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Tigers Spieler jubeln nach dem Eishockey National League A Spiel, zwischen den SCL Tigers und dem EHC Kloten, am Sonntag 5. Februar  2017 in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Irgendwie zufrieden, aber irgendwie doch nicht ganz glücklich: So lässt sich die Stimmung bei den SCL Tigers beschreiben. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Playoffs verpasst, dafür die Identität gefunden – aber gelingt Langnau der Ligaerhalt?

Langnau hat zum 17. Mal seit 1998 die Playoffs verpasst. Aber die Emmentaler müssen wenigstens nicht schon wieder den Trainer wechseln.



Die Niederlage gegen den SC Bern (2:4) besiegelte am Samstagabend den Verlust der Playoffs. Trainer Heinz Ehlers sprach Klartext: «Wir dürfen so nicht weiterspielen. Wir müssen uns wieder auf unsere Qualitäten besinnen, disziplinierter spielen und demütig werden.» Die Worte des Trainers sind am nächsten Tag in Zürich nicht umgesetzt worden. Die Langnauer verloren gegen die ZSC Lions 3:8, die dritte Pleite de suite. Sie spielten noch disziplinloser als am Vorabend und Heinz Ehlers hatte keine Erklärung mehr. «Ich weiss nicht, woran es liegt.»

ZSC Lions Stuermer Ryan Shannon, Mitte, gegen SCL Tigers Verteidiger Ville Koistinen, links, und Torhueter Damiano Ciaccio, rechts, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und den SCL Tigers am Sonntag, 19. Februar 2017, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Gegen die ZSC Lions (Ryan Shannon, Mitte) wehrten sich die Tigers (Ville Koistinen und Goalie Damiano Ciaccio) mehr schlecht als recht. Bild: KEYSTONE

Mit dem Verpassen der Playoffs hat am 137. Tag unter Heinz Ehlers die Saison erst richtig angefangen. Die Reserve auf Fribourg-Gottéron, auf den zweitletzten Platz, auf die Playouts gegen Ambri, beträgt noch acht Punkte. Das kann reichen. Trotzdem gilt: Nach 137 Tagen Hoffnung und Hollywood hat der Kampf um den Ligaerhalt begonnen. Für die Emmentaler die gefährlichste Phase der Saison.

Schöne Tage der Hoffnung

Die Neigung zur Selbstüberschätzung ist nach 137 guten Tagen unter Heinz Ehlers unübersehbar. Und die Emmentaler waren in den letzten Jahren im Sommertraining gnädig zu sich selbst. Sie haben in den letzten Wochen viel Energie verbraucht und die Gefahr, dass im Schlussspurt der Sprit ausgeht, ist nicht zu unterschätzen.

«Es wird sehr hart werden, das weiss ich.»

Heinz Ehlers

Heinz Ehlers könnte es mit seinen Mahnungen und Warnungen ergehen wie jenem Theaterdirektor, der vor den Vorhang tritt und das Publikum darüber informiert, dass in den Kulissen ein Feuer ausgebrochen ist und man den Saal verlassen möge. Man glaubt, es sei ein gelungener Witz, der zum Theaterstück gehört und applaudiert. Er wiederholt seine Aufforderung und man applaudiert noch stärker. Auf diese Weise ist Langnau 2013 abgestiegen.

2017 muss nicht enden wie 2013. Heinz Ehlers sagt, was ein Trainer in dieser Situation sagen muss: «Es wird sehr hart werden, das weiss ich. Aber wir haben im Laufe dieser Saison die Qualitäten gezeigt, die es uns ermöglichen, den Playouts zu entgehen. Ich bin stolz, dass wir es geschafft haben, so lange die Chancen auf die Playoffs offen zu halten.»

Tigers Head Coach Heinz Ehlers gibt Anweisungen waehrend dem Eishockey National League A Spiel, zwischen den SCL Tigers und dem SC Bern, am Samstag 18. Februar 2017 in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

Das späte Verpassen der Playoffs ist vorerst bei einer Zwischenbewertung als sportlicher Erfolg zu werten. Am 4. Oktober 2016 übernimmt Heinz Ehlers von seinem kanadischen Vorgänger Scott Beattie taktisch verliederlichte und nicht austrainierte Spieler. Mit diesem Trainerwechsel beginnt am 4. Oktober eine neue Zeitrechnung. Die sportliche Depression (zum Auftakt neun Niederlage in Serie) löst sich auf wie Morgennebel. Nun rocken die Tiger. Am 26. November stehen sie drei Tage lang gar punktgleich mit Servette auf dem 8. und letzten Playoffplatz.

Höher kommen die Emmentaler in der Tabelle zwar nicht mehr. Die entscheidenden Partien unter maximalem Erwartungsdruck gehen im November und im Dezember verloren. Aber es sind trotzdem schöne Tage der Hoffnung, der Polemik und der Schmähungen von Scott Beattie. Die Meinungen sind bald gemacht: Wäre Heinz Ehlers von allem Anfang an Trainer gewesen, es hätte zum zweiten Mal nach 2011 für die NLA-Playoffs gereicht. Allenthalben Hockey-Hollywood. Die Angst vor dem 12. und letzten Platz, vor dem Abstieg, in den Saisonprognosen noch allgegenwärtig, verschwindet vorübergehend wie ein böser Spuk.

Finanzen gesichert, aber knapp

Die SCL Tigers haben seit 1998 die NLA-Playoffs 17 Mal verpasst. Also kann der Chronist im elektronischen Archiv die Analysen hervorholen und kopieren, die er schon 17 Mal geschrieben hat. Aber so ist es nicht. Zum ersten Mal seit 1998 gibt es in Langnau nach verpassten Playoffs klare Vorstellungen davon, wie es weitergehen soll. Es gibt eine Strategie.

In der Vergangenheit waren die SCL Tigers ein Hockeyunternehmen, das sportlich nicht über den Tag hinaus planen konnte. Heinz Ehlers ist bereits der 17. Trainer seit 1998. Chronischer Geldmangel ist die Ursache für die Hektik und Unberechenbarkeit seit dem Aufstieg von 1998. In der finanziellen Atemlosigkeit blieb den Emmentaler nie genug Schnauf, um eine eigene Identität zu entwickeln.

Das Versagen der Nachwuchsarbeit erhöht die Hektik. In der Meistermannschaft von 1976 standen nur drei Spieler, die nicht aus dem Dorf stammten: Torhüter Edgar Grubauer, sein Ersatz Michael Horak und Stürmer Heinz Huggenberger. Im Derby gegen den SCB kamen am Samstag noch zwei Spieler zum Zuge, die bei den eigenen Junioren gross geworden sind. Roland und Adrian Gerber.

Tigers Roland Gerber, links, im Wortaustausch mit den Unparteiischen Roger Buergi, und Andreas Koch, rechts, waehrend dem Eishockey National League A Spiel zwischen den SCL Tigers und dem SC Bern, am Samstag, 7. Januar 2017, in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Eigengewächs Roland Gerber (l.) im Streitgespräch mit den Offiziellen. Bild: KEYSTONE

Wie also eine Mannschaft mit fremden Spielern zusammenstellen, wenn dazu das Geld fehlt? Immerhin sind die Geldsorgen nicht mehr so bedrückend. Unter Präsident Peter Jakob sind die SCL Tigers neben dem SC Bern das einzige Hockeyunternehmen im Land, das schwarze Zahlen schreibt. Im neuen Hockeytempel sind die Zuschauerzahlen und die Gastronomie-Einnahmen stabil geworden. Im Schnitt kamen bisher 5772 Fans. Mehr als in Fribourg, Biel, Kloten, Ambri und Davos. Bei einem Stadion-Fassungsvermögen von 6000. Die finanziellen Mittel sind gesichert, aber knapp – und das ist gar nicht so schlecht. Jörg Reber, der beste Sportchef seit 1998, muss sorgfältig überlegen, wie er sein Geld investiert.

Trainer Heinz Ehlers hat einen Vertrag bis 2018 inklusive Option für 2019. Jörg Reber kann die Mannschaft zusammen mit seinem Trainer planen. Ihre Charakteristik ist an den bisherigen offiziellen Neuverpflichtungen (Emanuel Peter, Samuel Erni, Benjamin Neukomm) zu erkennen. Vernünftig im Preis sollen die Spieler sein, und entweder genug Erfahrung haben, um ein taktisches Konzept umzusetzen oder schnell, ausdauernd, gross und kräftig. Die Philosophie ist klar: Wenn das Geld schon nicht für die grossen Stars reicht, dann braucht es spielerische Soldaten, die das Manko an Talent durch Disziplin, Tempofestigkeit, Intensität und Kraft kompensieren.

Sportliche Bescheidenheit ist kein Problem

Für ein Mitspielen um die Playoffs wie diese Saison reicht es mit dieser Strategie künftig, sofern die beiden Goalies (Damiano Ciaccio, Ivars Punnenovs) ihr Leistungsniveau halten und besser sind als zuletzt gegen den SCB und die ZSC Lions, die vierte und letzte noch offene Ausländerposition mit einem dominanten Center besetzt und das Sommertraining intensiviert wird. Der Verwaltungsrat hat bereits signalisiert, dass für eine grosse Nummer auf der Ausländerposition zusätzliche Mittel bereitgestellt werden.

Schaffen die SCL Tigers den Ligaerhalt?

Der kanadische Leitwolf Chris DiDomenico musste am Sonntag in Zürich auf die Tribune und hat in den letzten 28 Runden gerade noch ein einziges Tor beigesteuert. Gewährsleute melden, seine körperliche Verfassung sei zu Saisonbeginn «miserabel» gewesen. Und auch der sanfte finnische Riese Eero Elo, dessen Vertrag soeben um zwei Jahre verlängert worden ist, befindet sich in einer besorgniserregenden körperlichen Verfassung. Sportchef Reber und Trainer Ehlers wollen mit strengen Auflagen und Tests diesen Larifari-Betrieb im Sommer abstellen und Leistungsnormen festsetzen, die, wenn sie nicht erfüllt werden, finanzielle Einbussen für die Sünder zur Folge haben. Die Hockeygötter seien ihnen bei diesem Vorhaben gnädig gestimmt.

Tigers Eero Elo, Toschuetze zum 2:2, links, und Rob Schremp, jubeln, waehrend dem Swiss Ice Hockey Cup Viertelfinalspiel zwischen den SCL Tigers und dem Lausanne HC, am Dienstag, 22. November 2016, in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Eero Elo (l.) bleibt Langnau treu, Rob Schremp dagegen ist bereits weg. Bild: KEYSTONE

Wenn die SCL Tigers oben bleiben, werden sie auch nächste Saison eine Mannschaft haben, die den Ligaerhalt schaffen kann. Mehr darf, ja muss gefordert werden. Aber mehr als der Klassenerhalt darf nicht erwartet werden.

Diese sportliche Bescheidenheit ist kein Problem: Langnau ist ein Glücksfall. Hier eilen die Fans auch dann in Scharen herbei, wenn es Jahr um Jahr nicht für die Playoffs reicht. Es genügt, wenn in jedem Spiel hart gearbeitet wird. Fehlendes Talent wird akzeptiert. Aber nicht fehlende Einsatzbereitschaft – und künftig auch nicht mehr Schlamperei im Sommertraining.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Plantagenbimbo 23.02.2017 12:39
    Highlight Highlight Das abermalige Verpassen der PO wundert mich nicht. Als ehemaliger SCL Junior der 70er/80er Jahre war ich zu dieser Zeit bereits erstaunt, mit welch verschwenderischer Art man hochkarätige Junioren dem Schicksal überlies. Die lokalen "Dorfmullahs" haben in den 80ern den Anschluss gänzlich verpasst, da sie fest davon ausgingen, dass sich die Zeiten nie ändern werden. Der SCB hat seit 1976, im Gegensatz zu den ewigen zahnlosen Tigern, weitere 10 Meisterbecher in die Hauptstadt geholt. Das wird sich auch nicht ändern...
  • Clark Kent 21.02.2017 08:30
    Highlight Highlight lustig lustig. noch vor kurzem wurde von herrn zaugg misserfolg (bei den lakers) schlecht geschrieben. nun plötzlich findet er bei noch grösserem misserfolg (siehe anzahl playoff-teilnahmen) sehr sanfte worte. das ist ja mal eine journalistische meisterleistung. gratulation auch an watson.
  • 6f7Dude 20.02.2017 22:09
    Highlight Highlight Ich denke nicht, dass Langnau in Abstiegsgefahr kommen wird. Dazu müssten Ambri & Fribourg viel besser spielen als bisher.

    Aber bitte lieber Eismeister, wie wäre es trotz allem mit etwas mehr Abwechslung? Habe noch nie solch detaillierte Artikel von Ihnen gelesen, die nicht Langnau thematisiert haben... Ich lese gerne von allen NLA-Klubs (auch NLB!), ob Steinböcke, Tiger, Löwen, oder ähnliches!
  • Tikkanen 20.02.2017 18:41
    Highlight Highlight ...und nicht zu vergessen: Tigerderby hin oder her🤔Ohne Lüthis Grosszügigkeit kein SCL in der NLA😳 Hätte damals der Gaetano Orlando nicht die Tigerlis verstärkt, gäbs heute kein NLA Hockey in Langnau zu sehen🙊 War übrigens damals selber in der Ilfis, super Stimmung war da im entscheidenden Spiel gegen die Appenzöller, Freinacht bis anno Tubak😂😁🍺👍🏻Für meine Wenigkeit auch unvergessen der kleine Gerber Wale 44. Rot- Gelber Bart, kaum mehr Zähne ir Schnurä aber ein Bilderbuchkämpfer. Kannte ihn persönlich, ä geilä Siech😜Gone but not forgotten👏🏻😥
    • sidthekid 20.02.2017 19:35
      Highlight Highlight Aufstieg am grünen Tisch und so... *Hust* SCB *Hust*
      Ansonsten geb ich dir völlig recht 😉😜
    • sidthekid 20.02.2017 19:38
      Highlight Highlight Und für die das mit dem Bart und den Zähne nicht glauben... 💪🏼😉
      Benutzer Bild
  • Pinzgauer 20.02.2017 17:21
    Highlight Highlight Die Tigers werden nach der Platzierungs-Runde nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Ob überhaupt einer der gefährdeten Clubs absteigt ist fraglich, für mich eher nein. Und wenn den Tigers mal das Geld ganz ausgeht, organisieren wir wieder ein "Tatzederby" im Stade de Suisse mit 30'000 Zuschauern und überweisen die Einnahmen nach Langnau. Die NLA ohne Langnau wäre für uns Berner wie ein Fondue ohne Käse.
    • Hühne Bueber 20.02.2017 18:12
      Highlight Highlight Danke Tschäpp! Uns Tiger geht es auch so!
      Nur eine Feststellung die die Rivalität erhält: Das Tatzenderby in Bern wurde von den Tigern organisiert und war unser Heimspiel, also keine Überweisung der gnädigen Herren von Bern nötig. Uns reicht, wenn ihr die meisten Punkte bei uns lässt.😀😀
    • Pinzgauer 20.02.2017 18:38
      Highlight Highlight @ Martin68: Sorry! Ich war zwar einer der 30'076 Fäns, wusste aber nicht, dass ihr das organisiert habt. Schande über mich! Ich war auch dabei als der (damalige) SCL in die 1. Liga abgestiegen ist und im Sommer (?) ein Spiel war, wo Edi Grubauer abwechlungsweise für beide Mannschaften im Tor stand. Und ich bin damals mit dem Töffli von Bern nach Langnau gefahren.
    • MARC AUREL 20.02.2017 18:42
      Highlight Highlight Unter gütiger Mithilfe von Bern
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toastbrot 20.02.2017 17:09
    Highlight Highlight Was die Langnauer in einer so strukturellen schwachen Region jedes Jahr leisten ist großartig. Eigentlich ist es peinlich wie andere Städte (was Langnau ja kaum ist) nichts zu Stande bringen. Die grünen Blacheli waren Kult und fanden den Weg bis in die Zentralschweiz.
  • Blaugrana 20.02.2017 16:43
    Highlight Highlight Nicht mehr lange und der Zottel-Zamboni hat's geschafft: gleich viele Artikel über Langnau hingeschnalzt wie der SCL Fans hat in der Schweiz... und ja, es ist keine Schlagzeile wert wenn Langnau die Playoffs verpasst. Passiert faktisch immer, kann man getrost drauf wetten. Eismeister, bitte zurück aufs Spielfeld, es hat noch zuviel Wasser auf dem Eis!
  • Tikkanen 20.02.2017 16:37
    Highlight Highlight ...eigentlich schade dass sich die kuschligen Tigerlis nicht für die Playoffs qualifiziert haben😭 War damals herrlich, als vor jeder Hundehütte im Tal der heulenden Winde ein grünes Placheli flatterte derweil der SCB wie gewohnt den QF Sweep zelebrierte👍🏻😂 Item, dann trifft es halt heuer einen anderen😁 PS: Hätten die SCL Verantwortlichen ernsthaft ins Playoff kommen wollen hätten sie dem Schlosswiler die unsinnige Verpflichtung des Beattie voräwäg austreiben sollen🙊😜
  • Mia_san_mia 20.02.2017 13:15
    Highlight Highlight So ein Club gehört einfach nicht ins A.
  • Lars Ochsenbein 20.02.2017 11:42
    Highlight Highlight "Was wosch itz da?" lautet ein oft gehörtes Bonmot im Emmental: Was willst Du denn? Da ist ja doch nichts zu holen. Im Moment geht es den Tigern so: Die Playoffs sind wieder einmal weg, der Sturz in die Zweitliga noch nicht bedrohlich. Also, was wosch itz da?

    Und dann gibt es die "Sibesieche", das sind die Tiger immer genau dann, wenn sie mal wieder gewonnen haben. Dann spricht man sofort wieder von Playoff oder mehr. Aber nur bis zur nächsten Niederlage(-serie). Dann werden aus den Tigern wieder Katzen, die jammern! Manch einer findet das ein "Gstürm" ...und freut sich auf die Sommerpause.

  • MARC AUREL 20.02.2017 11:34
    Highlight Highlight Schon wieder Langnull.. 17 mal die Playoffs verpasst und soooo viel aufmerksamkeit für ein Klub der es nicht verdient und immer verliert! Dabei gebe es 11 andere Klubs die nicht weniger interessant wären! Ein abstieg von Langnull würde viel ruhe bringen.
    • sidthekid 20.02.2017 12:41
      Highlight Highlight Frage mich schon warum du dich immer derart über die Tigers aufregst. Da muss doch irgend ein Trauma vorhanden sein?
      Im Übrigen hat Klaus bewiesen, dass er auch gerne über die Tiger schreibt wenn diese in der NLB anzutreffen sind. (😎)
    • MARC AUREL 20.02.2017 13:20
      Highlight Highlight Die Aufmerksamkeit die er die Langnuller gibt ist gemessen an der Leistung übertrieben und nicht gerechtfertigt! Das stört! Sonst kann von ein Trauma nicht die Rede sein da ihr chronisch erfolgslos seid.
    • Hühne Bueber 20.02.2017 13:28
      Highlight Highlight Hoi Aurel

      Stimmt nicht das wir immer verlieren. Solange der SCB ein paar Mal im Jahr vorbei kommt.....

      Hopp Langnau!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Trubalix 20.02.2017 11:02
    Highlight Highlight Am besten absteigen Tigers. Denn es gäbe motivirtere B clubs die in die nlA wollen. Aber die tigers sind langsam ein lächerlicher club. Tja, alle jahre wieder gleiche leistung
    • sidthekid 20.02.2017 12:42
      Highlight Highlight Sie sind abgestiegen. Wieder aufgestiegen. Nach dem Aufsteig zweimal (fast) bis zum Schluss um die Playoffs gekämpft. Was ist daran lächerlich? Alles zu seiner Zeit.
    • Roaming212 20.02.2017 13:56
      Highlight Highlight Es gibt Vereine wie Ambri und aktuell Fribourg, die deutlich schlechter sind als die Tigers. Langnau hat wegen einem unfähigen Trainer 9 Spiele zu Beginn verloren und ist dennoch noch lange im Playoff-Rennen dabei gewesen. Nicht zu vergessen Lugano das mit einem riesen Budget einfach nur schlecht dasteht.
    • MARC AUREL 20.02.2017 14:34
      Highlight Highlight Es gibt Vereine wie Langnau die 17 mal die Playoffs verpassen und es gibt Vereine die mit kaum mehr Geld ( Biel,Lausanne und Ambri) mehr Erfolg hatten. Das ist unfähig!
    Weitere Antworten anzeigen
  • ralck 20.02.2017 10:47
    Highlight Highlight Die Frage ist aber auch, wie lange die Fans auch für langweiliges Ehlers-Hockey ins Stadion rennen...
    • sidthekid 20.02.2017 12:45
      Highlight Highlight Glaub mir, in Langnau wollen die Leute lieber einen 2:1 Sieg sehen als eine 3:5 Niederlage. Auch wenn das abartig viele an sen Rand zum Herzkaspar bringt...
    • Hühne Bueber 20.02.2017 13:29
      Highlight Highlight Riqqo, ich wette, dass du kein einziges Tigersspiel live gesehen hast!

    • ralck 20.02.2017 15:13
      Highlight Highlight Sorry Martin, ich sah die Tigerli diese Saison live. Und wer für 30 Minuten einen 1-Tor-Vorsprung über die Zeit retten will und nicht mal mehr in die Mittelzone läuft, spielt (meiner Meinung nach) unatraktives Hockey. Aber wenns für dich reicht...

      @Stubi: Vermutlich hat das Emmental nach dem Feierabend auch nicht viel mehr zu bieten als Hockey, oder? :-) Aber herzliche Gratulation dafür!
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  • Steven86 20.02.2017 10:41
    Highlight Highlight 17 mal play off verpasst. Respekt das hat noch niemand geschafft.

Eismeister Zaugg

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