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ARCHIVBILD ZUR VERPFLICHTUNG VON VILLE PELTONEN ALS TRAINER DES LAUSANNE HC, AM SAMSTAG, 11. NOVEMBER 2017 - Berns Assistenztrainer Ville Peltonen, links, und Berns Cheftrainer Kari Jalonen, rechts, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem SC Bern am Freitag, 11. November 2016, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Peltonen (links) verlässt Headcoch Jalonen. Der Fan mit Hut hinter dem Trainer dürfte kaum sein Assistent werden. Bild: KEYSTONE

Beim SC Bern wird der schwierigste Assistenten-Job der Welt neu vergeben

Wer kann den himmelhohen Ansprüchen von SCB-Cheftrainer Kari Jalonen genügen? Die Suche nach einem Nachfolger für Ville Peltonen wird schwierig.

Klaus Zaugg, Helsinki



Ville Peltonen ist stark genug, um sich neben Kari Jalonen zu behaupten. Weil er eine charismatische Persönlichkeit ist und sich bereits als Spieler grossen Respekt verschafft hat. Mit Peltonen hat Jalonen den SC Bern vergangene Saison zur Titelverteidigung geführt und die laufende Saison dominieren die Berner nach Belieben.

Ende Saison verlässt Ville Peltonen den SCB und wird für zwei Jahre Cheftrainer in Lausanne (sofern er nicht vor Ablauf des Zweijahresvertrages gefeuert wird). Der Assistenten-Job in Bern muss also neu besetzt werden. Es ist wahrscheinlich einer der schwierigsten Jobs der Hockeywelt. Weil der Chef so fordernd ist.

«Eigentlich ist es undenkbar, Kari Jalonen zu widersprechen»

Ehemalige Weggefährten von Kari Jalonen erzählen in Helsinki, warum der Job so schwierig ist. «Du musst am Morgen spätestens um 7 Uhr in der Arena sein und du darfst erst nach Hause gehen, wenn auch er nach Hause gegangen ist.» Das Problem sei, dass man nie sicher sein könne, ob Jalonen wirklich nach Hause gegangen sei. «Es geht einfach. Aber vielleicht geht er nur einen Kaffee trinken und kommt zurück – wehe, wenn du dann schon nach Hause gegangen bist.»

Berns Head Coach Kari Jalonen mit dem Pokal bei der Meisterfeier des SC Bern, am Samstag, 22. April 2017 auf dem Bundesplatz in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Ein Finne, der auch lachen kann: Jalonen stemmt den Meisterpokal in die Höhe. Bild: KEYSTONE

Der maximale Anspruch auf Professionalität ist die eine Seite. Die andere ist die diplomatische Herausforderung. Einer, der schon mit Kari Jalonen gearbeitet hat, sagt es in Helsinki so: «Eigentlich ist es undenkbar, ihm zu widersprechen. Und doch erwartet er, dass du auch eine Meinung hast. Aber du solltest diese erst dann sagen, wenn er dich danach fragt.»

Die Schwierigkeit, den himmelhohen Ansprüchen zu genügen, erklärt den Erfolg von Kari Jalonen. Wer mit dem Besten der Branche arbeiten will, muss eben den Ansprüchen des Besten genügen und selber auch einer der Besten sein.

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Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dynamischer-Muzzi 12.11.2017 08:27
    Highlight Highlight Gemäss Aussage vom Tikkiboy vor ein paar Tagen, ist die Unterschrift von Ville in der angeblichen "Hockeyhauptstadt" Europas nur noch Formsache bis letzte Details geklärt sind.
    Mmhhhhh habe gar nicht gewusst, das Lausanne die neue Hockeyhauptstadt Europas ist! 🤔
    Oder hatte der selbsternannte Hockeyexperte Tikkiboy mal wieder überhaupt keine Ahnung??
    Muhahahaha, ich lache mich kaputt 😂😂😂😂😂
  • Üeu 12.11.2017 01:46
    Highlight Highlight Mark Streit #7 !!
  • Normi 11.11.2017 22:29
    Highlight Highlight Ich nominiere den Eismeister für diesen Job 😎🥅🏒🤙
    • mukeleven 12.11.2017 07:19
      Highlight Highlight ja klar und tikkanen wird kabinenclown und chef ‘raclettestuebli’!
    • Dynamischer-Muzzi 12.11.2017 10:32
      Highlight Highlight Und was sollen dann die Gäste trinken Mukeleven, wenn KZ und Tikkiboy alles weg saufen?? 😂😂😂
    • mukeleven 12.11.2017 12:10
      Highlight Highlight @dynamic-schmutzli: wir zwei schmeissen die roetheli-creme-bar - im physio-raum!
  • Max Pauer 11.11.2017 14:42
    Highlight Highlight Dieser Lars Leuenberger wäre sicher noch ein meisterlicher Assistent 😃
    • Freilos 11.11.2017 22:14
      Highlight Highlight Das würde mich nichtmal überraschen. Die Wahrscheinlichkeit dass er in der NLA einen Cheftrainerjob bekommt ist sehr gering.
    • Hayek1902 12.11.2017 02:36
      Highlight Highlight Lars ist aber schon chefscout
  • Chloote 11.11.2017 13:05
    Highlight Highlight Wäre das vielleicht ein Posten für Martin Plüss oder Reto von Arx?😂😂

    • ChristopherS 11.11.2017 21:36
      Highlight Highlight Nöö. Aber Mark Streit. 👍🏻
    • Hayek1902 12.11.2017 02:35
      Highlight Highlight Jetzt hat der gute Zaugg leider keinen Schweizer Trainer mehr an der Hand, den er vermitteln kann. Jetzt wird das Portfolio erweitert, Streit wäre natürlich ein ganz heisser Kandidat. Oder auch Plüss. Aber wenn der Chole Marc die Karte zückt, könnte man auch beide haben plus Wick und Hollenstein.
  • Scrj1945 11.11.2017 12:37
    Highlight Highlight Wo kann ich mich bewerben?
    • Aegnor 11.11.2017 13:06
      Highlight Highlight Probiers doch mal bei Tikkanen? ;)
    • Scb barner 11.11.2017 22:09
      Highlight Highlight Unser Ziel ist es nicht in der Swiss league zu spielen ;)

Der Grösste aller Zeiten geht – im Stil des Grössten aller Zeiten

Arno Del Curto (62) ist nicht mehr Trainer in Davos. Eigentlich unvorstellbar. Ein trauriger Tag für unser Hockey? Nein. Arno Del Curto verlässt die Arena als Sieger.

Die erste spontane Reaktion kommt von Chris McSorley: «One of the saddest days I've had since 2001».

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