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Der EHC Kloten würde nur zu gern wieder in die National League aufsteigen.
Der EHC Kloten würde nur zu gern wieder in die National League aufsteigen.Bild: KEYSTONE
Eismeister Zaugg

Kein Theater in diesem Jahr – das Swiss-League-Quartett, das aufsteigen darf

Diese Saison gibt es im Eishockey kein Theater um die Liga-Qualifikation wie im Vorjahr. Die Liga hat entschieden, wer von der Swiss League in die National League aufsteigen darf.
21.02.2020, 14:4622.02.2020, 09:45

Langenthal hat im letzten Frühling die Swiss League gewonnen und dann auf die Liga-Qualifikation gegen die Rapperswil-Jona Lakers verzichtet. Mit der Begründung, das Ganze sei nur eine Farce, die Liga werde den Aufstieg sowieso nicht bewilligen.

Dass die Langenthaler nicht aufsteigen dürfen, war damals von der Liga gegenüber allen – auch gegenüber dem SC Langenthal – verheimlicht worden und kam erst durch eine Indiskretion von watson an die Öffentlichkeit. Entsprechend gross war das Geschrei.

Nun macht die Liga nicht mehr den gleichen Fehler. Vier Mannschaften ist offiziell der Aufstieg bewilligt worden: Kloten, Olten, Visp und La Chaux-de-Fonds. Geprüft wurden die Infrastruktur und die wirtschaftliche Grundlage.

Olten dürfte aufsteigen. Doch zunächst muss es dafür den Rivalen Langenthal eliminieren.

Was im Falle von La Chaux-de-Fonds ein Witz ist: Die Neuenburger haben nicht einmal das Geld, um den gefeuerten Trainer Mikael Kwarnström zu ersetzen. Und so muss der bedauernswerte Sportchef Loïc Burkhalter bis Saisonende die Mannschaft führen. Gut, hilft ihm dabei Arno Del Curto. La Chaux-de-Fonds und Visp haben so wenig das Geld für die National League wie die ZSC Lions oder der SC Bern für die NHL oder die KHL.

Gewinnt ein anderes Team die Swiss League, entfällt – wie letzte Saison – die Liga-Qualifikation. Mehr noch: Wenn Olten oder Kloten, die ihre erste Partie verloren haben, schon in den Viertelfinals scheitern sollten, dann ist die Auf-/Abstiegsfrage eigentlich geregelt: Weder Visp noch La Chaux-de-Fonds würden im Falle eines Falles (beim Gewinn der Swiss League) den Aufstieg anstreben und ehrenvoll verlieren. Beide Klubs können sich finanziell die National League bei weitem nicht leisten. Was wiederum allen in unserem Hockey klar ist – ausser der Lizenzkommission der Liga.

Der Visper Jubel nach dem ersten Sieg gegen Thurgau.
Der Visper Jubel nach dem ersten Sieg gegen Thurgau.bild: instagram

Kommen allerdings Kloten und Olten doch durch die Viertelfinals, dann bleibt die Angst der NL-Klubs vor einem Gang in die Liga-Qualifikation. Seit allen Zeiten gilt: Wer mühselig in die Playoffs startet, kommt in der Regel sehr weit. Olten und Kloten wären, wenn sie es denn schaffen, ein gefährlicher Gegner in der Liga-Qualifikation.

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