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Zugs Lino Martschini, links, im Duell mit Berns Tristan Scherwey, rechts, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem SC Bern am Samstag, 23. Februar 2019, in der Bossard Arena in Zug. (PPR/Alexandra Wey)

Zugs Lino Martschini gegen Berns Tristan Scherwey. Wer ist stärker? Bild: KEYSTONE

Haben die Zuger den Mut, dem SCB davonzulaufen?

Der EV Zug ist im Finale gegen den SC Bern «nur» Aussenseiter. Alle Mutmassungen, Spekulationen und Erregungen lassen sich auf eine einzige Frage reduzieren. Haben die Zuger den Mut, dem SCB davonzulaufen?



Die Statistik ist eindeutig: Die Zuger sind besser. Sie haben gegen Lugano (4:0) und Lausanne (4:1) in nur neun Partien das Finale erreicht. Der SCB benötigte gegen Servette (4:2) und Biel (4:3) 13 Spiele. Also ist Zug Favorit.

Falsch. Statistiken spielen keine Rolle mehr. Nun tritt die Erfahrung in den Vordergrund. Wer diese finale Auseinandersetzung am Ende einer langen Saison aus Erfahrung kennt, ist im Vorteil.

Die Berner kennen Playoff-Final. Die Zuger nicht. Seit ihrem einzigen Titel von 1998 haben sie nur noch einmal (2017) um die höchste Auszeichnung gespielt. Der SCB steht allein seit 2010 zum sechs Mal in der letzten Runde um Lob und Preis und ist dabei viermal Meister geworden.

Die Berner mit Martin Pluess, Mitte, jubeln ueber den Sieg und den Titel des Eishockey Schweizermeisters nach dem sechsten Eishockey Playoff Finalspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem SC Bern am Montag, 17. April 2017, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Die Berner kennen Playoff-Final. Und sie kennen den Sieg. Bild: KEYSTONE

Eine Frage des Trainers und des Goalies

SCB-Cheftrainer Kari Jalonen hat fünf Meisterschaften gewonnen. Eine davon 2017 mit dem SCB. Zugs Dan Tangnes hat noch nie einen Titel gefeiert und erst in Zug zum ersten Mal eine Playoffserie überstanden.

SCB-Torhüter Leonardo Genoni ist vierfacher Meister-Goalie. Zugs Tobias Stephan war noch nie Meister. Torhüter entscheiden Playoffserien.

Die Zuger müssen von allem Anfang an auch auswärts das Spiel diktieren. Dass so gespielt wird, wie sie es wollen.

Aber alles reduziert sich auf die Frage ob die Zuger den Mut haben, den Bernern davonzulaufen. Der SCB hat auf seinem Weg ins Finale viel mehr Energie verbraucht. Kari Jalonen forcierte seine besten Spieler rücksichtslos, Dan Tangnes hat vier Linien durchgewechselt und die Energien besser verwaltet.

ARCHIV - ZUM ANGEKUENDIGTEN TRANSFER DES TORHUETERS TOBIAS STEPHAN VOM EV ZUG ZU LAUSANNE HC AUF DIE SAISON 2019/20 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Tobias Stephan (51), Torhueter des National League A Eishockeyclubs EV Zug, portraitiert am 24. August 2016 in Zug. (KEYSTONE/Christian Beutler)

War noch nie Meister: Zuger Torhüter Tobias Stephan. Bild: KEYSTONE

Aber nur wenn der Coach und die Spieler den Mut zum offensiven Tempospiel auch gegen den robusten SCB haben, nützt der Energievorteil etwas. Die Zuger haben nur eine Chance, wenn sie auch dann nicht innehalten, wenn mal etwas schiefgeht und wenn sie in Rückstand geraten. Wenn sie sich nicht beirren, ablenken, provozieren oder einschüchtern lassen. Das bedeutet, dass sie von allem Anfang an auch auswärts das Spiel diktieren müssen. Dass so gespielt wird, wie sie es wollen.

Gelingt es hingegen Kari Jalonen, den Zugern seinen Stil aufzuzwingen, das Spiel zu entschleunigen und aus Bewegungshockey ein defensives Schablonenspiel – also SCB-Hockey - zu machen – dann wird der SCB Meister.

Berns Headcoach Kari Jalonen, waehrend dem siebten Playoff Halbfinalspiel der National League, zwischen dem SC Bern und dem EHC Biel, am Dienstag 9. April 2019 in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Kari Jalonen forciert seine besten Berner Spieler rücksichtslos. Bild: KEYSTONE

Genoni brechen

Die Bieler haben es im Halbfinale beinahe geschafft, den Bernern davonzulaufen. Sie verloren die Serie nicht im 7. und letzten Spiel. Da waren sie gegen einen grimmig entschlossenen SCB chancenlos. Sie verspielten alles in der 6. Partie auf eigenem Eis. Als ihr Sturmlauf mit einer 0:1-Niederlage endete. Sie sind letztlich an Leonardo Genoni gescheitert. Er hat im Halbfinale gegen Biel 210 von 220 Schüssen gehalten.

Simon Moser und Lino Martschini haben die Chance, im Finale eine Heldengeschichte zu schreiben.

Der SCB gerät nur ins Wanken, wenn Zug pro Partie mindestens 30 Schüsse auf Leonardo Genoni bringt. Auch das bedeutet: Laufen, laufen, laufen. Soweit die Schlittschuhe tragen.

Zug gegen Bern ist nicht nur das Duell der Torhüter. Es gibt zwei Feldspieler, die den unterschiedlichen Stil personifizieren und erklären. Simon Moser (30) und Lino Martschini (26).

Zwei Spieler mit Kultstatus. Der SCB-Vorkämpfer steht für Wucht, Mut, Härte, Wille und Checks. Berns Antwort auf Eric Lindros. Ein Titan (187 cm/97 kg), der durch seine Gegenspieler hindurchfährt oder sie einfach zur Seite schiebt. In 13 Playoffpartien hat er schon fünfmal getroffen.

Die Zuger Zaubermaus (168 cm/66 kg) zelebriert mit Beweglichkeit und Eleganz Tempohockey und läuft Härte und Checks davon. Ein Mann, der um seine Gegenspieler herumfährt. In nur 9 Playoffspielen hat er auch fünfmal getroffen.

Beide haben die Chance, im Finale eine Heldengeschichte zu schreiben. Und auch hier geht es um die «Tempofrage»: Lino Martschini muss Simon Moser davonlaufen.

Zugs Topscorer Lino Martschini im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem HC Fribourg Gotteron am Montag, 4. Maerz 2019, in der Bossard Arena in Zug. (PPR/Alexandra Wey)

Zugs Lino Martschini. Bild: KEYSTONE

Laufen, Laufen, Laufen, einem erfahrenen, grimmig entschlossenen Titanen das Spiel aufzwingen, sich nicht irritieren lassen – das alles ist auch eine Frage des Selbstvertrauens, der Fähigkeit, sich auf sein eigenes Spiel zu konzentrieren und zu ignorieren, was der Gegner macht.

Laufen, laufen, laufen

Die Berner sind schliesslich doch noch unbeschadet aus dem offensiven Fegefeuer der Bieler herausgekommen. Sie haben eben meisterliches Selbstvertrauen. Diese Zuversicht gehört zur DNA des Hockey-Konzerns SCB. Die Zuger haben sie (noch) nicht.

2019 kann das grösste Innerschweizer Sportjahr aller Zeiten werden.

Meisterliches Selbstbewusstsein ist sowieso ein Problem, ja ein Komplex unter der die Innerschweizer Sportkultur leidet. Zug ist erst einmal Meister geworden (1998), der FC Luzern auch nur einmal (1989). Noch erstaunlicher: es gibt erst einen einzigen Schwingerkönig aus der Innerschweiz (Harry Knüsel).

2019 kann das grösste Innerschweizer Sportjahr aller Zeiten werden. Mit Zugs zweitem Titel und mit der zweiten königlichen Krönung eines Bösen aus der Innerschweiz beim Eidgenössischen 2019 in…Zug.

Aber eben: die Zuger müssen ab heute laufen, laufen, laufen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • floorball4ever 11.04.2019 19:59
    Highlight Highlight Hopp Zug🚆 ihr sind die Grösste 💪👍👍👍 Bern 🐻het 0️⃣ Chance💥💥
  • TodosSomosSecondos 11.04.2019 15:06
    Highlight Highlight Gefühlt ist Zug leicht favorisiert.. aber die Buchmacher sagen was anderes und die Buchmacher haben meistens recht.
  • egemek 11.04.2019 14:19
    Highlight Highlight Die Einstellung in Zug ist eine ganz andere als noch vor 2 Jahren. Damals war die Euphorie über den Finaleinzug grenzenlos, es wurden T-Shirts gedruckt, etc... Jetzt nehme ich das etwas anders war, man ist noch nicht am Ziel. Weder Spieler, Funktionäre noch Fans.

    Natürlich ist das in Bern nicht anders, aber es zeigt für mich einfach, dass Zug nun bereit ist für den letzten Schritt.
  • Anti Sin 11.04.2019 13:33
    Highlight Highlight Laufen, laufen, laufen. Hat der gute Klaus zu viele PK von Christian Streich geschaut 😉? Aber ich sehe das auch so. Die läuferische Komponente wird sicherlich der Schlüssel zum Erfolg sein für Zug.
    Eine Favoritenrolle sehe ich trotzdem bei keinem der Teams.
  • seismo_graf 11.04.2019 10:49
    Highlight Highlight ich sehe Zug ebenfalls leicht favorisiert, aber je länger die Serie dauert werden der mentale Aspekt und die Torhüter immer wichtiger. Bern ist da ein Fels in der Brandung, sowohl mental wie auch im Tor. Zug leidet immer noch unter einem ZSC und SCB Komplex, welcher sich in dieser Serie bemerkbar machen wird. Der SCB wird sich, immer wieder die positiven Bilder aus der Serie im 2013 und dem 2017 in Erinnerung rufen. UND das wichtigste, Genoni will um gar keinen Preis ZUM Meister wechseln,sondern ALS Meister wechseln. Zug wird sich an Leo die Zähne ausbeissen und Scherwey (schnell) kontern! :)
    • Leaf 11.04.2019 11:38
      Highlight Highlight Der SCB Komplex des EVZ ist dahin.
      Die letzten drei Duelle hat der EVZ gegen Bern gewinnen können.
      Eines davon sogar mit 0:3 in der Postfinance Arena!
    • seismo_graf 11.04.2019 14:01
      Highlight Highlight Das ist Äpfel mit Birnen verglichen! Ein Sieg in der Quali kann man nicht mit einer Playoff Serie vergleichen... Was hat Zug das 0:3 gebracht? Wurden ja nicht Mal Quali-Sieger...
  • SalamiSandwich 11.04.2019 10:47
    Highlight Highlight Nur so am Rande erwähnt Zug hat dieses Jahr schon einen Titel geholt..
    Benutzer Bild
    • LebeauFortier 11.04.2019 18:03
      Highlight Highlight 😳

      Der Cup!
      Verdammt!
      Ich kann‘s nicht fassen!
  • Jet 11.04.2019 10:39
    Highlight Highlight Bern hat nur eine reale Chance, wenn sie den besseren Start erwischen und die ersten beide Spiele gewinnen...

    Ich denke dies wird nicht geschehen!

    Goo Zug - zeigt es den Bären und sweapt sie in die Ewigen!

    Tiki noch 4 zum verdienten MT!
    • Bobo B. 11.04.2019 11:05
      Highlight Highlight Wieso verdient? Sind die Finalspiele schon gespielt? Führten die Zuger die Tabelle nach der Qualifikation an? Oder wurde die Definition des Begriffs "Verdient" in der Zwischenzeit geändert?
    • Jet 11.04.2019 13:05
      Highlight Highlight Ganz eifach - noch 4 Siege und dann ist es doch verdient?!

    • Bobo B. 11.04.2019 18:48
      Highlight Highlight Einfache Antworten sind nicht selten sinnentleert. Deine Antwort ist der beste Beweis...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bill3290 11.04.2019 09:48
    Highlight Highlight Ausserdem spielt zwar der Sc Bern von der Taktik her kein Tempohockey, obwohl sie mit sehr viel zug durch die neutrale zu kommen pflegen, was aber noch lange nicht heisst dass sie nicht Tempofest sind. Gegen Bern wird Zug ein anderes Tempo anschlagen müssen als gegen Lausanne um für Verlegenheit zu sorgen.
    Würde sogar sagen das der SCB mindestens ebenso viele Spieler im Kader hat um laufhockey spielen zu können, nur ist dies halt nicht die angewandte Taktik.

    Item ich freue mich auf heute Abend, auf eine geile spannende Serie mit einem verdienten Meister!
  • Bill3290 11.04.2019 09:45
    Highlight Highlight Finde Diverse Kommentare hier sehr belustigend. Einerseits wird einander die Favoritenrolle zugeschoben und andererseits wird öfter mal Behauptet dass wen Zug sein Hockey spielt Bern machen kann was es will. Ich denke es gibt eine Serie auf Augenhöhe, die ersten beiden Linien wurden in der Meistersaison unter Jalonen noch stärker forciert als heuer, sehe es ganz im gegenteil nicht so dass Jalonen in diesen PO zu stark forciert hat, die 4 Linie wird gut eingesetzt, die 3 Linie ist meiner Meinung nach Top besetzt, momentan mit Heim und Scherwey, kommt Haas wieder wird sie noch besser.
  • fandustic 11.04.2019 09:17
    Highlight Highlight Ich denke Kent Ruhnke hat es in seiner Kolumne treffend geschrieben. Der Final steht unter dem Titel: "Die jungen Bullen fordern die alten Stiere". Die einen (Zug) werden Vollgas geben und raushauen was geht und die anderen (Bern) sich mit allem was noch möglich ist dagegenstellen und ein letztes mal die müden Knochen hinhalten;) Könnte ein ganz grosser Final werden!
    • marak 11.04.2019 11:51
      Highlight Highlight Hat schon was. Stimmt. K. Zaugg hätte sich eher in dieser Serie um den etwas konstruierten Vergleich Oylers-Islanders bemüht, als im Halbfinal Biel-SCB. Bei Zug sehe ich mehr Potential für die kommenden Jahre als bei Biel. Demzufolge ist hier die Möglichkeit eine Wachablösung mitzuerleben. Aber eben, der Vergleich ist nicht so gut. Man sollte eher davon reden, dass der Kreis der regelmässigen Titelfavoriten sich am ändern ist.
  • Bobby Sixkiller 11.04.2019 09:10
    Highlight Highlight Der EVZ ist ganz sicher nicht Aussenseiter!
  • feuseltier 11.04.2019 09:10
    Highlight Highlight Noch nie einen Titel gefeiert. . Ist der Cup Titel in diesem Fall nichts? ?
    • DINIMAMIISCHNDUDE 11.04.2019 09:50
      Highlight Highlight Der Cuptitel ist natürlich ein Titel, aber kein Indikator für eine gute Saison und das ist das Problem am Cup, niemand ausser dem Sieger nimmt den Titel ernst... leider.
    • miarkei 11.04.2019 14:46
      Highlight Highlight Rappi nimmt ihn auch ernst...
  • Linksanwalt 11.04.2019 09:08
    Highlight Highlight Zug wird wie Biel modern und schnell spielen. Einfach ausdauernder, fehlerfreier und schneller.
    Wenn Bern schon gegen Biel ins Wanken gerät, wie sieht es dann gegen Zug aus?
  • Bort? 11.04.2019 08:43
    Highlight Highlight Ich bin nicht ganz einverstanden mit dem "ruecksichtslosen" Forcieren der besten Kraefte:

    Habe nicht saemtliche Spiele der PO's geprueft, aber zumindest in 2 HF-Spielen (und nicht bei "klaren" Siegen) standen die 4. Linien von Zug und Bern ca. gleich lange auf dem Eis.

    Klar kommt die 1. Berner Linie statistisch noch 1-2 Minuten mehr zum Einsatz als die der Zuger, aber das ist wohl auch der eklatanten PowerPlay-Schwaeche der Berner zu Beginn der PO's geschuldet.

    Trotzdem (logischerweise) Energievorteil EVZ.
  • DerSeher 11.04.2019 08:28
    Highlight Highlight In jedem Zaugg Bericht spielt es eine (wichtige) Rolle ob ein Trainer bzw. Goalie schon mal ein Titel gewonnen hat. Nun auch diese müssen ja irgendwann einen ersten Titel gewonnen haben... Huhn und Ei und so ;)

    Von dem her schaue ich dem ganzen relaxt entgegen, sehe das nicht so eng und bin froh duellieren sich am Ende doch die beiden besten Mannschaften! Auf ein spannendes Finale!
    • p***ylover 11.04.2019 13:24
      Highlight Highlight Dieses Gefasel ist auch in der NHL oft zu hören...

      Mit x kann man keinen Titel gewinnen!

      x = Ovechkin, Kopitar, Yzerman, Lemieux, Selänne... you name it!
  • egemek 11.04.2019 08:22
    Highlight Highlight Bin kein Schwinger-Experte, aber ich schätze die Chancen auf einen Innerschweizer Erfolg im Hockey höher ein als am ESAF. Wobei ich dort eher mit einem Ostschweizer als mit einem Berner König rechnen würde.
    • miarkei 11.04.2019 14:48
      Highlight Highlight Geht wohl eher ums Fest an sich als Erfolg als sportlicher Erfolg.
  • mikemike 11.04.2019 08:20
    Highlight Highlight Wenn Zug eines gezeigt hat in diesen Playoffs, dann ist es die unglaubliche Fitness dieses Teams. Dass sie den Bärlis um die Ohren laufen werden, daran habe ich keinen Zweifel.

    Aber das Zaugg Genoni zum Helden des HF macht, obwohl gerade im HF 99% der Bieler Schüsse ungefährlich und verzweifelt waren, das verstehe ich nicht so ganz.

    Zug hat vor allem durch eine unglaubliche Effizienz überzeugt - und ich glaube, diese wird trotz weniger Final-Erfahrung am Ende den Unterschied machen. Auch wenn Bern wenig zulassen wird - Zug braucht wenig, um Tore zu schiessen.
  • stayhome 11.04.2019 07:51
    Highlight Highlight Was? Die Trämler haben die Berner während der Quali in jedem Spiel dominiert. Weiter haben die Zuger gerade ein unerschütterliches Selbstvertrauen und was am Wichtigsten ist, sie haben volle Tanks. Der EVZ steigt somit für mich als Favorit ins Finale
    • Mia_san_mia 11.04.2019 08:09
      Highlight Highlight Ganz sicher nicht, Zug ist der Aussenseiter.
    • Rockii 11.04.2019 12:18
      Highlight Highlight @mia_san_mia; kann es sein das du ein etwas frustrierter HCD fan bist der nicht wahrhaben will dass Zug in Jeder hinsicht Meilenweit besser ist als deine Mannschaft?😉 anders kann man die tatsache nicht verdrehen das Zug gegen Bern der Favorit ist und das ist Fakt. Keine Statistik leugnet dies obwoh ich mit Statistiken auch nicht viel anfangen kann...
    • egemek 11.04.2019 14:16
      Highlight Highlight @Rockii: noch schlimmer, Läkerli Fan mit Langnau Trauma... ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hockey forevermore 11.04.2019 07:48
    Highlight Highlight Freue mich das es endlich losgeht mit dem Eishockey-Finale. Der EVZ muss als erstes mal konzentriert in das erste Drittel starten, dann kommt der Sieg von alleine. Der SCB kann die Geschwindigkeit des EVZ nicht mitgehen ( Oder nicht lange ).
    Der EVZ hat ebenfalls seine Erfahrung mit dem Meistertitel ( schon Lange ists her ) und dem Final. Dieses mal ist der EVZ aber um einiges Breiter aufgestellt und besser abgestimmt als im letzten Final. Der EVZ rockt das Finale. HOPP EVZ!!!
    • Bort? 11.04.2019 10:01
      Highlight Highlight 1. Wenn die Zuger so denken wie du, haben sie schon verloren (1. Drittel ueberstehen, danach Selbstlaeufer)

      2. Wer ist denn noch dabei vom 1998er Meisterteam? ;-)

      3. Gebe dir recht dass der EVZ breiter und ausgeglichener zu sein scheint als 2017.
    • Hockey forevermore 12.04.2019 10:28
      Highlight Highlight Bort?

      1. Nach einer solangen Pause ist es meistens schwierig wieder in den Rhythmus zu kommen ( Das meinte ich damit ). Da Zug spielerisch und Läuferisch im Moment besser spielt als Bern sind Siege auch zu erwarten! Oder nicht???

      2. Es gibt genügend andere Spieler die in Ihrer Karriere vor dem EVZ schon mal Meister wahren??? ( Die Spieler von 1998 würden vermutlich nicht mehr die beste Falle machen;-) )

      3. Unter dem Neuen Trainer wurde die guten Grundsubstanz von letzter Saison noch verbessert und mit 4 Linien konstant durchgespielt.
  • Walter Sahli 11.04.2019 07:46
    Highlight Highlight Ich halte Hunger auf den Titel für wichtiger als Erfahrung im Meister werden. Und diesbezüglich sehe ich Zug vorne.
  • maylander 11.04.2019 07:46
    Highlight Highlight Der EVZ hat dieses Jahr schon einen Titel gewonnen. Ohne ein einziges Heimspiel wurde der Cup geholt. Im Halbfinale übrigens gegen den SCB.
    Der EVZ kann durchaus in Bern gewinnen. Die Stärken sind auf alle Linien gut verteilt. Das Spiel zu kontrollieren wird für den SCB ungleich schwieriger wie gegen Biel. Ein Lino Martschini kann Tore schiessen, muss aber nicht, da auch die Jungs aus der dritten und vierten Linie für ein Tor gut sind.
    Power Play und Penaltykilling sind beim EVZ Spitzenklasse.
    Mit Morant, Thiry und Alatalo hat man auch robuste Spieler.
    • Hockey forevermore 11.04.2019 08:01
      Highlight Highlight Bin genau deiner Meinung maylander!!! Wenn der EVZ von Anfang an konzentriert zu werke geht kann der SCB machen was er will. Diese Truppe ist zu Grossem fähig diese Saison!!!
    • LebeauFortier 11.04.2019 08:05
      Highlight Highlight Bei Morant weiss man aber nie, für welche der beiden Mannshaften er mehr Vorteile bringt. 🤔
    • egemek 11.04.2019 15:26
      Highlight Highlight @LF: Morant hat sich in den letzten Jahren recht stark in die für seinen Verein richtige Richtung entwickelt. Er holt zwar zwischendurch noch unnötige Strafen (eine solche hat auch zur einzigen Playoff-Niederlage geführt), aber im grossen und ganzen spielt er sehr solide.
    Weitere Antworten anzeigen
  • släppschött 11.04.2019 07:20
    Highlight Highlight Die Theorie vom Eismeister ist simpel. "Meister wird wer schon mal Meister war"
    ... Wie war jetzt das mit den Capitals in der NHL letztes Jahr.... :-P
    • Linksanwalt 11.04.2019 09:04
      Highlight Highlight … oder die ZSC-Saison nach dem Meistertitel? ^^
    • Ich schwör 11.04.2019 14:00
      Highlight Highlight Mit den Las Vegas Golden Knights und Washington Capitals, standen im letzjährigen Cup Final zwei Mannschaften im Final, die noch keinen Cup gewonnen habe.

      Las Vegas=1 NHL Season
      Washington= 2 Stanley Cup Teilnahmen (inkl. 2018 Sieg)

      PS: Nichts neues Eismeister vom Eismeister😉
  • N. Y. P. 11.04.2019 07:12
    Highlight Highlight Sie (EHC Biek) verloren die Serie nicht im 7. und letzten Spiel. Da waren sie gegen einen grimmig entschlossenen SCB chancenlos. Sie verspielten alles in der 6. Partie auf eigenem Eis. Als ihr Sturmlauf mit einer 0:1-Niederlage endete.
    (Chronist)

    Der Halbfinal ist bereits Geschichte. Dem SCB wurde ausreichend gratuliert. Dem EHC Biel Respekt für die Saison gezollt.

    Item.

    Bemerkenswert, dass der Eismeister meiner Meinung ist. Wenn man von 678 Chancen im 6. Spiel nicht einen einzigen Topf macht und dann überlegen noch 0:1 verliert..
    Ja, das kann eine Mannschaft brechen..
    Benutzer Bild
    • Chey123 11.04.2019 10:27
      Highlight Highlight Gratulation an Biel! Ihr habt grossartig gespielt und ich hätte euch deshalb den Einzug ins Finale gegönnt. Aber pssst, nicht weitersagen ;)

      BTT: alles ist möglich aber Bern hat den ‚Biss‘ wiedergefunden und wird mMn Meister! :D

      Lg von einem SCB-Fan
    • N. Y. P. 11.04.2019 10:43
      Highlight Highlight Danke

      P.S. Ihr seid im Flow und ihr werdet das erste Spiel gewinnen..

      Bin gespannt, ob das Benzin aber reicht..

  • JtotheP 11.04.2019 07:05
    Highlight Highlight Aussenseiter? Rly ? In meinen Augen hat der EVZ alle Vorteile auf seiner Seite.
  • Tikkanen 11.04.2019 06:29
    Highlight Highlight ...heuer trüben der SCB und Kilä
    die Innerschweizerische Glückseligkeit😀
    Die Final-Serie 17 war geil, die singende Fat Lady hat wie oft schlussämänd den Berner Marsch geträllert👍🏻Aber unvergessen bleibt die Serie 97🤔Der EVZ war damals noch eine urige Rumpeltruppe😃Whisky Bill, Antisin und Chappä Dino rockten ins Finale, Coach Koleff schrie und Schwinger-Präsident Egli polterte👏🏻Nix da von Glencore-Novartis. Wir jassten am Gründonnerstag im Beizli der alten Herti bevor der alte SCB zu seinem letzten Hurra auflief. Tage danach zerbrach der alte SCB schier wie der Pokal😳

    Noch 4 bis🐻🏆🍻
    • holden27 11.04.2019 07:22
      Highlight Highlight Naja, eigentlich hiess damals glencire noch Marc rich + Co AG. Und hatte wahrscheinlich wesentlich grösseren Einfluss als die glencore heute ;)
      (sie sind nicht mal hauptsponsor, auch wenn ihr das gerne hochspielt)
      Wie auch immer... Uf en geili Serie, bis heute abend in der pöstler Arena 😁
    • maylander 11.04.2019 07:37
      Highlight Highlight 1998 wurde der EVZ mit Sean Simpson Meister. Es war auch Simpsons erster Titel als Trainer.
    • Vince Black 11.04.2019 08:09
      Highlight Highlight @Maylander
      Tikkanen spricht nicht von 98 sondern von 97 und dem Final gegen Bern, da war Koleff Trainer ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lümmel 11.04.2019 06:08
    Highlight Highlight Ich hätte jetzt am schluss schon noch einen Tipp von Klaus Zaugg fürs ESAF erwartet, aber egal. Sehr treffender Artikel. Genau so wird es höchstwahrscheinlich sein. Wenn Zug nicht extrem viel läuft, wird Bern klar gewinnen.
    • maylander 11.04.2019 07:54
      Highlight Highlight Und wieso sollten sie nicht viel laufen, da mache ich mir keine Sorge.
      In den letzen Qualirunden hat der EVZ auf Wellness gemacht, dass er mit vollen Tanks in die Playoffs durchstarten konnte. Dies ist sehr gut aufgegangen, hat man die Serien früh beendet und konnte wieder Energie tanken.
      Falls sie nicht so übermotiviert sind, dass sie unnötige Fehler machen sehe ich sehr reele Chancen für den EVZ.
    • MARC AUREL 11.04.2019 12:19
      Highlight Highlight Weil die Berner die Zuger vielleicht erst gar nicht zum Laufen lassen und sie rechtzeitig abfangen?
    • Merfen-Orange 11.04.2019 13:31
      Highlight Highlight @Marc, dass heisst, Bern spielt wie Zug?
  • Cadinental 11.04.2019 04:45
    Highlight Highlight Habe ich richtig verstanden? Auf Grund der Erfahrung ist Bern Favorit. Noch vor dem letzten Spiel in Lausanne hat KZ folgendes geschrieben: Falls Langnau das Halbfinale erreicht ist der SCB Aussenseiter......der Laie staunt und der Fachmann wundert sich🤔😉
    • Jacky Treehorn 11.04.2019 07:01
      Highlight Highlight Nein überhaupt nicht. Der Fachmann spricht von Ambivalenz.
    • Sapperlot! 11.04.2019 07:10
      Highlight Highlight Ist doch kein Widerspruch - er schreibt klar dass dies für das Finale gilt ;-)


      Wer diese finale Auseinandersetzung am Ende einer langen Saison aus Erfahrung kennt, ist im Vorteil.

      Gegen Langnau wäre das Halbfinale gewesen...
    • Freilos 11.04.2019 07:26
      Highlight Highlight Ja das ist richtig, Langnau war gemäss Zaugg Topfavorit auf den Titel... Aber irgendwie sind sie doch gescheitert.
    Weitere Antworten anzeigen

HCD holt Lindbäck aus Nashville +++ Fritsche von Fribourg zu Servette

Nach der Saison ist vor der Saison – die Klubs der National League haben bereits fleissig an ihren Kadern für die Saison 2018/19 gefeilt. Aber wer wechselt wohin? Wir haben die aktuellsten Transfers und eine Übersicht sämtlicher Klubs.

Der 30-jährige Schwede Anders Lindbäck wechselt mit einem Einjahres-Vertrag aus der Organisation der Nashville Predators zum HC Davos. Der Keeper wird den Bündnern bereits zum Saisonstart zur Verfügung stehen, sofern die Spiellizenz rechtzeitig eintrifft.

Somit verfügt der HCD aktuell oder drei Goalies im Kader. Die jungen Gilles Senn und Joren van Pottelberghe standen bereits in den vergangenen zwei Jahren für Davos zwischen den Pfosten. Lindbäck weist eine für einen Goalie imponierende …

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