Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Play-off-Vorschauen des Eismeisters

SC Bern Spieler Simon Moser, Mitte, erzielt das einzige Tor der Partie in der letzten Spielsekunde, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem EHC Biel, am Samstag, 14. Januar 2017 in der PostFinance-Arena in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Wie chaotisch wird die Serie zwischen Meister Bern und Kantonsrivale Biel? Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Zauggs Playoff-Vorschau, Teil 3: Bern vs. Biel – der Feldherr hat alles im Griff, aber ...

Im Viertelfinal gegen den Aussenseiter Biel (8.) hängt das Glück des Titanen SC Bern (1.) an zwei ehemaligen HCD-Meistergoalies: Leonardo Genoni und Jonas Hiller.



Kari Jalonen (57) ist ein grosser Hockey-Feldherr. SCB-General Marc Lüthi bezeichnet seinen Trainer gar als «den Grössten Europas». Der «Arno Del Curto des Nordens» wirkt vor der grossen Bewährungsprobe ruhig und gelassen. Er weiss, dass er alles getan hat, was getan werden kann.

Kein anderer SCB-Trainer der «Ära Lüthi» (ab 1998), hatte alles, auch die Meiden, so im Griff. Dazu eine Episode. Früher verabredeten sich die Stadtberner Hockey-Chronisten während der Saison bloss an SCB-Spieltagen gegen die Lakers zum Jassen. Weil nur an diesen Abenden einigermassen sicher war, dass beim SCB nichts passiert und nicht noch Seiten umgestellt werden müssen.

Kari Jalonen hat den SCB auf Kurs gebracht. Bild: KEYSTONE

Seit Kari Jalonen das Kommando übernommen hat, treffen sich die Chronisten während der Qualifikation an beliebigen Abenden. Es passiert nichts mehr beim SCB. Kürzlich fragte ein langjähriger SCB-Beobachter: «Gibt es eigentlich einen Grund, warum wir nicht Meister werden?» So ist in Bern noch nicht oft gefragt worden.

Wie ist diese unaufgeregte Zuversicht, diese monatelange Ruhe vor dem Play-off-Sturm möglich? Kari Jalonen sagt: «Es ist die tägliche Detailarbeit. Nur wenn wir jeden Tag auf jedes Detail achten, entwickeln wir eine Siegermentalität.» Siegen als Gewohnheit. Das ist die Botschaft aller grossen Trainer. Er duldet keine Halbheiten. «Ein Arbeitstag ist ein Arbeitstag.» Wie sagte doch schon Carl von Clausewitz, der Urvater aller Strategen: «Je mehr ein Trainer gewohnt ist, von seinen Spielern zu fordern, um so sicherer ist er, dass die Forderungen geleistet werden.»

Der Teufel liegt im Detail

Zu diesen Details gehöre auch, dass der SCB mit einer Stimme spreche. «Es kann nicht sein, dass ich in einem Interview etwas anderes sage als in der Kabine. Das würde das Vertrauensverhältnis beeinträchtigen.» Kari Jalonen ist ein Hexenmeister der nichtssagenden Kommunikation. Auf alle kritischen Fragen hat er eine Allerweltsantwort, die allen Trainern zu empfehlen ist. Im Hockey und im Fussball. «Ich muss das erst auf dem Video sehen ...»

Berns Headcoach Kari Jalonen, Mitte, und Spieler des SC Bern waehrend dem zweiten Eistraining der neuen Saison, am Montag, 2. August 2016, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Manuel Lopez)

Beim SCB wird jeden Tag akribisch gearbeitet. Bild: KEYSTONE

Und so hat der SCB die ruhigste Qualifikation seit Einführung der Play-offs (1986) hinter sich. Unaufgeregt haben die Berner erstmals seit 2010 die Qualifikation gewonnen.

In seiner Detailbesessenheit mahnt Kari Jalonen an Arno Del Curto und auch an seinen gescheiterten Vorgänger Guy Boucher. Mit einem entscheidenden Unterschied zum Kanadier. Er sagt: «Eishockey darf nie nur Arbeit sein. Eishockey muss ein Spiel bleiben.»

Ein Spiel auf einer rutschigen Unterlage bleibt unberechenbar. Selbst für einen, der an alles gedacht hat. Deshalb sagt Kari Jalonen auch: «Manchmal sind alle Konzepte Makulatur, wenn der Puck eingeworfen wird.»

SCB ist nicht gleich YB

Die Ungewissheit über den Ausgang hat Namen. Kari Jalonens Glück hängt erst einmal ausgerechnet an zwei ehemaligen HCD- Meistergoalies. An Leonardo Genoni (29) und Jonas Hiller (35).

Niemand weiss besser als die Berner, dass auch ein himmelhoher Favorit scheitern kann. Sie sind selber als Qualifikationssieger dreimal im Viertelfinale auf der Strecke geblieben (2006, 2008, 2009) und letzte Saison holten sie vom 8. Platz aus den Titel. Wenn das nicht als Warnung reicht, so sei das Unglück erwähnt, das sich kürzlich auf der anderen Strassenseite des Hockeytempels in Bern zugetragen hat: YB ist im Cup gegen das zweitklassige Winterthur sensationell gescheitert.

Biel Spieler Robbie Earl, links, tritt im Bully gegen SC Bern Spieler Mark Arcobello an, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem EHC Biel, am Samstag, 14. Januar 2017 in der PostFinance-Arena in Bern. (PPR/Alessandro della Valle)

Biel wird dem SC Bern ab dem ersten Puckeinwurf erbitterten Widerstand leisten. Bild: PPR

Nun ist der Unterschied zwischen den Leistungskulturen der beiden Berner Sportunternehmen YB und SCB eher noch grösser als die Differenz in der Unternehmensphilosophie zwischen dem Erotikmarkt Lyssach und dem Vatikan.

Aber Kari Jalonen kann gegen Biel scheitern. Biels ehemaliger Trainer Kevin Schläpfer sagt: «Wenn Jonas Hiller sein bestes Hockey spielt, Biel den ersten Ansturm der Berner übersteht und die Torchancen bei schnellen Kontern ausnützt, dann ist alles möglich.» Er geht davon aus, dass Jonas Hiller überragend sein wird. «In den Play-offs wird sich seine immense Erfahrung auszahlen.»

Macht's Hiller wie Josua mit der Sonne?

Der ehemalige HCD-Meistergoalie (Titel 2005 und 2007) hat sich neun Jahre lang in der NHL bewährt und in der wichtigsten Liga der Welt jede Saison ausser der letzten immer über 90 Prozent der Schüsse abgewehrt. Auch wenn er den Stanley Cup nicht geholt hat – er ist noch eine Nummer grösser als David Aebischer und Martin Gerber.

Der SCB wird über Biel hinwegfegen, als sei der Leibhaftige vom Gurten herabgefahren. Aber Jonas Hiller kann den SCB aufhalten wie Josua den Lauf der Sonne. Und dann hängt das SCB-Schicksal an Leonardo Genoni, dem HCD-Meistergoalie von 2009, 2011 und 2015.

Nach menschlichem Ermessen wird der SCB nämlich auch gegen einen überragenden Jonas Hiller ein oder zwei Tore erzielen. Dann wird es einfach eine knappe, mühsame Angelegenheit. Aber nur eine siegreiche, wenn Leonardo Genoni dicht hält.

Biels Torhueter Jonas Hiller wehrt einen Puck ab im Eishockey National League A Spiel zwischen dem EHC Biel und dem EHC Kloten, am Samstag, 10. Dezember 2016, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/ Peter Schneider)

Jonas Hiller muss im Play-off über sich hinaus wachsen. Bild: KEYSTONE

Auf Jonas Hiller werden die Pucks hereinprasseln. Er wird schnell warm werden. Die Aufgabe für Leonardo Genoni ist eine schwierigere: Bei wenig Arbeit cool und konzentriert bleiben und die raren Bieler Chancen zunichte machen. Nichts wäre fataler als ein Kontertreffer in eine SCB-Überlegenheit hinein. Ein Tor, das den Bielern Energie, Flügel verleiht und die SCB-Selbstsicherheit erschüttert.

Nicht nur Jonas Hiller, auch Leonardo Genoni muss sein bestes Hockey spielen. Wozu er eigentlich in der Lage sein sollte. Er sagt: «Die Umstellung auf eine neue Mannschaft, auf neue Verteidiger und ein anderes Spielsystem war für mich nicht ganz einfach.» Kenner sagen, er habe nicht nur diese Umstellung geschafft, er sei jetzt sogar noch besser als in Davos.

Im Detail

Trainer: Jalonen vs. McNamara

Kari Jalonen ist einer der grossen Trainer Europas. Auf den ersten Blick eine klare Sache. Aber wer es in Biel schafft, «Hockey-Gott» Kevin Schläpfer vergessen zu machen, ist auch ein grosser Coach. Deshalb hat Sportchef Martin Steinegger den Vertrag mit Mike McNamara um ein weiteres Jahr verlängert – und schätzt ihn somit höher ein als den letztjährigen SCB-Meistertrainer Lars Leuenberger, der gerne nach Biel gekommen wäre.

Bild

Mike McNamara und Kari Jalonen. bild: Keystone

Kari Jalonen hat alles im Griff und bisher ist alles so gelaufen wie geplant. Aber wir wissen noch nicht, wie er reagieren wird, wenn die Dinge aus dem Ruder laufen – was ja in den Play-offs hin und wieder passieren kann. Mike McNamara hat nichts zu verlieren und der schlaue Taktiker lässt sich auch vom Titanen SCB nicht einschüchtern.

Vorteil SCB: 1:0

Torhüter: Genoni vs. Hiller

Leonardo Genoni ist statistisch der beste Torhüter der Qualifikation (Fangquote 93,61 Prozent). Besser als Jonas Hiller (91,55 Prozent). Hat die Statistik recht? Ja.

Bild

Leonardo Genoni und Jonas Hiller. bild: Keystone

Jonas Hillers Prestige ist aufgrund seiner NHL-Vergangenheit grösser. Wenn wir also zu einer ganz sachlichen Beurteilung kommen wollen, dann müssen wir vergessen, was war, und ganz naiv fragen: Und wie würden wir ihn einschätzen, wenn er Fridolin Müller heissen würde? Nun, dann würden wir ihn als routinierten und guten, aber nicht mehr als ganz grossen Torhüter einschätzen. Und wir würden sagen:

Vorteil SCB: 2:0

Offensive

Der SCB (160 Tore) hat nach den ZSC Lions (165) die zweitbeste Offensive der Liga. Dagegen ist Biels Sturm (146) eher ein laues Lüftchen. Aber nicht diese Statistik zeigt den Vorteil der Berner. Der SCB funktioniert wie eine Maschine und kann während eines ganzen Spiels ununterbrochen Druck entwickeln. So wird im Normalfall eine gegnerische Abwehr schliesslich zermürbt. Der verletzungsbedingte Ausfall des jungen offensiven Leitwolfes Gaëtan Haas (nächste Saison beim SCB) fehlt Biel beim schnellen Konterspiel.

Vorteil SCB: 3:0

ZUM EISHOCKEY PLAYOFF-VIERTELFINAL ZWISCHEN DEM SC BERN UND DEM EHC BIEL STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - SC Bern Stuermer Simon Moser, links, und Biels Verteidiger Benoit Jecker, rechts, kaempfen um den Puck, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem HC Biel, am Samstag, 29. Oktober 2016, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Wie lange kann sich Biel gegen den Berner Ansturm wehren? Bild: KEYSTONE

Defensive

Statistisch hat Bern (114 Gegentreffer) die beste Abwehr der Liga. Von allen für die Play-offs qualifizierten Teams hat nur Lugano (155) noch mehr Gegentreffer kassiert als Biel (140). Noch Fragen? Keine? Gut.

Vorteil SCB: 4:0

Der Tipp des Eismeisters:

Der SCB braucht nicht mehr als sechs Partien.

Alle Schweizer Eishockey-Meister seit Einführung der Play-offs 1985/86

Unvergessene Eishockey-Geschichten

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Link zum Artikel

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Link zum Artikel

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

Link zum Artikel

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

Link zum Artikel

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

Link zum Artikel

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

Link zum Artikel

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

Link zum Artikel

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

Link zum Artikel

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

Link zum Artikel

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

Link zum Artikel

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

Link zum Artikel

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

Link zum Artikel

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

Link zum Artikel

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

Link zum Artikel

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

Link zum Artikel

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

Link zum Artikel

Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweiz gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

Link zum Artikel

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

Link zum Artikel

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

Link zum Artikel

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Link zum Artikel

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

19 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
schoelli
03.03.2017 15:02registriert November 2014
Cool überall als "Freilos" zu gelten. Ich bin "beeindruckt" von all' diesem Expertenwissen. Vor zwei Jahren dachten die ZSC Lions auch so und wurden fast überfahren. "Lasset die Spiele (endlich) beginnen!" Wir haben (absolut) nichts zu verlieren!
586
Melden
Zum Kommentar
Against all odds
03.03.2017 15:10registriert March 2014
Biel hat in 50 Spielen gerade mal 14 Tore weniger geschossen, die Offensive daher als laues Lüftchen zu bezeichnen... na ja. Ich wünsche mir, dass Biel der Berner (inkl. Zaugg) Überheblichkeit und Arroganz mit ihrem Teamgeist und Kampfkraft so richtig eins auswischt.
7743
Melden
Zum Kommentar
MARC AUREL
03.03.2017 17:19registriert December 2014
Man darf kein Gegner unterschätzen aber dies wird Bern ganz bestimmt nicht. Ich traue Biel zu das sie 1-2 Spiele gewinnen aber eine Serie gegen ein Team in top form der bei der Sache ist und weit stärker ist wird eine Schlacht aber der Krieg nicht verlieren!
355
Melden
Zum Kommentar
19

Eismeister Zaugg

Spengler Cup vor dem Aus – in diesem Winter gibt's wohl nur festtägliches Junioren-Hockey

Nach der WEF-Absage steht auch der Spengler Cup vor dem «Aus». Immer mehr rückt die Junioren-WM in der Altjahrswoche in den Mittelpunkt des Interesses.

Spengler-Cup-Manager Marc Gianola mag noch nicht von einer Absage reden. Der Entscheid falle im Oktober. HCD-Präsident Gaudenz Domenig wird hingegen konkreter und sagt: «Der Spengler Cup steht auf der Kippe». Die Absage des World Economic Forums (WEF) habe die Lage zusätzlich verschärft.

Für den Spengler Cup wird im Kurpark neben dem Stadion jeweils ein Zelt für die Gästebetreuung aufgebaut. Dieses «VIP-Versailles der Berge» wird anschliessend an das Turnier auch vom WEF genutzt. Die …

Artikel lesen
Link zum Artikel