Sport
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30.01.2015; Zuerich; Eishockey ZSC Lions -  Rupperswil-Jona Lakers; Nicklas Danielsson, Lukas Sieber und Nils Berger (Lakers) enttaeuscht (Daniela Frutiger/Freshfocus)

Auf der Bank der Lakers gab es bislang noch nicht viel zu jubeln. Bild: Daniela Frutiger/freshfocus

Was reissen die Neuzugänge?

Eismeister Zaugg

Die Lakers rüsten auf – sind sie jetzt eine Gefahr für Ambri und Kloten?

Die schwächsten Lakers aller Zeiten haben nachgerüstet. Wird die Meisterschaft «verfälscht»?

Bisher waren die Lakers ein Team mit vier vierten Linien, verstärkt durch vier sehr gute Ausländer. Die Resultate sind entsprechend miserabel. 31 Punkte nach 43 Partien – so schwach waren die Lakers noch gar nie. Selbst in den vorangegangenen mageren Jahren waren sie zum gleichen Zeitpunkt besser. 2014 hatten sie 36 Punkte, 2013 sogar sagenhafte 50 (auf Rang 10!) und auch 2012 (37 Punkte) und 2011 (39 Punkten) war das Schlusslicht besser als heute.

31.01.2015; Rapperswil; Eishockey NLA - Rapperswil Jona Lakers - EHC Biel;    
Trainer Andres Eldebrink (Rapperswil) waehrend einem Time Out
(Nick Soland/freshfocus)

Anders Eldebrink und seine Lakers stehen so schlecht wie nie zuvor da. Bild: Nick Soland/freshfocus

Entsprechend schwer wiegen die Punktverluste gegen die Lakers für die Teams, für die im Kampf um die Playoffs jeder Punkt zählt. Die Tabelle lautet jetzt:

Umfrage

Wer erreicht die Playoffs?

  • Abstimmen

282

  • EHC Biel48%
  • Ambrì-Piotta20%
  • Fribourg-Gottéron21%
  • Kloten Flyers11%

Addieren wir alle Punkte hinzu, die gegen die Lakers diese Saison verspielt wurden, dann sieht die Tabelle ganz anders aus.

Nun haben die Lakers ordentlich nachgerüstet. Von den drei für den letzten Playoffplatz in Frage kommenden Teams (Biel, Fribourg, Kloten) haben nur noch die Kloten Flyers das Glück, gegen die Lakers antreten zu dürfen – und das gleich zweimal. Eigentlich gilt: Sechs Gratispunkte für Kloten und daher gute Chancen, Fribourg und Biel noch zu überholen.

Aber eben: Nun haben die Lakers nachgerüstet – und das kann, wenn wir so wollen, die Meisterschaft zu Ungunsten von Kloten verfälschen. Sean Simpson muss nun gegen bessere Lakers antreten. Sind die Lakers tatsächlich besser? Was bewirken die Zuzüge? Diese Frage wird den Kampf um die Playoffs entscheiden.

In allen Belangen zugelegt

Die Lakers legen mit dem Nationalstürmer Erich Walsky (diese Saison in Lugano 32 Spiele/14 Punkte) Tempo auf den Aussenbahnen zu. Es kommt ein bisschen mehr Zug nach vorne ins Spiel. Sven Ryser (in Davos 33 Spiele/7 Punkte) bringt nicht viel offensive Feuerkraft, aber Wasserverdrängung und Einschüchterungspotenzial entlang der Bande (192 cm/90 kg). Er kann seinen Mitstürmern Platz schaffen. Verteidiger Patrick Blatter hat in 66 Spielen für die GCK Lions in der NLB noch nie ein Tor und gerade mal drei Assists erzielt und auch die drei NLA-Einsätze für die ZSC Lions endeten mit einer Brille (0 Tore/0 Assists). Er kann zwar für ein wenig Wasserverdrängung (192 cm/92 kg) sorgen. Aber er dürfte kaum Einfluss aufs Spiel und die Leistungsstärke des Teams haben.

Der Davoser Sven Ryser spricht nach dem gewonnen Spiel mit Fans, beim Eishockeyspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem EHC Biel, am Samstag, 4. Oktober 2014, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Einer der Neuen in Rappi: Ex-Davoser Sven Ryser. Bild: KEYSTONE

Wer bis jetzt gegen die Lakers spielte, hatte es also ein bisschen leichter. Erich Walsky, Sven Ryser, Patrick Blatter machen die Lakers etwas besser. Sportchef Hary Rogenmoser hat jedenfalls erklärt, nun beginne der Kampf ums Überleben. Ob nach dieser «Ruckrede» auch ein «Ruck» durchs Team geht, wird sich nun zeigen.

Die Kloten Flyers sind jedenfalls auf die sechs «Gratispunkte» gegen die Lakers angewiesen. Wenn sie gegen die Lakers nicht sechs Punkte holen, schaffen sie die Playoffs nicht mehr. Und für Ambri sind die «neuen» Lakers gleich eine doppelte Gefahr. Ambri kämpft immer noch um Platz 10, um so den Playouts zu entgehen und spielt noch einmal gegen die Lakers. Auch Ambri ist auf drei Gratispunkte angewiesen. Und wenn Ambri ins Playout gegen die Lakers muss, wird es nun noch ein bisschen schwerer. Denn die Lakers haben sich bis heute im Playout immer gerettet. Sie mussten, anders als Ambri oder Biel, noch nie in die Liga-Qualifikation.



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    Alle Leser-Kommentare
  • Clark Kent 02.02.2015 22:34
    Highlight Highlight gratispunkte.. gratispunkte.. gratispunkte. meine güte, watson. ist das hier ein kindergartenportal? kann bei euch jeder artikel schreiben? hauptsache polemik..
  • Seebueb 01.02.2015 20:28
    Highlight Highlight Verfälschung der Meisterschaft, dass ich nicht lache! Die Lakers verpflichten jetzt ein paar Spieler, die in ihren bisherigen Clubs offensichtlich nicht mehr gebraucht werden (Davos) ... oder weil die sich mit anderen Spielern verstärkt haben (Lugano). Wenn schon, dann wird die Meisterschaft verfälscht, weil die Liga solche Transfers zulässt. Das hat herzlich wenig mit den Lakers zu tun, die jetzt ihre Chance nutzen und Transfers tätigen, die wohl so vor der Saison nicht möglich gewesen wären. Es tut mir leid Herr Zaugg, ich befürchte, die Lakers beweisen ein weiteres Mal ihre Ligatauglichkeit und schaffen es, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Hoffentlich sogar etwas nachhaltiger als auch schon, dank kompetenten Leuten vor und hinter der Bande ...
  • grunderhans 01.02.2015 17:50
    Highlight Highlight Dann steigt eben Langnau nicht gegen Ambri auf anstatt nicht gegen die Lakers
    • manolo 02.02.2015 10:19
      Highlight Highlight lieber emmentalerbur - was soll dein "geschwafel"? bist du 9 jahre in die schule gegangen?
    • Hmm 02.02.2015 14:06
      Highlight Highlight lieber manolo,

      Lies den Satz nochmal, vielleicht verstehst du ihn nach mehrmaligen Lesen.
      Kleiner Tipp: Es ist ein Negativsatz ;-)

    • Anded 02.02.2015 15:43
      Highlight Highlight Etwas klarer: "Dann steigt Langnau eben gegen Ambri nicht auf, anstatt gegen die Lakers nicht aufzusteigen."
    Weitere Antworten anzeigen
  • rebov89 01.02.2015 17:17
    Highlight Highlight was rappi in den letzten jahren bietet ist nicht nla tauglich. seit anfangs saison bereiten sie sich auf die playouts vor rűsten dann kurz vor qualiende auf und retten sich. dies nur weil die anderen manschaften um die playoffs kämpfen und dadurch an substanz verlieren um im einem playout gegen rappi zu bestehen. rappi kann ja von anfang saison schon kräfte sparen und einteilen auf diesen moment. ihnen kommt nur der modus des auf u absteigen zugute. ich hoffe das es dieses jahr mal nicht reicht und rappi in die ligaquali muss. das hätten sie verdient. was dann passiert wird man sehen
  • Standpauke 01.02.2015 17:13
    Highlight Highlight Wieso Meisterschaft verfälschen? Man verstärkt sich lediglich im Abstiegskampf. Nicht mehr und nicht weniger. Nicht immer so übertreiben Mr. Polemiker hoch 3
  • Bacchus75 01.02.2015 16:36
    Highlight Highlight Herziger Text. Kloten hat jahrelang die Meisterschaft verfälscht indem man Spieler holte, die man nicht bezahlte. Dann durfte man nicht ungestraft pleite gehen und dann, eigentlich pleite, noch von Gunten und Stoop verpflichten. Da sind die drei Transfers von Rappi nicht der Rede wert.
    • Bacchus75 01.02.2015 16:59
      Highlight Highlight Da fehlt noch das Wort "nur". Man durfte nicht nur ungestraft pleite fehen...
    • Ralphster 01.02.2015 21:18
      Highlight Highlight nimmt mich wunder, was mit den lakers passieren würde, wenn jöggi rihs plötzlich keinen bock mehr auf hockey hätte...wie praktisch alle NLA-clubs wären sie am arsch...es soll mir keiner erzählen sein verein sei finanziell unabhängig, voll und ganz rentabel und so was wie bei den flyers könne ihnen nicht geschehen...ist jeder verdammt blauäugig der das sagt...selbst der mächtige scb ist auf fremde hilfe angewiesen...man schau nur mal den namenssponsor der halle an...
    • Bacchus75 02.02.2015 09:22
      Highlight Highlight Hat auch niemand behauptet. Aber Kloten war Pleite, nachweislich und ohne Diskussion. Sollte Rihs keinen Bock mehr haben, dann braucht es andere Geldgeber, keine Frage. Aber der obere Zürichsee ist ziemlich gut abgedeckt mit Leuten, die Geld haben. Die gleiche Diskussion gab es in Rappi nämlich als Villiger als VR-Präsident abgetreten ist. Im übrigen ist das Minus in Rappi einfacher zu denken als die von einer Schweizer Zeitung geschätzten 8 Millionen, die Kloten Minus machen wird in dieser Saison...

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