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Die Zuger nach der Niederlageim fuenften Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions, am Dienstag, 20. Maerz 2018, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Flueeler)

Zug ist im Viertelfinal gegen die ZSC Lions ausgeschieden. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Ein Ferrari ohne Gaspedal – Zugs programmiertes Scheitern

Zug ist zum dritten Mal in vier Jahren mit Harold Kreis im Viertelfinale gescheitert. Eigentlich müsste der Coach gefeuert werden.



Als Harold Kreis (59) die Arena verlässt, rieselt draussen leise der Schnee. Es ist nicht gut, wenn nach dem letzten Spiel der Saison im Flachland noch Schnee fällt.

Zug gehört zu den Titanen der Liga. Eigentlich sollte hier noch Hockey gespielt werden, wenn die ersten Blumen blühen. Aber das war unter Harold Kreis in vier Jahren erst einmal der Fall. Vor einem Jahr. Als die Zuger den Final gegen den SCB verloren.

Warum ist Zug gescheitert? Gemessen an den Ansprüchen ist es ein Scheitern. Ohne «wenn» und «aber».

Reo Schaeppi, mitte, von ZSC im Spiel gegen Torhueter Tobias Stephan, rechts, von Zug im fuenften Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions, am Dienstag, 20. Maerz 2018, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Flueeler)

Intensiv, schnell, dramatisch war die Partie. Bild: KEYSTONE

Jemand muss der Sündenbock sein. Die Gesetze des «Showsportes» wollen es so – und Hockey-Playoffs sind nun mal eine Show. Auf sehr gutem Niveau.

Diese letzte, alles entscheidende Partie war die beste dieser Serie. Intensiv, schnell, dramatisch. Vom Ende her erzählt – also im Wissen um den Ausgang dieses aufwühlenden Spiels – heisst dieser Sündenbock Timo Helbling (36). Ausgerechnet dieser Routinier, gestählt aus mehr als 1000 Spielen in Nordamerika, in Finnland, in der NLA und mit der Nationalmannschaft steht am Anfang des Untergangs. Er befördert die Scheibe in der letzten Minute des zweiten Drittels ohne Not übers Plexiglas. Wie er es mit seinen hölzernen Händen geschafft hat, die Scheibe übers Plexiglas zu zirkeln ist ein Rätsel. Es war sozusagen ein technisches Kunststück.

Die fällige Strafe nützen die Zürcher zum Ausgleich (1:1) und 20 Sekunden später führen sie 2:1. Ist Timo Helbling an allem schuld? Nein, so einfach ist es nicht. Seine Mitstreiter hätten ihn noch aus der Rolle des Sündenbockes befreien können. Sie schafften tatsächlich den Ausgleich. Aber in der 11. Minute der Verlängerung kommt das Saisonende. Reto Schäppi trifft zum 2:3. Damit steht auch fest: die gestrige Partie war die letzte von Timo Helbling im Dress des EV Zug. Er wird, so die Hockeygötter wollen, nächste Saison in Kloten verteidigen.

Das Out beim besten Saisonspiel

Und so sind die Zuger nach ihrem wahrscheinlich besten Saisonspiel aus den Playoffs geflogen. Mit Ausnahme der 20 Sekunden, die von den Zürchern zur Wende (vom 0:1 zum 2:1) genutzt wurden und der entscheidenden Szene in der Verlängerung hatten sie alles im Griff. Alles richtig gemacht. Alle Rückschläge überwunden. Leidenschaftlich gekämpft, gelitten, gehofft, gezittert, gejubelt – um am Ende doch mit leeren Händen dazustehen.

Natürlich ist Timo Helbling nicht alleine verantwortlich für das Scheitern. Die Zuger haben diese Serie nicht einmal in erster Linie wegen «Blackouts» verloren, die uns in Erinnerung bleiben werden wie die «schwarzen zehn Sekunden» in dieser letzten Partie. Die Zuger scheiterten letztlich in der Offensive. Sie vermochten ihre Laufmeter, ihr Talent, ihr Tempo und ihre Wasserverdrängung zu wenig in Tore umzumünzen.

Berns Topscorer Andrew Ebbett, rechts, im Duell mit Zugs Timo Helbling, links, waehrend dem Eishockey National League Spiel zwischen dem SC Bern und dem EV Zug, am Samstag, 3. Februar 2018, in der PostFinance Arena in Bern. (PPR/Marcel Bieri)

Timo Helbling, der Sündenbock. Bild: PPR MEDIA RELATIONS

Warum? Wir können dieses Versagen blumig so erklären: die Zuger mahnten in den wichtigsten Partien der Saison an einen offensiven Ferrari ohne Gaspedal. Sie hatten alles, um ins Halbfinale zu brausen – aber sie schafften es nicht, aufs Gaspedal zu drücken. Ihr Spiel in allen Partien zu beschleunigen, die Intensität und die Emotionen hochzufahren.

Sie machten eigentlich nichts schlecht, aber alles ein bisschen zu wenig gut. Sie spielten so, wie sie reden und neben dem Eis auftreten: wie Musterknaben. Es fehlte ihnen jenes «Gopferteli-Gen», jene Unberechenbarkeit, auch ein wenig die Bösartigkeit und das Einschüchterungsvermögen wie einst 1998, beim bisher einzigen Meistertitel.

Ja, sie sind auch an einer für eine so erfahrene Mannschaft erstaunlichen Naivität gescheitert. Jetzt, im Rückblick, erkennen wir, dass die zweite Partie in Zürich die entscheidende war (4:5). Mit einer Naivität und Sorglosigkeit sondergleichen gaben sie das Spiel, das «Momentum» und damit letztlich die Serie aus den Händen.

Eine Trainerentlassung würde in weiten Kreisen gut ankommen. Tatsächlich wird Harold Kreis den Schwefelgeruch des Verlierers in Zug nicht mehr aus den Kleidern bringen.

Was ist zu tun? Eine Trainerentlassung würde in weiten Kreisen gut ankommen. Es wäre ein Zeichen, dass es so nicht weitergehen kann. Tatsächlich wird Harold Kreis den Schwefelgeruch des Verlierers in Zug nicht mehr aus den Kleidern bringen.

Wäre es nicht ein gar zu billiges Wortspiel, dann müssten wir sagen: Zug dreht sich mit diesem Trainer im Kreis. Aber der kluge, freundliche Gentleman mit Sinn für feinen Humor passt zu Zug. Er hat, wie sein Arbeitgeber, Stil und Klasse. Was sich auch nach dem Scheitern zeigte. Ganz grosse Trainer sind nach einem solchen Spiel zornig, aufgebracht, aufgewühlt und müssen sich zusammennehmen, wenn sie gegenüber den Chronistinnen und Chronisten das Scheitern einsilbig analysieren.

Pech in der ersten Runde

Harold Kreis bleibt freundlich und gelassen. Bereits nach einer halben Stunde hat er seine innere Balance und den Sinn für Humor wieder gefunden. Für ihn gilt inzwischen: gute Trainer kommen überall hin. Aber nur böse in den meisterlichen Himmel.Kann es sich Zug leisten, einfach weiterzumachen wie bisher?

Ja. Die sportliche und wirtschaftliche Basis ist kerngesund. Sportchef Reto Kläy ist ein guter Kommunikator. Es wird ihm nicht schwerfallen, gute Ausreden zu finden. Es war ja wirklich Pech, in der ersten Runde ausgerechnet auf die ZSC Lions zu treffen, die sich auf einer Mission der Wiedergutmachung befinden.

Und was wäre, wenn die Zuger jetzt wirklich etwas tun möchten um in einem Jahr vielleicht doch um den Titel spielen zu können? Dann müssten sie Harold Kreis (er hat noch ein Jahr Vertrag) durch einen charismatischen Bandengeneral ersetzen und die Chemie in der Kabine verändern.

Torhueter Tobias Stephan, mitte, von Zug klaert einen ZSC Angriff im fuenften Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions, am Dienstag, 20. Maerz 2018, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Flueeler)

Tobias Stephan. Bild: KEYSTONE

Nein, es gibt keine Stinkstiefel in der Kabine. Ganz im Gegenteil. Es gibt zu viele Musterprofis und Musterknaben. Es gibt zu viel Harmonie. In der NHL, wo es möglich ist, Spieler zu tauschen und wo es genug Klubs gibt, um ein Tauschgeschäft machen zu können, würde der General Manager jetzt vier Spieler auf dem Markt anbieten. Für drei bekäme er guten Gegenwert.

Erstens Torhüter Tobias Stephan (34). Ein Musterprofi. Ein Musterknabe. Er personifiziert Zugs Dilemma: nie so schwach, dass er als Lottergoalie gerügt werden kann. Aber auch nie so gut, dass er als Hexer gefeiert werden darf. Er hat noch nie etwas gewonnen und wird nie etwas gewinnen. Er wird nicht mehr besser. Zug müsste ihn eigentlich gegen einen charismatischen, aggressiven jungen Torhüter mit Zukunft eintauschen und Joren van Pottelberghe (20) aus Davos zurückholen.

Zweitens Captain Raphael Diaz (32). Ein Musterprofi. Ein Musterknabe. Aber kein Leitwolf. Weder auf dem Eis noch in der Kabine. Gemessen an seinem Salär und seinem Status im Unternehmen hat er versagt. Der Trainer sollte ihn nächste Saison wenigstens von der Captain-Bürde erlösen.

Drittens Reto Suri (28). Ein Musterprofi. Ein Musterknabe. Aber kein Leitwolf. Weder auf dem Eis noch in der Kabine. Gemessen an seinem Salär und seinem Status im Unternehmen hat er versagt.

Viertens Timothy Kast. Eine defensiv unbrauchbare offensive Nullnummer, die den eigenen Talenten aus der Akademie den Platz versperrt. Der schlimmste Fehltransfer von Sportchef Reto Kläy.

Aber das sind nur Gedankenspiele. Wir sind in Zug und nicht in Nordamerika. Raphael Diaz und Tobias Stephan werden bleiben, an einen Transfer von Reto Suri ins Welschland oder zu den Lakers (falls sie aufsteigen) wird Reto Kläy höchstens im stillen Kämmerlein denken, wenn er sicher ist, dass es niemand merkt und es sofort wieder vergessen. Timothy Kast ist der einzige Wegtransfer-Kandidat.

Ein Ferrari bleibt ein Ferrari

Die Abgänge von Timo Helbling (zu Kloten), Robin Grossmann (Lausanne), Larry Leeger und Nolan Diem (Langnau) stehen seit längerer Zeit fest. Neu kommen Jesse Zgraggen (von Ambri), Yannick-Lennart Albrecht und Miro Zryd (von Langnau). Die drei passen zu Zug. Freundliche, wohlerzogene Musterknaben und Mitläufer. Korrekturen auf den Ausländerpositionen sind nicht möglich. Alle vier (Carl Klingberg, Victor Stalberg, Garrett Roe, Dave McIntyre) haben weiterlaufende Verträge.

Die Chemie im Team wird sich nicht ändern. Zug wird sich nicht ändern. Das nächste Scheitern ist programmiert. Es liegt in der DNA dieser Mannschaft. Zug wird auch in einem Jahr nicht Meister. Aber damit kann Zug gut leben. Ein Ferrari ist auch ohne Gaspedal ein Ferrari.

Die Strafenkönige in der NLA seit 2001

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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mukeleven 21.03.2018 19:36
    Highlight Highlight herrlich - wiedermal im headhunting mood angekommen. 🤓
  • arni99 21.03.2018 13:00
    Highlight Highlight Danke Eismeister. Genau das sage ich seit die unsägliche Taskforc anfangs der 2000 Jahre den EVZ zerstört hat. Seither haben wir eine Mannschft von lieben und braven Hockeybubis. Sicher alles super Typen, mit denen man in der Regular Saison problemlos an der Spitze mitspielt, aber in denn Playoffs fehlen dann halt die bösen und harten und wenn nötig auch dreckigen Spieler. Der finaleinzug letztes Jahr war ein Betriebsunfall gegen oben, dank schwachen Gegnern im viertel und halbfinal.
    • Waldiini 21.03.2018 17:02
      Highlight Highlight @alpenmaradona morant ist ein möchtegern haudegen. Helbling hat die bösen jahre hinter sich
  • kanu 21.03.2018 12:13
    Highlight Highlight Wie wiederholt sich doch alles, wie haben viele flüeler in die Pfanne gehauen, wie viele haben auf den Lions rumgehackt und nun passiert das mit Zug. Ist vermutlich wie Autofahren, 99% meinen Sie können es.
  • Staal 21.03.2018 11:32
    Highlight Highlight Gratulation zur 49. Möchtegernmeisterschaft!
    Halt alles wie gehabt. Der Kreis ist wieder ein Strich und Zug bleibt hinter Bern, ZSC und Davos die graue Maus der Spitzenteams.
  • HCAP Ducky Book 21.03.2018 11:07
    Highlight Highlight Ein entscheidender Faktor für mich war auch, dass Zug vor allem die ersten beiden Blöcke forcierte und wohl auch überforcierte. Hingegen der Z liess alle seine Blöcke durchspielen. So kommt es das der vierte Block gestern das Gamewinning Goal geschossen hat.

  • Kuba 21.03.2018 10:10
    Highlight Highlight Kann ich alles soweit unterschreiben, ausser Suri. Er ist definitiv ein Leitwolf auf dem Eis. Er kämpft, ackert und geht dort hin wo es weh tut. Im Abschluss aber sehr unglücklich leider. Kreis muss unbedingt gehen, sonst gebe ich bald mal meine Saisonkarte ab. Bis auf Schlumpf hat sich kein einziger Spieler bei ihm weiterentwickelt, im Gegenteil. Zudem Taktisch der Konkurenz hoffnungslos unterlegen. In Zug herrscht innerhalb der Organisation offensichtlich grosse Zufriedenheit, anderst kann ich mir das Ganze nicht erklären. Es ist Zeit für einen Umbruch in Zug!
    • Ich hol jetzt das Schwein 21.03.2018 19:11
      Highlight Highlight Suri ist wie Plüss (light, sorry). Auf dem Eis Musterprofi und Rackerer und und und. Aber er ist nicht der, der in einer Ansprache in der Kabine (idealerweise in Abwesenheit des Coachs) das Team aufrütteln kann. Das Fehlen solcher Spieler und die extrem lausigen Special Teams (Überforcierung der Schlüsselspieler?) waren die Hauptgründe für das Scheitern von Zug. Für beides trägt schlussendlich der Headcoach die Verantwortung.
  • mikemike 21.03.2018 09:06
    Highlight Highlight Man muss sagen: Der Z war (leider) einen Zacken effizienter und intelligenter.
    Zugs Chancenauswertung war miserabel! Es kann doch nicht sein, dass ich als Zug-Fan bei einer Strafe gegen den Z denke: «Bitte nicht Powerplay...»
    Der Z hat am Ende verdient gewonnen, auch weil ihm öfters der Puck mal "inegheit" ist...aber: dieses "Glück" muss man auch erzwingen, und das hat der Z besser gemacht als Zug.
    Was sich bei Zug endlich ändern muss: Ein klares Selbstvertrauen!! Sätze wie: «...gegen ZSC darf man auch verlieren...» will ich in den Playoffs nicht hören, sondern "Wir werden Meister"! Gopf!!
    • Freilos 21.03.2018 13:05
      Highlight Highlight Das ist richtig so. Allerdings verfügt der Z über die stärkeren Einzelspieler als Zug. Wenn da alle rädchen ineinander greifen sind sie auf Augenhöhe mit dem SCB. Von daher ist ein ausscheiden gegen Zürich keine Tragödie. Natürlich haut man solche Sprüche nicht vor oder während des Viertelfinals raus. Der Halbfinal sollte schon der Zuger Anspruch sein.
  • p***ylover 21.03.2018 08:57
    Highlight Highlight Kossmann ist die - wie ging es noch gleich - Rolex auf dem Trainerwühltisch! Mal gucken ob er seinen ersten Titel in der Schweiz gewinnen kann, ich würde es ihm gönnen.
    • MARC AUREL 21.03.2018 09:38
      Highlight Highlight Hm von ein Rolex auf dem Trainerwühltisch würde ich nicht reden, denn die Punkteausbeute unter Kossmann war während der Quali nicht besser als die Schachschweden, ausserdem haben die Zuger mehr als nur enttäuscht, denn stilsicher sind die Löwen nicht. Leichtfertig haben sie ab Spiel 2 die Kontrolle verloren und stark abgebaut..Ich will die Leistungen der Z nicht klein reden aber womöglich wird die Leistung der Löwen überschätzt! Dies werden wir gegen Bern schnell mal sehen wie gut die Löwen wirklich sind...
    • MARC AUREL 21.03.2018 12:18
      Highlight Highlight Hey Danyboy, da kann ich nur zustimmen... Was der Z bis jetzt geboten hat beeindruckt mich nicht sonderlich.. aber geweckt könnten sie jetzt tatsächlich sein.. mal schauen... Bern ist jedenfalls parat!
    • Freilos 21.03.2018 12:59
      Highlight Highlight @Marc Aurel
      Als der SCB Guy Boucher durch Laser ersetzt hat waren die Leistungen in der Quali auch nicht sehr Furios. In den Playoffs lief der Motor dann urplötzlich. Beim ZSC könnte dies durchaus auch der Fall sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • IfyouNeverNevergoyouwillNeverNeverknow 21.03.2018 08:53
    Highlight Highlight Wow, da bin ich ja mit vielem was der Eismeister schreibt sogar einverstanden. Nur eines ist definitiv falsch: die Serie kippte nicht in Spiel zwei sondern im letzten Drittel von Spiel 1 als man einen halbverhungerten Löwen ein grosses Stück Fleisch hingeworfen hat. Ok, das war jetzt auch Polemik. Das mit den Spielerabtauschen wäre evtl. eine Möglichkeit, jedoch nicht im Falle von Suri und Diaz. Suri braucht bloss einen Trainer der an ihn glaubt und Diaz muss man nur das C wieder wegnehmen. Der grösste Fremdkörper neben Kast ist Senteler in dieser Mannschaft. und Kreis muss definitiv weg.
    • egemek 21.03.2018 09:42
      Highlight Highlight Senteler war aber noch einer der besten in den PO. Zeigt aber eher, wie scheisse die andern waren...
    • IfyouNeverNevergoyouwillNeverNeverknow 21.03.2018 10:10
      Highlight Highlight @egemek
      dafür hättest Du 100 "Herzchen" verdient ;-)
      Benutzer Bild
  • holden27 21.03.2018 08:43
    Highlight Highlight Bei 3 von 4 (Theoretischen) Transfers kann ich zustimmen!

    1. Tobias Stephan: guter Goalie, aber in entscheidenden Momenten oft ein wenig unglücklich. Trotzdem würde ich nicht ihm die Schuld geben. (Weg oder ein Duo mit Stephan und z.B. dem Pottelberghe wäre zu begrüssen)

    2. Diaz: Klar, Sympathieträger mit Riesen Potential... nur nutzt er es zu wenig und zeigt für sein Salär zu wenig. Aus meiner Sicht erdrückt ihn das Captain Amt.

    3. Kast: Totaler Fehleinkauf, sofort weg damit.

    Aber Suri ist m.M.n ein Leitwolf. Immer 150%. Zwar Offensiv nicht mehr so produktiv, aber ein super Allrounder.
  • Mia_san_mia 21.03.2018 07:55
    Highlight Highlight Da muss gar kein grosses Thema gemacht werden. Es ist keine Ùberraschung, dass der Z besser ist.
  • Lümmel 21.03.2018 07:25
    Highlight Highlight "Und so sind die Zuger nach ihrem wahrscheinlich besten Saisonspiel aus den Playoffs geflogen." War wohl der einzige EVZ Match den KZ gesehen hat.

    Meiner Meinung nach ist der Hauptgrund warum Zug gescheitert ist, weil sie zu mühelos durch die Quali gekommen sind. Sie wussten einfach nicht wie man reagieren muss wenn man im Gegenwind steht.
    • bobi 21.03.2018 08:05
      Highlight Highlight @ Lümmel: Somit sollte dies ja insbesondere für den SCB auch gelten ;)
    • MARC AUREL 21.03.2018 09:40
      Highlight Highlight Für den SCB erst recht... der jat anders dominiert!
    • Lümmel 21.03.2018 15:10
      Highlight Highlight Ich sage nicht dass dies für jeden Verein gilt. Zug hat aber momentan weder den Trainer, noch die Leitwölfe die die Mannschaft genug Pushen wens brenzlig wird.
  • slick 21.03.2018 07:25
    Highlight Highlight Kreis muss weg. Auch wegschicken würde ich gerne Klingberg, dafür einen ausländischen Center (Typ jüngerer Holden) holen. Dazu noch einen Ersatz für Grossmann. Kast auch weg. An Stephan liegt die Misere meiner Meinung nach nicht, ausserdem gibt der Markt auch keine Alternative her. Aber Hauptsache Kreis geht!
    • miarkei 21.03.2018 10:05
      Highlight Highlight Wir haben zwei neue Verteidiger auf neue Saison.

      Kast würde ich gerne auch weg habe und lieber Diem behalten.
      Frage ist nur wohl willst du den 3. Azslämdischen Center einsetzten? 🤔
    • jh13 21.03.2018 13:43
      Highlight Highlight man könnte versuchen melvin nyffeler zu verpflichten
  • Tikkanen 21.03.2018 07:22
    Highlight Highlight ...Zug ist entgleist und das ist gut so👍🏻Wie von mir prognostiziert hat der Hans die phlegmatischen Hipster geweckt und angetrieben, mag dem ehrlichen Chrampfer seinen Erfolg von Herzen gönnen👏🏻Aber jetzt wartet die unüberwindbare, in QF vs. die Lottergenfer gut justierte Hockeymaschine, die Öhrlikoner Multifuntionshalle kann bald wieder für Helene Fischer freigegeben und das Eis abgetaut werden😋
    Item, nur noch 8 bis🐻🏆🍻
    • Bobby Sixkiller 21.03.2018 10:06
      Highlight Highlight Noch 4 bis 🐻🛳✈🏖
  • Dynamischer-Muzzi 21.03.2018 07:21
    Highlight Highlight Eilmeldung der SBB
    Benutzer Bild
  • Pedro878 21.03.2018 07:00
    Highlight Highlight ...und Zürich hat vielleicht im entscheidenden Moment besser gespielt. Aber Danke für die pseudo Polemik.
  • Jagr 21.03.2018 06:58
    Highlight Highlight Zwei Mannschaften ohne Biss in welchem sich das Team mit dem grösseren Talent und der grösseren Intelligenz durchgesetzt hat. Kommt ein Team mit mehr als einer Pseudo-professionellen Einstellung- mit Leidenschaft- dürfte auch für die Lions schnell das Ende kommen. Leider.
    • bobi 21.03.2018 08:07
      Highlight Highlight @ Jagrs. Klingt, als sprichst du vom SCB ;)
    • Jagr 21.03.2018 08:50
      Highlight Highlight @bobi: da dürfte auch Rappi reichen. Aber ja, Bern machts wohl kurz und schmerzlos.
    • Altorez 21.03.2018 11:56
      Highlight Highlight "Zwei Mannschaften ohne Biss"
      Meinungen sind ja bekanntlich veschieden aber Statistiken lügen nicht.
      Der ZSC hat bei weitem am meisten Schüsse aller Mannschaften geblockt und war immer mit vollem Elan dabei.
      Es gab relativ viele Gerangel und Scharmützel was doch auch eher gegen zwei Mannschaften ohne Biss spricht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brucho 21.03.2018 06:40
    Highlight Highlight ... und noch etwas. Wenn dem EVZ Sturm mit vier Ausländern und einigen Grossverdienern bei den vier Niederlagen in unzählig vielen Überzahlsotuationen und auch bei einigen 5 gegen 3 nur ein Tor gelingt, dann soll der Torhüter und die Verteidiger am frühen Out Schuld sein?
    Beim Z schoss der 4. Sturm am Samstag das wichtige 1:0 und gesgern das entscheidende 2:3, hatte der EVZ überhaupt einen 4. Sturm? Sorry bei Zug lagen die Probleme definitiv vorne. Trotz einem überragenden Flüeli und aufopfernd kämpfenden Zürchern in der Defensive hätte der EVZ viel mehr Tore schiessen müssen
    • dizzy 21.03.2018 08:43
      Highlight Highlight Zug kann ja kevin schläpfer holen,nach den playouts wird er arbeitslos sein😜
    • Jeff Scout 21.03.2018 17:43
      Highlight Highlight Grundsätzlich hätte ich nichts gegen Schläpfer, aber ob er "so was wie Feuer entfachen" würde, kann nach den vergangenen Auftritten der Kloten Flyers wohl auch nicht garantiert werden...
  • redeye70 21.03.2018 06:37
    Highlight Highlight Es kam wie es kommen musste. Die Nice Guys-Truppe ist ausgeschieden. Ich gratuliere den ZSC Lions zu ihrem verdienten Sieg dieser Serie. Einmal mehr beweisen sie damit, dass sie die ultimative Turniermanschschaft sind und die Play-offs haben diesen Turniercharakter.
    • chr1zz 21.03.2018 06:54
      Highlight Highlight Haha klar.....das haben sie letztes Jahr ganz klar gezeigt....
    • weepee 21.03.2018 08:22
      Highlight Highlight Wenn man sich an die vergangenen zwei Playoffs erinnert, ist der Z so ziemlich alles, aber keine Turnier/-Playoff-Mannschaft
  • Mia_san_mia 21.03.2018 06:35
    Highlight Highlight Schwefelgeruch, Lottergoalie, Bandengeneral... Wieder einmal alles dabei 👍😄
    • Damogles 21.03.2018 07:22
      Highlight Highlight Schillerfalter hät g'fählt ;-)
    • Mia_san_mia 21.03.2018 07:57
      Highlight Highlight @Damogles: Ja stimmt, gibt noch einiges... Gotthelf und Langnau sind auch nicht vorgekommen. Und das Eishockey ein Spiel auf rutschiger Unterlage ist, wurde auch nicht erwähnt 😜
    • joe 21.03.2018 08:29
      Highlight Highlight Eismeister-Bullshit-Bingo!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 21.03.2018 06:27
    Highlight Highlight Kreis nimmt zum Schluss unsportlich eine sinnlose Challenge und verschwindet ohne Handshake. Gentleman?
    Offensichtlich das pure Gegenteil. Solche Leute sollten nicht mit jungen Menschen arbeiten.
  • Brucho 21.03.2018 06:27
    Highlight Highlight ..oder hatte der EVZ einfach einen starken Gegner? Ein Gegner der nach einer durchzogenen Saison und dem ersten Playoff Spiel nun sein Potential ausschöpft und über den Willen und Kampf genau den richtigen Weg gefunden hat das spielerisch starke Zug in vier Spielen in Folge zu schlagen? Der Z hat vieles richtig gemacht und das gefällt natürlich Klaus Zaugg und seinen Experten Kollegen überhaupt nicht. Es wäre doch viel schöner und einfacher gewesen wenn alles wie voraus geschrieben gekommen wäre. Da hat Euch der Z aber kräftig die Suppe versalzen. Zug war nicht schlecht, der Z war einfach gut.
    • Hallo22 21.03.2018 07:01
      Highlight Highlight @Brucho ich als Zugfan wiederspreche dir. Zug hat sich selbst geschlagen und so zusagen sind sie selbst Schuld. Ich habe jedes Spiel gesehen. Im 2. Spiel unterschätzte man den Z, im 3. verlor man im Powerplay 2 mal zu léger den Puck. Im 1. Teil des 4. Spiel war man zu wenig effizient, man passte zu viel und brach nach dem 1. Gegentreffer zusammen. Im 5. Spiel liess man zahlreiche Chancen liegen, obwohl das Tor offen war. Der grosse Unterschied zum letzten Jahr war die Effizienz . Während man letztes Jahr zum Teil deutlich weniger Torchancen als dieses Jahr um zu treffen.
    • Platonismo 21.03.2018 07:03
      Highlight Highlight KZ hat den Artikel ja eigentlich für den Z vorgeschrieben gehabt, musste dann aber auf Zug anpassen...liest sich wirklich wie eine seiner wortreichen aber inhaltsarmen Z-Analysen.
  • Gapunsa 21.03.2018 06:20
    Highlight Highlight Ich glaube Kreis hat auch mich angesteckt, ich war über ein Aus noch nie so glücklich. Mir hat Zug wirklich gut gefallen.

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