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Switzerland's forward Nino Niederreiter looks his teammates, during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Switzerland and Austria, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Saturday, May 5, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Momentaner Star im Schweizer Team: Nino Niederreiter. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Die mit den Titanen tanzen – gelingt die Vollendung des offensiven Kunstwerkes?

So respektlos sind die Schweizer noch selten mit einem der Titanen des Welteishockeys umgesprungen. Nicht nur der Punktgewinn (4:5 nach Penalty) gegen Tschechien ist erstaunlich – sondern auch die Art und Weise wie sie gespielt haben.

Klaus Zaugg, Kopenhagen



Einst galten bei der WM die Partien der Schweizer als die langweiligsten. Als Strafaufgaben für die NHL-Scouts. Zu viel Taktik. Zu enge Räume. Zu viel Disziplin. Zu viel Berechnung. Zu gute Defensivorganisation. Zu kluges Coaching und zu wenig Tore.

Aber wir konnten nicht anders. Wir hatten nicht die Spieler, um mit den Titanen zu tanzen. Wir mussten den Titanen auf den Füssen stehen. Langweiliger als den Schweizern zuzusehen, war nur noch, jemandem zuzuschauen, der den Schweizern zuschaute.

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Die Highlights der 4:5-Niederlage nach Penaltys. Video: YouTube/IIHF Worlds 2018

Das begann sich erst ab 2010 nach und nach zu ändern. Mit der Amtsübernahme von Patrick Fischer hat im Herbst 2015 das Zeitalter des Spektakels begonnen und gegen Tschechien soeben einen ersten Höhepunkt erreicht. Weitere sind zu erwarten.

Die Partie Schweiz gegen Tschechien war ein Spektakel. Ein Drama. Allerbeste Unterhaltung auf jeden Fall und wurde, wie es sich bei so einer grossen Partie gehört, erst im 10. Penalty entschieden. Als ob sich die Hockeygötter nicht hätten entscheiden können, wem sie nun den Sieg geben sollten.

Die Schweizer sind hier in Kopenhagen tatsächlich offensiv so spektakulär wie seit der WM 1951 in Paris (Bronze) nicht mehr. Was früher Taktik, Defensivorganisation und Torhüterleistung, das sind jetzt Tempo, Wucht und Kreativität.

Patrick Fischer, head coach of Switzerland national ice hockey team, speaks to the media, after a training session of the IIHF 2018 World Championship at the practice arena of the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Friday, May 4, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Patrick Fischer lässt Spektakel-Hockey spielen, oder ist es Pausenplatz-Hockey?. Bild: KEYSTONE

NHL-Star setzt Forderungen in Taten um

Vier Tore, zwingend herausgespielt gegen Tschechien, einen der Grossen des Welteishockeys und gegen Pavel Francouz, diese Saison einer der besten KHL-Torhüter, der in die NHL zu Colorado wechseln wird, sind Zeichen für den Stilwandel. Eines Stilwandels, den Nationaltrainer Patrick Fischer seit seinem Amtsantritt fordert und jetzt unter der Führung von NHL-Star Nino Niederreiter in die Tat umgesetzt wird.

Das wilde, bisweilen chaotische «Pausenplatzhockey» der WM 2016 beginnt langsam aber sicher zu funktionieren. Die Frage ist, ob es gelingt, dieses offensive Kunstwerk zu vollenden. Will heissen: die Balance zwischen Offensive und Defensive während eines ganzen Spiels zu wahren. Dann sind die Halbfinals möglich.

epa06720411 Switzerland's forward Nino Niederreiter, left, vies for the puck with Czech Republic's forward Radek Faksa, right, during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Czech Republic and Switzerland, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Sunday, May 6, 2018.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Nino Niederreiter (l.) klaut dem Tschechen Radek Faksa den Puck. Bild: EPA/KEYSTONE

Die Art und Weise, wie respektlos und selbstsicher die Schweizer mit den Tschechen vor allem in den ersten 30 Minuten umgesprungen sind, war beeindruckend. In dieser Phase ist der Sieg verpasst worden. Es gelingt zweimal das Spiel nach einem Zweitore-Vorsprung (3:1, 4:2) nicht zu stabilisieren. Patrick Fischer wird hinterher sagen: «Klar, das tut weh, aber das kann im Eishockey passieren. Es ist uns passiert und ist auch schon anderen passiert. Wir hätten den 3:1 und 4:2-Vorsprung länger halten sollen. Diesmal war unsere Defensive ein wenig durchlässig …»

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Der beste Stürmer

Tatsächlich erzielten die Tschechen nur 22 Sekunden nach dem 2:4 den Anschlusstreffer zum 3:4. Nun, Kritik ist nicht angebracht. Die Schweizer hatten ja auch nur 192 Sekunden gebraucht, um aus dem 1:1 ein 3:1 zu machen. Das miserable Eis «verfälscht» immer wieder die Rutschbahn des Pucks und hat zum Spektakel beigetragen.

Die Rolle, die Nino Niederreiter in diesem WM-Team spielt, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Er ist noch mehr als bei der Silber-WM von 2013 der offensive Leitwolf, der mit seinem rauen, direkten, mutigen Spiel den offensiven Takt vorgibt und seine Mitspieler mitreisst. Er war in den bisherigen drei Partien gegen Österreich (3:2 n.V.), die Slowakei (2:0) und nun gegen Tschechien vielleicht der beste Stürmer, den wir seit dem Wiederaufstieg von 1998 in einem WM-Team hatten. Er stürmte neben Enzo Corvi und Sven Andrighetto und erzielte zwei Treffer.

Switzerland's forward Nino Niederreiter, right, celebrates his goal with teammates forward Gaetan Haas, left, and forward Simon Moser, center, after scoring the 2:4, during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Czech Republic and Switzerland, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Sunday, May 6, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Nino Niederreiter traf zweimal. Bild: KEYSTONE

So unkonventionell und modern die Schweizer auch gespielt haben mögen – entschieden hat die Partie letztlich doch eine uralte Hockey-Weisheit: der (noch) bessere Torhüter nämlich. Leonardo Genoni hatte eine kritische Phase im mittleren Abschnitt, als er aus vier Schüssen drei Treffer (das 2:3, 3:4 und 4:4) kassierte. Aber ihn dafür zu kritisieren, wäre billig – und entbehrt jeder fachlichen Grundlage. Im letzten Drittel und in der Verlängerung hielt er die Schweizer mit mehreren grossen Paraden im Spiel und ermöglichte den Punktgewinn. Im Penaltyschiesssen wurde er erst im 5. allerletzten Versuch zum Siegestreffer bezwungen. Noah Rod, Sven Andrighetto, Nino Niederreiter, Envzo Corvi und Grégory Hofmann waren bei ihren Versuchen gescheitert.

Die Schweizer hatten vor diesem Penalty-Drama, zwei Gelegenheiten zur Entscheidung und drei Punkten. In der 52. Minute vermochten sie eine Vierminutenstrafe nicht zum 5:4 zu nützen und in der 56. Minute brachte Joël Vermin (er war in Unterzahl entwischt und wurde gefoult) einen Penalty nicht am tschechischen Goalie. «Der Puck ist mir von der Stockschaufel gerutscht und so war es nicht mehr möglich, hoch ins Netz zu schiessen.»

Der Penalty von Vermin:

Woraus wir ersehen, dass der Sieg durchaus möglich und verdient gewesen wäre.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hanns Wipf 11.05.2018 09:07
    Highlight Highlight Aha. Der Eismeister war also schon 1951 mit dabei.
  • Gretzky 09.05.2018 14:57
    Highlight Highlight Vor allem Niederreiter ist wirklich überraschend. Nicht das er nicht die Klasse dazu hätte, aber nach seiner Verletzung und in den Playoffs war er zuweilen richtig schwach und schien auch nicht 100% fit. Umso erfreulicher seine Leistung an der WM. Man muss allerdings ehrlicherweise auch festhalten, dass nicht alle Schweizer Spieler das Level haben, um in der Weltspitze mitzuspielen. Nichtsdestotrotz sind die Spiele bisher doch überwiegend sehr gut und es macht auch Spass zu zuschauen. Muss man wirklich so sagen.
  • Madmessie 09.05.2018 13:09
    Highlight Highlight Extrem geiles kanadisches Hockey der Schweiz bis zum 3. Drittel. Wieso sie dann plötzlich den Faden verloren haben ist schade. Es hat fast so ausgeschaut als ob die Kräfte nicht mehr gereicht haben und so die Fehlerquote stark gestiegen ist. Wenn sie bis am Ende mit dem geilen Hockey durchhalten könnten liegt viel drin. Hopp Schwiz!
  • Tim-titig 09.05.2018 13:01
    Highlight Highlight Ich fände einfach sehr wichtig das man ein solches Spiel wie gestern auch mal gewinnen sollte und nicht am Ende wieder als verlierer vom Eis geht, punkt hin oder her. Sonst ist der Gegner einfach doch noch ein stück besser. Aber bravo trotz allem👍
  • manolo 09.05.2018 11:54
    Highlight Highlight viel gutes gesehen, aber auch einige schwache Sachen!
    z.bsp. FRICK - ein stetiger Gefahrenherd wenn er die scheibe führt,- auch ein GENAZZI lässt sich viel zu schnell aus seiner Position locken und geht zu oft hinters tor den stürmer angreifen!
  • SBP 09.05.2018 09:44
    Highlight Highlight Rod, Frick, Kukan, Baltisberger und Schaeppi sind mehr oder weniger alles Fehlbesetzungen. Bei den letzten drei kann man diskutieren, aber Rod und Frick sind auf diesem Niveau überfordert. Andrighetto spielte sehr unglücklich, man spürte förmlich, dass ihn der Zwischenfall im ersten Spiel stark belastet. Positiv: El Niño, Vermin (hat mich sehr überrascht), Hofmann und das Powerplay.
    • Schreiberling 09.05.2018 10:29
      Highlight Highlight Das stimmt einfach nicht: Rod checkt vor und bringt Körperspiel mit, das sich auf diesem Niveau behaupten kann. Frick hat sich bislang wenig zu Schulden kommen lassen. Kukans erster Auftritt war unglücklich, aber er hat sich gesteigert und ist der scheibensicherste CH-Verteidiger. Baltisberger kommt halt eher eine destruktive Rolle zu und Schäppi ist der beste Defensiv-Center, der die Schweiz momentan zu bieten hat.
    • Goon 09.05.2018 10:30
      Highlight Highlight Baltisberger hat mir jedoch sehr gefallen. Er ging den Tschechen unter die Haut, brachte Emotionen und Härte ins Spiel.
    • ta0qifsa0 09.05.2018 10:48
      Highlight Highlight Verstehe sowieso nicht, weshalb Rod von viel dermassen unterbewertet und völlig missachtet wird (Liegt wohl daran, dass er in Genf spielt..).Er hat ein sehr breitgefächertes Skillset: schnell, gute Hände, kampfgeist, gutes Körperspiel... Nicht umsonst wird er von Fischer in verschiedenen Spielsituationen eingesetzt.

      Ihm traue ich den Durchbruch in NA wesentlich mehr zu als anderen Draftpicks in der Schweiz (Siegenthaler, Riat, Geisser, etc)
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  • Against all odds 09.05.2018 09:27
    Highlight Highlight Wenn man Spektakel-Hockey spielt, muss man sich auf einen Topgoalie verlassen können. Man kann zwar schon etwas von Glück und Pech sprechen, aber ein Big-Save hin und wieder wäre auch nicht schlecht. Genoni nach zwei Partien mit einer Fangquote von 85.1 % und Platz 17 unter den WM-Goalies...
    • chnobli1896 09.05.2018 12:09
      Highlight Highlight Gehe mit dir Einig. Bis zum 4:4 hätte mehr kommen können von ihm (auch wenn kein grober Schnitzer dabei war), was er aber nach dem 4:4 gezeigt hat war grosse Klasse. Vor allem in der Verlängerung.
  • Thomtackle 09.05.2018 08:29
    Highlight Highlight Ein riesiges Spektakel. Aber die taktischen Fähigkeiten von Fischer sind zu hinterfragen. Gegen so einen Gegner nach zweimal Zweitore-Vorsprung einfach weiterhin blind drauf los stürmen. Ich weiss nicht. Oder hat Genoni entschieden, die Bäume nicht in den Himmel wachsen zu lassen?
    • Raembe 09.05.2018 08:47
      Highlight Highlight Das hatte nix mit falscher Taktik zu tun, sondern mit dummen Fehlern seines Teams.
  • Freshlemonspace 09.05.2018 08:27
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    • Martinov 09.05.2018 10:18
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    • obelix007 09.05.2018 11:24
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    • Frances Ryder 09.05.2018 12:22
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  • govolbeat 09.05.2018 08:05
    Highlight Highlight Habe mir seit langem wieder ein Spiel der Hockey-Nati in voller Länge angeschaut...und wurde nicht enttäuscht. Geiles Rumpelhockey gepaart mit Mut und einem überragenden El Nino....schade dass es nicht bis zum Schluss durchgezogen werden konnte.

    Aber keine Zeit zum überlegen, heute geht es weiter und ich werde mit Sicherheit wieder dabei sein. Hopp Schwiiz, der Viertelfinal ist in Reichweite.
  • TheNormalGuy 09.05.2018 08:03
    Highlight Highlight Also so wie die Schweiz die ersten beiden Drittel gespielt hat... sowas habe ich schon lange nicht mehr gesehen! Da kamen mir ja fast die Freudentränen. Die Pässe waren genau und knackig. Es wurde nicht lange gefackelt und im richtigen Moment abgezogen. Hut ab! War ein richtig geiler Match!
    • ta0qifsa0 09.05.2018 08:52
      Highlight Highlight Made my day.. Danke ;D

      Bei "knackig" habe ich bisher immer an ein weibliches Hinterteil gedacht, aber sicher noch nicht an Pässe im Eishockey..
  • MyPersonalSenf 09.05.2018 07:54
    Highlight Highlight Bissher mit Abstand das beste Nati-Spiel welches ich je gesehen habe seit ich denken kann.. klar hötte man gewinnen können aber es hätte auch ganz anders ausgehen können ( siehe big-save von Genoni 1 Sekunde vor Ende de 2. Drittels).

    Phasenweise musste man sich echt fragen ob diese Power Mannschaft auf dem Eis wirklich die Schweiz war und das allein war es schon Wert.

    Wieviel davon wegen Pateick Fischer ist weiss ich nicht, jedoch würde ich ihn weder in den Himmel loben noch komplett „Bashen“.. ich bin jedoch eher der Meinung, die Spieler haben entschieden einfach geil zu spielen ;-)
  • marak 09.05.2018 07:53
    Highlight Highlight Es war unterhaltsam, wie fast immer gegen die Tschechen. Sollte denn Nashville verlieren, könnten wir den Weber eher als den Fiala brauchen. Was nichts mit Fiala zu tun hat.
    Der angesprochene Stilwandel ist schon nötig. Wie vor 15 Jahren dizsipliniert hinten reinstehen und vorne effizient arbeiten reicht einfach nicht mehr. Aber vollzogen kann der Stilwandel nur werden mit einer stabilen Defensive. Die Schweiz ist an einem blöden Punkt: Mal Vorne zu wenig gut, dann wieder mal hinten. Es fehlt noch an einer personell breit abgestützten Ausgewogenheit.
  • ta0qifsa0 09.05.2018 07:34
    Highlight Highlight Heute sind 3 Punkte pflicht. Fischer muss seine Probleme im Sturm schleunigst in den Griff bekommen, mit Andrighetto und Hofmann haben wir immer noch 2 verschwendete Fremdkörper bei 5 gegen 5. Auch Timo Meier muss seinen Platz erst finden. Von Genoni erwarte ich langsam mal ein Spiel, indem er die Gegner zur Verzweiflung bringt (ähnlich wie Starkbaum im Eröffnungsspiel), ansonsten wird Berra ab sofort die klare Nr. 1 sein.

    Alles in Allem waren die Vorzeichen auch schon schlechter.
    • Raembe 09.05.2018 08:50
      Highlight Highlight Die Nati schiesst 4 Tore gegen die Weltnummer 5 aber hat ein Offensivproblem....

      Das alle 4 Linien skoren wäre schön, aber ist oft Wunschdenken.
    • marak 09.05.2018 09:07
      Highlight Highlight Hinten vor allem muss man es in den Griff kriegen. Vielleicht mangelt es dort einfach an der Erfahrung.
    • ta0qifsa0 09.05.2018 10:57
      Highlight Highlight @Raembe - Du hast recht, bezüglich der offensiven Ausbeute hat die Schweiz kein Problem. Das wollte ich aber auch nicht ansprechen.

      Das "Problem" bezieht sich auf die Zusammenstellung der Sturmlinien. Andrighetto und Hofmann hatten bisher bei 5 vs. 5 noch keinen entscheidenden Impact, weshalb Fischer gestern auch während dem Spiel umstellen musste. Wenn er dort endlich eine funktionierende Lösung findet und diese Waffen richtig einzusetzen weiss, ist noch vieles möglich.

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  • Dogbone 09.05.2018 07:33
    Highlight Highlight Unangenehm das anzusprechen aber die beiden äusserst dummen und völlig unnötigen Strafen von Müller am Ende vom 3. Drittel und in der Verlängerung haben den Spielausgang sicher in hohem Masse beeinflusst, wenn nicht sogar entschieden. Der Mann hat keine Nerven und das hat schlicht keinen Platz auf diesem Niveau.
    • ta0qifsa0 09.05.2018 08:49
      Highlight Highlight Doch doch, der Mann hat durchaus Nerven.. Ja, diese beiden Strafen waren völlig unplatziert und unnötig (Noch unnötiger war es dann aber, sich noch so aufzuregen und so zu tun, als wäre es nicht eine klare Strafe gewesen in der Verlängerung). Wer ihn aber regelmässig spielen sieht weiss, dass solche Szenen eigentlich nicht zu seinem Spiel gehören. Er wirds heute besser machen.
  • Dan Rifter 09.05.2018 06:53
    Highlight Highlight Tschechien war schon immer das Top6-Team, das der Schweiz am besten liegt.

    Dieses Jahr kommt das Los- bzw. Konstellationsglück hinzu: Die andere Gruppe mit USA, CAN, FIN ist nominell wesentlich stärker.
    • Doeme 09.05.2018 07:46
      Highlight Highlight Klar, denn de Russen sind ja wirklich schlecht momentan.
    • Beni Schweiz 09.05.2018 08:25
      Highlight Highlight Jap stimmt, die Schweden und Russen sind natürlich viel schwächer.
      Sind ja nur die aktuellen Weltmeister bzw. Olympiasieger.
    • Raembe 09.05.2018 08:51
      Highlight Highlight Der Schweiz liegt? Olympia vergessen?
  • Wagner 09.05.2018 06:29
    Highlight Highlight Es stellt sich eigentlich nur eine Frage: für was hat sich Genoni entschieden?


    Würde mal sagen die Berner habens verbockt plus noch zwei drei sogenannte NHL Stars: Moser, Scherwey und Genoni nicht auf der Höhe. Muller mit dämlichen Strafen und Andrigetto ein Fremdkörper!
    • Stirber 09.05.2018 07:23
      Highlight Highlight Dann hast du wohl nicht dasselbe Spiel gesehen wie ich. Andrighetto kann mehr, hat dies mit seinem Laserpass auf Hofmann vor dessen Tor deutlich unter Beweis gestellt. Moser hat gekämpft, war dort wos weh tut und kann sich ein Tor und ein Assist gutschreiben lassen. Einziges Manko eine (oder zwei?) dumme Strafen. Scherwey wär m. M. n ein bisschen wenig auf dem Feld, setzte diesmal kein Ausrufezeichen, fiel aber auch nicht sonderlich ab. Genoni vor allem im zweiten Drittel sehr unglücklich, sonst nicht Top aber okkei. Sowiso, die Leistung des ganzen Teams war offensiv super, defensiv sosolala.
    • Pegi9999 09.05.2018 08:36
      Highlight Highlight Scherwey kam nicht zu viel Eiszeit, da praktisch ständig die Special Teams auf dem Eis standen, Untersander zum Beispiel.
  • juergy 09.05.2018 05:54
    Highlight Highlight Ein Timeout nach dem 4:2 hätte die Sache in die richtige Richtung gelenkt...... das Coaching ist einfach ungenügend.... leider.. 😔😔😔
    • Jakal 09.05.2018 07:00
      Highlight Highlight Nach dem 4:2 gabs jetzt eigentlich keinen zwingenden Grund für ein Timeout? Aber im Nachhinein ist man immer klüger...
    • Willy Tanner 09.05.2018 07:04
      Highlight Highlight 🤣🤣🤣made my day🤣🤣🤣
    • Raembe 09.05.2018 07:15
      Highlight Highlight Quatsch, wenn Du ein Tor erzielst und dein Team super spielt, nimmst Du doch nicht den Flow mit einem Unterbruch raus?!

Ambris Festspiele, eine HCD-Farce und Betrug am zahlenden Zuschauer

Die ganze Eishockeykultur an einem Nachmittag. Ambri siegt mit der Kraft der Leidenschaft. Der HC Davos scheitert mit Kalkül ohne Gefühl und opfert Torhüter Joren van Pottelberghe.

Eigentlich ist Turku besser. Oder zumindest lange Zeit überlegen. Ambri taumelt. Ambri biegt sich. Aber es bricht noch nicht. Und dann passiert das, was mehr mit Magie als Taktik zu tun hat.

Neben mir sagt ein alter, weitgereister Hockeykenner: «Es ist bloss eine Frage der Zeit, bis Ambri ein Tor kassiert. Ambri kann nur noch ein Lucky Punch retten.»

Die Spieler geben alles. Sie kämpfen um jeden Zentimeter Eis. Um jeden Puck und verlieren doch nie Übersicht und Ordnung.

Aber es ist fast wie beim …

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