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epa04746823 Glen Hanlon, head coach of Switzerland's national ice hockey team, looks on his players during a training session, one day before the quarterfinal against the USA at the IIHF 2015 World Championship, at the CEZ Arena, in Ostrava, Czech Republic, 13 May 2015.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Sechs von acht WM-Partien verloren: Nati-Coach Glen Hanlon konnte seine Kritiker nicht widerlegen.  Bild: EPA/KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Viel zu wenig Josi und zu viel Österreich – Glen Hanlon ist und bleibt, was er als Trainer schon immer war: Ein Verlierer

Logisches Ende einer unterhaltsamen WM. Die Schweizer verpassen im Viertelfinal gegen die USA eine Jahrhundert-Chance und fliegen nach einer schmeichelhaften 1:3-Niederlage heim.



>>> Hier geht es zur Zusammenfassung der Niederlage gegen die USA im Liveticker

Ein Sieg wäre möglich gewesen. Aber nach halber Spielzeit löste sich das taktische Konzept in seine Einzelteile auf und die Amerikaner machten aus einem 0:1 ein 3:1. Dank Reto Berra endete das Viertelfinal-Abenteuer nicht mit 5:1 oder 7:1.

Der Auftakt war fast so wie beim WM-Finale von 2013 (1:5 gegen Schweden). Wie damals in Stockholm, so brachte uns auch jetzt Roman Josi 1:0 in Führung. Ein Tor, das noch einmal zeigte, warum er mit riesigem Abstand der beste Schweizer Spieler ist. Als er ins gegnerische Drittel eindrang, standen fünf Amerikaner vor ihm und er setzte die Scheibe trotzdem zum 1:0 ins Netz.

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Wie ein Slalomfahrer: Roman Josi tanzt die Ami-Abwehr beim 1:0 für die Schweiz regelrecht aus. gif: srf

Auch mit Genoni hätte die Schweiz das Spiel verloren 

Bis zur Spielmitte schien es, als habe Nationaltrainer Glen Hanlon endlich die Spielzeugkiste gefunden. «All the tools, but no toolbox» sagen die Nordamerikaner und meinen damit: Alles vorhanden für den Erfolg, aber es passt nie zusammen. Bis Spielmitte funktionierte das Spiel der Schweizer präzis wie ein Uhrwerk und mit ihrer Schnelligkeit verhinderten sie die Spielentfaltung der Amerikaner. Es war das perfekte Spiel. Das, was wir von unserer Nationalmannschaft erhoffen. Das, was von dieser Mannschaft erwartet werden kann – sie ist so gut wie das Silber-Team von 2013.

Aber die Herrlichkeit endete mit der sechsten Niederlage im achten Spiel. Unter Glen Hanlon sind wir einfach nicht dazu in der Lage, ein Spiel auf diesem Niveau durchzustehen. Es ist letztlich nicht einmal eine heroische oder unglückliche oder unverdiente Niederlage. Die Amerikaner hatten aufgelegte Chancen für vier weitere Tore. Dank Reto Berra haben wir uns ehrenvoll aus der WM verabschiedet.

Switzerland's goaltender Reto Berra, left, saves a puck past USA's Ben Smith, center, and Switzerland's Andres Ambuehl, right, during the IIHF 2015 World Championship quarterfinal game USA vs Switzerland, at the CEZ Arena, in Ostrava, Czech Republic, Thursday, May 14, 2015. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Goalie Reto Berra verhindert gegen die USA eine Kanterniederlage. Bild: KEYSTONE

Die Nomination des Goalies spielte keine Rolle. Reto Berra verlor zwar auch sein fünftes Spiel. Aber er war unschuldig. Wir hätten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch mit Leonardo Genoni dieses Viertelfinale nicht gewonnen.

Das Glück kehrte nie zurück

Der Viertelfinal war das erklärte Minimalziel und Glen Hanlon hat es erreicht. Viertelfinal gut, alles gut? Nein, bei weitem nicht. Letztlich war dieses 1:3 das Spiegelbild des ganzen Turniers: Viel zu wenig Roman Josi und zu viel Österreich. Will heissen: Den Schwefelgeruch des Operettenhockeys aus dem Startspiel gegen Aufsteiger und Absteiger Österreich (3:4 n.P) hat die Mannschaft nie mehr ganz aus den Kleidern gebracht. Dieser missglückte Start hat in allen Partien Spuren hinterlassen. Das Glück kehrte nie mehr zu uns zurück. Deshalb haben wir bloss zwei von acht Spielen gewonnen – gleich viele wie Absteiger Österreich.

Und wir haben nach wie vor nur einen einzigen Spieler, der auf internationalem Niveau offensiv ein Spiel entscheiden kann. Verteidiger Roman Josi. Wir brauchen nach wie vor ein taugliches taktisches Konzept und einen grossen, charismatischen Nationaltrainer – eine Rolle die Glen Hanlon nicht spielen kann.

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Nur Roman Josi kann auf internationalem Niveau Offensiv-Akzente setzen. gif: srf

Die WM hat alle Befürchtungen bestätigt

Natürlich bleibt Glen Hanlon im Amt und erfüllt seinen Zweijahresvertrag. Es wäre zwar sportlich notwendig, aber politisch und finanziell unsinnig, einen Nationaltrainer zu entlassen, der die Viertelfinals erreicht hat. Wir haben immerhin 2009, 2011, 2012 und 2014 die Viertelfinals nicht erreicht. Aber Korrekturen müssen diskutiert werden. Insbesondere die Rolle von John Fust. Ist er tatsächlich der ideale Assistent und U20-Nationaltrainer? Macht es Sinn, dass charismatische Schweizer Trainer wie Arno Del Curto, Kevin Schläpfer oder Patrick Fischer (er war bei der Silver-WM 2013 Assistent) zu Hause herumsitzen, ein wenig in den TV-Studios plaudern statt im WM-Coaching-Team mitzuarbeiten?

12.05.2015; Prag; Eishockey WM 2015 - IIHF WORLD ICE HOCKEY WORLD CHAMPIONSHIP;
Czech Republic - Switzerland;
Assistenztrainer John Fust (SUI) Trainer Glen Hanlon (SUI) verfolgen die Aufzeichnung zum 1:1 auf dem Videowuerfel 
(Andy Mueller/freshfocus)

Ist John Fust der richtige Assistent an Glen Hanlons Seite? Bild: freshfocus

Der Unterschied zur «Ära Simpson» liegt in der Spielphilosophie. Bei allen WM-Turnieren unter Sean Simpson (2010/Viertelfinale, 2011, 2012 und 2014 nicht im Viertelfinale, 2013 Finale) haben die Schweizer gespielt. Will heissen: Sie waren dazu in der Lage, jeden Gegner in Bedrängnis zu bringen, das Spiel zu gestalten. Wir gingen dabei oft mit Karacho unter – aber immer mit erhobenem Haupt. Wir standen immer auf den Zehen.

Unter Glen Hanlon haben wir hier in Prag und Ostrava die Spiele mehr erduldet. Wir standen fast immer auf den Fersen. Bei dieser passiven Spielweise sind Niederlagen wahrscheinlicher und eigentlich logisch. Die Statistik bestätigt es ja unerbittlich: Sechs Niederlagen in acht Spielen. Siege nur gegen Frankreich (3:1) und Deutschland (1:0). Nur 13 Tore in 8 Spielen. Alle Partien gegen die Grossen sind verloren gegangen. Gegen Schweden (1:2 n.V), gegen Kanada (2:7), gegen Tschechien (1:2 n.P) und jetzt gegen die USA. Das ist ein Schritt zurück und kein guter Leistungsausweis für den neuen Nationaltrainer.

Die WM in Prag hat bestätigt, was zu befürchten war: Der freundliche Glen Hanlon ist und bleibt das, was er als Trainer schon immer war: Ein Verlierer. Er ist nicht der richtige Mann, um unser Hockey international weiter zu bringen.

Egal-Memes Schweizer Eishockey

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • länzu 15.05.2015 07:24
    Highlight Highlight Wieso wird eigentlich die Verbandsleitung von Eismeister Zaug nicht thematisiert? Herr Furrer ist ja so zufrieden mit der WM. Muss er ja wohl, weil er ja diesen unsäglichen Hanlon engagiert und Simpson aus dem Amt gejagt hat. Seine einzige Fähigkeit ist, irgendwelche Auszeichnungen zu übergeben. Sonst gehört er aber längstens abgesetzt.
    Diese Castings während der Saison müssen aufhören. Nach Ende der Meisterschaft einfach die besten Spieler aufbieten. Die Nordamerikaner machen dasvor und sind damit sehr erfolgreich.
    • manolo 15.05.2015 08:44
      Highlight Highlight seit jahren plädiere ich für eine absetztung von furrer!
      wer getraut sich im verband gegen ihn zu opponieren?
      niemand !! alles hosenscheisser!
  • Grego 15.05.2015 00:20
    Highlight Highlight Herr Zaugg, was sin Sie für ein arroganter Wichtigtuer? Jemanden der sportlich gesehen unermesslich wichtiger ist als sie kleiner Nörgeler als "Verlierer" zu betiteln ist respektlos. Aber das passt zu ihrem beschränkten, ländlich geprägtem Geist. Ich weiss nicht warum man ihrer peinlichen Persönlichkeit noch eine öffentliche Plattform bietet sich zu entfalten. Was haben Sie eigentlich schon erreicht? Darf ich Sie auch aus irgenwelchen, mir gerade passenden, Gründen einen Verlierer nennen?
    • harry 15.05.2015 06:48
      Highlight Highlight Wer ist hier respektlos he wer, Du und nur Du, Mischter Grego.
  • buco 14.05.2015 23:40
    Highlight Highlight Und wie wäre es, wenn all die super bezahlten "Stars" genauere Pässe spielen, statt neben das Tor, an die Schoner der oder Körper der Torhüter mal in die offenen Löcher schiessen würden? Das alles kann nämlich kein Trainer der Welt für seine Spieler tun. Aber die Mannschaften, die das tun, gewinnen mehr Spiele. Das weiss sogar ich als Laie.
  • Darkside 14.05.2015 21:26
    Highlight Highlight Hanlon muss weg. Ich hätte gerne einen erfahrenen Schweizer Coach an der Bande oder zumindest einen der das CH Hockey besser kennt als Hanlon und vor Allem nicht so NHL-ehrfürchtig ist.
  • Pax Mauer 14.05.2015 20:44
    Highlight Highlight Dass der nette Herr Hanlon hinter vorgehaltener Hand nur "Glon" genannt wird, ist ein offenes Geheimnis. Die Kameraschwenks auf die Schweizer Bank zeigten jeweils einen Mann der grausig überfordert und vor allem ratlos war. "Herrlich", als er bei einem Commercial-Break erstmal die Tafel auslehnen und die Stifte suchen musste... Ich bin überzeugt mit einem Feuerkopf wie beispielsweise Kevin Schläpfer hätte sich keiner getraut, den Kopf hängen zu lassen, wie diverse Schweizer Spieler heute gut fünf Minuten vor Schluss. Schade für die vielen Nati-Fans.
  • manolo 14.05.2015 20:12
    Highlight Highlight das ist eine ganz fiese Replik von "klausi" !!
    langsam aber sicher kommt mir dieser "geist" auf den wecker! seine analysen sind wie eine fahne im wind! hanlon hat seine sache gut gemacht fürs 1. jahr! gut ist Sommerpause!
    • länzu 14.05.2015 23:41
      Highlight Highlight Was hat Hanlon denn gut gemacht? Das Aufgebot? Eine einzige Katastrophe. Was haben Playout-Spieler wie Bieber und Bodenmann an dieser WM verloren. Was ein Grossmann, Romy, Almond, Brunner? Wieso nicht die kräftigen Jungs bringen, welche es bis in den PO Final geschafft haben? Und wieso liess man die Top-Torschützen Martschini und Pestoni zuhause? Und schliesslich, ein Coaching hat bei der Schweizer Equipe nicht stattgefunden. Wenn es heiss wurde, hat man einfach Josi geschickt. Aber ein Josi allein kann es auch nicht richten.
    • manolo 15.05.2015 08:37
      Highlight Highlight kräftige jungs?? ein helbling ist schon einer zuviel, solche spieler können nichts zu einem konstruktiven spiel beitragen! aber auch du hast in einem punkt recht: almond , grossmann und auch löffel haben nicht das Niveau für eine wm!
      einige spieler haben leider ihre Leistung nicht abgerufen, aber da kann doch der trainer nicht schuld sein!
    • Amboss 15.05.2015 09:38
      Highlight Highlight @ manolo: Ich gebe dir recht. Ich finde auch, Hanlon hat die Sache gut gemacht. Die CH-Nati ist da, wo sie hingehört, wenn die Spieler nur durchschnittliche Leistungen bringen. Nur wenn alles passt, liegt mehr drin
  • Lorenzo (1) 14.05.2015 20:09
    Highlight Highlight Danke für den guten Kommentar und das (leider) authentisch beschriebene Bild unserer Eisgenossen. Es ist zu hoffen, dass unsere Eisgenossen irgendwann einmal diesen unbedingten Siegeswillen entwickeln
  • Beobachter 14.05.2015 19:57
    Highlight Highlight Was uns im Vergleich zu den ganz Grossen vor allem noch fehlt ist die Passqualität im gegnerischen Drittel. Wir kommen mit den schnellen Stürmern immer wieder zu guten Konterchancen, die aber meist nicht zu gefährlichen Abschlüssen führen. Während bei den Kanadiern oder Schweden die Pucks wie an der Schnur gezogen beim Mitspieler landen ist bei uns jeweils nach der blauen Linie Feierabend. Wir werden bei 3-2 oder 2:1 Situation zu oft nicht wirklich gefährlich. Das ist fahrlässig. Denn genau in diesen Situationen muss das Team die Differenz machen können. Da braucht es mehr Fokus und Training.
    • länzu 14.05.2015 23:42
      Highlight Highlight Die Passqualität ist schon mies. Noch mieser ist aber die Schussqualität. Brunner schoss im letzten Drittel innerhalb von einer Minute rund 5 Mal Richtung Tor und der Torhüter musste nicht einmal eingreifen. Andere Schüsse waren mehr oder weniger Rückgaben.
  • Amboss 14.05.2015 18:28
    Highlight Highlight Hanlon ist genau wie Hitzfeld. Die Spiele gegen grosse Gegner werden gut gestaltet, gegen Kleine ists ein Chrampf.
    Beide bringen Unsere Nati international nicht weiter.
    Aber die Resultate stimmen.
    Insofern passts.
    Gut gemacht Nati, Soll erreicht
  • MISHU 14.05.2015 18:25
    Highlight Highlight Herr Zaugg wie wäre es wenn sie mal an die Bande stehen würden ?!? Wäre wohl kaum besser.....
    • päscu7 14.05.2015 18:54
      Highlight Highlight auf diese dämliche Antwort habe ich gewartet.
      Geht ja nicht darum das KZ das an der Bande "besser" machen würde, er zeigt Fakten und die schleckt keine Geiss weg.
    • Huldrych SPORT 14.05.2015 21:35
      Highlight Highlight KZ... Really?
  • pierolefou 14.05.2015 18:22
    Highlight Highlight Im Grunde gehe ich mit Herrn Zaugg einig, aber.......:
    Immerhin hat die CH-Mannschaft nach 60 Minuten nur gegen
    die starken Canadier in den Vorrundenspiele verloren, alle
    anderen Spiele gingen in der Overtime oder im Penaltyschiessen
    verloren. Mit etwas mehr Einsatz im heutigen Viertelfinale und
    ein bisschen mehr Selbstvertrauen in den Torabschlüssen,
    wer weiss, was da noch möglich gewesen wäre? Ein wenig träumen darf man doch, oder; auch wenn es nun nicht wahr
    geworden ist?

    • Pascal Mona 14.05.2015 20:27
      Highlight Highlight Naja stimmt schon, nur mit "hätte" und "wäre" gewinnt man nichts. Schlussendlich haben wir gleich viele Siege wie der Absteiger Österreich. Mit etwas zusätzlichem Pech holt man auch die 2 Siege nicht und steigt ab, auch wenns nun viele Blitze gibt, derart weit davon entfernt war man nicht! Aber man kann das Glas auch als halb voll sehen wie pierolefou oben...
  • Der Siebner 14.05.2015 18:14
    Highlight Highlight Operettenhockey, Schwefelgeruch, Dichterfürsten und Ilfis-Gretzkys, Jahrhundertsiege und Jahrhundertniederlagen (1x die Woche...), Verteidigungsminister und Lottergoalies -> Eismeister Du wirst uns fehlen. Eine gute Sommerpause....
    • The Kurt 14.05.2015 21:02
      Highlight Highlight Du hast noch ein paar vergessen: unberechenbares Spiel auf rutschiger Unterlage, Bandengeneral, spielen, als seien sie ein paar Zentimeter breiter und ein paar Kilo schwerer, es rockt und rollt, Chronisten, Milliardäre, Leute, deren Namen ihm gerade entfallen sind, etc.
    • Dr. Acula 15.05.2015 09:41
      Highlight Highlight Vergesst die "Toolbox" nicht... ;-) Lese ich heute zum x-ten mal. Und jedesmal noch die Erklärung dazu wie die Nordamerikaner dies meinen...
      Guten Sommer an KZ. Bin natürlich auch nicht immer der gleichen Meinung, aber einfach froh schreibt wenigstens 1 Schurni regelmässig über Hockey und nicht nur Spielzusammenfassungen wie andere das tun.

Die Schweiz ist «B-Weltmeister» – der erstaunlichste Reifeprozess aller Zeiten

4:1 gegen Norwegen. Vier Siege zum WM-Auftakt hatten wir auch schon. Aber noch nie auf diese Art und Weise. Die grosse Frage lautet nun: Wie weit kommt die «neue» Schweiz?

Kehren wir ein wenig in die Vergangenheit zurück, um die Leistungen der Schweizer hier in Bratislava einzuordnen. Die Vergangenheit hilft uns, die Gegenwart besser zu verstehen.

Also: Im letzten Jahrhundert mit der alten Ordnung des «Kalten Krieges» war auch die Hockeywelt überschaubar. Eingeteilt in eine A-, B- und C-WM. Die A-WM als oberste Stufe umfasste bloss 6 und später 8 Nationen. Und nicht 16 wie heute.

Die Schweiz gehörte mit Ausnahme von zwei schmachvollen Jahren in der C-WM (1969, …

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