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Luganos Damien Brunner, links, erzielt das 4:3, im ersten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem HC Lugano und dem SC Bern, in der Resega Halle in Lugano, am Samstag, 2. April 2016. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Die Fangquoten der beiden Final-Torhüter waren in Spiel 1 alles andere als berauschend.
Bild: KEYSTONe/TI-PRESS

Eismeister Zaugg

Schwedische Akkordarbeit gegen Berner Beamten-Hockey – «but it’s the Goaltending, Stupid!»

Vergessen wir Luganos Schweden. Die Goalies werden dieses Finale entscheiden. Hätte der SCB einen Renato Tosio, dann wäre die Sache gelaufen.



Bill Clintons Wahlstratege James Carville prägte einst den Satz «It’s the Economy, Stupid!». Um seinen Kandidaten an die Hauptsache im Wahlkampf zu erinnern. Ans Thema Wirtschaft. Bill Clinton folgte dem Rat und gewann 1993 den Wahlkampf gegen George Bush.

Nach der ersten Finalpartie lassen wir uns von der Hauptsache ablenken. Alle reden vom famosen schwedischen Trio des HC Lugano. In der Tat: Wenn wir einem neutralen Beobachter den Auftrag erteilen, uns die drei besten Spieler des HC Lugano zu nennen, dann dauert es keine zehn Sekunden und wir bekommen ohne «Wenn» und «Aber» eine Antwort: Linus Klasen (30), Tony Martensson (35) und Fredrik Pettersson (29).

Luganos Linus Klasen, links, und Fredrik Pettersson, rechts, freuen sich ueber das 4:2, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Lugano und dem HC Ambri Piotta, am Freitag, 19. Februar 2016, in der Resega Halle von Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Wie lange halten die Lugano-Schweden das angeschlagene Tempo durch? 
Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Wenn wir hingegen die Frage nach den drei besten SCB-Spielern stellen, dann werden wir wahrscheinlich erst nach einer Stunde eine zögerliche Antwort mit vielen «Wenn» und «Aber» erhalten: Martin Plüss (38), Cory Conacher (26) und Simon Moser (29). Aber der Plüss sei halt schon 39 und eigentlich zu alt, der Conacher zu wenig diszipliniert und wenn der Moser bloss öfters ins Tor treffen würde!

Schlagenhauf per sofort zu Lugano

Der HC Lugano kann für die restlichen Playoff-Finalspiele gegen den SC Bern auf Roman Schlagenhauf zählen. Der 27-jährige Stürmer steht den Bianconeri nach dem Ausscheiden der Rapperswil-Jona Lakers im NLB-Final per sofort zur Verfügung. Schlagenhauf, mit sechs Toren und acht Assists der beste Skorer der Lakers in den Playoffs, hat bei den Tessinern einen Vertrag für die nächsten beiden Saisons unterschrieben.(sda)

Damit sind wir mitten drin in der zentralen Diskussion über die vermeintliche Hauptsache in diesem Finale: Schwedische Akkordarbeit gegen Berner Beamtentum. Will heissen: Klasen, Martensson und Pettersson haben in der ersten Finalpartie fast eine halbe Stunde Eiszeit bekommen und würden gerne noch mehr spielen. Luganos vierte Linie musste sich mit exakt vier Kurzeinsätzen begnügen. Linus Klasen sieht kein Problem: «Wir haben die ganze Saison für diesen Moment gearbeitet. Ich habe kein Verständnis, wenn jetzt jemand müde wird.»

SC Bern Verteidiger Mikko Kousa, von links, feiert seinen Treffer zum 0-1 mit Simon Moser, Martin Pluess und Cory Conacher waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und dem SC Bern am Sonntag, 3. Januar 2016, in der SWISS Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Der SCB verteilt die Last nicht nur auf die Schultern der Stars.
Bild: KEYSTONE

Trotzdem sagt SCB-Trainer Lars Leuenberger, «es ist nicht sicher, dass die Kräfte der Schweden bis zum Schluss reichen werden.» In seiner Mannschaft wird die Eiszeit gleichmässig aufgeteilt, es wäre fast möglich, wie in einem Bundesamt einen Arbeitsplan (nicht einen Ferienplan!) zu erstellen. Diese korrekte Aufteilung macht Sinn, weil der SCB keine Stars hat, deren forcierten Einsatz sich lohnen würde. Die Chance der Berner liegt im Kollektiv, im Verteilen der Belastung auf möglichst viele Beine und Arme. Je länger die Serie dauert, desto besser für den SCB.

Form der Torhüter entscheidet den Final

Aber eben: Diese Eiszeit-Diskussion lenkt bloss von der Hauptsache ab: «It’s the Goaltending, Stupid!» («Entscheiden werden die Goalies, Dummkopf!») Das müssten wir eigentlich aus Erfahrung wissen. Charismatische Goalies haben unsere Playoff-Geschichte geschrieben. Helden wie Renato Tosio, Marco Bührer (SCB), Ari Sulander, Lukas Flüeler (ZSC), Jonas Hiller, Leonardo Genoni (Davos), Cristobal Huet (Lugano) oder Ronnie Rüeger (Zug, Lugano).

Die Torhüterleistung ist so zentral, dass sogar Finalversager wie Dino Stecher (Gottéron) und Tobias Stephan (Servette) ihren Ehrenplatz in der Hockeygeschichte haben. In 30 Jahren Playoffs gibt es bloss drei Meistergoalies ohne «Heldenstatus»: Thierry Andrey, Urs Räber und Markus Bachschmied. Lugano war damals 1986, 1987, 1988 und 1991 im Finale so überlegen, dass ein Durchschnittsgoalie reichte.

23.12.2015; Bern; Eishockey NLA - SC Bern - ZSC Lions; 
Torhueter Jakub Stepanek (Bern)
 (Urs Lindt/freshfocus)

Wer entscheidet den Playoff-Final? Bern Jakub Stepanek ...
Bild: freshfocus

Lugano Goalie Elvis Merzlikins im dritten Playoff-Viertelfinalspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem HC Lugano, am Dienstag, 8. Maerz 2016, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

... oder doch Luganos Elvis Merzlikins?
Bild: KEYSTONE

Die Ausgeglichenheit im aktuellen Finale ist so gross, dass die Torhüter entscheiden werden. Aber erstmals in diesem Jahrhundert hat noch keiner der beiden Finalisten einen Torhüter, der in den Schuhen der ruhmreichen Vorgänger stehen könnte. Elvis Merzlikins (21) und Jakub Stepanek (29) waren in der ersten Partie mit Fangquoten von 88,89 Prozent bzw. 77,27 Prozent zwei der schwächsten Finalgoalies aller Zeiten.

Wenn einer von beiden in den nächsten Tagen seine Bestform findet, wird sein Team Meister. Wenn es Jakub Stepanek ist, wenn er eine Form findet wie Renato Tosio im Finale von 1989, dann verglüht Luganos schwedischer Offensivzauber wie eine Sternschnuppe.

Elvis Merzlikins oder Jakub Stepanek? Jakub Stepanek. Er hat die grössere physische Präsenz, er ist erfahrener, mental robuster und wird mit dem Druck und dem Rummel in dieser Finalserie besser fertig werden.

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31
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    Alle Leser-Kommentare
  • Бɘгинʌгđ БaͤгɘиБөιđ 04.04.2016 23:44
    Highlight Highlight Zürich, Davos, Bern und Lugano bilden mittelfristig das Spitzen-Quartett. Es tut der Liga nur gut, dass es weder den ZSC noch den HCD für ein würdiges Finale benötigt...
  • Tikkanen 04.04.2016 18:41
    Highlight Highlight ....und nicht zu unterschätzen: Laut dem Chappä Dino hat Petterson bereits in der KHL unterschrieben😳 Vermute mal bei SKA. Und vermute weiter dass sich Gazprom auch noch Klasen holt. Martensson war schon da.
    Fazit: Top Einstellung der 🇸🇪 ihrem Klub gegenüber😂😂
    Hopp Bärn, auch AHL Kanadier reichen zum Gewinnen des Finales gäge settig Charakterlumpä😳👍😎
    • doomsday prophet 04.04.2016 20:48
      Highlight Highlight und wieder einen blitz von mir, tikkanen. seit wann hörst den auf das, was der dino erzählt? die schweden überforciert? komm, du hast mehr drauf als einfach dem chlöusu nachzuplappern ;-)
    • doomsday prophet 05.04.2016 08:25
      Highlight Highlight rüf, blum, bodenmann sag ich da nur! alle wegen des geldes nach bern und alle schon mitten in der saison oder schon voher unterschrieben. sind aber sicher alle drei von edlem charakter.....gell! 😎 ja doch momoll 😂
  • Tikkanen 04.04.2016 17:41
    Highlight Highlight Wahre Worte von Chlöisu👍 Tatsächlich gibt der Stepanek dem Tosio von 89 nid dfüeteri😭 Reichen wird es für Bern trotzdem. Die 🇸🇪 werden von Dougie überforciert. Spätestens nach Spiel 3 heisst es da Flasche leer😳 Und da Lugano auch noch eine Flasche im Goal hat, zeichnet sich der Meistertitel für Bern bereits klar ab😂 Übrigens, mir kommt das Bern Bashing hier drin ein wenig Zürcherisch vor🤔 Habt ihr in Züzitown eigentlich keinen Klub, über den es sich zu berichten lohnt?? War da nicht so ein unglaublich Talentierter Auston im Team?😂😂😂Hopp Bärn, der Titel kehrt heuer heim👏🏻👏🏻
    • hcl 04.04.2016 19:52
      Highlight Highlight Was für ein Bärnerschurri, ob jetzt Klasen oder Pettersson bleiben, stört die Bianconeri überhaupt nicht. Auf jeden Fall sie spielen 100% für das Team. Die Puste reicht aus für 7 sieben Spiele, Chläusli und Du haben vergessen, wir haben noch ein einen Brunner, Bertaggia Hoffmann Furrer Martensson La Pierre etc.
      Wir holen den Kübel am Samstag in Bern und noch mit vollen Flaschen. Ueberlege mal, wie voll sind die Berner Flaschen noch. Wir haben am Samstag gesehen, wenn die Orsi unter Druck sind, laufen sie dem Puck hinterher.

      Schlimmsten Fall müssen wir einfach noch 3 Heimspiele gewinnen
  • manolo 04.04.2016 14:26
    Highlight Highlight am "klausi" sein bla, bla ist bla,bla
    • faustus 05.04.2016 09:27
      Highlight Highlight Aber wir alle lieben es.
  • Mario 66 04.04.2016 13:42
    Highlight Highlight Und noch ein kleines versehen:. Der lottergoalie bührer ist fälschlicherweise in der kategorie held statt goalie ohne heldenstatus, wo er hingehört. Der scb wurde nie "wegen" bührer meister, sondern immer "trotz".
    • Track 04.04.2016 14:05
      Highlight Highlight Absolut 100% korrekt! Genau meine Meinung
    • sidthekid 04.04.2016 16:13
      Highlight Highlight Hihi, sehr gut :) Aber wo du recht hast, hast du recht. Der Beppo war zwar nie so richtig schlecht. Mehr als Durchschnitt jedoch auch nicht wirklich...
      Gibt aber sicher Leute die das anders sehen...

      Gruess
  • Hmm 04.04.2016 13:07
    Highlight Highlight Wir haben es verstanden Kläusli, du willst Bern als Meister sehen.
    Aber deswegen dermassen weit weg zu polemisieren muss nicht sein.
    Befass dich mal mit sachlichen Argumenten und nicht mit solch einem Schwachsinn.
    Stepanek war der letzte der Schuld an dieser Niederlage trug.
    Und Elvis kann in Bestform spiele entscheiden.

    Und Lugano besteht nicht nur aus 3 Schweden (deine sachliche Statistik von 30 Minuten Eiszeit würde ich gerne sehen, und ziehe bitte die Special Team's davon ab, da gibts jeweils nur 2 Linien...).
    Aber glaubt ruhig alle daran, dann knallt Hofmann halt mal wieder eine rein ;-)
  • Marti37 04.04.2016 12:51
    Highlight Highlight Wollt ihr meine Analyse wissen? Es ist 1 Spiel gespielt das auf beide Seiten hätte kippen können und die Chancen stehen weiterhin 50:50 wer Meister wird. Und am Ende wird der bessere gewinnen wie in jeder Best of 7 Serie. Lasst sie spielen! Punkt!! ☺
    • faustus 05.04.2016 09:31
      Highlight Highlight Danke für die klärenden Worte Marti37.
      Besser hätte man es nicht ausdrücken können.
      Die ganze Hockeyschweiz darf sich freuen.
  • olllli 04.04.2016 12:48
    Highlight Highlight Man sagt ja Sieger haben immer recht, wenn Lugano praktisch nur mit 3 Linien spielt und gewinnt haben sie Alles richtig gemacht. Für unseren Eishockey wäre das aber ein Rückschritt von ca. 20 Jahren. In der modernen Eishockey müsste man mit 4 Linien sehr intensiv und schnell spielen, dazu ausgeglichene Spielstände villeicht mit Verlängerungen erzwingen. Dann hätten die Schweden auch irgendwänn schwere Beine. Aber dazu müsste Bern noch intensiver und härter auftreten und vor allem in der Defensive disziplinierter spielen um möglichst eine lange Serie erzwingen.
    • glass9876 04.04.2016 23:43
      Highlight Highlight Ich sehs schon kommen, Bern führt in der 59. mit 2 Toren und erzwingt dann noch die Verlängerung, nur um die Tifosi noch etwas zu schlauchen vor dem nächsten Spiel...
    • Wagner 05.04.2016 15:29
      Highlight Highlight @olli, was modern ist entscheidet meistens der welcher mit seiner Philosophie am Ende die Meisterschaft gewinnt! Also das mit dem 4 Linien Rösslispiel mag ja gut und recht sein, aber wenn es am Ende nicht zum Titel reicht nütz es leider gar nichts!
      Mann meinte auch der Z würde die nächsten 10 Jahre dominieren und Meisterschaften gewinnen wie kein anderes Team, aber reicht nur für die Quali!
      Von Rückschritt um 20 Jahre kann also auf keine Fall die Rede sein...sonder eher von Zukunft!
  • 123und456 04.04.2016 12:42
    Highlight Highlight Aber man sah auch, dass es sich um 2 Stimmungs-Teams handelt. Sowohl Lugano als auch Bern wurden vom Gegner phasenweise komplett überfahren und standen in der Defensive praktisch nonstop im Schilf.
    Womit wir zur Schiri-Linie kommen. Die war sackschwach bis inexistent, mit leichten Vorteilen für den SCB. Im 1.Drittel wurde fast nix gepfiffen. Im 2.Drittel jeder noch so kleine Schubser und im 3.Drittel wieder weniger...
  • 123und456 04.04.2016 12:41
    Highlight Highlight Denke Stepanek wird effektiv einer der entscheidenden Faktor werden. Ich wage zu behaupten, dass Lugano genug Offensiv-Power hat um einen schlechten "Merzlikins-Abend" zu kompensieren. Die Berner haben aber meiner Meinung nach nicht genügend Offensiv-Power um einen schlechten "Stepanek-Abend" aufzufangen.
    Der Unterschied zu den bisherigen Serien des SCB ist, dass beide Teams vor Selbstvertrauen platzen. Der SCB als 8. doch noch ins Finale gekämpft, Lugano erstmals seit 2006 wieder im Finale. Denke, dass ist ein Faktor der für den SCB unangenehm werden könnte.
  • c_meier 04.04.2016 12:30
    Highlight Highlight Wegen dem Transfer von Schlagenhauf von Rappi zu Lugano:
    Darf der eingesetzt werden? ich dachte man darf nur bis 3-4 Wochen vor den Playoffs Spieler transferieren oder gilt dies nicht mehr?
    • Schreiberling 04.04.2016 13:05
      Highlight Highlight Da Schlagenhauf mit einer B-Lizenz von Rappi zu Lugano stösst, sollte das kein Problem sein. Haben andere Teams auch gemacht (Evan McGrath von Thurgau zu Davos, William Rapuzzi von Visp nach Zug, Julian Schmutz von Visp nach Biel etc.)
    • c_meier 04.04.2016 16:37
      Highlight Highlight ah ok, der Hinweis B-Lizenz steht nicht im Artikel, daher meine Frage.
      Früher durfte ja noch 1 Tag vor Playoff-Start aus dem Ausland transferiert werden, wie damals Bruno Zarillo von Deutschland zum späteren Meister SCB 1997 ;)
      Wurde dann ziemlich schnell geändert...
  • Lueg 04.04.2016 11:58
    Highlight Highlight Am Ende zählt das Selbstvertrauen, Dummkopf!
    Die verzweifelten Fouls wie hilflose Stockschläge ins Knie oder aus fast 2 Meter Entfernung zeigen erste Anzeichen von Nervosität!
    Wer Cool und hart bleiben kann, hat die Feldüberlegenheit und dies wirkt sich auf dem Torhüter aus. Das hoffen auf das Auslaugen der Schweden birgt Züge der Ratlosikeit.
  • Thomtackle 04.04.2016 11:40
    Highlight Highlight Ok. ich bin Lugano-Fan. Aber wie Zaugg jetzt aus dem Nichts auf Stepanek kommt, ist mir schon ein Rätsel. Wenn ich von guten Torhüterleistungen in dieser Saison gehört habe, ist dieser Name selten gefallen. Elvis hatte schon unglaubliche Abende. Ob er sie jetzt nochmals abrufen kann? Schauen wir mal.
    • Spi 04.04.2016 13:21
      Highlight Highlight Du hast den Artikel gelesen - schon ist dein Rätsel gelöst.
  • Faabiou_ 04.04.2016 11:05
    Highlight Highlight Merzlikins hat schon mehrmals gezeigt, dass er spiele entscheiden kann. Von Stepanek habe ich solche Leistungen noch nicht gesehen...
  • Amboss 04.04.2016 11:01
    Highlight Highlight Ich wundere mich immer wieder, dass der Eismeister diese Finalserie immer auf zwei Faktoren reduziert: Das Lugano-Schwedentrio und die Torhüter.

    Ich finde, beides ist irrlevant. Aus meiner Sicht wird folgender Faktor entscheiden. Die Fähigkeit, Playoff-Hockey zu spielen. Denn da sind wir jetzt.

    Bern spielte grandios gegen HCD und ZSC. Letztendlich waren es aber einfache Siege. ZSC chaotisch, HCD müde.

    Der HCL hingegen ist gestählt durch eine dramatische echte Playoff-Serie gegen Genf. Und hat den SCB jetzt auch in dieses Playoff-Hockey gezogen.
    Jetzt wird man sehen, was passiert.
  • Boston5 04.04.2016 11:01
    Highlight Highlight Sorry Zaugg... Elvis Merzlikins!
  • greeZH 04.04.2016 10:50
    Highlight Highlight Ja wir wissens Zaugg. Du stehst auf Bern.
  • Kris 04.04.2016 10:29
    Highlight Highlight Hätte nicht Reto Pavoni zumindest eine Erwähnung verdient?;)
    • Santale1934 04.04.2016 11:24
      Highlight Highlight Pavoni spielte bei Kloten. Zaugg mag Kloten nicht. Fragen?

Eismeister Zaugg

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