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Berns Topscorer Mark Arcobello, rechts, und Klotens Topscorer Denis Hollenstein geben sich die Hand nach dem Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem EHC Kloten, am Samstag, 19. November 2016, in der Postfinance Arena in Bern. (PPR/Peter Klaunzer)

Fairer Verlierer: Mark Arcobello gratuliert Klotens Topskorer Denis Hollenstein zum Sieg. Bild: PPR

Eismeister Zaugg

1:8 – eine ruhmreiche Niederlage, die den grossen SCB nicht beunruhigt

Der SCB beweist mit der schlimmsten Niederlage seit 21 Jahren, dass er wieder gross und mächtig geworden ist.



Ein Hockey-Abend wie in der NHL. Wie in Montreal. Und eine Schmach, die uns besser erklärt als ein Sieg, warum der SCB wieder ein grosses, arrogantes Hockeyimperium geworden ist.

1:8 (0:0, 0:5, 1:3) gegen den EHC Kloten. Fast auf den Tag genau die schlimmste Heimpleite seit 21 Jahren. Am 18. November 1995 hatte der SCB gegen den EV Zug 1:8 verloren. Na und?

Klotens Topscorer Denis Hollenstein, links, jubelt nach seinem Tor zum 0-3 mit Teamkollege Tommi Santala, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem EHC Kloten, am Samstag, 19. November 2016, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Hollenstein und Santala spielten beim Klotener Sieg gross auf. Bild: KEYSTONE

Noch in der vergangenen Saison hätte so ein Resultat im November eine tiefe Krise ausgelöst. Zweifel. Unsicherheit. Polemik. Forderungen nach einer Trainer-Entlassung. Weil der SCB im letzten November eben noch kein grosser SCB war.

«Ich bin nun weg»

Aber am Samstag beim 1:8 gegen Kloten haben wir einen wahrlich grossen SCB erlebt. Ein Hauch von NHL wehte durch die grösste Arena ausserhalb der besten Hockey-Liga weltweit. Noch nie ist auf helvetischem Eis die Rückennummer eines Spielers so stil- und glanzvoll zurückgezogen worden, wie vor der Partie gegen Kloten jene von Torhüter Marco Bührer. So eine Zeremonie ist keine Selbstverständlichkeit. Denken wir nur an das Theater um den Abschied von Reto von Arx in Davos.

Der ehemalige SCB-Torhueter Marco Buehrer verabschiedet sich mit seiner Familie vom Berner Publikum, vor dem Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem EHC Kloten, am Samstag, 19. November 2016, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Marco Bührer verabschiedet sich ein letztes Mal von den SCB-Fans. Seine Nummer 39 hängt jetzt unter dem Stadiondach. Bild: KEYSTONE

Marco Bührer selbst hat dieses Spiel für die Zeremonie gewählt, weil er seine Karriere in Kloten begonnen hat. Er kommt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern aufs Eis. Unter den Klängen des Berner Marsches wird sein Dress mit der Nummer 39 hochgezogen. Er bedankt sich bei seinen Mitspielern, bei den Fans und dann sagt er: «Ich bin nun weg» und verlässt das Eis.

Dumm nur, dass anschliessend noch ein Spiel zu absolvieren ist. Der EHC Kloten, nach einem 0:7 am Vorabend gegen Zug auf Wiedergutmachung aus, ist der perfekte Gegner für einen grossen Abend. Im Stolz verletzt, bissig, flink, mit einem gut strukturierten Spiel und starken Leitwölfen (Hollenstein, Shore, Santala). Und Torhüter-Saurier Martin Gerber (42) – fünf Jahre älter als der verabschiedete Marco Bührer – steigert sich nach dem einer Fangquote von 82,50 Prozent gegen Zug auf 97,30 Prozent. Er dürfte der mental robusteste Spieler der Liga sein. Er lässt sich von keinem Rückschlag beirren. Klotens Sportchef Pascal Müller schliesst eine einjährige Vertragsverlängerung mit dem Stanley Cup-Sieger von 2006 nicht aus.

Klotens Torhueter Martin Gerber wehrt einen Puck von Berns Ryan Lasch ab, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem EHC Kloten, am Samstag, 19. November 2016, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Martin Gerber (r.) war für Kloten wieder der gewohnt sichere Rückhalt. Bild: KEYSTONE

Die grossen, stolzen Berner, ob der Zeremonie um ihren Kultgoalie in der eigenen Grösse und Bedeutung bestätigt, spielen mit einer Überheblichkeit, als seien sie die Montreal Canadiens. Schliesslich haben sie die letzten neun Partien gewonnen. Sie sind überzeugt davon, dass spielerische Mittel bei weitem reichen. Sie bringen keine Intensität ins Spiel, verlieren immer wieder den Puck in der Vorwärtsbewegung und werden immer häufiger ausgekontert. Einmal sogar in Überzahl zum 0:2.

Gelassen und freundlich

Am Ende steht es also 1:8. Trainer Kari Jalonen hatte Torhüter Leonardo Genoni nach dem 0:5 zum ersten Mal in Bern vom Eis geholt und durch Joël Aebi ersetzt. Na und? Es ist eine ruhmreiche Niederlage. Der SCB ist trotz diesem 1:8 gross, mächtig und stark und bleibt nach Verlustpunkten an der Tabellenspitze.

Ein fairer Check?

In der 54. Minute erwischt SCB-Rumpelstürmer Tristan Scherwey Klotens Daniele Grassi mit einem Check. Grassi kann nicht mehr weiterspielen (Schulterverletzung). Tristan Scherwey wird in die Kabine geschickt und nur mit Mühe können die aufgebrachten Klotener davon abgehalten werden, dem Sünder auf dem Weg in die Garderobe zu folgen und neben dem Eis (im «Bärengraben») zu verprügeln. SCB-Trainer Kari Jalonen beruhigt und sagt: «Es war ein fairer Check». Nun muss sich zeigen, ob die Verbands- Justiz zum gleichen Urteil kommt oder ob der SCB-Stürmer gesperrt wird. (kza)

Während des ganzen Spiels sind keine Pfiffe gegen das eigene Team zu hören. Das Publikum bleibt gut gelaunt, es ist ein gelungener Abend mit der feierlichen Zeremonie und einem Resultat, das noch lange Stammtischgespräch sein wird. Nach der Schlusssirene feiern die Fans mit einer Welle noch einmal Marco Bührer, der mit der Mannschaft ein allerletztes Mal aufs Eis zurückkehrt. Anschliessend übergeben die Spieler in der Kabine ihrem ehemaligen Goalie (von 2001 bis 2016) noch ein Geschenk. Marco Bührer treibt zurzeit keinen Sport mehr und steckt in der Ausbildung zum eidgenössischen Buchprüfer. Aber er hat sich bereits ein neues sportliches Ziel gesetzt: Er will Marathon laufen. «Wann, lasse ich offen.» Der einzige Bezug zum Eishockey sind zwei Auftritte pro Monat im Studio des TV-Senders Teleclub und gelegentliche SCB-Matchbesuche. Er hat eine lebenslängliche SCB-Dauerkarte.

Ein Blick zurück sagt, dass dieses 1:8 kaum Auswirkungen haben wird. Damals, nach dem 1:8 gegen Zug im November 1995 verloren die Berner zwar die nächste Partie in Rapperswil 3:5, reagierten dann aber mit einem 7:1 in Lausanne und gewannen schliesslich die Qualifikation.

Trainer Kari Jalonen ist nach der Partie ganz entspannt: «Ich habe nach dem Spiel in der Kabine gesagt: Vergesst dieses Spiel. Es geht weiter.» Er habe bei der heraufziehenden Niederlage kein Time-Out genommen, weil es nichts genützt hätte. «Vielleicht hätte es ein wenig geholfen, wenn ich 15 Time-Outs hätte nehmen können.» Aber er könne den Zusammenbruch verstehen. «Wir haben in den letzten Wochen in der Meisterschaft und in der Champions League sehr viel Energie gebraucht.» Da kann man nur sagen: Zum Glück ist der SCB schon in der ersten Runde aus dem Cup geflogen.

Kari Jalonen konnte trotz der Klatsche lächeln. Bild: KEYSTONE

Kari Jalonen bedauert, dass seine Jungs aus der feierlichen Zeremonie keine positiven Energien gewinnen und das Spiel für Marco Bührer gewinnen konnten. Und sagt schliesslich lächelnd: «Aber Kloten hat dieses Spiel sicherlich gut getan.»

Gelassen und freundlich sein nach der höchsten Heimpleite seit 21 Jahren – das ist wahrlich nur bei einem grossen, mächtigen und ein bisschen auch arroganten Hockeyunternehmen möglich. Beim SCB, Ausgabe Herbst/Winter 2016.

Die Meisterspieler des SC Bern 2015/16

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40
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    Alle Leser-Kommentare
  • leu84 20.11.2016 23:04
    Highlight Highlight Besser einmal 7:0 sang und klanglos verlieren als 3-4 Spiele knapp verlieren.
  • Hockeyaddict 20.11.2016 15:01
    Highlight Highlight Ach Klausi wir alle lieben ja deinen Hang zur Satire. Die Pfiffe und einige Zuschauer die das Stadion verlassen haben waren aber leider Realität, nur weil es um deinen SCB geht musst du nicht immer einen Heldenepos erfinden;)
  • ThePower 20.11.2016 12:52
    Highlight Highlight Mich würde ja interessieren, was Klaus Zaugg geschrieben hätte wenn Lugano, Davos oder sie ZSC Lions eine 1:8-Heimpleite gegen Kloten kassiert hätte. Glaube kaum dass man auf der anderen Seite der Papiermühlestrasse das so locker sieht..
  • weepee 20.11.2016 12:16
    Highlight Highlight Beim lesen dieser Zeilen bekommt der Ausdruck "fremdschämen" eine neue Dimension 🗣
  • länzu 20.11.2016 12:04
    Highlight Highlight Frage mich, was an der Ehrung von Marco Bührr glanzvoll gewesen sein soll. Die Dhoreo der Fans war super, aber das, was die SCB GL aufführte, war sehr amrselig. Marc Lühti bewegte seinen Arsch nicht einmal aufs Eis, blieb in der Loge und überliess die Sache seinem farblosen Adjudanten Bachmann. Ein Blumenstraus, ein Amateurvideo und ein Händedruck war, alles , was Marco kriegte. Da lobe ich mir die NHL, wo Nashville's Mike Fisher in Ottawa für sein 1000 NHL-Spiel glanzvoll geehrt wurde. Mit tollen Geschenken und allen Verantwortlichen auf dem Eis. Marco hätte mehr verdient.
  • T. aus B. 20.11.2016 11:29
    Highlight Highlight Es wäre für die nicht dem SCB Zugeneigten natürlich lustiger, wenn in Bern jetzt Zeter und Mordio wäre nach dieser Partie, in der Kloten ab Minute 21 alles gelang und jeder zweite Schuss ein Treffer war und den Bernern selbst 3-Meter-Pässe in die Hosen gingen. Ist es aber nicht, warum auch. Nach einem entspannten Monat ging's halt mal wieder gründlich in die Hosen, man hat's nach den Spielen diese Woche irgendwie kommen sehen. Und für Berner Verhältnisse war das ein entspannter Umgang seitens der Zuschauer mit dem Resultat. Habe da schon deutlich anderes erlebt nach 'humaneren' Niederlagen.
    • Patrick59 20.11.2016 21:57
      Highlight Highlight ...endlich mal einer der es verstanden hat. Und dann die Kritiker, die Zaugg`s Artikel lesen, sich aufregen und böse böse Inputs schreiben. Wir kennen K.Z. und seine Art zu schreiben und man kann es lieben oder auch nicht. Aber wenn man seine Schreibe nicht mag, braucht man sie nicht zu lesen, ist alles freiwillig. Es gibt in der Schweiz genug andere Medien, die über Eishockey berichten.
    • Patrick59 20.11.2016 21:59
      Highlight Highlight ... ist schon ein bisschen spät am Abend, ich meinte mit meinem post die Gedanken von "tösstaler"....
  • maGicmammut 20.11.2016 11:07
    Highlight Highlight Den ganzen artikel könnte man kürzen auf: "Ich bin Klaus Zaugg und bin SCB Fan"
    Setzt den Zaugg ab, BITTE!!
    • glass9876 20.11.2016 11:32
      Highlight Highlight Watson ist schenkt dem besten Sport der Welt den höchsten Stellenwert von allen Zeitungen/News-Seiten und macht so sehr viel für den Sport. Für mich mit ein Grund, regelmässig auf Watson zu sein. Ob Zaugg nun hoher Journalismus ist, würde ich bestreiten, aber trotzdem dient er unserem Sport...
  • Blackhawk 20.11.2016 11:04
    Highlight Highlight keine Pfiffe von Zuschauern?? von was denn dann? vögel??
  • Jaromir 20.11.2016 10:41
    Highlight Highlight Ich habe ja nur die Zusammenfassung gesehen und da habe ich einige Pfiffe gehört. Falls Sie in Kloten waren am Freitag, dann könnten sie über Feierlaune und Party schreiben. Die Klotenanhänger wurden im 3. Drittel immer lauter und lauter, je schlechter das Resultat war.

    Zu Scherwey: Völlig unnötig bei einem solchen Spielstand einen solchen Ckeck auszupacken. Zum Glück traf er den Kopf nicht.
    • Lan25d 20.11.2016 13:16
      Highlight Highlight Wo haben sie gestern nach dem Schluss Pfiffe gehört?
      Und gestern in Bern war es genau so..1:8 zurück gelegen und trotzdem war die Stimmung gut!
    • Mia_san_mia 20.11.2016 14:20
      Highlight Highlight RAlso ich glaube lügen tut der Klaus nicht. Sehr wahrscheindlich waren die Pfiffe wegen etwas anderem.
    • Jaromir 20.11.2016 14:25
      Highlight Highlight Wie gesagt, ich habe nur die Zusammenfassung gesehen und da hört man im 2. Drittel einige Pfiffe.
      Um den Vergleich wieder zu Kloten am Freitag zu ziehen. Ich vernahm keine Pfiffe nach dem 4,5,6,7:0.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vernon Roche 20.11.2016 10:23
    Highlight Highlight Manchmal würde es reichen, den Kopf unten zu halten und dem Gegner zu gratulieren.
  • Theo Retisch 20.11.2016 10:22
    Highlight Highlight Toller Titel für geschundene Berner Seelen. Doch die Geschichte lehrt uns, wenn die Propagandaabteilung diesen Terminus ausgräbt ist es der Anfang vom Ende.

    Was weiss KZ, dass er so panisch reagiert und als Tikkanen alte Worthülsen gebetsmühlenartig wiederholt?

    Fürchtet er sich vor dem YB Gen?

    Dieser Artikel wird die Stimmung in den Scluckstuben des SCB eher noch runterreissen
    • MARC AUREL 20.11.2016 17:08
      Highlight Highlight Sehr billig Theo...
  • DomiNope 20.11.2016 10:19
    Highlight Highlight Könnt ihr beim Verfassen von Artikeln über den Scb nicht jeweils einen unparteiischen Autor nehmen?
    Dieser Lobgesang finde ich einfach nur lächerlich...
    • DomiNope 20.11.2016 11:34
      Highlight Highlight Und ausserdem:
      Eine Ruhmreiche Niederlage?
      1:8? Ruhmreich?
      Auääääää
  • Tikkanen 20.11.2016 09:31
    Highlight Highlight Hervorragend geschrieben, Chlöisu, im Bärengraben hats dich gepackt👍 Tatsächlich gibt es nach dem gestrigen Ausrutscher keinerlei Grund zur Sorge. Zumal solche Abende ja eine hervorragende Gelegenheit zum ausführlichen Fachsimpeln in der Oldies geben. Der Weisswein mundete, die Stimmung war entspannt, die Gelassenheit allgegenwärtig. Kein Wunder, mit der Gewissheit der im Frühling eintretenden Grosserfolge in CH und CHL🏆🏆👏🏻 Alle Anzeichen einer Dynastie in Team und Umfeld sind berechtigterweise da, Bern gemahnt tatsächlich an Montreal. Herrliche Zeiten in der Hockeyhauptstadt Europas👍😎
    • Mia_san_mia 20.11.2016 10:59
      Highlight Highlight Haha super, bin zwar kein SCB-Fan, aber ich finde gut das Du das so siehst. So ists richtig 👍🏻💪🏻 Passt aber glaube ich nicht allen hier wenn man die Blitze ansieht 😂
  • Schmid71 20.11.2016 09:26
    Highlight Highlight Ein Zaugg Artikel, nur schon am Titel ist mir die Lust vergangen! Bitte nehmt mal einen neuen Reporter! BITTE!!
    • suxelisxn 20.11.2016 10:56
      Highlight Highlight ich nehme mal an, sie werden nicht gezwungen, diese artikel zu lesen. also jeder kommentar von ihnen eher überflüssig. oder schreiben sie doch mal einen artikel. der müsste ja dann einfach unglaublich gut sein...
    • Mia_san_mia 20.11.2016 12:15
      Highlight Highlight @Schmid71: Aher Zeit nehmen zum kommentieren kannst Du 😂
    • Schmid71 20.11.2016 15:56
      Highlight Highlight Nein gezwungen wurde ich zum Glück nicht, mit Ausnahme des Titels welchen ich als Push Benachrichtigung bekommen habe. Werde diese Option jetzt aber abstellen. Gelesen habe ich ihn aber in der Tat nicht!
      Es ist ja nicht alles schlecht von Hr. Zaugg manchmal trumpft er mit Insider Know-how. Aber Leuenberger, SCB, Langnau und früher der arme Boucher haben meine Reize überflutet.
      @Mia_san_mia: jup es musste mal sein, ich dachte immer Feedbacks sind wichtig.
  • Lueg 20.11.2016 09:22
    Highlight Highlight Gut gemacht Kloten.
    Uiuiui. Eine Klatsche und schon durchhalte Parolen...! Die Verzweiflung von KZ trieft förmlich aus diesem Artikel. Die Absicht die SCB Anhänger zu beruhigegen ist fehlgeschlagen im Gegenteil diese Zeilen bestätigen das Gefühl der Verunsicherung.
    Neutrale Reporter berichten über pfiffe und vorzeitiges Verlassen des Spiels - KZ über Party.
    Die üble Attake vom SCB Herz Scherwey analysiert KZ nicht sondern kehrt diese unter den Trppich. Sollte Scherwey gesperrt kann KZ wieder gegen den Verband mobben.

    • Theo Retisch 20.11.2016 10:24
      Highlight Highlight Das Herz des SCBs hat mal wieder bewiesen, dass sein IQ im bereich einer Amöbe liegt.
    • Mia_san_mia 20.11.2016 10:57
      Highlight Highlight Du hättest woh gerne, dass die verzweifelt sind. Als SCB-Fan wäre mir die Niederlage auch egal, kann ja mal pasdieren und vor allem haben sie zuvor ja voll abgeräumt. Hier muss ich dem Klaus ausnahmsweise Recht geben.
    • Dreibünden 20.11.2016 11:58
      Highlight Highlight Ja lieber lueg...eine happige Klatsche war das...ich bin sogar als Bündner sehr beunruhigt über die künftige Prosperität des SCB! Und ja...gut gemacht Kloten...sehen wir über die Klatsche am Vorabend, die Misswirtschaft und das mehrmalige verpassen der PO hinweg😂 Ich habe den Eindruck, Sie beschäftigen sich seit gestern Abend mit Schweizer Eishockey und ignorieren die letzten 10 Jahre Hockey oder wie?😂😂
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  • Lindros88 20.11.2016 09:21
    Highlight Highlight Bern gross, mächtig und stark? Einem wirklichen Spitzenteam "passieren" solchen Klatschen nicht!! Und genau der Vergleich mit Montreal zeigt dies deutlich. Die Canadiens haben diese Saison sogar schon 10 Gegentore in einem Spiel kassiert, aber wann haben diese das letzte Mal einen Cup gewonnen?? 1993?
    Solche Spiele wie gestern können auch in den Playoffs wieder vorkommen und dann wollen wir mal sehen ob in Bern alles ruhig bleibt!
    Ich habe im Stadion schon beim 0:5 laute Pfiffe gehört.
    • Theo Retisch 20.11.2016 10:25
      Highlight Highlight Typisch Modefans gäll?
    • Bobo B. 20.11.2016 10:37
      Highlight Highlight Ich hielt nie viel von Lindros und genau so verhält es sich mit deinem Kommentar. Selbstverständlich können solche Niederlagen auch einem Spitzenteam widerfahren. Beispiele hierfür gibt es genug. Betreffend PO: Bern verlor 2013 in Zug 8:2 und wurde dann souverän Meister. Vereinzelte Pfiffe gab es gestern, aber war für eine solche Niederlage tatsächlich ein sehr "versöhnlicher" Umgang mit der Mannschaft. KZ hat absolut recht.
    • 8004 Zürich 20.11.2016 11:27
      Highlight Highlight 22.3.2016: Playoff Halbfinale HCD-SCB Spiel 3: 7:1. Danach gewann Davos kein Spiel mehr, Bern wurde souverän Meister.. Meinst Du so?
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Eismeister Zaugg

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