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Zugs Viktor Stalberg gegen Zuerichs Torhueter Lukas Flueeler und Phil Baltisberger (r) im zweiten Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem EV Zug, am Dienstag, 13. Maerz 2018, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Die Playoff-Partien wie hier ZSC gegen Zug beginnen alle erst um 20.15 Uhr. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Die idiotischen Anspielzeiten als Zeichen der gefährlichen Arroganz der Hockeymacher

Alle Partien beginnen nun um 20.15 Uhr. Es ist einer der dümmsten und gefährlichsten Entscheide unserer Hockeymacher. Es geht um viel mehr als nur eine halbe Stunde.



Wer will, kann es so sehen: Das Klagen über die um eine halbe Stunde nach hinten verschobenen Anspielzeiten ist Gejammer auf allerhöchstem Niveau. Denn Hand aufs Herz: Was ist eine halbe Stunde gemessen an der Ewigkeit?

Wer es boshaft mag, kann darauf hinweisen, welches Theater es einst um die Rückverschiebung der Anspielzeiten gegeben hat. Schon fast ist vergessen, dass einst die NLA-Spiele traditionell um 20.15 Uhr begonnen haben. Als nun der Spielbeginn in den 1970er-Jahren um eine Viertelstunde auf 20.00 Uhr vorverschoben wurde, brach ein Sturm der Entrüstung los. Geht nicht! Die Zeit reicht nicht mehr, um unter der Woche vom Büro ins Stadion zu gelangen. Oder um rechtzeitig nach dem Melken noch nach Langnau zu kommen.

Die Bieler Fans der Tribune Sud feuern ihre Mannschaft an, im ersten Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen dem HC Biel und dem HC Davos, am Samstag, 10. Maerz 2018, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Die Bieler Fans beim Heimspiel gegen den HC Davos. Bild: KEYSTONE

Was wir daraus ersehen: Wir ändern nur ungern unsere Gewohnheiten. Wenn wir uns daran gewöhnt haben, dass ein Spiel um 19.45 Uhr beginnt, dann ärgern wir uns, wenn nun auf einmal alles um eine halbe Stunde verschoben wird. Auch andere Gewohnheiten des Tagesablaufes geraten so durcheinander.

Der Stadionbesuch ist keine «Pflicht» mehr

Der Besuch eines Eishockeyspiels ist ein Teil unseres Freizeitverhaltens. Keine Notwendigkeit. Der «Freizeitmarkt» ist heute so vielfältig wie nie zuvor in der Geschichte unseres Landes. Das führt dazu, dass wir sehr leicht von einer Zerstreuung zur anderen überwechseln können. Oder uns den Besuch im Stadion sparen. Wir können die Spiele ja auch im Fernsehen live erleben.

Der Berner Torlueter Leonardo Genoni, laeuft ein zum ersten Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem Geneve Servette HC am Samstag, 10. Maerz 2018, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Viel Show vor dem Spiel des SC Bern gegen Servette am letzten Samstag. Bild: KEYSTONE

Heute springt ein Kunde viel schneller ab als in den 1970er- oder 1980er-Jahren. Die emotionale Bindung an ein Hockeyteam ist im breiten Publikum viel weniger stark als vor 30 Jahren. Interesse schon. Das Geschehen rund um einen Klub auf allen Kanälen verfolgen auf jeden Fall.

Aber die Pflicht der Wahlfahrt ins Stadion ist nicht mehr so ausgeprägt. Die Notwendigkeit auch nicht. Noch nie hatte ich die Möglichkeit, so viel über «meinen» Sport, das Spiel «meiner» Mannschaft oder das Befinden «meines» Spielers zu erfahren, ohne ins Stadion zu gehen, wie heute. Es braucht nicht mehr viel, um mich dazu zu bringen, eben nicht mehr ins Stadion zu gehen.

Die Verschiebung der Spiele um eine halbe Stunde ist grober Unfug und Ausdruck der Arroganz und Selbstüberschätzung unserer Hockeymacher. Die Ausrede, die TV-Anstalten (in diesem Falle unseres staatstragenden Fernsehens und «MySports») hätten das so diktiert, ist nachgerade lächerlich und zeugt darüber hinaus von miserablen Verhandlungen.

Arroganz und Selbstüberschätzung auf Kosten der Zuschauer

Wer ein Produkt (in diesem Falle unser Hockey) vertritt, für das TV-Anstalten und Vermarkter bereit sind, im Jahr um die 35 Millionen zu bezahlen, befindet sich in einer starken Position – und kann die Anspielzeiten sehr wohl bestimmen.

Zuschauer verfolgen das Geschehen im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und den SCL Tigers, am Samstag, 9. September 2017, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Die Zuschauer sind die Opfer der neuen Anspielzeit. Bild: KEYSTONE

Es wäre ein Leichtes gewesen, wenn unsere Hockeymacher (ich will jetzt nicht polemisieren und einzelne Namen nennen) am Verhandlungstisch gesagt hätten: «Ja, okay. Aber leider geht es nicht. Unsere Kunden wollen, dass wir um 19.45 Uhr beginnen. Darauf müssen wir Rücksicht nehmen.» Der TV-Deal wäre deswegen nicht geplatzt und es wäre kein Franken weniger bezahlt worden.

Wir sehen daraus: Unsere Hockeymacher haben in ihrer Arroganz und Selbstüberschätzung bei der Ausarbeitung der TV-Millionen-Verträge gar nicht mehr an ihren wichtigsten Kunden gedacht. An die Zuschauerinnen und Zuschauer.

Am Ende des Tages sind die Männer und Frauen, Buben und Mädchen im Stadion wichtiger als die TV-Anstalten. Denn wo kein Publikum ist, da ist keine TV-Kamera, da ist keine Medienpräsenz, da ist kein Interesse der Werbeindustrie. Ohne Not dieses Publikum durch die Verschiebung der Anspielzeiten zu verärgern, ist eine «Todsünde».

Die Zuschauerzahlen in der National League:

Erst recht in der Schweiz, in einer Kultur, in der Pünktlichkeit und Berechenbarkeit, Arbeit und Verlässlichkeit einen hohen Stellenwert haben. Wenn ich am nächsten Tag zur Arbeit muss, dann spielt es mir eine Rolle, ob ein Spiel um 19.45 Uhr oder erst um 20.15 Uhr beginnt. Dass nun die Partien ausgespielt werden ist hingegen kein Problem: Wenn sich eine Partie bis nach Mitternacht hinziehen sollte, so wird der Erlebniswert die Verspätung bei weitem aufwiegen. Und es ist ja die Unabwägbarkeit des Sportes, die wir lieben, die wir nicht beeinflussen können, die zum späteren Feierabend führt.

Die Werbeindustrie reagiert sensibel, wenn auf einmal weniger Zuschauerinnen und Zuschauer ins Stadion kommen. Nächste Saison ist die Hockey-Kundschaft wieder zu respektieren und die Anspielzeit während der ganzen Saison auf 19.45 Uhr festzusetzen. Für sämtliche Spiele. Egal ob live am Fernsehen oder nicht.

Das Büro steht Kopf, wir sind im Playoff-Fieber:

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Video: Angelina Graf

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    Alle Leser-Kommentare
  • greenfields 16.03.2018 15:43
    Highlight Highlight Playoffs: Sieg 3 Punkte, Unentschieden je 1 Punkt pro Team, Niederlage logisch 0 Punkte. Sollten nach 6 Spielen beide Teams immer noch punktgleich sein, dann bei unentschiedenem Spielstand Verlängerung(en) bis zur Entscheidung. Das wäre dann genau 1 Spiel, wo mit Verlängerungen gerechnet werden müsste und das ganze Theater wegen Anspielzeiten und Spielen bis zur Unendlichkeit wäre vom Tisch. Aber eben, es muss ja eine Entscheidung geben, Rückfall in die Römerzeit, in der Arena kämpfen die Menschen bis zur Erschöpfung einzig zur Belustigung der Zuschauer und Sponsoren.
  • greenfields 16.03.2018 15:40
    Highlight Highlight Die Hockeyindustrie würde besser mal analysieren, was die Verlängerungen überhaupt bringen. Dann würden sie endlich einsehen müssen, dass die Verlängerungen für d'Füchs sind und die Teams bei Wertung von Unentschieden mit 1 Punkt Ende Saison in den meisten Fällen auf dem gleichen Rang liegen würden wie mit der heutigen Regelung. Und genau gleich das mit der neuen Verlängerung mit nur noch 3 Spielern, hochgelobt und gepriesen als die hochkarätigste Erfindung, weil weniger Shoot Outs. Doch, Saison 15/16 58 Verl./29 SO / 16/17 61 Verl./24 SO, 17/18 69 Verl. und, oh Ueberraschung, 38 Shoot Outs...
  • Bruno Wüthrich 16.03.2018 09:36
    Highlight Highlight Werden die Anspielzeiten künftig auf 20.15 festgesetzt, erkennen wir die Auswirkungen frühestens im Laufe der nächsten Saison.

    Negative Auswirkungen würden bedeuten, dass die Zuschauer zunehmend den Stadien fern bleiben und die Spiele am TV verfolgen. Sollte die Entleerung der Stadien deswegen mit der Zeit dramatische Züge annehmen (halbleere Eishallen), würde sich dies wohl auch auf das Interesse der TV-Zuschauer auswirken. Was die Menschen vor Ort nicht interessiert, ist auch für den Fernsehsportler tendentiell uninteressanter. Insofern wäre ein solcher Entscheid tatsächlich heikel.
  • desmond_der_mondbaer 16.03.2018 09:11
    Highlight Highlight Hauptsache noch kurz Langnau und die angeblich mega krassen Bauernzustände erwähnen. Bravo 😂
  • PettR 16.03.2018 07:05
    Highlight Highlight Finde es auch unnötig. Am Wochenende ist es mir ja egal, aber unter der Woche ein Eishockeyspiel das bis um 23:00 dauert. Naja...
  • Die Keule 16.03.2018 06:54
    Highlight Highlight Auf der einen Seite beklagt man sich, dass Eishockey im SRF nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient - dann erhält man Aufmerksamkeit, will dafür aber keine Kompromisse eingehen. Irgendwie ironisch nicht? Der Geldgeber befielt, ist nicht nur im Sport so. Entweder man akzeptiert dies oder nicht. In diesem Fall ist es nunmal das Fernsehen, welches sein Unterhaltungsprogramm nach seinen Bedürfnissen zusammenstellt. Ist im Fussball schon lange so, in der Premier League gibts seit Jahren die unterschiedlichsten Anspielzeiten. Nächstes Jahr auch in der CL. Geld regiert leider die Welt
  • Entenmann 15.03.2018 23:50
    Highlight Highlight Schon bisher wurde das Playoffspiel, das SRF übertrug um 20.15 angepfiffen. Viel schlimmer ist die potentiell unendliche Verlängerung. Ich wohne in Gehdistanz zum Allmendstadion und kann mich daher nicht beklagen. Andere nehmen eh das Auto. Der Rest, und das sind in Bern nicht wenige, hat ein Problem.
  • MilfLover 15.03.2018 23:33
    Highlight Highlight Und wo liegt jetzt das Problem?
  • sidthekid 15.03.2018 23:26
    Highlight Highlight Zu den Anspielzeiten: Es gibt Regionen, da fährt um ca. 23 Uhr der letzte Zug in eine andere, von mir bewohnte, Region. Da wirds mit Anspielzeit 20:15 bei zähem Spiel und Verlängerung schon ziemlich knapp. Und es ist notabene ein Platzierungsrunde- und kein TV-Spiel. Das heisst im Umkehrschluss -> Tschüss ÖV, Hallo Auto.... Ob das schlau ist?
  • 19_Invictus_21 15.03.2018 22:59
    Highlight Highlight Bin tatsächlich mal voll und ganz Zauggs Meinung
  • Howard271 15.03.2018 21:30
    Highlight Highlight Äxgüsi, aber was für ein Hafenkäse!
    Gerade für jemanden, der weit weg von "seinem" Stadion wohnt, ist die halbe Stunde später ideal - dann komme ich viel besser dazu, das Spiel im Fernsehen zu schauen. Und natürlich haben die Sendeanstalten einiges an Druck in der Hand; so kann wohl kaum jeder Sender mal einfach so 35 Millionen bezahlen. Die Konkurrenz ist eher klein. Und ich bin mir sicher, dass ein Grossteil der Fans im Stadion wegen dieser halben Stunde später auch nicht extrem verärgert ist. Sie schreiben es ja: Wir gewöhnen uns an Dinge. Auch daran, dass Playoffspiele um 20.15 beginnen...
  • 00892-B 15.03.2018 21:09
    Highlight Highlight Eifach öpis, Chlöisu.

    "Wenn ich am nächsten Tag zur Arbeit muss, dann spielt es mir eine Rolle, ob ein Spiel um 19.45 Uhr oder erst um 20.15 Uhr beginnt. Dass nun die Partien ausgespielt werden ist hingegen kein Problem: wenn sich eine Partie bis nach Mitternacht hinziehen sollte, so wird der Erlebniswert die Verspätung bei weitem aufwiegen."

    Chabis. Gibt es tatsächlich Leute, welche sich über die Abschaffung des Penaltyschiessens und damit verbunden potentiell ewige Spiele freuen und gleichzeitig wegen dieser halben Stunde Spielverschiebung fast ein Temesta brauchen?
  • Astrogator 15.03.2018 20:15
    Highlight Highlight Habe den Artikel gelesen und frag mich grad wieso.
    Was ist schlecht an der neuen Spielzeit und aus welchem Grund?
    Wieso sollten die Zuschauer jetzt dem Stadion fernbleiben?
    Wieso ist es wegen der Anspielzeit ein Problem wenn man am nächsten Tag wieder zur Arbeit muss aber nicht wenn das Spiel wegen Verlängerung bis nach Mitternacht geht, das werde sogar durch den Unterhaltungswert wieder wettgemacht?

    Ein wenig konfus das ganze...
  • exeswiss 15.03.2018 20:11
    Highlight Highlight 100% zauggs meinung, mehr muss man wohl nicht sagen.
    • Hockrates 15.03.2018 23:07
      Highlight Highlight Besser, du hättest nicht mal das gesagt.
  • nödganz.klar #161 15.03.2018 20:07
    Highlight Highlight ähm Klaus, ich finde 20:15 voll okay. Zudem fehlen mir die Argumente in dem Beitrag, weshalb nun 19:45 so viel besser ist. Je nach Distanz zum Auswärtsspiel ist man froh, um 30min mehr Zeit... aber das kennt der Bratwurstbürlibier-Heimstadion-Fan halt nicht.
  • Knety 15.03.2018 20:04
    Highlight Highlight „Oder um rechtzeitig nach dem Melken noch nach Langnau zu kommen.“
    Langnau durfte natürlich nicht fehlen in diesem Artikel. 😂🤣
    • Ketchum 15.03.2018 22:58
      Highlight Highlight Der Eishockey-Fan, der in den Playoffs nach Langnau kommt, hat sich ohnehin verirrt
  • Pladimir Wutin 15.03.2018 19:55
    Highlight Highlight Was ist das für ein einseitiger Artikel? Die Anspielzeiten um 20:15 ist ein schritt in die richtige richtung! 19:45 war schon immer eine komische Zeit und fast schon eine Garantie dass erste Drittel zu verpassen wenn man ins Stadion wollte! Lustig zu sehen wie der Bünzli sich auftegt, dass er nun eine halbe Stunde später ins Bett kommt während bei unseren südlichen Nachbarn die (Fussball) Spiele prinzipiell erst um 20:45 Uhr beginnen^^
    • exeswiss 15.03.2018 22:13
      Highlight Highlight ja schön. bloss weisst du da, dass das spiel um ca 22.30- 22.40 fertig ist. bei einem eishockey spiel kanns mit 5 min verlängerung und penaltyschiessen, wenns ein zähes spiel war, auch schnell mal 22.15 werden und das mit 1 stunde früher anpfiff.
  • bokl 15.03.2018 19:49
    Highlight Highlight Lächerlich. Wer sich für 35 Millionen prostituiert, hat nix mehr zu bestimmen! In 1-2 Jahren werden wohl die PO-Spiele aufgeteilt, so dass es jeden Tag Live-Spiele im TV gibt.

    Selbst die Fussball BuLi verzettelt den Spieltag immer mehr und spielt nun auch Montags.
  • PostFinance-Arena 15.03.2018 19:45
    Highlight Highlight Absolut goldrichtig und zu 100% meine Meinung!

    Was mich interessieren würde: WIESO genau will MySports diese Anspielzeit? Ich sehe keinen Vorteil darin?!
    • Tavares 15.03.2018 23:38
      Highlight Highlight SRF will das Free-TV Spiel um 20:15 wegen der Tagesschau.
      MySports will alle Spiele gleichzeitig beginnen lassen, damit das Rahmenprogramm (Studio) nicht zu sehr in die Länge geht..
    • ta0qifsa0 16.03.2018 07:37
      Highlight Highlight Um 19:30 schauen Herr und Frau Schweizer halt immer noch gerne die Tagesschau und das Wetter. Daher die Verschiebung um eine halbe Stunde.
  • deed 15.03.2018 19:38
    Highlight Highlight Die Anspielzeit um 19:45 empfinde ich als jahrzehntelanger Saisonkarteninhaber als ok, noch lieber wäre mir 19:30. So bleibt nach dem Spiel etwas mehr Zeit, um mit andern Matchbesucher/innen noch etwas zu trinken und zu schwatzen, bevor man den Heimweg per ÖV antritt. Als einer, der morgens um 5:15 aus den Federn muss, erachte ich die Verschiebung der Anspielzeit auf 20:15 als Bullshit.
  • manolo 15.03.2018 19:26
    Highlight Highlight Stimmt, bin der gleichen Meinung!

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