schon klar ist, dass für nächste Saison ein neuer kommt? Das rechnet sich nicht. Und mit ein bisschen Glück wird es wohl auch mit Guy Boucher für die Playoffs reichen – und dann ist sowieso alles möglich.

Möglicherweise kommt es nun zu einer «Volksabstimmung». Wenn die Zuschauer weiterhin ins Stadion kommen, wird Marc Lüthi den Trainer behalten. Wenn die Zuschauerzahlen allerdings zurückgehen oder wenn es nun negative Reaktionen der Sponsoren gibt, dann helfen Guy Boucher alle Ausreden nichts mehr.

Der neutrale, objektive Beobachter verlässt das Stadion in Kloten, tritt an die frische Luft hinaus, bekommt wieder klaren Kopf und denkt sich: Welch absurdes SCB-Theater! Welch köstliche Unterhaltung!

SC Bern Fans verfolgen das Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und den Rapperswil-Jona Lakers am Samstag, 27. September 2014, in der PostFinance-Arena in Bern. (Photopress/Peter Klaunzer)

Entscheidet das Publikum im Berner Stadion über Bouchers Schicksal?
Bild: PHOTOPRESS

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Porcupine Tree 17.11.2015 19:26
    Highlight KZ bitte ausdrucken, binden und herrn lüthi schicken. aber bitte vor freitag.
    danke
    1 0 Melden
  • Italian Stallion 15.11.2015 21:12
    Highlight Was hatte ich auf dieser Plattform nach dem Engagement von Boucher gesagt? Ich habe 100%ig recht bekommen. Zur Erinnerung: Ich sagte voraus, dass Boucher ein Ich-bezogener Blender ist, der eishockeytechnisch dem SCB nichts bringen wird ausser seiner grossen (offenen kaugummikauender) Klappe.
    Ich lache mich kaputt, denn ich freue mich über jede Niederlage dieses reichen Teams. Aber ich frage mich manchmal schon wie die Vereinsführung solche haarsträubende Personalentscheide treffen kann.
    P.S.: Danke an KZ für eine weitere Lektion Mythologie. Viel spannender als der SCB.
    18 7 Melden
  • geistfrei 15.11.2015 13:53
    Highlight genialer artikel, genau so festgefahren sehe ich die situation auch! bin froh wenn das thema boucher endlich durch ist.
    29 4 Melden
  • greenfields 15.11.2015 13:09
    Highlight Nana, Chlöusu, etwas stimmt nicht so ganz. Als Boucher beim SCB das Zepter übernahm, hatte der SCB praktisch keine Chance mehr, aus eigener Kraft die Playoffs zu schaffen (siehe damaliger Artikel der BZ). Und kam dann mit dem Team doch noch in Lage, sich noch für die Playoffs qualifizieren zu können. Aber versagt hatte dann in den entscheidenden Spielen, wie fast schon die ganze Saison zuvor, das Team, das auf dem Eis stand. Das lieferte jämmerliche Partien ab, selbst, als man es noch hätte richten können. Boucher hat den SCB ganz sicher nicht in die Playouts versenkt, das passierte vorher.
    18 16 Melden
  • Ralphster 15.11.2015 12:56
    Highlight Herr Eismeister, war schön Sie gestern wieder einmal bei bester Laune in der SWISS Arena anzutreffen. Mischen Sie sich doch beim nächsten Mal noch unters gemeine Volk, bei uns am Tisch in der Bar ist immer ein Platz für Sie frei. Vielleicht erhalten Sie ja noch Stoff für Ihre Kolumnen. Es muss ja nicht immer CH Literatur sein, Nietzsche passt nämlich auch ganz gut zum Eishockey
    8 5 Melden
  • Ralphster 15.11.2015 12:47
    Highlight Betreffend Kolumne: lassen Sie doch den Lückenfüller mit der immensen Wirtschaftlichkeit des SCBs langsam. Als praktisch konkurenzloser Hockey-Journalist der Schweiz haben ihre Worte auch sonst genügend Gewichtung, da haben Sie solche Wiederholungen gar nocht nötig...
    16 8 Melden
  • Amboss 15.11.2015 11:02
    Highlight So unglaublich es tönt, aber seit 2011 ist Bern so wie Ambri eigentlich immer ist: Permanent in der Krise.

    Bei einem Dorfclub aus einer der strukturschwachsten Regionen der Schweiz ist dies ja irgendwie normal, ja das muss so sein.

    Aber dass der wirtschaftlich erfolgreichste Club mit der grössten Kulisse Europas nicht mehr aus seinen Möglichkeiten macht, muss schon zu denken geben. Liegt es vielleicht doch am Duo Leuenberger/Lüthi?

    Bern und Ambri sind in jedem Fall Playout-Kandidaten
    39 10 Melden
    • c_meier 15.11.2015 17:28
      Highlight hm mit der Kriste seit 2011 würde ich das beim SCB nicht sagen, immerhin gab es noch den Meistertitel 2012/2013 und den berühmten Final 2011/2012 mit den 2.5-Sekunden gegen den ZSC
      Danach war es in der Tat mit den Playouts nicht mehr so toll. 14/15 ok mit dem Cup und Halbfinal (gegen Davos out)
      Evt. ist es für Bührer wohl (leider!!) wegen Verletzungen die berühmt-berüchtigte Saison zuviel
      7 2 Melden
    • Hayek1902 15.11.2015 18:39
      Highlight zur letzten saison:
      + : cupsieg
      0 : mit ach & krach und destruktivem hockey knapp gegen lausanne weiter
      -: keine chance gegen davos (4:0!))
      -: auf europäischem level nichts fertig gebracht

      Guy Boucher hat in meinen augen nichts gebracht ausser im cup gegen 3 nla teams + 1. der nlb in serie zu gewinnen. vielleicht das team etwas diszipliniert, dafür spielen sie jetzt total schlecht und langweilig.
      6 1 Melden
    • Amboss 15.11.2015 19:06
      Highlight @meier: Ich finde doch 2011... Tormänen hat Ergebnisse (Titel) gebracht, aber irgendwie herrschte doch in dieser Zeit immer ein wenig Krise... Klar 2012 hätte auch zugunsten des SCB ausgehen können.
      Und der Titel 2013 ist irgendwie so ein unerklärbarer Titel. Irgendwie war der einfach gekommen.

      Wie Chelsea in der Champions League unter Di Matteo.

      Irgendwie hat seit Ca. 2011 kein Trainer und keine Mannschaft überzeugt, trotz Titel. Kein Konzept ist erkennbar
      12 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blitzmagnet 15.11.2015 10:28
    Highlight Bourbaki, Herkules und Hameln. Eine Spur intellektueller Weltgeist, der so gar nicht zu diesem Bern passt, aber KZ's Job ist gemacht, wir wurden Unterhalten, wir haben geschmunzelt. Brot und Spiele, und wenn die Spiele langweilig sind muss es halt die Presse richten. Der Hofnarr darf abtreten.
    56 2 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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