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Berns Ramon Untersander, Berns Simon Bodenmann, SC Bern Cheftrainer Kari Jalonen, Berns Simon Moser und Berns Aaron Gagnon, von links, im zweiten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Samstag, 8. April 2017, in der Bossard Arena in Zug.  (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Kari Jalonen ist mit dem SC Bern auf Meisterkurs – dennoch ist seine Situation komplett anders als jene von Urs Fischer. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Der SCB wie der FCB? Nein. Der SCB verdankt seine Dominanz bloss dem Trainer

Der SC Bern steht vor der ersten Titelverteidigung in unserem Hockey seit 16 Jahren. Aber die SCB-Überlegenheit steht auf ganz dünnem Eis.



Der FC Basel seht vor der achten Meisterschaft in Serie und hat das nationale Championat längst zur Operetten-Liga degradiert. Erdrückende nationale Dominanz ohne internationalen Glanz – eine toxische Mischung für den Unterhaltungswert einer Meisterschaft.

Die NLA im Eishockey ist eine der besten Meisterschaften ausserhalb der NHL und mit rekordhohen Zuschauerzahlen geworden, weil sie ausgeglichen ist. Der Ausgang des Titelkampfes ist ungewiss.

Eine Dominanz wie jene des FC Basel im Fussball hat unser Eishockey seit dem 2.Weltkrieg (seit 1945) nie gekannt. Die letzten Serienmeister heissen Arosa mit sieben (1951 bis 1957), La Chaux-de- Fondsmit sechs (1968 bis 1973) und Kloten (1993 bis 1996) mit vier Titeln in Serie. Im 21. Jahrhundert haben zuletzt die ZSC Lions (2001) eine Meisterschaft verteidigt.

Gelingt dem SC Bern eine Dominanz wie einst Arosa, La Chaux-de-Fonds oder Kloten? Auf den ersten Blick scheint die Gefahr gross: die Berner gewinnen, wie sie wollen. Vor einem Jahr holten sie den Titel vom 8. Platz aus. Jetzt stehen sie als Qualifikationssieger noch zwei Siege vor der Titelverteidigung.

Jubel bei den Bernern Mark Arcobello, Thomas Ruefenacht, Ramon Untersander, Andrew Ebbett und Ryan Lasch, von links, im zweiten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Samstag, 8. April 2017, in der Bossard Arena in Zug.  (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Dem SC Bern fehlen nur noch zwei Siege zur Titelverteidigung.  Bild: KEYSTONE

Der grosse Unterschied

Der SCB ist wirtschaftlich das stabilste Hockeyunternehmen der Liga und als einziges Spitzenteam nicht von einem Mäzen abhängig. Die Zuschauerzahlen sind die höchsten ausserhalb Nordamerikas. Eine sportliche Schwächung durch finanzielle Probleme ist ebenso ausgeschlossen wie beim FC Basel. Der SCB kann sich jeden Spieler der Liga leisten.

Aber der SCB ist weit davon entfernt, die Liga so zu dominieren wie der FC Basel. Der ganz grosse Unterschied liegt im wirtschaftlichen Bereich. Der FC Basel verdankt seine sportliche und finanzielle Überlegenheit den Einnahmen aus den internationalen Wettbewerben (Champions League, Europa League).

Im Eishockey kann der Meister durch die Teilnahme an europäischen Wettbewerben kein oder nur sehr wenig Geld verdienen. Und das wird in den nächsten Jahren auch so bleiben. Nationale Erfolge können nicht im internationalen Hockeygeschäft kapitalisiert werden. Es gibt für unsere Hockeyunternehmen nur einen nationalen, aber keinen internationalen Markt.

Eine einzige Gemeinsamkeit

Die nationale Fussballmeisterschaft ist wegen der Erträge des FC Basel im europäischen Geschäft aus dem Gleichgewicht geraten. Kein anderes helvetisches Fussballunternehmen hat heute auch nur annährend die finanzielle Potenz des FC Basel. Weil keine helvetische Klubmannschaft gut genug ist, um sich neben Meister Basel regelmässig für die Champions League zu qualifizieren, wird die Differenz immer grösser. Wie himmelhoch überlegen die Basler sind, zeigt sich daran, dass sie es sich leisten können, Meistertrainer nicht mehr weiter zu beschäftigen. Urs Fischer ist jetzt die Fussball-Antwort auf Lars Leuenberger.

ALS VORSCHAU AUF DIE AM MITTWOCH, 7. SEPTEMBER 2016, BEGINNENDE EISHOCKEY NATIONAL LEAGUE A SAISON, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - SCB Trainer Lars Leuenberger haelt den Meisterpokal hoch, bei der Meisterfeier des SCB am Samstag, 16. April 2016 auf dem Bundesplatz in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Auch Lars Leuenberger wurde als Meistertrainer entlassen. Bild: KEYSTONE

Der SCB hat zwar seinen letzten Meistertrainer (Lars Leuenberger) auch nicht behalten und durch den Welttrainer Kari Jalonen ersetzt. Aber das ist auch schon die einzige Gemeinsamkeit mit dem FCB.

Der SCB kann aus wirtschaftlichen und sportlichen Gründen die Liga nicht dominieren wie der FCB. Die Berner können sich zwar die besten Spieler leisten – aber nicht in beliebiger Anzahl. Mindestens fünf Klubs sind dazu in der Lage, mit Hilfe von Mäzenen und anderen betriebsfremden Einkünften (Spengler Cup) auf dem Papier gleichstarke Mannschaften zusammenzustellen: die ZSC Lions, Lugano, Zug, Lausanne und Davos. Mit etwas Glück kann sogar ein Aussenseiter in den Playoffs jeden Favoriten aus dem Titelrennen kippen.

Der SC Bern steht nicht wegen seiner finanziellen Überlegenheit zwei Siege vor der Titelverteidigung. Auch nicht dank einer quantitativ und qualitativ viel besseren Mannschaft.

Dominanz auf dünnem Eis

Die Berner verdanken ihre Spitzenposition dem richtigen Trainer. Kari Jalonen ist ein Welttrainer, von der Reputation her im europäischen Hockey was Ottmar Hitzfeld im Fussball. Ein Coach, der bedingungslos den Sieg anstrebt.

Ein Coach aber auch, der, anders als viele nordamerikanische «Hockey-Imperialisten» die mitteleuropäische Mentalität versteht und, anders als viele der arroganten schwedischen Hockey-Missionare, die Besonderheiten unseres Hockeys berücksichtigt. Und wie alle grossen Trainer hat Kari Jalonen auch Glück. Er hat mit Leonardo Genoni den besten Torhüter der Liga.

Berns Torhueter Leonardo Genoni waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem SC Bern am Samstag, 21. Januar 2017, in der Bossard Arena in Zug.(KEYSTONE/Alexandra Wey)

Wo stünde der SC Bern ohne Leonardo Genoni? Bild: KEYSTONE

Mit Kari Jalonen, einem besseren sportlichen Management und ein bisschen weniger Arroganz wären die ZSC Lions diese Saison Meister geworden. Mit Leonardo Genoni würden Davos oder Zug wahrscheinlich Meister – wobei die Zuger nach wie vor die Möglichkeit haben, den SCB auch ohne Genoni zu stoppen.

Das mag zeigen, auf wie dünnem Eis letztlich die jetzt scheinbar so beängstigend scheinende SCB-Dominanz steht. Kari Jalonen ist auch nächste Saison SCB-Trainer. Im besten Fall gewinnt der SCB dreimal hintereinander die Meisterschaft. Von einer nationalen Dominanz wie der FC Basel ist der SCB so weit entfernt wie von einem Triumph im Stanley Cup.

Deutlich mehr Abwechslung als im Fussball: Alle Schweizer Eishockey-Meister seit Einführung der Playoffs 1985/86

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29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • admir.stoekli 14.04.2017 10:36
    Highlight Highlight Warum wird Eishockey eigentlich immet wieder mit Fussball verglichen? Sind doch verschiedene Sportarten ...
  • stayhome 11.04.2017 11:01
    Highlight Highlight Es gab eine Zeit, da schrieb Herr Zaugg mehrheitlich sachlich mit einer Prise Polemik und man freute sich richtiggehend auf seine Texte. Heute sind seine Ergüsse kaum mehr zu ertragen. Herr Zaugg, tun sie uns allen einen Gefallen und gönnen Sie sich eine Auszeit. Vielleicht finden Sie dadurch ja wieder zu Ihrer alten Qualität in Sachen Schreiben.
  • Coffey 11.04.2017 09:39
    Highlight Highlight Der SCB steht keinesfalls "vor der erfolgreichen Titelverteidigung". Der SCB hat zwei Eishockeyspiele einer maximal sieben Spiele langen Playoff-Serie gewonnen. "Vor der erfolgreichen Titelverteidigung" wird der SCB auch nicht stehen, wenn er heute Abend gewinnen sollte, obwohl das selbstverständlich alle Schreiberlinge so schreiben werden. "Vor der erfolgreichen Titelverteidigung würde der SCB stehen, wenn er schon 3 Spiele gewonnen hätte UND es in einem der nächsten Spiele 10 Minuten vor Schluss 4:0 für den SCB stehen würde.
    • Rock'n'Rohrbi 11.04.2017 10:29
      Highlight Highlight ...wunderbar Coffey; wo steht dann Zug aktuell für dich?
    • Goon 11.04.2017 11:21
      Highlight Highlight 11 Minuten vor Schluss auch noch nicht?
    • Coffey 11.04.2017 12:49
      Highlight Highlight Ach Freunde, mir ist als SCB Supporter sowas vonn piepegal, wo der EVZ steht. Gemäss deren Aussagen ja jetzt "in der Serie drin". Und ja Goon, meinetwegen auch 11 Minuten vor Schluss oder bei Beginn des Mitteldrittels. Ich habe aber schon zuviele Playoffserien miterlebt, um in den "vor der Titelverteidigung"-Hype einzustimmen. Gegen den Z standen wir auch schon einmal "vor dem Titel" nach vier Spielen. 2.5 Sekunden vor Spielende des 7. Spiels, standen wir dann plötzlich nur noch daneben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tikkanen 11.04.2017 08:51
    Highlight Highlight ...ach Chlöisu, jetzt versuchst du krampfhaft und mit haarsträubenden Vergleichen der einseitigen und am Gründonnerstag mit der epochalen Titelverteidigung endenden Finalserie irgendwelche Brisanz zu vermitteln👎🏻In Anbetracht der Berner Hockeymaschine einerseits und dem überforderten Freilos aus Moneytown💰andererseits ist der Sweep so klar wie selten🤗Da chauberät ender dr Schiittotze als das diese lottrigen Zuger auch nur einen Final-Sieg erreichen😳
    Bald geht das WarmUp los🍷und der Tempel rockt hinäch das letzte Mal in dieser Saison😁
    Nur noch 2 bis🐻😎🍺😎
    • PostFinance-Arena 11.04.2017 09:52
      Highlight Highlight Nur rockt dieses Stadion leider nicht, da schlichtweg keine gute Stimmung herrscht. Höchstens während dem "5-Sekunden-SCB-Schlachtruf" wird es kurzzeitig lauter. Ansonsten fast schon tragische Stille...
    • joe 11.04.2017 11:01
      Highlight Highlight Da hatte jemand einen Fensterplatz in Physik! ;-)
    • greenfields 11.04.2017 14:36
      Highlight Highlight Stimmt nicht, dass der SCB-Tempel heute zum letzten Mal rockt. Sollte der SCB heute gewinnen wäre am Donnerstag beim Public Viewing im Tempel aber sicher was los. Und sollte der SCB doch tatsächlich bereits am Do alles klar machen, dann herrscht im Tempel aber sowas von Rock'n'Roll (ich "hoffe" zwar, dass der SCB heute gewinnt, am Donnerstag verliert, ich weiss, tönt saublöd, damit am Samstag dann so richtig der Teufel los ist im Tempel und dann der Titel geholt werden könnte). Aber will nicht überheblich rüber kommen, es steht erst 2:0, noch gar nichts entschieden, kann alles noch drehen.
  • BeatBox 11.04.2017 08:28
    Highlight Highlight Der Akkordschreiber braucht wohl unbedingt Geld? Sogar von KZ selten so einen an den Haaren herbeigezogenen Bericht gelesen. Widersprüche über Widersprüche

    Nur wegen dem Trainer Dominant, aber im gleichen Artikel eine Aussage mit Genoni würden Davos oder Zug wahrscheinlich Meister?!?

    Es hat viele Puzzleteile die, zusammen mit einer grossen Prise Selbstvertrauen, eine super Mischung ergeben.

    Morgen Abend kommt dann in SportalHD dann wieder der Spruch "der SCB hat eine grosse Mannschaft" blablabla...

    Egal was geschrieben wird, der SCB brauch noch 2 Siege, nicht mehr aber auch nicht weniger.
  • DerTaran 11.04.2017 06:56
    Highlight Highlight Der Eismeister sollte Hockey nicht mit Fussball vergleichen, wenn er von letzterem kaum Ahnung hat.

    Da für den FCB die Superleague leider nur noch den Stellenwert als Qualifikation für die Championsleague hat, ist ein europäisches Versagen wie das von Fischer als klarer Misserfolg zu werten und der Trainerwechsel ein muss.

    Das CL Geld hat in Europa alle nationalen Ligen ruiniert, die Spitze wird überall von den Dauerqualifikanten dominiert. Das ist schlecht für den Fussball, aber solange die schweizer Clubs daran mitmacht, muss ein FCB die Strategie danach ausrichten.

    Fischer musste weg.
    • Bruno Wüthrich 11.04.2017 09:38
      Highlight Highlight Und was genau an deinen Ausführungen lässt jetzt darauf schliessen, dass der Eismeister von Fussball kaum Ahnung hat?
    • Hayek1902 11.04.2017 11:00
      Highlight Highlight Ich habe eher das Gefühl, dass du der bist, der die Dinge nicht richtig versteht. KZ hat genau das geschrieben...
    • DerTaran 11.04.2017 13:13
      Highlight Highlight «Urs Fischer ist jetzt die Fussball-Antwort auf Lars Leuenberger.»

      Nein, Urs Fischer war nie erfolgreich, Lars Leuenberger schon.
      Meister werden war nach der Vorrunde für den SCB eigentlich unvorhersehbar und dem Trainer zu verdanken.
      Beim FCB ist der schweizer Titel pflicht und man kann das auch mit einem mittelmässigem Trainer erreichen.

      Aber ich will euch nicht mit Fussball langweilen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • länzu 11.04.2017 06:18
    Highlight Highlight Womit auch dieser Beitrag vom Eismeister wieder erfolgreich und zeitgerecht abgeliefert wurde. Inhalt egal.
    Der SCB hat den Welttrainer und Genoni im Tor. Darum können sie ev. Meister werden. Letzte Saison hatte der SCB den Notnagel Lars Leuenberger als Coach und den Notnagel Stepanek als Goalie und wurde trotzdem Meister. Noch Fragen, Herr Zaugg? Ist ja auch egal. Die Konstellation kann sei, wie sie will, Sie biegen die Fakten immer so, wie es ihnen gerade in den Kram passt.
    • Bruno Wüthrich 11.04.2017 09:43
      Highlight Highlight «Der SCB hat den Welttrainer und Genoni im Tor. Darum können sie ev. Meister werden. Letzte Saison hatte der SCB den Notnagel Lars Leuenberger als Coach und den Notnagel Stepanek als Goalie und wurde trotzdem Meister.»

      Ja genau! Und es ging ja in dem Artikel darum, zu erklären, weshalb es keine SCB-Dominanz à la FC Basel geben wird. Noch Fragen, länzu?
  • joe 11.04.2017 05:43
    Highlight Highlight Ein Artikel den man auch einfach weglassen kann!

    KZ versucht da verzweifelt einen Vergleich zu machen, wo ein Vergleich gar nicht möglich und schon gar keinen Sinn mach.
    Schade, gäbe es doch in dieser Phase viel bessere Themen.

    • Staal 11.04.2017 09:11
      Highlight Highlight Der SCB hatte in diesen Playoffs doch kaum Gegner: Biel (8) Lugano, (7) Zug. Letztes Jahr ZSC (1), Davos (2) und Lugano.

      Irgendwann wird der Hunger fehlen, Verletzte etc. Dann word ein anderes Team bereit sein.
    • joe 11.04.2017 09:52
      Highlight Highlight 1. Hat es ja seinen Grund warum man sich wärend der Quali den Arsch aufreisst um erster zu werden.

      2. "Zämehäng wie Vorhäng!" Was hat dies mit dem unsinnigen Vergleich zu tun?
    • Hayek1902 11.04.2017 11:05
      Highlight Highlight Lugano hat gut gespielt gegen Bern und war in der Quali unter Wert wegen den vielen verletzten Verteidigern. 4:1 ist deutlich, aber 2 Spiele hätten auch anders ausgehen können(Spiel 3 und 5). Der Z hätte Bern kaum gefordert, Zug wird es auch nicht. Biel hatte den Sillen, aber nicht das können. Zu einem Sieg reichte es trotzdem. Ich habe eher das Gefühl, dass Zug den überaschend einfachen Weg hatte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sloping 11.04.2017 05:40
    Highlight Highlight Die momentane Berner Dominanz nur Jalonen zuzuschreiben, ist falsch. Er ist ein wichtiger Faktor, aber zentraler ist die qualitative Tiefe im Kader und die gute Struktur des Teams. Die einzige wirkliche Schwachstelle des letztjährigen Teams, der Torhüter, wurde bestmöglichst ersetzt. Bern hat mit Zürich wohl die teuerste Mannschaft der Liga. Nur zeigt das Beispiel Luganos, dessen Mannschaft nur unwesentlich günstiger ist, dass Geld ohne Geist, keine Titel bringt.
    • Hallo22 11.04.2017 07:31
      Highlight Highlight Luganos Mannschaft ist nicht billiger. Lugano hat die teurste Manschaft ausserhalb der NHL und KHL !
    • das Otzelot 11.04.2017 12:00
      Highlight Highlight @Danyboy
      Ach Dany, verabschiede dich doch mal von der Mär das A: der SCB am meisten Geld ausgibt und B: Der EVZ ein Dorfclub mit beschränkten Mitteln ist. Meinst du Diaz spiel für lau? Oder der Vertrag von T.Helbling der von Kloten übernommen wurde?
      Der EVZ wurde nie mehr Meister weil sie so lange an Schwachkopf Shedden festhielten.

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