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Zuerichs Kevin Klein, links, kaempft um den Puck gegen Luganos Mauro Joerg im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem HC Lugano am Dienstag, 8. Januar 2019, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Lugano strauchelt gegen den ZSC. Bild: KEYSTONE

Luganos Don Quichotte und seine Hockey-Diebe unter Palmen

Lugano verliert in Zürich eine Schicksalspartie, weil es Operetten-Hockey spielte. Trainer Greg Ireland (53) unterliegt einem fundamentalen Irrtum, der ihn den Job kosten kann.



Der meisterliche Titan taumelt auf den Abgrund einer schweren Krise und eines Trainer-Amtsenthebungsverfahrens zu. Lugano führt nach knapp neun Minuten im Hallenstadion 2:0. Aber das Startfurioso ist schnell verklungen und mündet in Operetten-Hockey. Am Ende siegen die ZSC Lions 7:4 (1:2, 3:1, 3:1).

Operetten-Hockey? Eine andere Bezeichnung wird diesem disziplinlosen Freistilhockey nicht gerecht. Haben je so bewährte Grossmeister der Defensive wie Alessandro Chiesa in einem so wichtigen Spiel so nachlässig verteidigt? Haben je so begabte Stürmer wie Grégory Hofmann oder Linus Klasen ihre defensiven Pflichten so vergessen? Wahrscheinlich nicht.

Der Vorjahresfinalist hat nun in den letzten drei Partien 17 Tore kassiert und ist auf dem besten Weg, die Playoffs zu verpassen.

Aber wenn sie so klug spielen würden wie sie reden, dann wären sie Titelanwärter. Der kanadische Stürmer Maxim Lapierre redet, als sei die Eishockey-Antwort auf Rocky. Niemals gebe man auf und man werde um die Playoffs kämpfen bis zur letzten Sekunde. Das kann ja heiter werden.

Den ganz grossen Auftritt aber hat sein Trainer Greg Ireland. Das muss man ihm lassen: Der Mann hat Klasse. Während sein Sportdirektor Roland Habisreutinger, dieser «Master of Disaster» davonschleicht, stellt sich der Kanadier den Chronisten. Ich habe in den letzten 30 Jahren nie eine bessere und unterhaltsamere Performance eines Verlierers gesehen.

Luganos Trainer sucht nicht nach Ausreden. Er wettert nicht gegen die Schiedsrichter. Obwohl er dazu Grund gehabt hätte. Keine Paranoia. Keine Verschwörungstheorien. Nein, er analysiert Luganos Hockeykultur so schonungslos und schmerzhaft wie es noch nicht einmal ein boshafter Chronist vermöchte.

Er spricht gar von Diebstahl. Ja, mehrmals fällt das Wort. Es sei Diebstahl, mit solchen Leistungen den Lohn einzukassieren. Luganos Hockey-Diebe unter Palmen! Welch wunderbares Bild! Grande Greg.

Fragen nach dem Defensivsystem wischt er weg. Die Grundlage sei Disziplin und harte Arbeit und auf dieser Basis funktioniere jedes System. Aber diese Grundlage fehle.

Immer wieder betont er das «wir». Er nimmt sich selbst nicht aus der Verantwortung und sagt in entgegenkommende Höflichkeit, er sei nicht Scotty Bowman. Er prangert die Rockstar-Mentalität an. So muss Luther einst den Ablasshandel der Katholischen Kirche gebrandmarkt haben. Ja, das Wort Rockstar fällt mehrmals. Welch herrliche Ironie! Der Vater des schwedischen Schillerfalters Linus Klasen, der wie kein anderer dieses Rockstargehabe personifiziert, ist tatsächlich in Schweden ein berühmter Rockstar.

Greg Ireland appelliert an Werte wie Ehrlichkeit, Leidenschaft, Ehre und Stolz. Er legt dar, wie er versuche, eine «Blue-Collar-Mentalität» ins Team zu bringen. Ein Schuss zu blockieren sei so ehrenhaft wie einen Gegenspieler auszutanzen. Und mehrmals macht er sich in einer Pantomime lustig über die Art und Weise, wie sich seine Jungs jeweils auf dem Eis nach Siegen von den Fans verabschieden. Ach, welch grossartige Unterhaltung!

Mit jedem Wort hat Greg Ireland recht. Der kluge, belesene Mann mit einem abgeschlossenen Wirtschaftsstudium und Absolvent von Psychologie-Fernkursen an der Prestige-Universität von Cornell hat wie niemand vor ihm die Ursachen der sportlichen Tragik Luganos erkannt und in Worte gefasst. Und immer bleibt er artig, korrekt, beinahe gelassen. Ja, mit seiner leisen Melancholie mahnt er mich ein wenig an einen Victor Giacobbo ohne Brille.

Kein Wutausbruch wie bei Bayern-Trainer Giovanni Trapattonis Wutausbruch vor 21 Jahren («Ich habe fertig!»). Leider. Selbst als er einen vorwitzigen Chronisten in die Schuhe stellt («Sie haben Lugano ja erst einmal ausserhalb von Langnau gesehen») bleibt er taktvoll.

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Die legendäre Wutrede von Giovanni Trapattoni. Video: YouTube/footballclipsdotnet

Der neutrale Zuhörer denkt: Wenn einer so klar erkennt, woran es fehlt – warum kann er dann das Problem nicht lösen? Und damit sind wir bei der Tragik des Eishockeytrainers Greg Ireland angelangt.

Der Chronist stellt sich vor, welches Beben die Hockeyfirma Lugano heimsuchen würde, wenn einer wie Kari Jalonen, Bob Hartley, Marc Crawford oder der Arno Del Curto der besten Jahre so reden würde. Atemlos würden alle an ihren Lippen hängen, die Spieler in sich gehen, ihre ganze Berufseinstellung überdenken und geläutert zum ersten Titel seit 2006 stürmen.

Aber Greg Ireland hat kein Charisma. Er ist ein freundlicher, kluger, unscheinbarer kleiner Mann. Eher Soldat Schweijk als Napoléon. Er hat bloss eine intellektuelle Autorität. Aber die hilft ihm in diesem archaischen Sport der rauen Kerle je länger je weniger. Einer wie er kann wahrscheinlich nicht dauerhaft Männer führen, die fürstlich honoriert werden, um zu spielen. Nicht um zu arbeiten.

Am 17. Januar 2017 hat Greg Ireland die Mannschaft von Doug Shedden übernommen. Er erlöste die Spieler vom ungeliebten, parteiischen kanadischen Poltergeist. Und es schien lange Zeit, als könnte es ihm gelingen, den «Hockey-Dieben unter Palmen» Bescheidenheit zu lehren. Im letzten Frühjahr führte er Lugano ins Finale.

Aber jetzt, im Rückblick erkennen wir, dass da bereits die Götterdämmerung seiner Autorität begonnen hatte: Lugano verliert das 7. Finalspiel auf eigenem Eis gegen die ZSC Lions 0:2. Den schwefligen Mief dieser dramatischen Niederlage hat der Coach nicht mehr aus den Kleidern gebracht. Wer im Finale einen 1:3-Rückstand aufholt und dann die 7. Partie auf eigenem Eis «zu null» verliert, ist ein Versager.

Luganos Cheftrainer Greg Ireland, links, verlaesst enttaeuscht das Eis im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem HC Lugano am Dienstag, 8. Januar 2019, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Greg Ireland: Hilflos nach der Niederlage im Hallenstadion. Bild: KEYSTONE

So klug Greg Irelands Analyse, so treffend seine Worte auch sein mögen – er unterliegt einem fundamentalen Irrtum, der ihn den Job kosten kann. Der HC Lugano ist «grande». Eine «Blue Collar-Mentalität» in die Kultur dieser grossen Hockeyfirma zu bringen ist ein so hoffnungsloses Unterfangen wie eine Investment-Bank in eine Spar- & Leihkasse zu verwandeln.

Der HC Lugano muss «grande» sein. Glamour, grosse Namen, Rockstar-Mentalität, Champagner und Exzellenz gehören nunmal so zu Lugano wie «La Montanara» zu Ambri. Und je mehr sich Lugano in der Hockeyseele von Ambri oder Langnau unterscheidet, desto besser.

Greg Ireland wird beim Versuch, Luganos glamouröse, schillernde Kultur zu verändern zum Don Quichotte der Hockeytrainer. Der spanische Landedelmann aus dem weltberühmten Roman von Miguel de Cervantes hielt sich für einen edlen Ritter, kämpfte aber bloss gegen Windmühlen und attackierte Hammelherden, die er für Ritterheere hielt.

Will Lugano wieder «grande» werden, muss es sich zu seiner Hollywood-Kultur bekennen und wieder die besten Spieler und die teuersten Ausländer verpflichten. Das Gerede von Bescheidenheit muss aufhören. Was sollen eigentlich Transfers wie Sandro Zangger und Dominic Lammer? Eben.

Vor allem aber braucht eine grosse Hockeyfirma wie Lugano endlich wieder einen grosse, charismatischen Bandengeneral vom Format eines Kari Jalonen, Bob Hartley, Marc Crawford oder Arno Del Curto der besten Jahre.

Der letzte grosse Bandengeneral unter Palmen war Larry Huras im Abendrot seiner Karriere während der Saison 2005/06. Aber er musste im Playoff-Viertelfinale gefeuert und durch Harold Kreis ersetzt werden, um Lugano den bisher letzten Titel zu bescheren. Den Trainer alle zwei Jahre oder noch öfter feuern? Egal. Geld ist ja kein Problem. Rocken muss es in der Resega.

Wer Greg Irelands grossen Auftritt im Hallenstadion erlebt hat, kann verstehen, warum Präsidentin Vicky Mantegazza den Herzenswunsch hat, diesen zuvorkommenden Trainer bis zum Vertragsablauf Ende Saison im Amt zu halten. Und wer weiss, vielleicht gelingt es ihm ja, seine Jungs wenigstens dazu zu bringen, am nächsten Freitag auf eigenem Eis die ZSC Lions zu demütigen.

Aber ein paar Siege genügen nicht, um eine dauerhafte Wende in dieser «Hockey-Lindenstrasse» herbeizuführen. Diese nunmehr 12 Jahre andauernde Serie mit immer neuen Folgen dramatischen Scheiterns, pathetischer Neuanfänge und gutgemeinter, aber naiver Richtungswechsel kann nur mit einem grossen Trainer beendet werden. Und einer hartherzigen Präsidentin.

So lange die Spieler hinter dem Rücken des Trainers Vicky Mantegazzas Ohr haben, so lange ist jeder Trainer in Lugano verloren. Sei er nun Don Quichotte wie Greg Ireland oder Gustav Mannerheim wie Kari Jalonen oder verrückt wie der Arno Del Curto der besten Jahre.

Umfrage

Wie lange steht Greg Ireland noch in Lugano an der Bande?

  • Abstimmen

1,424

  • Er wird noch während der Qualifikation entlassen.62%
  • Er wird während den Playoffs/Platzierungsrunde entlassen.5%
  • Er wird nach der Saison entlassen.16%
  • Er bleibt Trainer in Lugano.16%

Alle NL-Topskorer der Qualifikation seit 2002/2003

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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hans Klein 10.01.2019 16:02
    Highlight Highlight KZ ist wie alle Deutschschweizer Reporter irgendwo zwischen 2006 und 2011 stehen geblieben. Als Lugano 2006 den letzten Titel gewann reichte ein überragender 1. Block, um Titel zu gewinnen. Heute muss man mindestens 4 Blöcke plus Reserve dazu haben. Als Vicky übernahm, hat sie versucht, Leistung und nicht Geld in den Vordergrund zu stellen. Lugano ist demnach auch das erfolgreichste Team der letzten 3 Jahre, zweimal knapp im Final verloren ist schmerzhaft aber zeigt auch die Qualität. Man muss aber erwähnen, dass Teams wie Zug, Bern oder der Z deutlich mehr Budget haben heute...
  • CheGue 09.01.2019 22:46
    Highlight Highlight Frage: Hat Linus Klasen schon je einmal defensive Aufgaben erfüllt,Chlöisu?!🤔😅.... Weiss der überhaupt, dass hinter der eigenen, blauen Linie auch noch Eis vorhanden ist?!.....😎🏁
  • no-way 09.01.2019 21:23
    Highlight Highlight Ach KZ Fischer hatte doch schon am 8.10.2013 gesagt, die Spieler waren Diebe.... Und 5 Jahre später sagt ireland dasselbe.... Du hast mal eine Gelegenheit verpasst, mal den Fischi für seinen Hinsicht zu loben. Er wird dann vielleicht dir verzeihen
  • Ville_16 09.01.2019 17:08
    Highlight Highlight Ich würde gerne wieder ein Lugano sehen welches die teuersten Ausländer verpflichtet, die besten Schweizer fürstlich entlöhnt und auch noch erfolgreich ist. Ich als Lugano Fan will keine Arbeiter sehen, ich will Zauberer sehen. Deshalb bin ich Lugano Fan. Ach was waren doch die alten Zeiten schön.
  • salamandre 09.01.2019 14:33
    Highlight Highlight Hockey in Lugano bewegt selbst in Lugano kaum Massen. Die Leute kommen und gehen, ein paar Jahre gut bezahlt unter Palmen. Wenn die Fam. Mantegazza den Stecker zieht, wirds kälter in der Resega als in der Valascia.
  • Hayek1902 09.01.2019 14:11
    Highlight Highlight Habisreutinger muss endlich weg. Er hat genug Trainer geschlissen. Ireland soll von mir aus Sportchef werden, oder der erst beste der den Job übernehmen will. Hauptsache Habisreutinger geht in Rente.
  • Freilos 09.01.2019 13:29
    Highlight Highlight „Selbst als er einen vorwitzigen Chronisten in die Schuhe stellt («Sie haben Lugano ja erst einmal ausserhalb von Langnau gesehen») bleibt er taktvoll.“

    😂
  • kendo 09.01.2019 12:35
    Highlight Highlight ....wenn Trainer anfangen öffentlich ihre Spieler zu kritisieren ist das meist eines der letzten Tätigkeiten, die sie getan haben... oder wie sagt man so schön.. er hat den Zugang zu ihnen verloren.. ich frage mich vielmehr wer ab nächste Woche an der Bande steht.
  • maylander 09.01.2019 12:25
    Highlight Highlight 1. Zuviele Rockstars verderben jedes Team. Die Rochstarts sind auf Arbeiter angewiesen die ihnen zuarbeiten und die auch mal in die Schüsse liegen.
    2. Diven sind keine Rockstars.
    3. Eine Finalniederlage kann man verzeihen, eine Platzierung hinter dem HCAP niemals.
    • Jaberg Stefan 09.01.2019 15:05
      Highlight Highlight Voll ins Schwarze...vorallem Punkt 3!
    • salamandre 09.01.2019 17:15
      Highlight Highlight Verzeihen ginge ja noch, aber akzeptieren ist schwerer
  • Thomtackle 09.01.2019 11:20
    Highlight Highlight Was denn nun KZ? Jahrelang hast du dem HCL vorgehalten, dass Geld nur rauszuschmeissen, das grösste Budget zu haben (was schon lange nicht mehr so ist), kaum eigene Spieler zu haben und nur Millionäre zu beschäftigen. Fehlende Leistungskultur war das grosse Thema. Im letzten Playoff hat es kaum ein Team gegeben, dass so gerackert hat wie HCL. Jetzt wird man bescheidener und zahlt nicht mehr jeden Preis, lässt viele Eigene spielen. Auch nicht gut... Das Problem von Ireland ist, dass er die Mannschaft nicht besser gemacht hat. Siehe PP. Und das muss man ihm ankreiden!
    • COLD AS ICE 10.01.2019 13:16
      Highlight Highlight @thomtackle: wie ich sehe hast du nciht viel ahnung vom hockey und dem hockeygeschäft. klaus zaugg hat zu 100% recht und greg ireland spricht das aus was vielen hockeyexperten auch schon lange wissen. nun stellt sich die frage was mit ihm geschieht. das kurz aufbäumen in den playoffs und das aufopfernde hart kämpfen in den playoffs war lediglich dem umstand des trainerwechsels geschuldet. dabei spielte es aber keine rolle wie der trainer heisst. das ist ein psychisches und mentales ding. in lugano müsste man aber die gehälter senken und diverse spieler entlassen oder austauschen.
  • erpsLii 09.01.2019 10:43
    Highlight Highlight Wenn ihr schon einen spanischen Romanhelden im Titel des Artikels verwendet, dann schreibt ihn bitte auch richtig... :-/

    Watson: Don Quichotte
    Spanisch: Don Quijote
    • Adrian Buergler 09.01.2019 10:52
      Highlight Highlight @erpsLii: Wir schreiben aber nicht Spanisch, sondern Deutsch. Hier der Screenshot aus dem Duden.
      Benutzer Bild
    • Freilos 09.01.2019 13:25
      Highlight Highlight 1:0 für Bürgler😂
  • Bort? 09.01.2019 10:38
    Highlight Highlight Schoen dass in einem frueheren Artikel gepredigt wurde man soll die "Lohnspirale" nicht ankurbeln und nun soll Lugano Crosby & Co holen um wieder "grande" zu werden...(wer Ironie findet, darf sie behalten)
  • Best of 7 09.01.2019 09:57
    Highlight Highlight Lugano hat Geld, Lugano hat einen guten Standort, aber Lugano hat auch einen Habisreutinger. Dazu kommt, dass sich die Präsidentin ins sportliche Tagesgeschäft einmischt. Mit diesen 2 Negativpunkten, ist es fast unmöglich Meister zu werden, auch wenn noch soviel Geld vorhanden ist. Wie heist es doch so schön, "Schuster bleib bei deinen Leisten". Das sollte sich Vicky mal zu Herzen nehmen, dann gibt es vielleicht wieder mal was zu feiern.
    • Nummelin 09.01.2019 10:48
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Nummelin 09.01.2019 11:13
      Highlight Highlight Hää…. also jetzt übertreibt Ihr es liebes Watson-Team mit eurer Zensur. So unanständig war mien Beitrag nun auch wieder nicht. Ist das Wort "Loser" so schlimm?

      Also nochmals: der Fehler von Vicky ist, dass Sie sich zu wenig in die sportlichen Geschicke einmischt. Würde Sie es nämlich machen, müsste Sie Hr. Habisreutinger sofort entlassen. 10 Jahre Erfolglosigkeit ist genug!
    • Adrian Buergler 09.01.2019 11:18
      Highlight Highlight @Nummelin: Rechtlich machen wir uns angreifbar, wenn Personen in unserer Kommentarspalte beleidigt werden. Und "Loser" reicht da (leider) schon.
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Nun ist es offiziell: Langenthal kann nicht in die höchste Liga aufsteigen

Liga-Direktor Denis Vaucher bestätigt, was bisher krampfhaft geheim gehalten worden ist: Wird der SC Langenthal Meister, kann er nicht aufsteigen und die Rapperswil-Jona Lakers bzw. Davos sind gerettet.

Auf die Frage, ob der SC Langenthal in seinem Kultstadion «Schoren» in der NL spielen dürfte, sagt Liga-Direktor Denis Vaucher klipp und klar: «Nein, der Schoren erfüllt die Anforderungen an ein Stadion in der höchsten Liga nicht und kann auch mit infrastrukturellen Anpassungen in der Sommerpause 2019 nicht National-League-tauglich gemacht werden.»

Päng! Das ist Klartext in der reinsten Form. Endlich wissen wir: das Thema Aufstieg ist für Langenthal ganz offiziell vom Tisch.

Da bleibt die Frage: …

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