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06.01.2016; Bern; Eishockey Schweizer Cup - SC Bern - ZSC Lions; 
Willi Voegtlin
 (Urs Lindt/freshfocus)

Immer Ärger mit dem Cup: Willi Vögtlin ist um seinen Job als Cup-Chef nicht zu beneiden. Bild: freshfocus

Eismeister Zaugg

Es ist zwingend, dass der Verband endlich den Eishockey-Cup übernimmt

Bisher sorgten Cup-Pannen abseits des Eisfeldes für Aufsehen. Jetzt beeinträchtigt die dilettantische Organisation den Spielbetrieb und der Hockey- Einzelrichter muss sich mit dem Schweizer Cup befassen.



Im ersten Jahr des wiedergeborenen Cups (2014/15) wurde die Auslosung den Schwefelgeruch der Manipulation nicht los: Cupchef Willi Vögtlin hatte in der Stadionbeiz VOR der Auslosung die Viertelfinal-Paarung Langnau gegen den SC Bern angekündigt. Es kam dann just zu dieser Paarung, welche der favorisierte SCB 4:1 gewann.

Im zweiten Jahr lachte die Hockey-Schweiz über eine Panne der besonderen Art: Eine Mannschaft, die schon ausgeschieden war, kam in die Auslosung der nächsten Runde – und niemand merkte es, bis das Auslosungsprozedere vorüber war.

Nun, im dritten Jahr, ist es noch schlimmer geworden. In der ersten Runde verkündete der SCB per Medienmitteilung, man nehme den Cup nicht ernst und trete deshalb in der ersten Runde nicht mit den besten Spielern und ohne Ausländer an. Prompt flog der Meister gegen die Ticino Rockets aus dem Wettbewerb. Bis heute der einzige Sieg des NLB-Tabellenletzten in einem Ernstkampf.

Ticino's player Colin Fontana, left, celebrates the victory after the Swiss Ice Hockey Cup round of 32 game between HC Biasca Ticino Rockets and SC Bern, at the ice stadium in Biasca, Switzerland, Wednesday, September 28, 2016. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Jubel im Tessin: Die Rockets schmeissen Meister Bern aus dem Cup. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Löchriges Eis in der Mélèzes

Und gestern Abend musste in La Chaux-de-Fonds die Partie abgebrochen werden: Löcher im Eis. Weil es im Cup andere Werbung auf dem Eis hat als während der Meisterschaft, muss jeweils eine neue Werbefläche ausgelegt und wieder mit Eis überdeckt werden.

Cup-Chef Willi Vögtlin, sichtlich aufgebracht: «Der Fehler liegt beim Eismeister in La Chaux-de-Fonds. Wir haben den Fall dem Einzelrichter übergeben. Der soll jetzt entscheiden, wer für die Kosten aufkommt und ob es eine Busse gibt.» Der Match wird heute Abend um 19.30 Uhr erneut angepfiffen. Hoffentlich gibt es keinen Stromausfall.

A technician tries to repair a hole into the ice past Head referee Stefan Eichmann, left, Linesmen Cedric Borga, and Head referee Micha Hebeisen, right, during the second period of the Swiss Ice Hockey Cup round of 16 round game of between La Chaux-de-Fonds HC and Geneve-Servette HC, at the ice stadium Les Melezes, in La Chaux-de-Fonds, Switzerland, Tuesday, October 25, 2016. The match was stopped by the referees for safety reasons to the players because there are holes into the ice. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Rien ne va plus in der Patinoire des Mélèzes. Bild: KEYSTONE

Möglicherweise ist der «Fall La Chaux-de-Fonds» nicht ganz so einfach, wie es Vögtlin sagt. In Langenthal wurden nämlich die Werbeflächen verspätet angeliefert und es gelang den fleissigen Oberaargauern gerade noch auf den letzten Drücker, das Eis mit der Cup-Werbung für die Partie gegen Lugano spielfähig zu machen. «Das stimmt», sagt Vögtlin. «Die damit beauftragte Firma hat mit Verspätung geliefert. Aber die arbeitet sonst sehr professionell und ist auch für die Hockey-WM und die Champions Hockey League tätig.»

In drei Wochen entscheidet sich die Zukunft des Wettbewerbs

Der Cup ist von der Vermarktungsagentur Infront Ringier erfunden worden, um Werbeplattformen im Hockey-Business zu schaffen. Der Dreijahresvertrag mit dem Verband läuft Ende Saison aus. Bereits am 18. November entscheiden die Nationalliga-Clubs, ob der Kontrakt um weitere fünf Jahre verlängert oder ob der Cup nicht mehr weitergeführt wird.

Dem Wettbewerb droht das Aus. Weil Infront Ringier die TV-Rechte am Cup – ohne den Verband zu informieren – an den Teleclub verkauft hat. Und dieser ist der Erzrivale von «My Sports» (UPC), dem Sender, der ab der nächsten Saison für die TV-Rechte an der Eishockey-Meisterschaft 35,5 Millionen Franken pro Jahr bezahlt. Verbandsdirektor Florian Kohler sagt: «Wir haben in dieser Sache nach wie vor keine Lösung gefunden. Wir können am 18. November aber nur abstimmen, wenn alle offenen Fragen geklärt sind und Lösungen auf dem Tisch liegen.»

03.02.2016; Lausanne; Eishockey Schweizer Cup Final - Lausanne HC - ZSC Lions; 
Die Zuercher jubeln mit Pokal auf dem Podium. 
 (Urs Lindt/freshfocus)

Konfetti für die Sieger: Die ZSC Lions sind amtierender Cupsieger. Bild: freshfocus

Kohler weiss wohl: Kommen an der Nationalliga-Versammlung bei der Abstimmung Emotionen hoch, dann ist der Cup verloren. Nach wie vor gibt es zwei Optionen: Den bereits offiziell verkündeten TV-Deal mit dem Teleclub wieder rückgängig machen oder Zeit gewinnen – mit einer einjährigen Cup-Pause während der Olympia-Saison 2017/18.

Es kann nur eines geben: Der Verband muss übernehmen

Inzwischen jagt eine Cup-Panne die nächste, eine Peinlichkeit die andere. Drei Jahre lang übt nun Infront Ringier schon – es wird immer schlimmer. Schade um einen Wettbewerb, der durchaus eine Chance hätte. Es zeigt sich nämlich inzwischen, dass der Cup seinen sportlichen Reiz hat. Die Niveau-Unterschiede zwischen der NLA und der NLB sind bei weitem nicht so gross wie anfänglich befürchtet.

Wenn der Cup weiterleben, funktionieren und gedeihen soll, dann ist es dringend und zwingend geboten, dass der Wettbewerb endlich, endlich, endlich offiziell vom Verband übernommen und organisiert wird. Und nicht mehr von einer unglücklich gemanagten, mit dieser Aufgabe offenbar überforderten Vermarktungsagentur aus einem Medien-Unternehmen. Nur so ist es doch noch möglich, dass der Cup den Schwefelgeruch des Unseriösen und Dilettantischen verliert.

Sie hat's erwischt: Cup-Blamagen der NLA-Klubs in der Neuzeit

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    Alle Leser-Kommentare
  • Herren 27.10.2016 11:07
    Highlight Highlight Ach, Zaugg ... Weiter geht's mit dem Cup-/Ringier-Bashing. Da muss aber ein tiefer, tiefer Frust über dein Ende beim Blick in dir stecken.
  • manolo 27.10.2016 07:24
    Highlight Highlight abschaffen!
  • Sven Bürki 26.10.2016 22:11
    Highlight Highlight Die idee des cups ist super ein erstligaverein kann die kasse etwas aufbessern und hat eine chilbi im dorf. Leider zuviel werbung due ganze eisfläche abeisen und neue werbungen einarbeiten. Dass muss doch nicht sein.
    Weniger werbung mehr leidenschaft
    • Jürg Müller 27.10.2016 03:56
      Highlight Highlight Sven, genau WEGEN der zusätzlichen Werbung - die eine andere ist als in der Meisterschaft - wurde der Cup von der Mediengruppe ins Leben gerufen.
  • Pax Mauer 26.10.2016 22:09
    Highlight Highlight "Schwefelgeruch" muss endlich Wort des Jahres werden!
  • Darkside 26.10.2016 21:15
    Highlight Highlight Abschaffen, interessiert ja doch keinen wenn man sich die Zuschauerzahlen ansieht.
    Ich bin ja immer noch der Meinung dass der Cup nur erfunden wutde damit Clubs wie Fribourg oder Zug endlich auch mal was gewinnen.
  • Tikkanen 26.10.2016 17:31
    Highlight Highlight ..Cup? Unnützer, traditionsloser Nonsense-Werbe Anlass. Am Ende des Tages zählt im CH Hockey ausschliesslich der Meisterpokal😳 Alles andere ist Chutzämischt😮😂
    • Lueg 26.10.2016 18:13
      Highlight Highlight Ist Tikkanen das Kommentar Pseudonym von KZ.

      Hier eine Frage aus dem Jahre 2009 von KZ an den SCB Trainer John van Boxmeer

      Gamache ist der Esa Tikkanen unserer Tage: Ein schlimmer Provokateur und Schwalbenmacher, eine Pest für den Gegner. Sie müssten ihn doch am Samstag auf die Zuger loslassen.
  • Lueg 26.10.2016 16:19
    Highlight Highlight Der Wind hat sich leicht gedreht. In den letzten Wochen hat KZ den Cup als Ganzes niedergemacht. Nun ist es nur noch der Vermarkter Ringier der gemobbt wird. Auch Herr Vögtlin der Thuner Weinhändler und Hockeyverbandsfunktionär scheint seiner Kritik nicht zu entkommen.
    Die Fehde mit Ringier riecht stark nach Abrechnung mit seinem ehemaligen Arbeitgeber. Ist der Angriff auf Herr Vögtlin ist auch ein Angriff auf den Verband - wo gemäss KZ der Cup ja hin soll - oder will KZ erneut an der Verbandsorganisation rumsägen?
  • caschthi 26.10.2016 16:12
    Highlight Highlight Ich denke da auch an die kleinen Clubs, die von den Nati A besuchen profitieren können! Klar, der Cup ist rein wirtschaftlich, aber wirtschaftlich ist gut für die kleinen. 1. Liga Clubs kriegen ihre Halle voll, man kann mit einer Beiz punkten und das Eishockey in der Region behalten.
    Wer das jetzt schlussendlich macht, und wie sehr das mit Geld zu tun hat, ist doch egal.
  • superzonk 26.10.2016 15:38
    Highlight Highlight Der Cup ist ein Segen für die Amateurteams. Er ist ein grandioses Geschenk für endloses ehrenamtliches Engagement, welches sich insbesondere auf die Nachwuchausbildung konzentriert und viele NLA- oder NLB-Spieler produziert. Zahlungskräftige Sponsoren für diese Basisarbeit zu finden ist fast unmöglich. Um so mehr ist es super cool, wenn die Profis für wenogstens einen Abend an ihre Ursprünge zurückkehren und die Amateure ein Fest veranstalten können. Mir tut das Herz weh wenn ich seh, wie sehr der Cup eine Last für die Proficlubs und ihre Fans sein soll.
    • Turist 26.10.2016 16:01
      Highlight Highlight Genau, die NLA Vereine könnten da durchaus ein wenig weitsichtiger sein und den kleinen Clubs ihre Cup-Feste gönnen und ihnen Respekt zollen, in dem sie mit der Vollbesetzung antreten.
      Das dauernde Gejammer von wegen Zusatzbelastung ist doch ein Witz. So wahnsimnig sind diese paar Spiele jetzt auch nicht...
      Ich persönlich finde den Cup als Fan eines B-Clubs sehr interessant....
    • LordVenedig 26.10.2016 20:51
      Highlight Highlight Ich finde es auch sehr schade das es mit dem cup bachab geht :(
      Und das eeeewige rumgeheule von den vielen zusatz spielen mit dem cup ist kompletter BULLSHIT... in der NHL haben sie fast doppelt so viele spiele und dort jammert niemand.
      Schämt euch NLA clubs :/
  • Roaming212 26.10.2016 14:26
    Highlight Highlight War eigentlich sowieso von Anfang an ein Witz, dass ein Medien-Unternehmen einen Cup lancieren kann.
  • Bruno Wüthrich 26.10.2016 14:26
    Highlight Highlight Ich habe es immer noch überhaupt nicht mit dem Cup. Für mich eine völlig überflüssige Marketing-Veranstaltung!

    Ich werbe deshalb für eine Abschaffung des Wettbewerbs. Andernfalls muss es sein wie von Klaus Zaugg gefordert: Damit der Cup auch die notwendige Ernsthaftigkeit erhält, muss der Verband an die Säcke.

    Alles andere ist einfach nur lachhaft.
    • -woe- 26.10.2016 17:12
      Highlight Highlight Mir gefällt der Cup. Hier geht's ab dem ersten Spiel um etwas. Sieg oder stirb.

      In der Meisterschaft geht's jetzt ja um praktisch nichts. Erst im Februar/Mäörz geht's richtig los.
  • Amboss 26.10.2016 14:21
    Highlight Highlight Praktisch für Herr Zaugg: Er kann den Text jedes Jahr wieder übernehmen und einfach die neue Peinlichkeit ergänzen.
    Peinlich, dass es einfach nicht gelingt, einen vernünftigen Wettbewerb zu organisieren.

    Ich persönlich denke, man sollte das Thema "Cup" jetzt beenden. Ringier hatte seinen Spass, aber es braucht den Wettbewerb ganz einfach nicht.
    Besser vier zusätzliche NLA-Runden einführen.
    • Turist 26.10.2016 15:52
      Highlight Highlight Doch, für NLB-Clubs und ihre Fans ist der Cup durchaus eine Abwechslung und interessant.

      Die NLA-Clubs und auch die ewigen Cup-Basher könnten auch mal über den eigenen Gartenzaun hinausschauen, statt nur ihre eigene verkorkste kleine Welt wahrzunehmen.
    • Amboss 26.10.2016 16:29
      Highlight Highlight Ist nicht falsch, deine Anmerkung, das muss ich zugeben.

      Ich werde einfach nicht warm mit diesem Wettbewerb. Zu amateurhaft, zu viele Pannen, zu viel "Blick".

      Aber wenn man es schafft, das Ruder herumzureissen und den Cup zu einer ernstzunehmenden Veranstaltung zu machen - dies wäre mir auch recht.

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