Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Biels, zweifacher Torschuetze Toni Rajala, jubelt, waehrend dem ersten Playoff Halbfinalspiel der National League, zwischen dem SC Bern und dem EHC Biel, am Dienstag 26. Maerz 2019 in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

Biel und die Angst vor dem letzten, grossen Schritt

Kann Biel Geschichte schreiben und 36 Jahre nach seinem letzten Titelgewinn endlich wieder ein grosses Biel werden? Das ist die bange, grosse Frage nach der 2:6-Niederlage in Bern – und die Antwort darauf folgt bereits am nächsten Dienstag.



Seit zwölf Jahren ist Mathieu Tschantré als Captain Biels Leitwolf. Er wird im April 35 Jahre alt. Er hat noch nie für einen anderen Klub gespielt. Von der Postur her (173 Zentimeter gross) kein Titan in einem Spiel der rauen Kerle. Aber ein Titan durch Anciennität, Beharrungsvermögen, Zähigkeit, Wille, Mut, Leidenschaft und Intelligenz. Er personifiziert Biels neuere Geschichte.

Wir sind nach der 2:6-Niederlage in Bern an einem Punkt angelangt, an dem Biel Geschichte schreiben kann. Deshalb ein kurzer Blick zurück.

Biels Mathieu Tschantre im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem Geneve Servette HC, am Freitag, 21. September 2018, in der Tissot Arena in Biel. (PPR/Peter Schneider)

Mathieu Tschantré. Bild: PPR

Mathieu Tschantré beginnt seine Karriere 2001 in einer guten NLB-Mannschaft.

Er setzt sie fort in einer grossen NLB-Mannschaft, die 2008 in die NLA aufsteigt.

Er durchlebt in der höchsten Liga schwierige Jahre mit einem miserablen Biel, das sich zweimal erst im siebten Spiel der Liga-Qualifikation rettet.

Er wird Teil einer durchschnittlichen Mannschaft, die sich 2012 erstmals für die Playoffs qualifiziert.

Er ist dabei, als Biel eine gute Mannschaft wird und 2018 erstmals bis ins Halbfinale stürmt.

Und nun hat er die einmalige Chance, auch ein Teil von Biels erster grosser Mannschaft seit 1983, seit dem letzten Titelgewinn zu sein. Damals, als Biel die letzte Meisterschaft gewann, war Mathieu Tschantré noch nicht auf der Welt.

Biels Entwicklung von einem guten Klub der zweithöchsten zu einem grossen in der höchsten Liga war eine lange und schwierige. Aber noch schwieriger wird der letzte Schritt von einem guten zu einem grossen Biel.

Dieser letzte Schritt ist der erstmalige Vorstoss ins Finale auf Kosten des grossen SC Bern. Der Weg zu eigener Grösse führt über den Triumph über einen Grossen.

Gelingt Biel auf das 2:6 in Bern eine siegreiche Reaktion – dann hat Biel den ersten Schritt in den Adelsstand der Grossen gemacht. Am nächsten Dienstag wird diese Halbfinalserie in Biel entschieden. Eine Heimniederlage würde zwar erst den Ausgleich zum 2:2 bringen. Aber es wäre der Anfang von Biels Ende.

Mathieu Tschantré hört sich diese ganze Theorie aufmerksam an und sagt schliesslich. «Ja, so ist es.» Das Prädikat «gross» gebe es erst durch eine Final-Qualifikation.

Nur in einem Punkt widerspricht er. Das Spiel am Dienstag sei nicht entscheidend. «Wir müssen nicht dieses eine Spiel gewinnen. Wir müssen einfach diese Serie gewinnen.»

Martin Steinegger, Sportchef, spricht waehrend der Vorsaison-MK des EHC Biel, am Montag, 24. August 2015, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Martin Steinegger. Bild: KEYSTONE

Sportchef Martin Steinegger stimmt der Theorie ebenfalls zu, dass jetzt der Schritt von einem guten zu einem grossen Biel gemacht werden kann. Der nächsten Partie vom Dienstag misst er eine grössere Bedeutung zu als sein Captain. Weil diese Partie zeigen werde, ob die Mannschaft in der Lage sei, auf die Niederlage in Bern zu reagieren.

Dieser letzte Schritt von «gut» zu «gross» ist der schwierigste. Vor einem Jahr führt Biel in der Halbfinalserie gegen Lugano mit 2:0. Und in der dritten Partie vor eigenem Publikum bis zur 27. Minute 3:0. Das Tor zum Finale steht sperrangelweit offen. Aber ein Treffer in Unterzahl (!) von Sébastien Reuille zum 3:1 bringt die Wende. Biel verliert das Spiel 3:6. Statt 3:0 steht es in der Serie nur noch 2:1 und schliesslich verliert Biel dieses Halbfinale mit 2:4.

Lugano’s player Sebastien Reuille reacts after the seventh match of the playoff final of the National League of the ice hockey Swiss Championship between the HC Lugano and the ZSC Lions, at the ice stadium Resega in Lugano, on Friday, April 27, 2018. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Sébastien Reuille. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Sportchef Martin Steinegger sagt zwar, dass die Umstände jetzt anders sind. Die Vergangenheit spiele keine Rolle. Aber die Erinnerung an dieses Scheitern gegen Lugano kehrt jetzt zurück wie ein böser Geist. Biel und die Angst vor dem letzten, grossen Schritt.

Am letzten Donnerstag haben die Bieler erste Ansätze zu Grösse gezeigt: Sie liegen gegen einen starken SCB in der zweiten Pause 1:2 zurück und sind dazu in der Lage, das Spiel zu «drehen» und in der Verlängerung zu gewinnen (3:2 n.V.). Im Laufe eines Spiels ist die eine starke Reaktion gelungen. Nun geht es um eine starke Reaktion von einem Spiel auf das nächste.

Was die Bieler ein wenig beunruhigen muss: Sie sind nicht von einem grossen SCB klar dominiert (38:20 Torschüsse) und 6:2 besiegt worden. Es war «nur» ein guter SCB. Aber ein SCB, der endlich, endlich zum ersten Mal in diesen Playoffs von der ersten bis zur letzten Minute Eishockey mit Inspiration und Leidenschaft spielte. Ansätze dazu waren schon am letzten Donnerstag während 40 Minuten zu sehen.

Wenn die Berner das gegnerische Spiel schon an der Wurzel, bei der Angriffsauslösung durch Forechecking «bekämpfen», wenn sie checken, laufen und schiessen, das Spiel gestalten und nicht verwalten, dann geraten die Bieler in Not.

Ganz so einfach, wie es das Resultat (6:2) vermuten liesse, war die Sache für die Berner allerdings nicht. Ja, vielleicht werden wir am Ende sagen, dass die siebte Minute dieser dritten Partie der «Kulminationspunkt» dieser Serie war. Also der Augenblick, da Biels Spiel auf dem Höhepunkt angelangt ist, und fortan nie mehr dieses Niveau erreicht.

Die Berner sind zwar grimmig entschlossen. Sie müssen. Sie können Druck. Sie können Playoff. Sie können Halbfinal. Sie können Final. Sie können Meister. Das ist die DNA grosser Hockeyfirmen. Das unterscheidet eben die Grossen von den Guten. Die Grossen haben damit leben gelernt, dass immer Siege erwartet werden.

SC Bern Cheftrainer Kari Jalonen, fotografiert im zweiten Eishockey Playoff-Halbfinalspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem  SC Bern, am Donnerstag, 28. Maerz 2019, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Kari Jalonen. Bild: KEYSTONE

Aber die Verunsicherung ist in der Startphase zu spüren. Kari Jalonen hat schon wieder umgestellt. Nicht mehr vier ausländische Stürmer wie am Donnerstag in Biel. Nur noch drei (Mursak, Arcobello, Ebbett). Der schwedische Verteidiger Adam Almquist steigt von der Tribüne herab und kehrt ins Team zurück. Auch die Angriffsformationen mischt Kari Jalonen neu. Ein Zeichen, dass selbst der unerschütterliche Taktiker und grosse SCB-Welttrainer von leisen Zweifeln heimgesucht worden ist. Aber auch ein Zeichen, dass er die richtigen Schlüsse aus den zwei Niederlagen in diesem Halbfinale gezogen hat.

Für ein paar Sekunden öffnen die Hockeygötter allerdings erst einmal den Bielern das Finalfenster. Aber Damien Riat trifft nur den Pfosten und 20 Sekunden später trifft Jan Mursak in der 7. Minute zum 1:0.

Hätten die Bieler ihre Chance zum 1:0 genutzt, dann wäre das Selbstvertrauen der Berner arg erschüttert worden. Hätte, wäre – das sind die Worte der Verlierer. Mit dem 2:0 (im ersten Powerplay) ist schon nach 14 Minuten alles gelaufen. Die Bieler sind nicht dazu in der Lage ihr Spiel zu entfalten.

Antti Törmänen ignoriert den Grundsatz «Never change a winnig team» («Stelle nie ein siegreiches Team um»). Biels Trainer nimmt den finnischen Center Jarno Kärki aus der Mannschaft und ersetzt ihn durch den kanadischen Mittelstürmer Marc-Antoine Pouliot.

Biels Jarno Kaerki im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem SC Bern, am Samstag, 9. Februar 2019, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Jarno Kärki. Bild: KEYSTONE

Der kräftige Finne hatte beim Sieg im ersten Spiel in Bern (4:2) mit einem Tor und einem Assist eine zentrale Rolle gespielt und er war beim Triumph in der zweiten Partie in Biel eine Schlüsselfigur: Er knöpfte SCB-Captain Simon Moser den Puck ab und ermöglichte Toni Rajala den Siegestreffer in der Verlängerung.

Sportchef Martin Steinegger wird zu diesem Personalentscheid befragt. Ob er damit einverstanden gewesen sei? Er sagt, es sei der Entscheid seines Coaches gewesen. «Aber natürlich haben wir darüber gesprochen und ich kann den Entscheid verstehen.» Was waren die Überlegungen? Es sei die Absicht gewesen, mit dem Wechsel Energie ins Team zu bringen. Man habe den Eindruck gehabt, der Kanadier sei frischer als der Finne.

watson Eishockey auf Instagram

Checks, bei denen es Brunner und drüber geht. Tore, die Freudensprunger verursachen. Memes von Fora und hinten aus der Tabelle. Diaz alles findest du auf unserem Hockey-Account auf Instagram.

Schenk uns doch einen Kubalike!

Hätte Biel gewonnen, so würde nun an dieser Stelle Biels Trainer ausgiebig gerühmt. Das sei eben ein schampar moderner Trainer, der mit einer feinen Antenne die Energie seiner Spieler fühle und den Mut habe, alte Lehren zu ignorieren und in einer hochemotionalen Serie ein siegreiches Team umzustellen. Es hätte wahrscheinlich auch nicht ein polemischer Seitenhieb Richtung SCB gefehlt: Da sehe man, was ein junger, cooler Trainer erreichen könne, der nicht in schablonenhaftem taktischem Denken und alten Lehren gefangen sei.

Biels Head Coach, Antti Toermaenen, waehrend dem fuenften Playoff Viertelfinalspiel der National League, zwischen dem EHC Biel und dem HC Ambri-Piotta, am Dienstag 19. Maerz 2019 in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Antti Törmänen. Bild: KEYSTONE

Aber Biels Antti Törmänen hat gegen Kari Jalonens SCB 2:6 verloren und führt im Halbfinale nur noch mit 2:1.

Marcus Tullius Cicero, der wohl berühmteste Redner des alten Rom, hat einmal gesagt, die Ursache aller Dinge sei klein.

Vielleicht werden wir im Rückblick erkennen, dass Antti Törmänens kleine Umstellung die Ursache für Biels Scheitern war und den SCB und Kari Jalonen vor einem schmählichen Scheitern bewahrt hat. Und der Grund, warum Biel nach wie vor gut, aber eben immer noch nicht gross ist.

Kommt Biel ins Finale, ist alles vergeben und vergessen.

Alle NL-Topskorer der Qualifikation seit 2002/2003

Hier kannst du auf einem gefrorenen See toben

Play Icon

Eishockey-Saison 2018/19

Langnau: Der Hockey-Himmel die Limite und der Playoff-Final das Ziel? Ja, warum nicht?

Link zum Artikel

So muss Playoff! Danke den Hobby-Spielern für diese Hitchcock-Serie

Link zum Artikel

Plastik-Schlangen für den «Verräter»! So feindlich wurde Tavares in New York empfangen

Link zum Artikel

Sunrise kauft UPC – und am Ende zahlen die Sport-Fans die Zeche

Link zum Artikel

Diese 4 Stärken machen die Tampa Bay Lightning zum besten Team der NHL

Link zum Artikel

Mirco Müller fliegt kopfvoran in die Bande: «Er ist ansprechbar und kann alles bewegen»

Link zum Artikel

Niklas Schlegel, der neue Marco Bührer

Link zum Artikel

«Wo die wilden Spielerhändler schaffen» – Zug auf dem Weg zur Nummer 1 im Land

Link zum Artikel

Biel-Manager Daniel Villard: «Unser Budget ist zu klein, um immer Titelkandidat zu sein»

Link zum Artikel

«Es war kein finanzieller Entscheid» – Grégory Hofmann erklärt seinen Wechsel zum EV Zug

Link zum Artikel

Alle Playoff-Topskorer seit der Saison 2002/03

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

36
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Toburettli 31.03.2019 16:12
    Highlight Highlight Biel gewinnt die Serie mit 4:1. Biel ist die bessere Mannschaft und legt am Dienstag vor.
  • CaptainObvious 31.03.2019 14:29
    Highlight Highlight Wir haben uns geirrt (zumindest zur Hälfte), Klaus schreibt seinen Artikel primär über Biel nach dem gestrigen Match.
    Klar kommt da der CB auch vor (offensichtlich, als Gegner), aber das Gros des Artikels dreht sich um Biel.

    Well played, Klaus, well played.

    Die Nörgler werden sich trotzdem echauffieren, da schon wieder nichts zu EVZ-LHC geschrieben wurde.
  • mikemike 31.03.2019 13:35
    Highlight Highlight Zum Glück endlich wieder ein Artikel über Biel-Bern. Hatte es schon vermisst :-)

    Ich hoffe, Biel macht das Ding 4:2 am Ende. Möge es ihnen gönnen.
  • Jiri Lala 31.03.2019 13:00
    Highlight Highlight Also das noch nicht grosse Biel verliert gegen einen guten SCB, was passiert, wenn das grosse Biel gegen den wahren SCB spielt oder ein grosser SCB gegen ein wahres Biel?
    • 123und456 31.03.2019 16:16
      Highlight Highlight Und was passiert wenn Genoni doch nicht Meister werden will? 🤔
      Fragen über Fragen😂😂
  • c_meier 31.03.2019 13:00
    Highlight Highlight ein typischer Artikel des Chronisten, über zig Absätze eine Theorie aufbauen, mit Zitaten garnieren und am Schluss im letzten Absatz zünftig relativieren mit "Kommt Biel ins Finale, ist alles vergeben und vergessen." 😉
    • Pizzayolo 31.03.2019 14:43
      Highlight Highlight Schlussendlich ist der Sport halt unberechenbar. Im Nachinein Schlüsse über die Gründe eines Resultates zu finden, scheint plausibel. Prognosen zu erstellen anhand von den selben Faktoren ist jedoch einfach nicht möglich.

      Deshalb finde ich die Argumentation rund um Törmänens Personalentscheid (warum Pouliot statt Kärki) durchaus zutreffend. Andererseits wurde von Klaus gelobt, als der CB mit 4 ausländischen Stürmern spielte. Gestern war wieder Almquist im Aufgebot und trotzdem haben sie 6 Tore geschossen.

      Solche Artikel sind Unterhaltung, zu viele Faktoren wirken in so einer Serie.
  • HockeyTime 31.03.2019 11:35
    Highlight Highlight Sehe ich das richtig, wirklich schon wieder einen Artikel über das Berner Derby. Wisst Ihr dass es noch eine zweite Halbfinalpartie gibt?
    • hockeyaner 31.03.2019 12:07
      Highlight Highlight Echt gibt es die?? Wo? Hmm frage mich wieso nicht mehr darüber geschrieben wird....Grund,vermutlich weil die beidenClubs langweilig sind? Keine Tradition haben? Geldgötti Clubs sind?
    • goldmandli 31.03.2019 12:45
      Highlight Highlight @hockeyaner 🤦‍♂️
    • miggtre 31.03.2019 13:03
      Highlight Highlight Sorry, dafür kommt im FreeTV nur das andere spiel, das muss auch keiner verstehen 🙃
    Weitere Antworten anzeigen
  • Balfur 31.03.2019 10:37
    Highlight Highlight Habe es leider nicht ganz verstanden. Haben wir denn jetzt den wahren SCB gesehen oder nicht? ;)
  • curiosity_killed_the_cat 31.03.2019 10:36
    Highlight Highlight Jetzt schnall ich‘s endlich. Der Eismeister kriegt von Watson keine Reisespesen vergütet. Deshalb kommen die Artikel immer von der gleichen Serie - oder von Langenthal😉.
  • Kane88 31.03.2019 10:25
    Highlight Highlight Es war war auch nach dem 2:0 in der Serie nicht zu erwarten das Biel gegen den CB sweept. Bern ist in dieser Serie nach wie vor Favorit. Hätte mich überrascht wenn Schablonen Kari nichts aus den ersten beiden Spielen gelernt hätte. Trotzdem ist die Situation in Biel eine andere wie letztes Jahr. Die Mannschaft ist besser und das der CB mit unfairen Mitteln wie Lugano hantiert, traue ich ihnen nicht zu.
    Biel kann den erstmaligen Einzug ins Finale schaffen. Dazu benötigt es aber noch zwei absolute Spitzenleistungen.
    • ch2mesro 31.03.2019 13:00
      Highlight Highlight unfaire mittel von lugano 😂😂😂 biel war einfach nicht gut genug und ist es immer noch nicht....
    • Kane88 31.03.2019 19:24
      Highlight Highlight hauptsache lugano ist gut genug.😆
  • R. Schmid 31.03.2019 09:43
    Highlight Highlight Bienne im Finale! Da kann ich nur kurz auflachen und dann SCB Ooolllleeee!
  • Tikkanen 31.03.2019 09:35
    Highlight Highlight ...endlich mal wieder ein geiler Abend in Europas Hockeyhauptstadt👍🏻Das feine Knobli-Fondue mit reichlich Fendant gut verdaut, dann der wiederauferstandenen Hockeymaschine begeistert zugejubelt😃Bern dominierte von A-Z, skorte effizient und spielte endlich Playoff-Hockey. Auch der Rüfi besann sich nach langem wieder seiner Rolle, provozierte ordeli und brachte damit die überforderten Bieler aus dem Konzept, vorallem der Einzeller Beat wusste sich wie oft nur noch mit fiesen Zweihändern zu artikulieren🤮

    Item, Bern ist endlich aus dem Dauerdösen erwacht. Weiter so👏🏻

    Noch 7 bis🐻🏆🍻
    • Goon 31.03.2019 16:12
      Highlight Highlight Ein Herz von mir. Mag es dir gönnen 😉👍
  • hcb78 31.03.2019 09:12
    Highlight Highlight Beide Mannschaften haben gut gespielt. Es war ein faires Spiel auf nicht sehr hohem Niveau. Beide Teams haben sich lange gegenseitig neutralisiert. Wieso dann dieses auf den ersten Blick "klare" Resultat? Nun wenn es die Unparteiischen erst in der 55 Minute beim Spielstand von 5:1 für nötig halten auch mal einen Berner in die Kühlbox zu schicken, nun dann. Item, am Dienstag geht es weiter. Mögen die Schiedsrichter dass nächste Mal besser sein.
    • hockeyaner 31.03.2019 12:03
      Highlight Highlight Ligamafia 😅
    • Cadinental 31.03.2019 12:07
      Highlight Highlight Oh Gott, jetzt wieder die Refs zu beschuldigen ist arg billig....
    • lucky_sim 31.03.2019 14:08
      Highlight Highlight @hcb78: Nenn doch einmal die konkreten Spielsituationen, in welchen du eine nichtgegebene Strafe gegen den SCB gesehen hast. Nur zur Info, es gibt ein paar Beispiele, bei welchen der EHCB gestern bezüglich Schiedsrichterentscheide sehr gut bedient war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hoscheho 2049 31.03.2019 09:01
    Highlight Highlight Ihre Berichte zu lesen ist wie an einem sonnigen Sonntagmorgen auf einer Schaukel zu sitzen. Es ist unterhaltsam, und es geht hin, und her und hin, und her.
  • N. Y. P. 31.03.2019 08:33
    Highlight Highlight Der Kari Jalonens hat seine Aufgaben gemacht. Wir haben voll auf die Fresse bekommen.

    Ich habe Jalonen, den schlauen Hund, wohl unterschätzt.

    Ich hätte es Jalonen ehrlich gesagt nicht zugetraut, dass er es wagt, die ganze Mannschaft durcheinanderzuwürfeln. Und sie so aufzustellen, dass jegliche Angriffsauslösung der Bieler mit Bärengewalt unterbunden wurde.

    Hui, Antti, das wird jetzt deine Meisterprüfung am Dienstag.

    P.S. Den finnischen Center Jarno Kärki hätte ich nicht rausgenommen.
    • Timmy72 31.03.2019 14:16
      Highlight Highlight Volle Zustimmung, Dienstag wird jedoc beiderseits eine harte Prüfung.
      Und, auch wenn für Kari & Co. die Rechnung nochmals aufgehen sollte, bleibt die Liste dringender Hausaufgaben in Bern dieselbe (u.a. wie lange noch ohne professionelles Scouting, ohne Farmteam???).

      PS: Ist die Bieler Spezialtruppe mit ihrer Hundestaffel bereits wieder parat für Dienstag gegen uns pöse, pöse Berner? ;-)
    • N. Y. P. 31.03.2019 14:27
      Highlight Highlight @Timmy72

      Noch nicht, Timmy72, noch nicht.

      Das muss jetzt erst mal verarbeitet werden.

      Ja, diese Aufgaben muss der SCB noch angehen, das stimmt.

      Ob der SCB uns jetzt wieder unterschätzt ? Man wird es sehen..
    • Timmy72 31.03.2019 16:39
      Highlight Highlight Den EHCB unterschätzen? Diese Zeiten gehören definitiv der Vergangenheit an - ausser für ein paar sogenannter „Experten“ in gewissen Medien und ein paar Verblendete ;-)

13-Punkte-Analyse: So ausgeglichen wird der Halbfinal zwischen Bern und Biel

Ein Kantonsderby im Playoff-Halbfinal! Der EHC Biel fordert den «grossen» SC Bern. In der Regular Season gewann Qualisieger Bern drei von vier Duellen. Doch Biel darf sich durchaus Chancen ausrechnen, wie unsere Analyse von 13 Spielfaktoren zeigt.

Du kannst die Überschriften anklicken und direkt zur jeweiligen Textstelle springen.

Die Serie zwischen Bern und Genf war zwar spannend, aber nicht extrem torreich. Der SCB erzielte nur 2,31 Tore pro 60 Minuten Spielzeit. Biel kam im Viertelfinal gegen Ambri auf 2,8 Tore pro Spiel.

Dass der SCB die Serie gegen Servette trotz weniger erzielter Tore gewonnen hat, liegt vor allem an einer soliden Defensive. Die «Mutzen» kassierten dank der vielen überstandenen Verlängerungen nur 1,67 Gegentreffer …

Artikel lesen
Link zum Artikel