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ZSC Lions Stuermer Roman Wick waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem EHC Kloten am Samstag, 9. September 2017, im Hallenstadion in Zuerich. (PPR/Patrick B. Kraemer)

Soll Roman Wick mit der beleidigenden Offerte zum Abgang gedrängt werden? Bild: PPR

Eismeister Zaugg

Eine beleidigende ZSC-Offerte für Roman Wick in der Hockey-Niederdorfoper

Das Zürcher Hockey verkommt auf und neben dem Eis zu einer Niederdorfoper. Jetzt spielt auch noch ZSC-Sportchef Sven Leuenberger mit einer riskanten Offerte mit dem Feuer.



Zur Einleitung eine Klarstellung: die ZSC Lions sind ein hochprofessionelles Hockeyunternehmen. Es ist nicht die Frage ob, sondern nur wann sie wieder auf und neben dem Eis wie ein hochprofessionelles Hockeyunternehmen auftreten werden. Es besteht kein Grund zu grosser Sorge.

Mathias Seger vom ZSC waermt sich auf, vor dem 1/16-Finalspiel im Swiss Ice Hockey Cup zwischen dem EHC Frauenfeld und ZSC Lions, am Mittwoch, 20. September 2017, in der Kunsteisbahn in Frauenfeld. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Zurück im Team: Mathias Seger. Bild: KEYSTONE

Aber zurzeit wird im Hallenstadion und den ZSC-Büros eine Hockey-Niederdorfoper aufgeführt. Aus ZSC-Sicht nach dem Motto: «Dä Walti het dä Denis kauft, dä Walti wott, das öppis lauft». Aus Sicht des EHC Kloten: «Dä Lehmä het dr Denis verchauft, dä Lehmä wott, das öppis lauft» Der Unterhaltungswert ist bemerkenswert.

Wenn rund um den Transfer eines Spielers mit dem Bekanntheitsgrad von Denis Hollenstein eine wochenlange Transfer-Operette aufgeführt wird, so ist es nicht erstaunlich, wenn die Spieler nicht mehr bei der Sache sind.

Ganz einfach krasses Versagen

Die stolzen ZSC-Lions haben sich am Donnerstagabend gegen die SCL Tigers blamiert. Die 2:3-Niederlage ist weder Verletzungen noch Pech geschuldet. Sondern ganz einfach krassen Versagens. Die Zürcher waren nicht bereit, gerieten 0:2 in Rückstand und blieben dann in der von Langnaus Trainer Heinz Ehlers aufgestellten taktischen Falle hängen. Da hat auch das Comeback von Mathias Seger nicht geholfen. Er war noch einer der Besten.

Eine Szene mag den sportlichen ZSC-Larifari-Betrieb illustrieren. Samuel Guerra kollidiert beim Versuch, zu einem Rush zu starten ohne jede gegnerischen Einwirkung von hinten mit dem Tor und Goalie Niklas Schlegel.

Zuerichs Goalie Niklas Schlegel, rechts, im Spiel gegen Langnaus Aaron Gagnon, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und den SCL Tigers, am Donnerstag, 23. November 2017, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Merz)

Niklas Schlegel wurde von Samuele Guerra über den Haufen gefahren.  Bild: KEYSTONE

Wenn Arno Del Curto diese Szene gesehen hat, dann wird er sich noch einmal überlegen, ob er Samuel Guerras sehnlichen Wunsch nach einer Rückkehr zum HCD tatsächlich entsprechen soll.

Zermürben statt Tanzen wäre die Lösung gewesen

Dem hochdekorierten schwedischen Bandengeneral Hans Wallson kam es nicht in den Sinn, dass gegen ein so defensiv eingestelltes Team ein einfaches Mittel schon immer geholfen hat: Die Scheibe in die gegnerische Zone schiessen, mit aggressivem Forechecking die Intensität erhöhen und den Gegner zermürben. Mit ein wenig Kreisen und Tanzen gibt es keinen Weg vors gegnerische Tor.

Zuerichs Raphael Prassl, rechts, im gegen Langnaus Yannick Blaser, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und den SCL Tigers, am Donnerstag, 23. November 2017, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Merz)

Beissen und Kämpfen: Es kam dem ZSC nicht in den Sinn. Bild: KEYSTONE

Die Erklärungen nach dem Match sind beunruhigend. Hans Wallson erzählte, seine Mannschaft sei im ersten Drittel nicht bereit gewesen. Wie schon oft. Man habe das Spiel in den ersten 20 Minuten verloren. Dabei habe man sehr viel darüber gesprochen, dass es wichtig sei, bereit zu sein.

Kein Polemiker, wer sagt, es sei beunruhigend, wenn die Spieler nicht mehr umsetzen, was der Trainer explizit erklärt und gefordert hat.

Hockey-Operette neben dem Eis beunruhigt

Die ZSC Lions werden trotzdem mühelos auf einem der vier ersten Plätzen in die Playoffs segeln. Das wissen alle. Vom Sportchef über den Coach bis zu den Spielern. Das mag solche blamablen Vorstellungen erklären.

ZSC-Trainer Hans Wallson reagiert waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und den SCL Tigers, am Donnerstag, 23. November 2017, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Merz)

Hans Wallson: Erreicht er die Spieler noch? Bild: KEYSTONE

Beunruhigender als die donnerstägliche Vorstellung auf dem Eis ist die Hockey-Operette, die neben dem Eis aufgeführt wird. Im Buch der Bücher lesen wir: «Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.»

Dieser Management-Grundsatz aus dem Evangelium des Matthäus macht gerade im Sportbusiness Sinn: Klare, offene Kommunikation mit den Spielern ist eine Voraussetzung zum Erfolg. Es hilft, wenn jeder weiss, woran er ist. Wer die Spieler – es sind ja Männer, die bezahlt werden um zu spielen – im Ungewissen lässt, provoziert kindliche Reaktionen und Unruhe.

Beleidigende Offerte: 30 Prozent Lohnreduktion

Diese Woche hat ZSC-Sportchef Sven Leuenberger seinem Schillerfalter Roman Wick (bzw. seinem Vater Marcel, der als Agent fungiert) endlich eine Offerte für eine Vertragsverlängerung vorgelegt. Mit einer gut und gerne 30-prozentigen Lohnreduktion.

Das vermeintliche Tor durch Zuerichs Roman Wick, unten, gegen Langnau Goalie Ivars Punnenovs wird nach dem Videobeweis aberkannt, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und den SCL Tigers, am Donnerstag, 23. November 2017, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Merz)

Roman Wick wurde nicht nur gegen Langnau auf den Boden der Tatsachen geholt. Bild: KEYSTONE

Die Absicht ist klar: so wird es nie aus dem Volk den Vorwurf geben, man habe diesem noch immer charismatischen Spieler (er ist der zweitbeste eidgenössische Skorer des Teams!) keinen Vertrag offeriert. Und geht zugleich davon aus, dass Roman Wick diese beleidigende Offerte nicht annehmen und einen neuen Arbeitgeber suchen wird.

Dieses Vorgehen ist allerdings riskant. Was, wenn Roman Wick die Offerte doch annimmt? Dann haben die ZSC Lions nächste Saison einen freundlichen Rock’n’Roller in der Kabine, der tief im Herzen beleidigt ist. Dann wird es nichts mit der angekündigten Veränderung der Team-Chemie. Weiterhin ein ZSC wie er singt und lacht.

Nimmt Wick die Offerte doch an?

Kommt dazu: ein Spieler wie Roman Wick hat eine so respektlose Behandlung nicht verdient. Wenn seine Dienste nicht mehr erwünscht sind, dann gehört es sich, dass ihm reiner Wein eingeschenkt wird wie uns Matthäus lehrt: «Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.»

Zuerichs Roman Wick, links, mit haengendem Kopf nach der 2-3 Niederlage, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und den SCL Tigers, am Donnerstag, 23. November 2017, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Merz)

Roman Wick: Bleibt er am Ende doch? Bild: KEYSTONE

Und Sportchef Sven Leuenberger vergisst den Grundsatz, dass es nicht immer die schlechtesten Früchte sind, woran die Wespen nagen. Roman Wick (31) hat in den letzten sechs Jahren in jeder Qualifikation mehr Punkte produziert als sein teurer Neueinkauf Simon Bodenmann (29).

Eine Annahme der reduzierten ZSC- Offerte ist nicht ganz auszuschliessen. Roman Wick verdient dann immer noch so viel wie drei VBZ-Tramchauffeure zusammen, kann im coolen Zürich bleiben, in einem Spitzenteam im Windschatten der Verantwortung segeln und von Zeit zu Zeit seine Kunststücke vorführen. Lieber die Leichtigkeit des Seins im Zürcher Niederdorf als Langeweile irgendwo im Mittel- oder Welschland. Ein schöner Karriere-Abschluss in Lugano wäre ihm zu gönnen.

«Lieber NLB als dä Denis bim ZSC»

Nun, da alle um die reduzierte ZSC-Offerte wissen (so etwas lässt sich in der Szene ja nicht geheim halten), wird es für Marcel Wick nicht einfach sein, bei einem anderen Klub einen ähnlich guten Vertrag für seinen Bub herauszupokern.

Noch unwürdiger ist das Theater um Denis Hollenstein, der von Kloten ins Hallenstadion wechseln wird. Mit einer wochenlangen Geheimniskrämerei machen sich die ZSC Lions und der EHC Kloten inzwischen lächerlich.

EHC Kloten Stuermer Denis Hollenstein waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Kloten und dem EV Zug am Dienstag, 24. Oktober 2017, in Kloten.  (PPR/Patrick B. Kraemer)

Nicht beliebt bei den ZSC-Fans? Die Reaktion gegen Langnau zeigt etwas anderes. Bild: PPR

Beim «Operetten-Spiel» gegen die SCL Tigers kam nur einmal Stimmung im Hallenstadion auf: als die ZSC-Fans im Stehplatz-Sektor ein Transparent entrollten. «Lieber NLB als dä Denis bim ZSC». Das Publikum reagierte verärgert. Die Volksmeinung ist also für eine Verpflichtung des teuersten Kloteners aller Zeiten.

Die vorzeitigen Vertragsunterzeichnungen für die kommende Saison sind eigentlich einer Profiliga unwürdig. Aber wenn schon, dann wenigstens mit Stil.

Warten auf den wahren Sven Leuenberger

Wenn die Sache klar ist, hinstehen und sagen: «So ist es.» Wie es Matthäus empfiehlt. Dann gibt es eine kurze Aufregung und die Sache ist erledigt. Das war beispielsweise in den letzten Tagen beim Wechsel von Samuel Walser (HCD zu Gottéron), Philippe Furrer (Lugano zu Gottéron), Simon Bodenmann (SCB zum ZSC), Jesse Zgraggen (Ambri zu Zug), Daniele Grassi (Kloten zum SCB) oder Miro Zryd (Langnau nach Zug) so.

ARCHIVBILD ZUM NEUEN SPORTCHEF DER ZSC LIONS --- Der zuruecktretende Sportchef Sven Leuenberger waehrend einer Medienkonferenz des SC Bern in der PostFinance Arena in Bern am Mittwoch, 18. November 2015. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Sven Leuenberger: Beim ZSC noch nicht angekommen. Bild: KEYSTONE

Wenn die ZSC Lions schon einen Trainer haben, dem die Spieler nicht mehr richtig zuhören, dann hilft es nicht, wenn ein dilettantisches Sportmanagement zusätzlich für Verunsicherung sorgt.

Wir haben bei den ZSC Lions den wahren Sven Leuenberger – immerhin der Architekt mehrerer SCB-Meisterteams und einer der besten Sportchefs der letzten 20 Jahre – noch nicht gesehen.

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44 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Sloping
24.11.2017 07:53registriert October 2014
Wicks Vertrag wurde 2014, als der letzte Z Titel geholt wurde und Wick Skorermässig und als MVP der NLA auf dem Höhepunkt seines Schaffens war, verlängert. Daher gehe ich auch von einem Lohn im Bereich von rund 700-800k aus. Da Wick leistungsmässig abgebaut hat und die letzten zwei Playoffs sinnbildlich für die schwache Vorstellung des Z stand und dort fast gar nichts mehr brachte, erachte ich die Offerte mit der Lohnreduktion von 30% als gar nicht so abwegig und ziemlich realistisch. Auch hinsichtlich seines Alters und der Verletzungshistorie.
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Der müde Joe
24.11.2017 07:35registriert October 2016
Ja wenn der Denis 700‘000 verdient, müssen irgendwo halt Abstriche gemacht werden - triffts halt den Roman.🤷🏻‍♂️ das Geld wächst auch in Zürich nicht auf den Bäumen.🙄
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Brucho
24.11.2017 07:55registriert August 2015
Das ist das Besste was ich von Klaus Zaugg jemals gelesen habe. Okay es ist schon gemein wenn der Hallenstadion Eismeister dem Guerra vor dem Spiel nicht sagt, dass er spontan ein Tor hinter Schlegel aufgestellt hat. So eine Slapstickeinlage habe ich in über 35 Jahren als Hockey und Z Fan noch nie gesehen. Als Trainer hätte ich den Guerra gleich unter die Dusche geschickt. Es war ausser der peinlichen und zurecht ausgepfiffenen anti Hollenstein Banner Aktion auch sonst ein "lustiges" Mätschli. Da die Z Spieler gleich drei mal in einander prallten, dachten die Lagnauer, cool das machen wir auch
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