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Eismeister Zaugg

Eishockey: Dave Sutter erhält einen Vetrag bei den ZSC Lions

Eismeister Zaugg

Dave Sutter erhält einen Vertrag bei den ZSC Lions – war's das für Seger?

Traumdebut für Dave Sutter (24). Er schlenzt die Scheibe in seinem ersten Länderspiel ins Tor (zum 4:2) und bekommt von den ZSC Lions einen Dreijahresvertrag.
11.02.2017, 09:1211.02.2017, 17:07
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Viel Lob für Biels Dave Sutter beim Länderspiel-Debüt gegen Weissrussland. Nationaltrainer Patrick Fischer rühmt ausdrücklich die Arbeit seiner Verteidiger. Im schnellen, intensiven Spiel gegen Weissrussland (wie die Schweizer haben auch die Weissrussen nicht die bestmöglichen Spieler aufgeboten) geht seine Rechnung auf. Er hat junge, grosse, kräftige, wehrhafte und doch bewegliche Verteidiger aufgeboten.

Biels Verteidiger Dave Sutter, links, und Ambris Stuermer Matt D’Agostini, rechts, kaempfen um den Puck, waehrend dem Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Biel-Bienne u ...
Dave Sutter schoss für die Nati gleich im ersten Spiel ein Tor.Bild: KEYSTONE

Sie haben sich in den Zweikämpfen gegen die schnellen gegnerischen Stürmer behauptet. Am Ende gewinnen die Schweizer, weil sie physisch stärker sind. Es passt also, dass der Titan Dave Sutter den Sieg mit dem 4:2 ins leere Tor sichert.

Lob hat er schon während des Spiels bekommen. Auf der Tribune sitzt auch sein Agent Gaëtan Voisard. Er nimmt amüsiert zur Kenntnis, dass sein Klient die Chronisten angeschwindelt und erzählt hat, die Zukunft sei noch ungewiss, es gebe immer noch zwei Offerten. Eine von den ZSC Lions und eine vom EV Zug. «Er ist schlau, das hat er gut gemacht.»

Dann erzählt er einem Zaungast auf eine entsprechende Nachfrage, es sei der Wunsch der ZSC Lions, den Transfer noch nicht zu bestätigten. Aber die Sache sei klar. «Dave Sutter hat bei den ZSC Lions für drei Jahre unterschrieben.» Ein Tor im ersten Länderspiel, drei Jahre mit den ZSC Lions.

Gaëtan Voisard kann dem neugierigen Zaungast nicht sagen, warum die Zürcher den Vertrag noch geheim halten. «Das ist nicht mein Business.» Kein Schelm, wer nun denkt, dass in Zürichs Verteidigung nach dem Engagement von Dave Sutter nächste Saison für Captain Mathias Seger (39) kein Platz mehr sein wird. Und erst recht kein Schelm, wer denkt, dass die Zürcher mit der Bestätigung des Sutter-Transfers warten, bis die Situation mit Mathias Seger geklärt ist.

Der enttaeuschte ZSC Spieler Mathias Seger nach der 3:0 Niederlage gegen den SC Bern im vierten Playoff-Viertelfinalspiel der National League A zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions am Donnerstag, 10 ...
Ist die Zeit von Seger beim ZSC abgelaufen?Bild: KEYSTONE

Der Riese Dave Sutter (194 cm/96 kg) hat in Hallenstadion das Potenzial zum Kultverteidiger. Er ist cool, für seine Grösse erstaunlich beweglich, schiesst krachend von der blauen Linie und wenn er in den Zweikämpfen austeilt, dann rumpelt es. Ja, er ist sogar eine Nummer grösser als Edgar Salis (46, 188 cm/94 kg), der einst von 1993 bis 1997 und von 1999 bis 2005 das Böse und Harte in der ZSC-Verteidigung verkörperte. Seit 2008 ist Edgar Salis Sportchef der ZSC Lions – aber erst jetzt hat er mit Dave Sutter endlich sein Alter Ego, sein zweites Selbst, für den Klub gefunden.

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19 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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MARC AUREL
11.02.2017 09:21registriert Dezember 2014
Ein völlig unnötiger Transfer von der Z und ein Schlag ins Gesicht für die Juniorenabteilung der Zürcher! Wie gesagt da gibt es Spieler mit mehr als genung potenzial.
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Der FC St. Gallen gewinnt gegen Servette 3:0 und ist damit zumindest vorübergehend der erste YB-Verfolger.

Die entscheidenden Szenen ereigneten sich zwischen der 33. und 39. Minute. Erst wurde Servette ein Penalty zugesprochen, nachdem Leonidas Stergiou der Ball aus kurzer Distanz an den Arm gesprungen war. Derek Kutesa konnte die goldene Chance auf den Ausgleich jedoch nicht nutzen. Er scheiterte mit seinem Schuss an St. Gallens Torhüter Lawrence Ati Zigi. Kurz danach kamen die Ostschweizer nach einem ungestümen Einsteigen von Servette-Goalie Jérémy Frick ebenfalls zu einem Penalty. Jérémy Guillemenot entschied das Duell der Namensvetter zu seinen Gunsten.

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