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Fans haben ein riesiges Transparent aussen an die Swiss Arena angebracht, fotografiert anlaesslich des ersten Eishockey-Meisterschaft Heimspiels der Swiss League zwischen dem EHC Kloten und dem HC Thurgau, am Samstag, 22. September 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

An den Fans liegt es sicher nicht, dass der EHC Kloten nun sieben Mal in Folge verloren hat. Bild: KEYSTONE

Haben die Klotener eigentlich den Hockey-Verstand verloren?

Der EHC Kloten ist der miserabelste Absteiger dieses Jahrhunderts. Aber die Zürcher haben als letzte wahre Romantiker unseres Hockeys ihr Glück in der zweithöchsten Liga gefunden. Nach dem olympischen Motto: «Mitmachen ist wichtiger als siegen.»



Sieben Pleiten in Serie in der Swiss League? Kein Problem. Kein Grund zur Aufregung. Trainer André Rötheli ist nach dem 2:5 gegen Olten die Ruhe selbst. Freundlich erklärt er den Chronisten die logischen Gründe für diese kleine Baisse. Alles nur eine Frage der Zeit. Die Mannschaft mache einen Entwicklungsprozess durch und werde gestärkt daraus hervorgehen. Und klar, die jungen Spieler machen halt noch Fehler. Er betont, das soll aber nicht etwa eine Ausrede sein.

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Die Highlights der Partie. Video: YouTube/MySports

Wer ihm so zuhört, ist beeindruckt. Er ist ja eine grosse Persönlichkeit. Als Spieler Meister mit Zug, dem SCB und Lugano. Nun hat er als Trainer nach dem Abstieg die schier unlösbare Aufgabe, sich mit einer jungen, unerfahrenen Mannschaft in der zweithöchsten Liga zurechtzufinden. Wahrlich, das braucht seine Zeit. Was sind schon sieben Niederlagen hintereinander im Hinblick auf den langfristigen Lern- und Entwicklungsprozess? Nichts.

Fakten, nichts als Fakten

Der Chronist, der eigentlich ein wenig polemisieren wollte, schämt sich. Welches Unrecht wäre es, André Rötheli zu kritisieren! Oder gar sarkastisch zu werden!

Oder sollte er doch polemisieren? Wie ist das eigentlich mit dieser jungen Mannschaft? Lassen wir die Polemik. Nur Fakten. Nicht als Fakten. So steht es um die Erfahrung der Mannschaft, die soeben gegen den EHC Olten chancenlos war und 2:5 verloren hat.

Klotens Trainer Andre Roetheli waehrend dem Eishockey-Meisterschaftspiel der Swiss League zwischen dem EHC Kloten und dem HC Thurgau, am Samstag, 22. September 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Der Mann an der Bande: André Rötheli. Bild: KEYSTONE

Auf Torhüter Andrin Seiffert trifft die Einschätzung «unerfahren» zu. Er hat noch keine 20 Partien in der Swiss League bestritten. Aber alle sind sich einig: Für die Niederlage gegen Olten ist der Held der Cup-Sensation gegen Biel (4:3-Sieg nach 0:3-Rückstand) sicher nicht verantwortlich.

Unerfahren? Jung?

Also sieht der Chronist nach, wie es eigentlich um den Faktor Erfahrung bei den Vordermännern steht. Und staunt. Hier eine Auswahl. Zum besseren Verständnis nennen wir die höchste Liga nach alter Väter Sitte «NLA» und die zweithöchste «NLB»:

Unerfahren? Nein, das kann es nun wahrlich nicht sein. André Rötheli hat eine der routiniertesten Mannschaften der zweithöchsten Liga zur Verfügung. Die Durchschnittsalter:

  1. Olten: 26,93 Jahre
  2. La Chaux-de-Fonds: 26,10 Jahre
  3. Kloten: 26,04 Jahre

Wirklich jung ist das Team der EVZ Academy (19,76 Jahre). Die Zuger haben drei Punkte mehr als die Klotener.

Verwirrung beim Chronisten

Oder sind die armen Klotener vielleicht zu klein oder zu leicht für die gewaltige Herausforderung der zweithöchsten Liga? Werden sie herumgeschubst? Nein. Sie haben im Schnitt die zweitgrössten und die zweitschwersten Spieler der Liga.

Der neutrale Chronist ist nun einigermassen verwirrt. Die Mannschaft des EHC Kloten ist eine der erfahrensten der Liga, die Spieler sind kräftig, wehrhaft, überdurchschnittlich gross und schwer.

Junge Fans waehrend dem Eishockey-Meisterschaftspiel der Swiss League zwischen dem EHC Kloten und dem HC Thurgau, am Samstag, 22. September 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Diese Knirpse kennen die Meisterzeiten nur vom Hörensagen. Bild: KEYSTONE

Oder ist es vielleicht so, dass sich das Publikum von der Mannschaft abgewandt und die Unterstützung nach dem Abstieg eingestellt hat? Nein, das kann es auch nicht sein. Mit 4376 Fans hat der EHC Kloten den höchsten Zuschauerschnitt der Liga. Und tatsächlich: Die Fans stehen auch gegen Olten hinter ihrer Mannschaft. Sie haben mit ihren Anfeuerungsgesängen die Spieler durch den ganzen Match getragen. Mehr geht nicht. Bessere Fans gibt es nicht.

Geschichte verpflichtet

Aber sieben Niederlagen in Serie! In der Tabelle nach zehn Partien mit neun Punkten auf dem 8. Platz. Was ist da eigentlich los? Dieser EHC Kloten ist doch eine der traditionsreichsten und besten Hockeyfirmen im Land. Oben am Dach hängen die Banner, die von Heldentaten künden: Meister 1967, 1993, 1994, 1995 und 1996, Cupsieger 2017.

Diese Arena atmet Geschichte und Ruhm. Diese Arena ist einer der Erinnerungs- und Andachtsorte unseres Hockeys. Es riecht unten in den Katakomben noch immer so wie in den ruhmreichen, meisterlichen Zeiten. An den Wänden klebt der Geruch von Schweiss. Freude, Enttäuschung, Wut: Hier sind über die Jahre Dramen und Heldengeschichten geschrieben worden. Sie füllen den Inhalt von so manchem Leben und so manchem Portemonnaie. Auch nach dem Abstieg gilt: Wer in diesem Hockeytempel auftreten darf, wer in den Monturen, die an Ritterrüstungen mahnen, durch diese Gänge schreiten darf, wer diesen Dress tragen darf, muss stolz sein. Kann Niederlagen nicht akzeptieren. Die Geschichte verpflichtet.

Die Eishockeyspieler Felix Hollenstein, rechts, und Roman Waeger des EHC Kloten feiern am 1. April 1995 im Stadion Schluefweg in Kloten, Schweiz, den Sieg der Eishockey Meisterschaft. (KEYSTONE/Str)

Die gute, alte Zeit: Roman Wäger (mit Sombrero und Meisterzigarre), Felix Hollenstein und die Meistertrophäe 1995. Bild: KEYSTONE

Das Strickmuster aus «Meyers Modeblatt»

Und was hat der neutrale Beobachter gesehen? Tatsächlich Spieler, die nie aufgegeben, die hart gearbeitet haben. Diese Mannschaft lebt. Und warum verliert sie doch? Zum siebten Mal hintereinander in der Meisterschaft?

Weil sie Hockey spielt wie vor 40 Jahren. Struktur, Ordnung im Spiel? Eine erkennbare Linie? Eine klare Aufgabenverteilung, bei der jeder weiss, was er zu tun hat? Nein. Es ist ein wildes, begeisterndes Spektakel, befreit von der Zwangsjacke der Taktik. Angriffsauslösungen als sei ein Strickmuster aus «Meyers Modeblatt» oder ein Gemälde von Pablo Picasso die Vorlage. Das Spiel des EHC Kloten mahnt irgendwie an ein Handballteam, das auf offene Manndeckung umschaltet, um doch noch eine Entscheidung zu erzwingen.

Wer den EHC Kloten in dieser Saison nicht gesehen hat, verpasst eine wunderbare Reise zurück in die Zeit, als Eishockey einfach ein Spiel war und jeder dem Puck und dem Gegenspieler hinterherrannte. Leidenschaftlich, mutig, freudig.

Gegen die Ticino Rockets könnte es dann doch reichen

Der Überraschungseffekt dieses wilden Stils dürfte für eine Mannschaft, die sich gewohnt ist, in geordneten Bahnen zu spielen, erheblich sein. Das mag eine Erklärung sein für die überraschende Niederlage des NL-Tabellenführers Biel im Cupspiel.

Aber im Liga-Alltag braucht es halt schon ein Mindestmass an Ordnung, Taktik, System. Gegen die Ticino Rockets, den nächsten Gegner, könnte es dann doch reichen: Die «Raketen» sind jünger, unerfahrener, kleiner, leichter und haben gar keinen Ausländer. Aber gleich viele Punkte.

Der EHC Kloten ist eine glückliche Insel der letzten wahren Hockey-Romantiker. Sportchef Felix Hollenstein steht in Treue fest zu Trainer André Rötheli, seinem Freund. Er sieht keinen Grund zur Besorgnis. Auch er spricht leise und freundlich. Und verspricht, dass das Engagement eines zusätzlichen ausländischen Feldspielers schon ein Thema sei. Alle anderen haben ja zwei.

Schlechter als seinerzeit der fürchterlich schlechte EHC Basel

Der neutrale Beobachter, der im Laufe der Jahre so manches «Krisenspektakel» miterlebt und beschrieben hat, ist tief beeindruckt. Endlich hat sich ein Sportunternehmen vom profanen «Schwarz-Weiss-Denken» von Sieg und Niederlage gelöst. Sport, ganz im Sinne von Baron Pierre De Coubertin, dem Gründer der modernen Olympischen Spiele. Er hat das Motto geprägt: «Teilnehmen ist wichtiger als siegen.»

Genau so ist es beim EHC Kloten im milden Spätherbst 2018: Ein wenig mitmachen in der Swiss League ist wichtiger als siegen. Absteigen kann man ja, im Gegensatz zum Vorjahr, diesmal nicht. Der EHC Kloten ist der miserabelste Absteiger aus der höchsten Liga in diesem Jahrhundert. Selbst der EHC Basel, der später dem Konkurs anheimfallen sollte, hatte nach dem Abstieg in die zweithöchste Liga nach zehn Runden drei Punkte mehr.

Eigentlich ist das alles ein Verrat an einer der stolzesten Hockeykulturen unseres Landes. Der EHC Kloten hat eine Mannschaft, die richtig zusammengestellt, geführt, trainiert, abgestimmt, organisiert, ausbalanciert und gecoacht gut genug ist für den Wiederaufstieg.

Der neutrale Chronist, dem jegliche Form der Polemik fremd ist und der noch Klotens grandiose Meisterteams der 1990er-Jahre bewundert hat, macht sich durch die Nacht auf den Heimweg, hält inne und fragt sich auf einmal: Haben die Klotener eigentlich den Hockey-Verstand verloren?

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    Alle Leser-Kommentare
  • Italian Stallion 25.10.2018 21:36
    Highlight Highlight Der einzige wahre Grund ist, dass Kloten keine zwei gute Ausländer hat. McMurchy macht, wenn er dann spielt, eine sehr gute Figur, aber einer allein kanns nicht reissen. Man betrachte mal die Tor-Produzenten in der NLB. Zwei gute Ausländer pro Team erzielen gefühlte drei viertel aller Tore und Assists, und wer in der NLB die besseren Ausländer hat, steht auch vorne in der Tabelle. Mal schauen, was Combs und McMurchy zusammen bringen, die Schweizer Spieler sind nicht nur in Kloten, sondern in der ganzen NLB relativ wenig entscheidend. Erschreckend.
    29 2 Melden
  • Pat the Rat (der Echte) 25.10.2018 20:11
    Highlight Highlight Latest News:

    Jack Combs per sofort zum EHC Kloten!

    https://bit.ly/2PTI6Of
    16 0 Melden
  • Mister Fanky Fanky 25.10.2018 17:04
    Highlight Highlight Ja der EHC Kloten hat halt die Geldgeber nicht mehr, die sie einst unterstützten, seit Jahren hat der EHC Kloten Probleme auch wegen der Lizenzen, die müssen noch aufpassen das sie noch die B Lizenz bekommen, so sieht es aus.
    15 41 Melden
    • olllli 26.10.2018 12:37
      Highlight Highlight Absolute Schwachsinn!!! Alle Sponsoren und Partner sind nach der Abstieg geblieben es ist sogar noch eine grosse Partner dazugekommen. Die zahlen in der B sicher weniger als vorher aber auch das Budget wurde mehr als halbiert. Dazu kommt noch das mit 3600 Saisonkarten sogar mehr verkauft worde als in der Nati A. Übrigens hat Kloten in der letzten zwei Jahren jeweils über 16Mio CHF erwirtschaftet und das trotz miserable sportliche Leistungen. Mit 16Mio könnte man in der Nati A problemlos überleben siehe Biel wo dieses jahr auch rund 16 Mio aufwendet.
      7 3 Melden
  • Lumina 25.10.2018 13:38
    Highlight Highlight Hurra! - Der gute KZ scheint nun endlich auch begriffen zu haben, dass es diesem EHC Kloten weder zur Ligaqualifikation, noch zum Aufstieg reicht - es geschehen also doch noch Zeichen und Wunder.
    26 30 Melden
  • PeterGotBirthday 25.10.2018 13:09
    Highlight Highlight Ich habe diese Saison zwar erst 2 Spiele gesehen, aber da war Starkbaum sehr gut, eigentlich zu gut für die NLB. Kann mir jemand erklären wieso er nicht mehr spielt? War er sonst so schlecht oder ein Eklat?

    Bezüglich der Qualität des Kaders. Da bin ich nicht überzeugt. Die "Routiniers" haben schon lange Ihren Zenit überschritten. Monnet und Back sind viel zu langsam. Lemm ist seit seiner letzten Hirnerschütterung nur noch ein Schatten von sich selbst und der Rest der behalten oder geholt wurde waren nur Mitläufer. Es gibt keinen der Heraussticht und NLA Niveau hätte und das aufs eis bringt
    44 6 Melden
    • Italian Stallion 25.10.2018 21:31
      Highlight Highlight Da siehst du aber einiges falsch....Starkbaum zeigte bisher gute und schlechte Leistungen, aber sicher keine Konstanz. Lemm spielt nicht so schlecht, wie du es siehst. Und Monnet und Back etc. haben nun mal nicht mehr den power von früher - der Klub wusste das aber. Und das Team hat NLA Niveau, ansonsten würde man nicht in der Lage sein, den NLA Leader aus dem Cup zu hauen.
      5 38 Melden
  • Chatzegrat Godi 25.10.2018 12:40
    Highlight Highlight Der EHC Kloten ist nicht der erste Verein, welcher erfahren muss, dass sich die Top - Clubs in der Swiss-League recht nahe am Niveau der Schwanzclubs der National League bewegen. Der EHC Olten ist bestes Beispiel dafür.
    KZ hat schon recht, der Coach müsste den erfahreneren Spieler nun so richtig die Eier schleifen. Auf der Liste sind ausserdem ehemalige (evtl. aktuelle) Grossverdiener darunter. Es liegt sicher nicht nur am Coach, aber er ist nun gefordert. Die Frage ist, kann er das? Rötheli war selber vorallem ein Spieler für die"special games". Ein Chrampfer war er nie meiner Meinung nach.
    54 4 Melden
  • Wilson_Wilson 25.10.2018 11:53
    Highlight Highlight «Der neutrale Chronist, dem jegliche Form der Polemik fremd ist.» Danke, Herr Zaugg. Auch wenn es Ironie braucht, um endlich zuzugeben, dass man ein Polemiker ist.
    86 6 Melden
  • Thomas J. aus B. 25.10.2018 11:13
    Highlight Highlight Die Mannschaft sieht erfahren aus, das alleine bringt ja noch nix. Was für Rappi nach dem Aufstieg und dem "trockenen" Transfermarkt gilt, gilt für Kloten im umgekehrten Fall ebenfalls. Fige hatte nicht gerade die Qual der Wahl was den CH-Kader angeht und musste nehmen was es noch gab. Im Nachhinein war Goalie-/Ausländerwahl offenbar ein Fehler. Und falls dann der eine oder andere NLA-Erfahrene allenfalls das Gefühl hatte, die NLB könnte ein Selbstläufer sein, dann wird's eng.
    Die fehlende Struktur im Spiel ist das eine. Bei Aussetzern wie gestern hilft aber auch die beste Struktur nicht.
    71 4 Melden
    • Der müde Joe 25.10.2018 12:02
      Highlight Highlight Das sehe ich auch so. Hollenstein ist jetzt aber gezwungen zu reagieren. Starkbaum ist nicht tragbar für das Team und dadurch ist auch die Ausländerposition geschwächt. Van Pottelbeghe wäre ein guter Ersatz und dänn wäre auch die Position für einen ausländischen Center frei.
      51 4 Melden
    • chr1zz 25.10.2018 12:43
      Highlight Highlight Rötheli und Starkbaum weg.Dafür Mongrain an die Bande und ein ausländischer Center. Das reicht. Seiffert im Goal finde ich nicht schlecht.
      45 7 Melden
  • Echo der Zeit 25.10.2018 11:11
    Highlight Highlight In Kloten geht es gleich weiter wie Letzte Saison - einfach eine Liga Tiefer.
    89 8 Melden
  • Yotanke 25.10.2018 10:36
    Highlight Highlight Die Mannschaft ist nicht so gut, wie sie von KZ dargestellt wird. Fige musste ja zusammenkratzen, was noch übrig war. Alles Ladenhüter. Die Jungen sind noch zu jung, die Alten schon zu alt. Aber so schlecht wie jetzt klassiert sind sie auch nicht. Wird jetzt einfach so weitergewurstelt ist das ein Verrat an den Fans und diese werden sich verärgert abwenden. Der EHC verspielt momentan sehr viel Sympathien bei den Fans. Rötheli soll Platz mit Mongrain tauschen. Dem Team Taktik verpassen. Starkbaum weg, zweiter ausländischer Feldspieler her und der geschasste HCD-Goalie. JETZT.
    77 9 Melden
  • tantesusi 25.10.2018 10:34
    Highlight Highlight Und der Herr HUL sagt gestern seelenruhig im Interview: das Ziel des EHC ist der sofortige Wiederaufstieg! Kein Schelm wer dies als Grössenwahn und Selbstüberschätzung bezeichnet...
    157 2 Melden
    • Hockey-Fan 25.10.2018 12:04
      Highlight Highlight Im gleichen Interview nannte er seine Mannschaft aber auch ein Loser-Team (bzgl. Sieg gegen Biel) was für mich auch grosse Fragezeichen aufwirft ...
      55 1 Melden
  • Titan 25.10.2018 10:31
    Highlight Highlight Und so unwiederstehlich gut war die Powemaus gestern auch nicht! Die Schere zwischen National und Swiss League wird immer grösser, siehe die hilflosen Rapperswiler. Das wird richtig schwierig mit dem Aufstieg für Kloten.
    71 14 Melden
    • Hockey-Fan 25.10.2018 13:11
      Highlight Highlight Da gebe ich dir recht, obwohl ich Rappi noch nicht ganz abschreiben würde (obwohl ich kein Rappi-Fan bin ...). Diese Saison steigt Kloten def. nicht auf, man hat aber nach dem Abstieg auch von 1000 Tagen gesprochen (+/- drei Jahre). Weshalb der Präsident noch immer von einer Saison spricht, ist mir nicht ganz klar. Gute Kommunikation funktioniert anders, aber mindestens dieses Problem hat nicht nur Kloten!
      56 0 Melden
    • Lumina 25.10.2018 13:51
      Highlight Highlight Nun, diese "hilflosen" Rapperswiler haben soeben zuhause 4:3 gegen Genf gewonnen (nach einem 0:2 Rückstand wohlgemerkt!) und gegen den (zumindest auf dem Papier so übermächtigen) ZSC, bloss mit einem Törchen Unterschied verloren - und dies immer in verletzungsdezimiertem Zustand.

      Selbst wenn die Lakers dieses Jahr wohl kaum ein Wort um die Play-Offs mitreden werden und sich eher Richtung Play-Outs orientieren dürften, "hilflos" würde ich das nicht gerade nennen, da ausser gegen Bern und Lugano, sämtliche Niederlagen immer äusserst knapp waren.
      48 47 Melden
    • Scrj1945 25.10.2018 15:56
      Highlight Highlight So hilflos spielt rappi auch nicht🙄
      43 22 Melden
  • Bruno Wüthrich 25.10.2018 10:09
    Highlight Highlight Ich frage mich, ob der Chronist das Potential des EHC Kloten nicht doch ein wenig überschätzt. Schaue ich auf das Kader, so finde ich schlicht und ergreifend zu wenig Spieler mit Leader-Potential. Doch ich bin mir bewusst, dass dies täuschen kann. Wir sind ja alle in der Kabine nicht dabei.
    Dass es gleich so schlecht läuft, überrascht trotzdem sehr. Und es spricht nicht für den Coach. Das Festhalten an André Rötheli in dieser Situation, - ja überhaupt das Festhalten an ihm nach dem Abstieg, hat den Anstrich von Vetterliwirtschaft. Freund stützt Freund. Auf Kosten der Fans.

    Das geht nicht!
    190 18 Melden
    • Echo der Zeit 25.10.2018 11:08
      Highlight Highlight Absolut - und Rötheli wirkt ja schon Lange in Kloten bei denn Jungen - und was kommt da Raus - nichts ausser das er Befördert wird!
      46 7 Melden
    • Hockey-Fan 25.10.2018 12:51
      Highlight Highlight @Echo der Zeit: Da muss ich dir jetzt leider widersprechen. In der Elite A hat Rötheli keinen schlechten Job gemacht, obwohl der Klotener Nachwuchs mengenmässig überschaubar ist. Und von einer "Beförderung" würde ich jetzt nicht grade sprechen, wenn man ein Team übernehmen muss, welches sich (wie zu jenem Zeitpunkt) in einer extrem kritischen Situation befindet. Dass die Mannschaft aber jetzt wohl neuen Input braucht, da sind wir uns einig. Es wird in Kloten aber schwierig bleiben, mit oder ohne Rötheli ...
      23 3 Melden
    • Beat Galli 25.10.2018 20:39
      Highlight Highlight War das nicht sarkastisch gemeint von Chlöisu?
      Egal
      1 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wunderwuzzi 25.10.2018 10:09
    Highlight Highlight Gibts eigentlich Meyers Modeblatt noch?Super Vergleich vom Chronisten, i like! Vielleicht muss der Staff vom EHC sich mal mit solchen Strickmustern auseinandersetzen um das eigene Muster zu erkennen. Oder eine Picasso Ausstellung besuchen.
    72 0 Melden
  • riqqo 25.10.2018 10:03
    Highlight Highlight «Zurück zum Dorfklub», sagte Lehmann…
    116 5 Melden
    • Echo der Zeit 25.10.2018 11:10
      Highlight Highlight Es geht auch ohne Ausländer im A wie im B - eine Blase in der viele SVPler Leben.
      39 58 Melden
    • DerRabe 25.10.2018 12:56
      Highlight Highlight Es ginge tatsächlich ohne Ausländer (ganz sicher im B), jedoch käme das erheblich teurer...
      14 6 Melden
    • Hockey-Fan 25.10.2018 13:27
      Highlight Highlight ... und der ZSC spielt ja auch ohne Ausländer ... lassen wir die Politik doch einfach mal aussen vor!
      22 5 Melden

Warum Langnaus Harri Pesonen der einflussreichste Spieler der Liga ist

Die SCL Tigers oben (4.), Lausanne unten (9.). Ein Transferirrtum ist ein wichtiger Grund für diese verkehrte Welt. Für einmal sollte der Sportchef und nicht der Trainer gefeuert werden.

Zu den grössten Herausforderungen einer Chronistin oder eines Chronisten gehört es, einem finnischen Sportler zusammenhängende Sätze zu entlocken.

Okay, das ist etwas boshaft. Harri Pesonen (30) entspricht ganz und gar nicht den vermeintlich typischen Finnen, wie wir sie aus Aki Kaurismäkis Kultfilmen kennen: sparsam im Dialog und mit skurrilem Humor. Langnaus finnischer Stürmer ist vom Typ her ein Lateiner. Fröhlich, temperamentvoll und er spricht so viel, dass man ihn unterbrechen muss, um …

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