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Switzerland's forward Sven Andrighetto gestures, during a Swiss team training optional session, at the IIHF 2018 World Championship, at the practice arena of the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Monday, May 7, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Hoch hinaus mit Sven Andrighetto. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Die offensiv besten Schweizer seit 67 Jahren – jetzt ist der Himmel die Limite

Nun stösst auch Timo Meier (21) zum Team. Die Schweiz hat das offensiv beste WM-Team seit 1951. 

klaus zaugg, kopenhagen



In fernen, goldenen Zeiten gehörte die Schweiz zu den offensiv spektakulärsten Teams der Welt. Die HCD-Angriffsreihe mit Bibi Torriani, Hans und Pic Cattini galt in den 1930er Jahren als eine der besten ausserhalb der NHL.

Zum letzten Mal brausten die Schweizer in Paris bei der WM 1951 über ihre Gegner hinweg. Angeführt vom Sturm mit Hans-Martin Trepp, Ueli und Gebi Poltera vom EHC Arosa holte die Schweiz Bronze – die letzte echte Medaille bis zum Silber 2013. 1953 holten wir zwar noch einmal Bronze – aber damals beendeten bloss drei Teams die WM. Die USA und Kanada fehlten, nur vier Mannschaften traten an und wegen des Todes des Staatspräsidenten musste die CSSR vorzeitig abreisen.

Seit den frühen 1950er Jahren sind für die Schweizer Taktik, Disziplin, defensive Stabilität, schlaues Coaching und die Torhüterleistung wichtiger als die offensive Durchschlagskraft. Die WM 1951 war sozusagen der Schwanengesang der internationalen helvetischen Offensive. Der Ausdruck «Schwanengesang» steht für das letzte grosse Werk und geht auf einen alten griechischen Mythos zurück, der besagt, dass Schwäne vor ihrem Tod noch einmal mit wunderschöner Stimme ein letztes Lied anstimmen. Der Ausdruck passt. Nach 1951 haben wir 67 Jahre lang bei Titelturnieren keine offensiven Lieder mehr gesungen.

Die wahren Erben von Bibi Torriani

Dafür hatten wir seither zu fast allen Zeiten Weltklasse-Goalies. Aber eben: seit den 1950er Jahren keine Weltklasse-Stürmer mehr. Was sich ja auch daran zeigt, dass zuerst unsere Torhüter (David Aebischer, Martin Gerber), dann die Verteidiger (Mark Streit) und erst zuletzt die Stürmer die NHL erobert haben. Wobei es anzumerken gilt: Auch in den letzten goldenen offensiven Jahren hatten wir mit Hans Bänninger und Jean Ayer zwei Weltklasse-Torhüter und mit Emil Handschin einen Kult-Verteidiger.

Offensivspieler, die auf internationalem Niveau (oder in der NHL) die Differenz machen können, haben wir erst in den letzten Jahren mit Martin Plüss (41) und Marcel Jenni (44) – sie setzten sich in Schweden durch – und vor allem nun mit Nino Niederreiter (25), Sven Andrighetto (25), Timo Meier (21), Kevin Fiala (21) und Nico Hischier (19) wieder hervorgebracht. Sie sind die wahren Erben von Bibi Torriani.

Switzerland forward Kevin Fiala, left, celebrates his first-period goal against Denmark with goaltender Gauthier Descloux, during the first period of a round-robin game at the hockey World Junior Championship, Tuesday, Dec. 30, 2014, in Toronto. (AP Photo/The Canadian Press, Darren Calabrese)

Kevin Fiala. Bild: AP/The Canadian Press

Nino Niederreiter hat hier in Kopenhagen bereits zwei Partien bestritten, Sven Andrighetto kehrt nach der Sperre, die er gegen die Slowakei abgesessen hat, ins Team zurück und im Laufe des Dienstages trifft Timo Meier in der dänischen Hauptstadt ein: Zum ersten Mal haben wir an einer WM drei Stürmer zur Verfügung, die sich in der NHL durchgesetzt haben.

Offensiv gute Aussichten

Erstmals seit den frühen 1950er Jahren sind wir wieder dazu in der Lage, die Titanen des Welteishockeys auch offensiv herausfordern. Und gleich mit zwei Linien. Offensive Aussichten, die seit 67 Jahren kein Nationaltrainer mehr hatte.

Im frühlingshaften Kopenhagen sind Spekulationen über Linienzusammenstellungen möglich, die an Notenblätter für offensive Sinfonien mahnen.

Switzerland's forward Nino Niederreiter speaks to the media, after a training session of the IIHF 2018 World Championship at the practice arena of the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Friday, May 4, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Nino Niederreiter. Bild: KEYSTONE

Der Möglichkeiten sind viele. Es ist nicht einmal ausgeschlossen, dass Luganos Grégory Hofmann, soeben helvetischer Playoff-Torschützenkönig geworden, nach der Ankunft von Timo Meier in die dritte oder vierte Linie zurückrutscht. Der Energiestürmer Tristan Scherwey gehört eigentlich weiterhin in die ersten beiden Formationen.

Nun liegt es am Coach

Timo Meier hat noch kein Länderspiel bestritten. Er kann frühestens am Mittwoch gegen Tschechien debütieren. In dieser Partie wird er eigentlich noch nicht benötigt. Er ist der Stürmer, den wir brauchen, um über das Viertelfinale hinauszukommen.

Im Rummel um Nico Hischier ist der Appenzeller (Herisau) im Laufe dieser Saison etwas vergessen gegangen. Dabei war er diese Saison mit 21 Toren der treffsicherste Schweizer Stürmer in der NHL. Er ist zwar «nur» 184 cm gross, aber 96 Kilo schwer. Unheimlich kräftig, robust und trotzdem flink und beweglich. Er kann auf der Fläche eines Badetuches einen Gegner «austanzen», sich auch im «Infight» in den Ecken durchsetzen, ist kaum aus dem Gleichgewicht zu checken und schiesst schnell und präzis aus dem Handgelenk.

San Jose Sharks' Timo Meier (28) celebrates after scoring against the Winnipeg Jets during the second period of an NHL hockey game, Monday, Jan. 16, 2017, in San Jose, Calif. (AP Photo/Marcio Jose Sanchez)

Bild: AP/AP

Aber auch ein offensives «Spektakel-Team» braucht den Rückhalt eines grossen Torhüters. Reto Berra ist so ruhig, stilsicher und charismatisch wie seit der Silber-WM von 2013 nie mehr. Es wäre keine Überraschung, wenn er und nicht Leonardo Genoni bei dieser WM unsere Nummer 1 wird.

Auf dem Papier haben wir in Kopenhagen die besten Einzelspieler seit 1951. Aber Namen sind nur auf dem Dress aufgenähte Buchstaben. Nun obliegt es Nationaltrainer Patrick Fischer, aus einer guten Mannschaft (fürs Viertelfinale) eine grosse Mannschaft (fürs Halbfinale) zu formen. Das ist gar nicht so einfach. Die Nordamerikaner sagen, dass grosse Namen für grosse Taten grosse Coaches brauchen.

Nach wie vor sind zwei Plätze im WM-Team frei. Es ist möglich, dass auch noch Roman Josi und Kevin Fiala nachrücken. Dann wäre der Hockey-Himmel die Limite bei dieser WM.

Oder sind diese Zeilen Ausdruck eines offensiven Hochmutes, der vor dem defensiven Fall kommt?

Wird Hischier die Nummer 1 im Draft?

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dogbone 08.05.2018 19:05
    Highlight Highlight Man geht an ein Turnier, um es zu gewinnen und nicht um die Viertelfinals oder die Halbfinals zu erreichen. Mit solchen Zielen kommt keine Mannschaft der Welt weit. Eishockey ist nicht zurückhaltende Bescheidenheit sondern Freude am Spiel und unbändiger Wille zum Sieg - gegen jeden Gegner! Das war schon 2013 sehr deutlich zu sehen und wurde erst durch den noch grösseren Willen der Schweden gestoppt, nicht durch deren bessere Spieler.
    • Schreiberling 08.05.2018 19:12
      Highlight Highlight Das ist einfach nur Unsinn im letzten Satz. Das Finale wurde genau durch die besseren Spieler (Sedins, Eriksson, Enroth) entschieden. In einem Final sind wohl beide Mannschaften gleich gewillt, den Titel zu holen.
    • Dogbone 09.05.2018 07:50
      Highlight Highlight Du zählst hier einfach drei, zwar zugegeben sehr herausragende Spieler der Schweden auf, die je ein Tor gemacht haben (ausser Sedin das zweite ins leere CH Tor). Mehr sagt das nicht aus. Man könnte genauso sagen, die CH war gestern so gut wegen Niederreiter. Das ist Unsinn, auch wenn einzelne Spieler immer herausragen.
  • DerUnsichtbare 08.05.2018 18:51
    Highlight Highlight Scherwey ist nur so gut und gehört in die top 10 wegen Jalonen oder? Wann beschliesst Genoni eigentlich Meister zu werden?😂😂🤷🏻‍♂️
  • fandustic 08.05.2018 17:05
    Highlight Highlight Wer hoch fliegt, der fählt in der Regel tief. Daher, immer schön am Boden bleiben und Spiel für Spiel nehmen. Die Aussichten waren aber sicher schon schlechter.
  • Gigi,Gigi 08.05.2018 16:48
    Highlight Highlight Ueli Poltera war sogar einmal Torschützenkönig an einer A-WM.
  • äti 08.05.2018 16:39
    Highlight Highlight Ich habs gecheckt, nur einer kann den Himmel verbocken. Nein, nicht die Gegner. Der Trainer allein kann es sein.
  • TGG83 08.05.2018 16:34
    Highlight Highlight Wenn wir eine Medaille holen eher wegen Fischer als wegen Zaugg
  • TruchaConCebolla 08.05.2018 16:22
    Highlight Highlight Oder sind diese Zeilen Ausdruck eines offensiven Hochmutes, der vor dem defensiven Fall kommt?

    Nein, aber Ausdruck davon, dass nun statt Schlechtreden unrealistischer Druck aufgesetzt wird auf ein Nationalteam, dass ganz OK ist - um es dann im Nachhinein wieder schlechtreden zu können
    • Jakal 08.05.2018 16:50
      Highlight Highlight ... oder im Nachhinein hauptsächlich den Nationaltrainer schlechtreden zu können, frei nach dem Motto „Titanen, geführt von Eseln“ ...
  • Jakal 08.05.2018 16:17
    Highlight Highlight Die Russen haben nach 3 Partien eine Torbilanz von 20:0. Trotz dem offensiv besten Kader seit 60 Jahren gibts doch irgendwie noch die eine oder andere Lücke nach ganz oben, nicht?
  • rYtastiscH 08.05.2018 15:46
    Highlight Highlight Zitat: "Timo Meier hat noch kein Länderspiel bestritten. Er kann frühestens am Mittwoch gegen Tschechien debütieren."

    Game 23 - CZE vs. SUI -> Tue, 08/05/2018 20:15

    Just sayin'
    • Real John Doe 08.05.2018 16:26
      Highlight Highlight zitat: "Im Rummel um Nico Hischier ist der Appenzeller (Herisau) im Laufe dieser Saison etwas vergessen gegangen. Dabei war er diese Saison mit 21 Toren der treffsicherste Schweizer Stürmer in der NHL."

      Egal wie ichs drehe und wende aber Fiala hat mehr Tore erzielt als Meier.
  • BeatBox 08.05.2018 15:42
    Highlight Highlight Falls noch Josi und Fiala kommen, liegt wirklich unendlich viel drinn an dieser WM. Ich tippe aber auf einen Sieg von Nashwille in Spiel 7 und somit darauf, dass Fischer mit diesem Team durch die WM gehen muss.

    Ich erwarte mit diesem Kader wirklich mindestens das Viertelfinale, eigentlich mehr. Aber eben, wenn Winnipeg rausgehen sollte, hat Finnland plötzlich einen Patrik Laine und Dänemark einen Nikolai Ehlers an der WM und das kann auch schon wieder viel ändern. Und Crosby, Malkin, Kessel, Letang, Hornquist, Kühnhackl da kann noch viel kommen...

    Trotzdem, ein Team mit guten Möglichkeiten!
  • Dan Rifter 08.05.2018 14:58
    Highlight Highlight Ich denke auch, dass die Schweiz mit ihren zahlreichen NHL-Superstars nun ein absoluter Titelfavorit ist.

    Insbesondere, da die "Topnationen" gänzlich ohne NHLers auskommen oder wenn, dann nur mit Ergänzungsspielern wie McDavid, Kane, Aho oder Rakell antreten.

    Äh, nein.
    • Gretzky 08.05.2018 16:11
      Highlight Highlight Ist schon so, aber Kanada ist praktisch mit einer Juniorenauswahl am Turnier und auch die anderen top Teams scheinen auf dem Papier zwar gut, aber auch nicht überragend besetzt zu sein. Von daher, wieso nicht. Allerdings ist bei der Nati ein komplettes Ablosen auch jederzeit möglich und gegen Oesterreich war ja mal vieles alles andere als überzeugend. Und wenn man sieht wie die Russen die Finnen oder die Kanadier die "Kleinen" zerlegen... Aber seien wir mal hoffnungsvoll. Ansonsten hat der Cläusu den Schuldigen ja bereits in der Hinterhand...
    • Jakal 08.05.2018 17:00
      Highlight Highlight Unsere „NHL Superstars“ sind Spieler, welche sich in der NHL mehr oder weniger einen Stammplatz ergattert haben. Einer ist sogar Captain, aber der ist (noch?) nicht dabei. In der NHL sind diese Spieler keine Superstars. Die Superstars dieser Liga sind etweder noch in selbiger im Einsatz oder gehören den Auswahlteams anderer Nationen an. Also trotz all dem Swiss-NHL-Hype sind die Viertelfinals das Ziel und alles darüber hinaus zwar toll, aber eher unwahrscheinlich
  • dechloisu 08.05.2018 14:56
    Highlight Highlight Jetzt jubelt er das Team in den Hockey-Himmel, allerdings nur um im Falle eines Scheiterns den Fischer in die Hölle zu schiessen und Schläpfer als Coach zu fordern.
  • MaxHeiri 08.05.2018 13:59
    Highlight Highlight Ich stelle mir nur vor wie es wäre eine Linie mit sämtlichen NHL Cracks der Schweiz zu haben einmal an einer WM:
    Hischier auf der Center Position neben Niederreiter und Meier während hinten Müller und Josi verteidigen.
    Zusätzlich weitere Top-Spieler wie Andrighetto, Fiala, Bärtschi, Weber, Malgin, Sbisa und mehrere die zwischen AHL und NHL spielen. Ich bin deshalb zuversichtlich, dass die Schweiz in 5 Jahren mit mindestens NHL-Reihen an die WM starten kann.
  • Amboss 08.05.2018 13:52
    Highlight Highlight Ich denke, man kann dem Eismeister durchaus zustimmen. Es ist alles möglich.
    Und gleichzeitig muss man realistisch sein.
    Auch diese beste Nati der letzten Jahre ist bestenfalls gleichwertig wie die Topnationen. Das heisst, sie kann die besten Nationen schlagen, aber man darf die Siege nicht erwarten.
    Den Halbfinal oder gar noch mehr darf man sich als Ziel setzen und davon träumen, aber man darf es nicht erwarten.
  • MyPersonalSenf 08.05.2018 13:23
    Highlight Highlight Es ist effektiv das erste Mal, dass man das Nati-Kader anschaut und nicht einfach ganze Linien einer Mannschafft auftauchen im Sturm, sondern echte internationale Top-Spieler da sind welche man beliebig zusammenstellen kann und sie trotzdem funktionieren! Das hatte die Schweiz bisslang noch nie.

    Werter Klaus, ich würde mich jedoch hüten Hoffmann abzuschreiben.
    Was Kaltblütigkeit angeht, gibts wenige welche das Tor so treffen wie er (egal wer drin steht) man muss ihm aber die Chance dazu geben, und dies haben seine Sturmpartner die ersten Spiele nicht gemacht.. ich hoffe das ändert sich noch.
    • Martinov 08.05.2018 14:09
      Highlight Highlight Gerne möchte ich auf dein Aussage betreffend seine Mitspieler müssen ihm die Chancen geben zusprechen kommen.

      In Spiel Eins hatte Herr Hoffman 3 Shots on Goal, Nino 5 SoG, Enzo 2.
      in Spiel zwei Hatte Hoffman 3 SoG, Nino 3 & Enzo sogar 0. (Quelle: iihf)

      So schlecht wird also der Hoffman nicht eingebunden, Chancen hatte er also doch einige ;)
    • MyPersonalSenf 08.05.2018 15:52
      Highlight Highlight Da hast du recht, es sei jedoch gesagt, dass im zweiten Spiel die angesprochene Linie nicht mehr rigoros so bestand hatte.
      Es ist auch eine Sache des Gefühls, Hoffmann war in den ersten zwei spielen weniger auffallend als sonst (und als er es eigentlich von der Klasse her könnte, sagen ja auch die Carolina Hurricanes) wenn sich das ändert .. dann haben wir wirklich einen bomben Sturm und zwar auch in der Breite über mehrere Linien verteilt.

      Und das passiert weiss Gott nicht so oft.. (anscheinend ja über 60 Jahre nicht mehr ;-) ).
    • Martinov 08.05.2018 16:17
      Highlight Highlight Natürlich gebe ich dir auch Recht, ich hatte zuerst das gleiche Gefühl deshalb habe mich die Statistik hervor geholt :) wir haben den Hoffman aus den Playoffs wohl noch nicht gesehen...
  • Chatzegrat Godi 08.05.2018 13:21
    Highlight Highlight Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!?
    Hopp Schwiz Chlöisu!

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