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Ambris Spieler nach der 4:3 Niederlage, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem HC Ambri-Piotta, am Samstag, 30. November 2019, im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Eine bittere Niederlage für Ambri. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Einsam sind die Tapferen der Leventina oder wenn sogar Grossmütter gegen Ambri sind

So kann nur Ambri verlieren. In 60 Minuten hat sich die dramatische, 82-jährige Geschichte dieses faszinierenden Hockeyunternehmens wie in einem grossen Dreiakter offenbart. Auf dem Weg in die Niederlage gegen Langnau (3:4) spielt sogar die Grossmutter eines Spielers eine entscheidende Rolle.



Einsam sind die Tapferen (Lonely Are the Brave) – dieser Titel des melancholischen Filmklassikers aus den 1950er Jahren mit dem grossen Kirk Douglas in der Hauptrolle passt wunderbar zu diesem Spiel, ja zur ganzen aufwühlenden Geschichte Ambris. Drei Szenen führen im Emmental in eine Niederlage, die von den Hockey-Göttern nur Ambri zugemutet wird.

Erster Akt: Die Langnauer suchen am Ende des zweiten Drittels verzweifelt den Ausgleich. Sie stehen am Abgrund. Viel zu viele Emotionen lassen das Spiel über die taktischen Ufer treten. Das «Heinz-Ehlers-Hockey», das sie sonst mit der Präzision und der Ruhe eines Landvermessers auszuüben pflegen, ist zu einem wilden Kraftakt geworden.

Feuerkopf Chris DiDomenico wuchtet im Kampf um den Puck Jannick Fischer in die Bande. Die TV-Bilder zeigen: eigentlich eine strafbare Handlung. Wäre Ambris Verteidiger nun liegen geblieben, dann wäre das Spiel von den Schiedsrichtern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum Schutz der Gesundheit des Spielers auch dann unterbrochen worden, wenn sie keine Strafe ausgesprochen hätten. Das Chaos vor Torhüter Benjamin Conz wäre Ambri erspart geblieben. Es geht drunter und drüber. Schliesslich gelingt Langnau 30 Sekunden vor der zweiten Pause das 2:2 und die Rückkehr in ein verloren geglaubtes Spiel.

Tigers Chris DiDomenico aufgebracht und muss von Linienrichter David Obwegeser zurueck gehalten werden, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem HC Ambri-Piotta, am Samstag, 30. November 2019, im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Chris DiDomenico musste vom Schiri zurückgehalten werden. Bild: KEYSTONE

Jannick Fischer, also ein fairer Sportsmann, der nichts von Schwalben, von billigem Theater hält? Sicherlich ist er das auch. Aber er wird einen anderen Grund nennen, warum er so tapfer gleich wieder aufgestanden ist und weitergekämpft hat: «Meine Grossmutter schaut alle meine Spiele am Fernsehen. Sie wäre aufs Tiefste besorgt gewesen, wenn ich auf dem Eis liegen geblieben wäre. Das kann ich ihr nicht antun. Deshalb stehe ich in solchen Situationen sofort wieder auf …» Die Grossmutter, die ein Spiel beeinflusst – das gibt es nur bei Ambri. Wahrlich, einsam sind die Tapferen der Leventina.

Zweiter Akt: In der 52. Minute kassiert Langnau die Mutter aller dummen Strafen: zu viele Spieler auf dem Eis. Ambri trifft im Powerplay zum 3:2. Das müsste die Entscheidung sein. Eigentlich. Aber nur 27 Sekunden später versucht Jannick Fischer einen Pass von Ben Maxwell «abzubeissen» und lenkt den Puck ins eigene Tor zum 3:3. Alles beginnt wieder von vorne. In einem Augenblick, da Langnaus Schicksal besiegelt schien. Wahrlich, einsam sind die Tapferen der Leventina.

Dritter Akt: Aber noch einmal sind die Hockeygötter mit Ambri. In der 55. Minute kassiert Langnau einen Doppelausschluss: Julian Schmutz für ein glasklares Beinstellen und dazu gibt’s weitere zwei Minuten dazu, weil von der Spielerbank ausgemault worden ist. Fünf gegen drei. Das muss nun doch der Sieg für Ambri sein, das ja bereits eiskalt zwei Powerplay-Treffer erzielt hat! Erboste Zuschauerinnen und Zuschauer werfen Wechselgeld aufs Eis. Im Hockey-Tempel an der Ilfis ist solcher Unfug eigentlich so selten wie Fluchen während des Gottesdienstes in der Kirche zu Würzbrunnen. Das mag zeigen, wie hoch es zu und her geht.

Tigers Robbie Earl und Julian Schmutz, rechts, Torschuetze zum 1:0, jubeln, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem HC Ambri-Piotta, am Samstag, 30. November 2019, im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Julian Schmutz (rechts) kassierte zwei Minuten – trotzdem konnte Ambri die Situation nicht ausnutzen. Bild: KEYSTONE

Aber auf der Tribüne sagt ein in Ehren ergrauter Ambri-Kenner, der sicherlich in den letzten 40 Jahren schon mehr als 100 solcher Eisdramen gesehen hat, mit leiser Resignation: «Ach, das ist der Sieg für Langnau. Wir werden keinen Treffer erzielen und jeder Schiedsrichter der Welt wird diesen Doppelausschluss anschliessend mit einem Powerplay für Langnau kompensieren – und diesen Ausschluss werden die Emmentaler dann zum Siegestreffer nützen.» Was ja eigentlich nahezu unmöglich scheint: Das Powerplay der SCL Tigers ist das schwächste der Liga. Mit Abstand.

Aber exakt so werden es die Hockeygötter arrangieren. Die Langnauer überstehen den Doppelausschluss und in der 57. Minute wird Ambris Isacco Dotti auf die Strafbank abkommandiert. Der tapfere Abräumer, der in der höchsten Liga noch nie ein Tor erzielt hat, liefert mit einem Zweikampf den Schiedsrichtern die ersehnte, erhoffte, erwünschte Kompensationsmöglichkeit. Dabei ist er unschuldig. Vorher ist jede solche Aktion von den Refs grosszügig toleriert worden. Von Refs, die in dieser Partie viel zur Abendunterhaltung beitragen und für allerlei Erregung sorgen.

Und siehe da: Langnau erzielt im Powerplay tatsächlich den Siegestreffer zum 4:3 – und Ambri rutscht auf den letzten Platz ab. Nach einem Spiel, das es mit 36:30 Torschüssen dominiert hat. Im letzten Drittel gar mit 14:7. Wahrlich, einsam sind die Tapferen der Leventina.

Es ist eine der bittersten Niederlagen seit Luca Cereda im Sommer 2017 zum Bandengeneral befördert worden ist. Es ist die 7. Pleite in dieser Saison mit nur einem Tor Unterschied. «Ja, es ist bitter», sagt Ambris Trainer. Er könne keinem seiner Spieler einen Vorwurf machen. «Aber wir sind nicht mehr dazu in der Lage, so knappe Spiele zu gewinnen. Das müssen wir wieder lernen.» Er hadert nicht mit dem Schicksal. «Es liegt an uns.» Natürlich gibt es einen zentralen Grund, warum Ambri so oft so knapp verliert: zu wenig Talent. Mit Dominik Kubalik (letzte Saison Liga-Topskorer, jetzt in der NHL) hätte Ambri mindestens vier oder fünf dieser knappen Partien gewonnen. «Wahrscheinlich ist das so» sagt Luca Cereda. «Aber das spielt keine Rolle mehr. Das war letzte Saison.»

Wer Ambri jetzt immer noch nicht versteht, dem kommt die Erleuchtung nach dem Spiel im Kabinengang. Nach solch betrüblichen Niederlagen wird eigentlich überall gehadert, geflucht, gegrollt und gezürnt oder doch mindestens nach Ausreden gesucht, Pech beklagt und über die Schiedsrichter (die es ja nicht hören) lamentiert. Oft ist der frustrierte Trainer dann für die Chronisten nicht mehr zu sprechen.

Bei Ambri ist das anders. Jeder ist still mit dem Zusammenpacken beschäftigt und wer gefragt wird, gibt freundlich Auskunft. Auch Trainer Luca Cereda.

Ambri's Head Coach Luca Cereda during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2019/20 between HC Ambri Piotta and ZSC Lions at the ice stadium Valascia in Ambri, Switzerland, Saturday, November 2, 2019. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Luca Cereda sieht den Fehler bei seiner Mannschaft. Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Es ist nicht Resignation oder Gleichgültigkeit. Es ist die stille Ernsthaftigkeit der Tapferen der Leventina, die aus leidvoller Erfahrung um ihr schweres Los wissen, in sich gehen und Selbstkritik üben. Marco Müller sagt beispielsweise: «Wenn wir ein 3:2 so kurz vor Schluss nicht über die Zeit bringen, dann sind wir selber schuld. Wir haben zu viele Fehler gemacht, mich eingeschlossen. Es ist in dieser ausgeglichenen Liga nicht möglich, ein Spiel zu gewinnen, wenn wir vier Gegentore zulassen.». Der Nationalstürmer hätte keinen Grund zur Selbstkritik. Er hat die Bühne mit einer Plus-Bilanz verlassen und zwei Assists zum Drama beigesteuert.

Einer versucht Luca Cereda ein wenig zu trösten: Wenn alles schief gehe, sei es durchaus möglich, dass es im nächsten Frühjahr zu einem furiosen Finale kommen könnte – eine Playout-Serie gegen Lugano. Er zeigt Ambris Trainer auf dem Smartphone mit der Teletext-App die aktualisierte Rangliste. 11. Lugano, 28 Punkte. 12. Ambri, 27 Punkte.

Die beiden Tessiner Klubs auf den letzten zwei Plätzen. Hat es das seit Einführung der Playoffs (1986) je gegeben? Keiner der Umstehenden kann sich an eine solch dramatische Situation erinnern. Lugano und Ambri am Ende der Tabelle – der 30. November beschert uns einen historischen Abend.

Ambri: Bangen um einen NHL-Saurier

Bleibt er oder bleibt er nicht? Ambri hat bis zum 23. Dezember den NHL-Veteranen Scottie Upshall (36) verpflichtet. Der Erstrundendraft von 2002 mit mehr als 800 NHL-Partien in den Knochen hatte letzte Saison nicht mehr gespielt. Aber der schlaue Flügelfuchs ist Ambri jetzt eine grosse Hilfe, hat in 6 Partien schon 4 Punkte gebucht und schon genug Schnauf, um bereits fast eine Viertelstunde Eiszeit pro Partie auszuhalten. Aber eben: Bleibt er?
Trainer Luca Cereda sagt: «Er hat einen Vertrag bis zum 23. Dezember. Er spielt bei uns, weil er sich für den Spengler Cup in Form bringen will. Die Teilnahme am Turnier mit Team Canada ist sein Traum. Aber wir wissen nicht, ob er nach dem Spengler Cup wieder für uns spielt.»
Kehrt der Kanadier nach dem Turnier wieder in seine Heimat zurück, hat Ambri ein Problem: Sportchef Paolo Duca hat bereits 6 Ausländerlizenzen gelöst. Bleiben also noch zwei übrig und eine davon ist für den nach wie vor verletzten Jiri Novotny reserviert. Bleibt eigentlich nur noch eine einzige Lizenz übrig. Luca Cereda sagt, man werde im Januar über die letzte Lizenz entscheiden, wenn klar sei, welche ausländischen Spieler einsatzfähig sind.

Melancholische Nostalgie am späten Samstagabend im Stadion an der Ilfis. Wehmütige Erinnerungen kommen auf: Im Frühjahr 1999 strebten Ambri und Lugano in der «Finalissima» (im Playoff-Finale) nach dem Titel, nach der höchste nationale Ehre. Die Tapferen aus der Leventina – verloren. Ausgerechnet in der «heiligen» Valascia durfte Luganos Captain Peter Andersson (der Vater des gleichnamigen SCB-Verteidigers) am 5. April 1999 den Pokal in die Höhe stemmen.

«Wir wissen besser mit einer so schwierigen Situation umzugehen …»

Die Zeit stand damals im Tessin still. Über das historische Ereignis ist vom Chronisten Piergiorgio «Tschambo» Giambonini sogar ein Buch geschrieben worden. Und nun, 21 Jahre nach diesem Gipfeltreffen könnte es in den Playouts zu einem Ringen um die Liga-Zugehörigkeit kommen. Was wäre das für ein Drama! «Tschambo» müsste noch einmal zur Edelfeder greifen.

Luca Cereda wird ein bisschen nachdenklich. Er war damals im Finale von 1999 als Spieler dabei und stürmte meistens neben dem Russen Oleg Petrow. Schliesslich sagt er: «Sollte es tatsächlich soweit kommen, so haben wir einen Vorteil: Wir wissen besser mit einer so schwierigen Situation umzugehen …» Die Tapferen der Leventina kennen sich aus in der Einsamkeit.

Luganos Cheftrainer Sami Kapanen beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem HC Lugano, am Dienstag, 19. November 2019, im Eisstadion in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Sami Kapanen – wie lange noch Trainer von Lugano? Bild: KEYSTONE

Lugano hat am Samstagabend zeitgleich bei den Lakers verloren (1:2). Es ist die 9. Niederlage in den letzten zehn Spielen. Sollten uns die Hockeygötter denn tatsächlich eine Playout-Serie zwischen Ambri und Lugano bescheren, so wagt der Chronist eine Prognose: Bei Ambri würde in jedem Fall immer noch Luca Cereda an der Bande stehen.

Aber bei Lugano nicht mehr Sami Kapanen. Es ist nicht einmal sicher, dass Luganos finnischer Trainer am 17. Dezember beim nächsten Tessiner Derby noch in Amt, Würde, Lohn und Brot stehen wird.

Nicht nur die Tapferen der Leventina sind einsam. Auch die notorischen Verlierer unter den Palmen Luganos sind es.

Ambri absteigen? Eigentlich undenkbar. Aber wir müssen im Wissen um die ganz besondere Geschichte auch das Undenkbare denken. Weil diese Saison schon einmal das Undenkbare in Ambri passiert ist: Der grosse Vorsitzende Filippo Lombardi ist nach 20 Jahren völlig überraschend aus dem Ständerat abgewählt worden. Denkbar knapp. Weniger als 50 Stimmen fehlten.

Wahrlich, auch in der Politik sind die Tapferen der Leventina einsam.

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29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • manolo 01.12.2019 12:13
    Highlight Highlight Wann macht Watson eine neue Rubrik auf -
    „Geschichten aus dem Emmental“
    • Beaudin 02.12.2019 13:10
      Highlight Highlight manolo
      sind das deine Probleme ?
  • Pax Mauer 01.12.2019 12:11
    Highlight Highlight «Meine Grossmutter schaut alle meine Spiele am Fernsehen. Sie wäre aufs tiefste besorgt gewesen, wenn ich auf dem Eis liegen geblieben wäre. Das kann ich ihr nicht antun. Deshalb stehe ich in solchen Situationen sofort wieder auf…»

    Mehr Janick Fischers, bitte.
    • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 01.12.2019 13:17
      Highlight Highlight Und wenn die Oma nicht zusehen würde, würde er dann liegen bleiben oder wie muss man das verstehen?
  • mukeleven 01.12.2019 11:47
    Highlight Highlight i like jannick fischers nonna!
  • Ambraham (FKA Housi von Wattenwyl) 01.12.2019 11:45
    Highlight Highlight Eismeister Zaugg: "Ambri absteigen? Eigentlich undenkbar." Nunja, in einem Tal, das nur etwa 40 km (Luftlinie) westlich von Ambri liegt, wird ein Dialekt gesprochen, der etwas mit Deutsch zu tun haben soll. "Ambri" bedeutet dort "hinunter, hinab, absteigen". "Ambrüf" bedeutet das Gegenteil davon. Ich hoffe, dass für den HCAP "Nomen est Omen" nicht zutrifft.
  • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 01.12.2019 10:08
    Highlight Highlight Warum stoppt Fischer und stellt sich 2 Meter vor der Bande dem Langnauer entgegen? Warum geht er nicht zur Scheibe? Wie sollte da der Langnauer noch reagieren können? Man sollte bei so eine Sportart schon auch ein bisschen mit Hirn spielen, ich sehe hier kein Foul.
    Und jetzt blitzt doch ihr "Tapferen" aus der Leventina.
  • feuseltier 01.12.2019 09:51
    Highlight Highlight 4. Akt. Klaus Zaugg jetzt ist dann mal genug! !
    • Roberto Binswanger (1) 01.12.2019 16:11
      Highlight Highlight Niemand muss den Zaugg lesen - auch Sie nicht. Ganz abgesehen davon, dass Zaugg einfach ein guter und witziger Erzähler aus dem Emmental ist. Ganz in der Tradition von Jeremias Gotthelf.
  • feuseltier 01.12.2019 09:51
    Highlight Highlight Sorry es liegt an den Schiedsrichtern zu entscheiden on es gefährlich ist für einen Spieler oder nicht.... Ob jetzt die Oma zuschaut oder der Spieler wieder aufsteht, sollte nicht beeinflusst werden!!
  • super_silv 01.12.2019 09:45
    Highlight Highlight Es nervt gewaltig mit dem Kompensieren, man weiss genau wenn ein Team 2-4 Strafen weniger hat als das andere dass es garantiert bei jeder Kleinigkeit raus muss.

    Die Schiedsrichter haben einfach kein Rückgrat!

    Und was auch nervt, die vielen 5:3 in der Schweiz. Zum Beispiel Cupspiel Rappi-Zug, Rappi fährt in Unterzahl einen 2:1 Konter, wobei Schlagenhauf dem Gegner einen leichten Stockschlag verpasst, zack weitere 2 min! Das kanns echt nicht sein! Da bin ich auf Arnos Seite: Es müsste schon echt viel passieren um ein 5:3 zu bekommen..
    • Coffey 01.12.2019 15:55
      Highlight Highlight Z.B eine regelwidrige Handlung?
    • René Gruber 02.12.2019 13:08
      Highlight Highlight warum denn super_silv? Hab ich den Passus im Regelbuch überlesen, wo geschrieben steht, dass im Falle einer Unterzahl andere Regeln gelten und gewisse Vergehen nicht mehr geahndet werden?
  • Tikkanen 01.12.2019 09:19
    Highlight Highlight ...völlig verständlich, der Mythos Ambri. Wen wir jeweils alle ca- 2-3 Saisons einen Quali Match in Ambri besuchen ergeben sich immer wunderbare Geschichten. Ich gerate schier ins Schwelgen ob all den prächtigen Erlebnissen mit feinem Wein, gutem Essen, urchigen Urnern und heissblütigen Tessinerinnen...
    An der heurigen Realität trägt Cereda keine Schuld, er hat letzte Saison gezeigt, dass er bald auf eine grosse Bühne gehört. In Europas Hockeyhauptstadt könnte Luca nach den Sternen greifen, 2021 wird auch die Sportchef-Position mit Stoney hervorragend besetzt sein...

    Item, Schweizermeister..
    • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 01.12.2019 11:42
      Highlight Highlight Warum sollt Stoney zum Z gehen? Und ob Luca in der europäischen Hockeyhaupstadt Zürich glücklich wäre, bezweifle ich.
      Item noch ein paar bis Rockets vs SCB
    • MARC AUREL 01.12.2019 13:57
      Highlight Highlight Träum weiter Gotthelfjüngling...
    • mukeleven 01.12.2019 15:43
      Highlight Highlight da bellen sie wieder, die kinder aus dem keller! 😂
      bevor stoney zu bern - geht denise bielmann fuer ihren goldenen herbst zum ZSC.
    Weitere Antworten anzeigen
  • plaga versus 01.12.2019 09:11
    Highlight Highlight Na ja... Vorgestern gegen Gottéron waren die Leventiner abgesehen vom Startdrittel unterlegen und trotzdem haben sie gewonnen. Sachen gibt's...
  • c_meier 01.12.2019 09:00
    Highlight Highlight ein Artikel aus der Serie "wie schreibe ich etwas über Langnau, ohne dass es zu fest auffällt..." 😉
    • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 01.12.2019 09:18
      Highlight Highlight 👍... Und jetzt haut er schon wieder in die Tasten für einen SCB Artikel.

      Lang lebe der Berner Hofschreiber.
    • CaptainObvious 01.12.2019 11:44
      Highlight Highlight Bin unsicher ob Herz oder Blitz.

      Ja, Langnau kommt im Artikel vor, aber er dreht sich klar um ein anderes Team. Der Informationsgehalt ist klar über Ambri, mit Zitaten, Grosis, Historischem und noch etwas Glanz&Gloria-Politik.

      @Zaugg: alles richtig gemacht, interessanter Artikel (mit wenig Polemik).
    • Toddyboy 01.12.2019 15:39
      Highlight Highlight Gebt es alle zu; ohne den Chronisten-Klaus wäre unser Eishockey kaum so unterhaltend... egal um welches Team es geht.
  • Lümmel 01.12.2019 08:49
    Highlight Highlight "Die TV-Bilder zeigen: Eigentlich eine strafbare Handlung. "
    War es nicht, alles korrekt.
    • Lümmel 01.12.2019 16:42
      Highlight Highlight Sagt übrigens sogar Nadir Mandioni auf Twitter.
  • Saimen83 01.12.2019 08:48
    Highlight Highlight Danke an den Chronist für den Artikel. Mein Herz hat geblutet nach dieser bitteren Niederlage. Trotzdem: Gesicht abwischen und weiterkämpfen. Forza Ragazzi 💪🏻

Der Mann, der Mark Arcobello beim SC Bern nicht ersetzen kann

Dustin Jeffrey (31) wechselt auf nächste Saison mit einem Zweijahres-Vertrag zum SC Bern. Aber er kann beim «Bayern München des Eishockeys» Topskorer Mark Arcobello nicht ersetzen. Trotzdem kann es ein guter Transfer sein.

Zuerst ein paar Zahlen – wem die zu wenig polemisch sind, möge die nachfolgenden zwei Abschnitte überspringen.

Auf den ersten Blick scheint Dustin Jeffrey beim SCB der nächste Mark Arcobello zu sein. Der kanadische Stürmer kam 2016 in die Liga und ist seither mit 170 Punkten aus 168 Spielen hinter Mark Arcobello (181/171) der zweitbeste Skorer. Seine Werte sind auch in den Playoffs (16/18) vergleichbar mit jenen des SCB-Stars (45/44).

Mark Arcobello ist die Nummer vier der aktuellen …

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