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Le joueur fribourgeois Yannick Rathgeb, gauche, lutte pour le puck avec Le Top Scorer zougois Lino Martschini, droite, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League, LNA, entre le HC Fribourg-Gotteron et le EV Zug ce samedi 12 novembre 2016 a la patinoire de la BCF Arena a Fribourg. (KEYSTONE/Robert Hradil)

Yannick Rathgeb: Wo sein Weg hinführt, arbeitet der beste Sportchef. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Jahrzehnt-Talent Yannick Rathgeb: Gottéron, Servette oder Lausanne

In den nächsten Tagen regelt Jahrzehnt-Talent Yannick Rathgeb (21) seine Zukunft. Er hat drei Optionen.



Zwei Jahre auf höchster nordamerikanischer Juniorenstufe, Captain des U20-WM-Teams und nun im zweiten Jahr Nationalverteidiger bei Gottéron mit mehr als 20 Minuten Eiszeit pro Partie: Yannick Rathgeb wird in den nächsten 15 Jahren einer der besten Schweizer Verteidiger sein.

Der Vertrag bei Gottéron läuft aus. In den nächsten zwei bis drei Jahren geht es um die sportliche Weiterentwicklung bei freundlichem Salär. Das Fernziel NHL ist nach wie vor möglich und er wird nur einen Kontrakt mit NHL-Ausstiegsklausel unterschreiben. Sein Agent André Rufener, der smarteste «Karrieren-Architekt» im Land, hat dem Langenthaler drei Optionen ausgearbeitet: bei Gottéron verlängern oder ein Transfer zu Servette oder Lausanne.

Fribourg's Yannick Rathgeb, celebrats his winning goal during the ice hockey Champions League match 1/8 Final between HC Fribourg-Gotteron and KalPa Kuopio of Finland, in Fribourg, Switzerland, Tuesday, November 8, 2016. (KEYSTONE/Thomas Hodel)

Yannick Rathgeb wird nur noch einen Vertrag mit Ausstiegsklausel unterschreiben. Bild: KEYSTONE

Warum diese drei Optionen? Nun, Kloten, Ambri, Davos, Biel und Langnau kommen aus finanziellen oder/und geographischen Gründen nicht in Frage. Lugano ist wegen des abenteuerlichen sportlichen Managements keine Wunschdestination für einen jungen, entwicklungsfähigen Spieler. Aber warum nicht einer der Titanen (Bern, ZSC Lions, Zug) aus der Deutschschweiz?

Kein Platz in Bern, Zug und beim ZSC

In Bern, Zug und Zürich ist das Revier an der blauen Linie durch spielstarke, dominante Alphatiere bereits besetzt (wie Diaz, Blindenbacher, Blum, Kamerzin, Krueger) und der «Dichtestress» im Kader gross. Die Verteidiger-Hierarchie ist stabil, die Eiszeit pro Spiel wäre für einen Neuzuzug in Bern, Zug und Zürich limitiert und Yannick Rathgeb sässe im Powerplay nur am Katzentisch. Einsätze im Powerplay sind jedoch der Sauerstoff für die Entwicklung eines jungen Verteidigers.

Zugs Raphael Diaz im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EV ZUG und dem HC Ambri-Piotta, am Dienstag, 15. November 2016, in der Bossard Arena in Zug.(KEYSTONE/Alexandra Wey)

In Zug ist die Verteidigerdichte rund um Raphael Diaz zu gross für Rathgeb. Bild: KEYSTONE

Die beste Kombination aus sportlichen Perspektiven und angemessener Bezahlung bieten Gottéron, Lausanne und Servette. Alle drei Klubs offerieren ein freundliches Salär (Lausanne das freundlichste) und eine NHL-Ausstiegsklausel.

Kampf der Sportchefs

Sage mir, wo Yannick Rathgeb unterschreibt und ich sage Dir, wer der bessere Sportchef ist: der freundliche, modebewusste Christian Dubé (Gottéron), der smarte, arrogante Jan Alston (Lausanne) oder der schlitzohrige, charismatische Chris McSorley (Servette).

Es wäre an der Zeit, dass Jan Alston endlich, endlich, endlich einmal ein grosser Schweizer Transfer gelingt.

Jan Alston, directeur sportif du Lausanne HC, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et HC Ambri-Piotta, ce mardi 24 fevrier 2015 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Gelingt Jan Alston endlich ein grosser Wurf? Bild: KEYSTONE

Schweizer Meilensteine in der NHL

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Schweizer Meilensteine in der NHL
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