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Fribourgs Goalie Barry Brust, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen den HC Fribourg Gotteron und dem Geneve-Servette HC, am Freitag, 8. September 2017, in der BCF Arena in Fribourg. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Ein Drache auf Barrys Brust: Und in Pyeongchang ein Ahornblatt? Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Fribourgs Goalie Barry Brust – ein Samichlaus als Kanadas Olympiaheld?

Gottérons Torhüter Barry Brust (34) hat gute Chancen auf einen Platz im kanadischen Olympiateam. Nicht primär wegen seiner sportlichen Klasse, sondern weil er gut für die Chemie im Team ist.



Gegen Davos spielte er beim 4:1-Sieg des Team Canadas nicht. Er wurde wegen einer leichten Fussverletzung geschont. Aber es ist möglich, dass Barry Brust im kanadischen Olympiateam die Nummer Drei wird.

Dave King (70), der einflussreichste Mann im kanadischen Coaching- und Selektionsteam sagt: «Wir mögen Barry. Er ist eine aussergewöhnliche Persönlichkeit und gut für die Chemie im Team. Er hat bei unserer Weihnachtsfeier hier in Davos am 25. Dezember den Samichlaus gespielt. Er war grossartig und wir haben ihm empfohlen, nach dem Rücktritt den Samichlaus zum Beruf zu machen.»

Team Canada's assistant coach Dave King is pictured during the game between HC Davos and Team Canada, at the 90th Spengler Cup ice hockey tournament in Davos, Switzerland, Tuesday, December 27, 2016. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Trainerlegende Dave King. Bild: SPENGLER CUP

«Ein Instinktgoalie im besten Sinne des Wortes»

Nun reicht aber ein guter Samichlaus-Auftritt noch nicht, um in Kanada zu olympischen Eishockeyehren zu kommen. King schätzt den unkonventionellen Stilisten. «Wir haben in Kanada heute einfach keine grossen Goalies mehr. Wir wissen nicht, warum das so ist. Es gibt viele Theorien und eine besagt, dass wir die jungen Torhüter zu sehr drillen und zu Robotern machen. Das ist bei Barry sicher nicht der Fall. Er ist ein Instinktgoalie im besten Sinne des Wortes.»

Der Goalie-Riese (188 cm/103 kg) Brust musste sich ein paar Bemerkungen wegen seines nicht ganz durchtrainierten Körpers anhören. Er hatte darauf eine schlagfertige Antwort: «Von weichen Körpern prallen die Pucks weniger nach vorne ab.»

Nächstes Jahr kann Brust gerne bei uns den Chlaus machen:

Video: watson/Angelina Graf

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tikkanen 29.12.2017 09:23
    Highlight Highlight ...tatsächlich scheint der Barry ein lustiger Vogel zu sein. Ist für sein dasein in Fribourg auch eine Grundvoraussetzung, schliesslich ist er churzum der Back-Up des kurzfristig vorgezogenen Ersatz- vom Ersatz- Ersatzgoalies😂Macht wahrscheinlich die besten Garderoben-Witze, Gottseidank geht der Dubé nicht mehr mit der Mannschaft duschen, sonst könnte sich der Barry kaum mehr erholen😱🌶🍒😂😂
    Item, sein Stil gefällt mir, tatsächlich gibt es auch hierzulande nur noch Butterfly Goalies. Die Zeit der Nonkonformisten scheint leider vorbei, Typen wie Tosio fehlen als Teil des Entertainments😎🍻
  • Nelson Muntz 29.12.2017 09:09
    Highlight Highlight Ist Davos immer noch besser als die Nati?
  • Amboss 29.12.2017 08:06
    Highlight Highlight

    Nun, dann gibt es ja sicher noch zwei Goalies, die besser sind und als Nummer 3 kann man ihn ja getrost mitnehmen, wenn er gut für die Chemie um Team ist. Versauen kann er ja nichts, da er ja wohl kaum spielen wird. Aber wird er dann ein Olympiaheld?

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