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Zurich's player Severin Blindenbacher disappointed at the end of the sixth leg of the Playoffs quarterfinals game of National League A (NLA) Swiss Championship between Switzerland's HC Lugano and ZSC Lions, on Thursday, March 16, 2017, in the Resega Stadium in Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Shake hands nach einer turbulenten Serie: Blindenbacher und Co. scheitern erneut im Viertelfinal.  Bild: TI-PRESS

Eismeister Zaugg

Die ZSC Lions als Lugano des Nordens – wir freuen uns auf «Hollywood im November»

Die ZSC Lions sind gegen Lugano schmählich in sechs Partien gescheitert. Weil sie zu arrogant waren und «Bahnhofstrassen-Hockey» spielten.



Sind die beiden Trainer Hans Wallson und Lars Johansson in ihrer ersten Saison bereits gescheitert? Ja und Nein.

Ja, weil sie nicht in der Lage waren, die Mannschaft auf die Playoffs in Form zu bringen. Die ZSC Lions waren in der Qualifikation die offensiv beste Mannschaft der Liga. In den vier letzten Playoffpartien haben sie gerade noch fünf Treffer produziert.

Zurich's coach Hans Wallson during the sixth leg of the Playoffs quarterfinals game of National League A (NLA) Swiss Championship between Switzerland's HC Lugano and ZSC Lions, on Thursday, March 16, 2017, in the Resega Stadium in Lugano.  (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Hans Wallson wie versteinert. Bild: TI-PRESS

Ja, weil sie ein «intellektuelles» schwedisches Systemhockey spielen lassen, das leicht zu durchschauen ist. Ein leidenschaftlich kämpfendes Team mit einem grossen Torhüter (Elvis Merzlikins war in dieser Serie ein grosser Goalie) ist verhältnismässig leicht dazu in der Lage, dieses schablonenhafte Offensivspiel zu neutralisieren.

Ja, weil Arroganz zum entscheidenden Faktor werden konnte.

Erstens: 

Sportchef Edgar Salis befand es nicht für nötig, einen fünften Ausländer zu verpflichten. Aus zwei Gründen eine unentschuldbare Unterlassungssünde. Erstens hat er so nicht ALLES für den Erfolg vorgekehrt. Kein gutes Signal für die Spieler, von denen verlangt wird, ALLES zu geben. Zweitens konnten die Zürcher tatsächlich in fünf von sechs Partien nur mit drei Ausländern antreten. Ein entscheidender Faktor in einer so ausgeglichenen Serie. Nach dem Ausfall von Schillerfalter Robert Nilsson erst recht.

Zum dritten Mal nach 2015 und 2016 ist es Sportchef Edgar Salis nicht gelungen, die vier Ausländerpositionen gut zu besetzen.

Zuerichs Topscorer Robert Nilsson im ersten Playoff-Viertelfinalspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem HC Lugano am Samstag, 4. Maerz 2017, im Hallenstadion in Zuerich. (PPR/Ennio Leanza)

Robert Nilsson: Nach dem Ausfall des Schillerfalters traten die Lions nur noch mit drei Ausländern auf. Bild: KEYSTONE

Zweitens:

Trainer Hans Wallson ist es nicht gelungen, Luca Cunti in die Mannschaft zu integrieren. Sportchef Edgar Salis musste handeln. Einer musste gehen. Luca Cunti oder der Trainer. Logischerweise entschied sich der Sportchef für den Trainer mit Vertrag bis 2018 und gegen den Spieler. Wer es sich leistet, einen Stürmer wie Luca Cunti aus einem laufenden Vertrag wegzutransferieren, ist arrogant.

EHC Kloten Stuermer Luca Cunti nach dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Kloten und Lausanne HC am Freitag, 13. Januar 2017, in der SWISS Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Luca Cunti: Der Ausnahmekönner steigt jetzt für Kloten in die Hosen, spielt nächste Saison aber für Lugano. Bild: KEYSTONE

Drittens:

Inti Pestoni hat letzte Saison in Ambri in 50 Spielen für 40 Punkte gesorgt. Bei den ZSC Lions waren es diese Saison noch 12 in 39 Partien. Und ein Tor in fünf Playoffspielen. Die Art und Weise, wie Hans Wallson den «Fall Pestoni» gelöst hat, verrät Arroganz: erst eine öffentliche Demütigung durch das Abkommandieren zum Konditionstraining. Der hochbegabte Passeur und Vollstrecker ist nach wie vor ein Fremdkörper im ZSC-Spiel.

Zurich's player Inti Pestoni in action during a Champions Hockey League preliminary round match between Switzerland's HC Lugano and ZSC Lions, on Tuesday, November 15, 2016, in the Resega Stadium in Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Inti Pestoni: Der talentierte Tessiner bleibt bei den Zürchern ein Fremdkörper. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Viertens:

Auch der «Fall Seger» verrät Selbstüberschätzung. Erst ein wochenlanges Werweisen, ob das Arbeitsverhältnis verlängert werden soll und schliesslich eine Vertragsverlängerung «contre coeur». Freundschaft vor Leistungsdenken. Letztlich ist die Vertragsverlängerung ein gut schweizerischer Kompromiss. Das ist schön, aber kein Zeichen für eine kompromisslose Leistungskultur.

Zurich's player Mathias Seger disappointed at the end of the sixth leg of the Playoffs quarterfinals game of National League A (NLA) Swiss Championship between Switzerland's HC Lugano and ZSC Lions, on Thursday, March 16, 2017, in the Resega Stadium in Lugano.  (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Mathias Seger: Hätte er gestern nicht besser Schluss gemacht beim ZSC?  Bild: TI-PRESS

Fünftens:

Die ZSC Lions haben keinen «Plan B» zu spielerischen Mitteln entwickelt. Sie vertrauten auf die Überlegenheit durch Talent. Als Talent nicht genügte, waren sie zu weich und brachten zu wenig Intensität ins Spiel, um ein leidenschaftlich kämpfendes Lugano zu überwinden oder, wie die Nordamerikaner sagen, «vom Eis zu arbeiten».

From left Lugano’s player Alessio Bertaggia, Zurich's player David Rundblad, Zurich's player Roman Wick Lugano’s player Alessandro Chiesa, Lugano’s player Philippe Furrer and Lugano’s player Raffaele Sannitz, during the sixth leg of the Playoffs quarterfinals game of National League A (NLA) Swiss Championship between Switzerland's HC Lugano and ZSC Lions, on Thursday, March 16, 2017, in the Resega Stadium in Lugano.  (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Krampf im Slot: Die Lions waren am Ende zu weich. Bild: TI-PRESS

«Bahnhofstrassen-Hockey»

Nun sind die ZSC Lions ausgerechnet gegen Lugano gescheitert. Gegen ein Hockeyunternehmen, das wir in den letzten Jahren lustvoll für fehlende Leistungskultur, fehlende Härte, Hockey unter Palmen, zu hohe Saläre und zu familiäre Wohlfühlatmosphäre geschmäht haben. Für die Zürcher die grösstmögliche Playoff-Schmach.

Ein neutraler Chronist kommt nicht darum herum, die ZSC Lions nach diesem Scheitern als das Lugano des Nordens zu bezeichnen. Die Zürcher haben nur noch drei der letzten 14 Playoffpartien gewonnen. Was bei Lugano «Hockey unter Palmen» ist inzwischen bei den ZSC Lions die Neigung zum «Bahnhofstrassen-Hockey».

Die Bahnhofstrasse, rund 1,4 Kilometer lang, ist eine der der berühmtesten, teuersten und exklusivsten Einkaufsstrassen der Welt. Die ZSC Lions sind eines der berühmtesten, teuersten und exklusivsten Hockeyunternehmen ausserhalb der NHL. In den letzten zwei Jahren ist bei den ZSC Lions ein Trend weg von der rauen Romantik des Mannschaftsportes und hin zur professionellen Arroganz spürbar: die Mannschaft mahnt mehr an eine Interessengemeinschaft von Jungmillionären als an eine verschworene Gemeinschaft.

Zurich's players disappointed at the end of the sixth leg of the Playoffs quarterfinals game of National League A (NLA) Swiss Championship between Switzerland's HC Lugano and ZSC Lions, on Thursday, March 16, 2017, in the Resega Stadium in Lugano.  (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Professionelle Arroganz: Das ZSC-Ensemble mahnt einer Interessengemeinschaft von Jungmillionären. Bild: TI-PRESS

Der ZSC wird gute Unterhaltung liefern

Sind Hans Wallson und Lars Johansson also gescheitert? Nein. Oder besser: noch nicht. Die ZSC Lions haben sich im letzten Sommer zu einem Stilwechsel entschieden. Weg vom nordamerikanischen Hockey (mit NHL-Generälen) und hin zur europäischen, skandinavischen Philosophie. Einmal Scheitern ist noch kein Grund, um diese strategische Ausrichtung bereits zu ändern und die Trainer zu feuern.

Aber die Autorität von Hans Wallson und Lars Johansson ist in den Grundfesten erschüttert. Leichter wird ihre Aufgabe nicht. Denn das Layout der Mannschaft bleibt gleich. Inti Pestoni ist nach wie vor ein Problemspieler und der eigenwillige, charismatische Nationalverteidiger Dave Sutter (er kommt von Biel) hat alle Voraussetzungen für Krach mit Hans Wallson. Wenn es Edgar Salis nicht gelingt, die Ausländerpositionen endlich einmal richtig zu besetzen, ist eine Krise im November nicht auszuschliessen.

Eine Krise im November könnte sich bei den ZSC Lions schnell zu «Hollywood im November» entwickeln. Entweder werden uns die Zürcher im nächsten Herbst mit rassigem Hockey begeistern oder durch ein grandioses Trainertheater bestens unterhalten. Die ZSC Lions werden nächste Saison auch ein Unternehmen der Unterhaltungsindustrie sein.

Alle Schweizer Eishockey-Meister seit Einführung der Playoffs 1985/86

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42
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    Alle Leser-Kommentare
  • supi 17.03.2017 12:56
    Highlight Highlight Wer ist der neutrale Chronist ?
    🎅 kann es nicht sein .. Wer ist es?
  • Wagner 17.03.2017 11:19
    Highlight Highlight Bern wird ziemlich unter die Räder kommen - Sie lernen das neue NHL-Hockey Lugano erst noch kennen.

    Zum Z, Tipp vom HcLugano Fan: Dieses emotionslose Trainergespann sofort feuern und durch einen CH-Hitzkopf trainer ersetzten, damit rückbesinnung auf bescheidenheit, härte und leidenschaft!
    • MARC AUREL 17.03.2017 11:47
      Highlight Highlight Das sagt ausgerechnet ein Lugano- fan😂. Was habt ihr gewonnen in den letzten 10 Jahren? Nix nada
  • Höxtpersönlich 17.03.2017 10:15
    Highlight Highlight Wer ist eigentlich dieser "neutrale Chronist" von dem im Text die Rede ist?
    • joe 17.03.2017 11:10
      Highlight Highlight Urban Legend!
  • Tikkanen 17.03.2017 08:55
    Highlight Highlight ...wie erwartet hat das Berner SF Freilos dem Gekorze der Schachspieler aus Hipsterville ein rasches Ende bereitet👍🏻So, freue mich auf die beiden Fahrten ins sonnige Tessin. Genuss pur, on und off Ice🍷😋🌴
    Nur noch 8 bis🐻🏆😎
  • Boston5 17.03.2017 08:24
    Highlight Highlight Was man aber definitiv auch sagen muss ist, dass Lugano Playoff Hockey vom aller feinsten gespielt hat! Und Merzlikins hat ebenfalls sensationell gehalten. Das ist wohl der Hauptgrund wieso der ZSC ausgeschieden ist, und nicht das gesuchte Zeug von Zaugg.
    • MARC AUREL 17.03.2017 09:56
      Highlight Highlight Beide Teams spielen sehr fehleranfällig. Das wird sich im HF rächen! Wer Meister werden will muss solide und so fehlerfrei spielen wie nur möglich. In meinen Augen war die Serie sehr spannend aber nicht so hochstehend vom Niveau her.
    • MARC AUREL 17.03.2017 11:42
      Highlight Highlight Keine wirklich bis jetzt aber der SCB macht klar weniger Fehler und spielt gradlinig wie auch solide!
  • marak 17.03.2017 08:11
    Highlight Highlight Die Leistung entsprach den Leistungen der letzten beiden Jahre. Und so richtig haben sich noch keine Leaderfiguren entwickelt, die eine Mannschaft mitreissen und ohne diese geht es nicht (siehe Ambühl - Davos). Aber Herr Zaugg schrieb es: Es findet ein Kulturwechsel statt. Daher warten wir ab. Es gibt nun keine Serienfinalisten mehr. Nach ein paar Jahren muss man immer ein wenig unten durch. Das scheint ein ungeschriebenes Gestz zu sein. Zumal die Konkurrenz ja nicht schläft.
    • MARC AUREL 17.03.2017 09:57
      Highlight Highlight Bern ist drauf und dran...😉
  • San_Fernando 17.03.2017 07:44
    Highlight Highlight Ich stimme der Analyse von Zaugg teilweise zu. Die Geschichte mit den fehlenden Ersatzausländer ist tatsächlich ein unverzeihlicher Fehler des Managements.
    Bezüglich Spieler liegt das Problem im fehlenden Schweizer Mittelbau. Diese Spieler haben fast alle total versagt: Künzle und C. Baltisberger (0 Pkt), Schäppi (1 Pkt), Guerra (am Ende überzählig), Pestoni (Fremdkörper), usw
    Sie haben die in die Jahre gekommenen Altstats nicht ersetzen können. Am Ende konnten m.E. nur diese Spieler die Erwartungen erfüllen: Schlegel, Geering, Rundblad, Suter und Thoresen.
    Und Cunti hätte gar nix gebracht.
    • supi 17.03.2017 13:00
      Highlight Highlight Wo war mein Lieblingsspieler Wick .. Leider nirgends ..🛵
  • Moudi 17.03.2017 07:36
    Highlight Highlight So und jetzt Final Zug-Lugano!
    Bern Davos ZSC waren genug an der reihe! Gruess us de Badhose
    • goldmandli 17.03.2017 13:47
      Highlight Highlight Vollste Zustimmung 👍 es wird Zeit für ein Wenig abwechslung.
    • MARC AUREL 17.03.2017 18:23
      Highlight Highlight Die zuger werden gegen Davos entgleisen u d sonst im Final gegen Bern!
  • Staal 17.03.2017 07:33
    Highlight Highlight Mal halblang, der letzte Titel liegt erst 3 Jahre zurück. Auch Bern und Davos mussten nach ihren Titeln 2010/2011 und 2013 kurz unten durch.

    Lugano des Nordens ist der EVZ
    • BennyG 17.03.2017 10:19
      Highlight Highlight In welcher hinsicht ist der EVZ das Lugano des Nordens? Ich sehe da ziemlich wenig paralelen.
    • Pingu80 17.03.2017 12:38
      Highlight Highlight Weil beide Teams nicht mehr wissen wie man den 🏆 gewinnt.
  • Clark Kent 17.03.2017 07:10
    Highlight Highlight erfolg kann man nicht kaufen. versucht man es trotzdem, fehlt oft die leistungskultur. die folge davon sah man bei den zürchern. es ging nicht jeder für jeden. da war keine einheit zu sehen.
    • marak 17.03.2017 08:07
      Highlight Highlight Genau: Titelverteidiger Bern ist ja eine Aldi-Discount-Truppe. Und die Meister der letzten 20 Jahre waren alles die günstigsten Teams. Klar kann man Erfolg kaufen. Es hat aber mehr als eine Mannschaft, die sich teure Spieler leisten kann. Und dann spielen die anderen Faktoren eine Rolle.
      Auf jeden Fall wird eine "Arme-Schlucker-Mannschaft" höchstens alle 30 Jahre Meister. Höchstens.
    • Höxtpersönlich 17.03.2017 10:19
      Highlight Highlight wenn man erfolg nicht kaufen kann, warum heissen die meister der letzten jahre bern, zsc, davos und lugano? und nicht ambri, biel und langnau?
    • MARC AUREL 17.03.2017 11:43
      Highlight Highlight Lugano? Der war gut...😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • stayhome 17.03.2017 06:48
    Highlight Highlight Gebt den Zürchern endlich ein vernünftiges Eishockeystadion, vlt. kommt dann bei deren Heimspielen auch mal so etwas wie Stimmung auf, die sich auf das Team übertragen könnte. Der ZSC mag technisch das Beste auf schweizer Eis repräsentieren, aber mein Güte, da fehlt es von A bis Z an Leidenschaft!
    • Höxtpersönlich 17.03.2017 10:28
      Highlight Highlight die stimmung im hallenstadion mag nicht die beste sein. aber trotzdem verkauft der zsc jährlich am zweitmeisten saisonkarten. ich gehe wegem dem hockey ins stadion und mir gefällts in der halle. wie scheinbar tausenden anderen auch. wer stimmung sucht hat doch genug auswahl und wird nicht gezwungen in die halle zu kommen.
  • Chloote 17.03.2017 06:34
    Highlight Highlight Edgar Salis würde ich anraten sich demnächst einmal Gedanken zu machen über Kevin Schläpfer als neuen Trainer des Zsc.
    Dem würde ich es zutrauen, das er wieder Ordnung und die fehlende Leidenschaft beim Z zurück bringen könnte.
    Sicher könnte Schläpfer auch den anderen Zürcher Verein in der NLA dem EHC Kloten wieder auf Vordermann bringen.
    Nur lassen es die Finanzen in Kloten nicht zu, das man den Trainer entlässt.
    Aber beim Zsc sollte dies kein Problem darstellen!
    • Amboss 17.03.2017 07:32
      Highlight Highlight Ich zumindest habe "Hollywood im November" im Titel des Artikels so interpretiert, dass "You Hollywood" Kevin Schläpfer im November kommen könnte, sollten das schwedische Trainergespann scheitern...
      Irgendwie passt Schläpfer zwar so gar nicht in diese ZSC-Organisation - und genau deshalb wäre es wohl eine gute Wahl.
    • Patrick59 17.03.2017 07:49
      Highlight Highlight .. ich habe erwartet dass jemand noch Schläpfer ins Spiel bringt. Oder noch besser Leuenberger. Aber nur mal so als Gedankenspiel: ZSC und Chris McSorley? Man redet ja davon dass er in Genf aufhört. Wäre doch eine explosive Mischung. Als Privatmann soll Chris ja ein höflicher und ruhiger Mensch sein...
    • Amboss 17.03.2017 08:09
      Highlight Highlight @Patrick: Nein, Leuenberger muss niemand ins Spiel bringen. Das macht der Eismeister dann schon selbst :)

      Aber Schläpfer wäre wirklich eine Option
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platonismo 17.03.2017 06:31
    Highlight Highlight Der neutrale Chronist 😂😂😂
  • Chili 17.03.2017 06:02
    Highlight Highlight Lieber Klaus, einiges sehe ich wie du oben schreibst, anderes wiederum sehe ich ganz anderst, und das darf auch so sein!
    Aber bitte, auch wenn du mit deinem Vergleich recht hättest, sage nie mehr "lugano" zu uns! nie mehr!
    • AllknowingP 17.03.2017 07:38
      Highlight Highlight WORD !
  • Sloping 17.03.2017 05:12
    Highlight Highlight Die beste Juniorenorganisation Europas und dann stehen diesen höchst durchschnittliche Transfers (Guerra, Pestoni, Sutter) im Weg oder ein Seger, der in dieser Serie nur durch Fehler auffiel. Von den Ausländern genügten nur Rundblad und Thoresen. Für Shannon war es die Saison zu viel und Sjögren ist bestenfalls Mittelmass. Flüeler ist ein Schatten der Meistersaison und Schlegl (noch?) kein Goalie für wichtige Spiele. Wäre die Z Führung nicht schon fast krankhaft auf Kontinuität aus, müsste man Salis entlassen. Zu viele Fehler in den Transfers und anderen Punkten über die letzten Jahre.
    • Realtalk 17.03.2017 06:31
      Highlight Highlight Hätten die Lugano Ausländer die Form von Thor oder Rundblad wäre die Serie nach 4 Spielen beendet gewesen.
    • welefant 17.03.2017 06:31
      Highlight Highlight Also pestoni mit 40 punkten bei ambri als durchschnittlich zu nennen, ist schon huere arrogant...
      er passt halt einfach nicht zum Z...
    • Connor McJesus 17.03.2017 07:18
      Highlight Highlight @Alpendruide: natürlich wäre es vermessen, zu behaupten, Pestoni sei nur ein durchschnittlicher Spieler. Allerdings stimmt es vermutlich schon, dass er (noch) nicht bereit war für die Leistungskultur bei einem Spitzenteam. Bei Ambri genoss er alle Freiheiten und das Team war auch auf sein Scoring angewiesen. Beim ZSC hingegen (Playoffs ausgeklammert) war er einer von vielen, die Scorer Potential haben. Und mit dieser Situation konnte er offensichtlich noch nicht umgehen.
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