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Berns Tristan Scherwey erzielt das 1-0 gegen Zuerichs Torhueter Lukas Flueeler im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions am Freitag, 24. Oktober 2014, in der PostFinance-Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Stehen sich die ZSC Lions und der SC Bern am Ende auch im Playoff-Final gegenüber? Bild: KEYSTONE

Jetzt schon absehbar

Eismeister Zaugg

Alle Zeichen deuten auf einen Playoff-Final zwischen den ZSC Lions und dem SC Bern

Die meisterlichen ZSC Lions besiegen Leader HC Davos 4:1. Wir sollten uns auf einen Playoff-Final ZSC Lions gegen den SC Bern einstellen.



Der Pulverdampf der kleineren und grösseren Aufregungen der ersten Saisonhälfte hat sich verzogen. Die Titanen haben ihre Spitzenpositionen gesichert und beginnen mit der Feinarbeit. Der Justierung von Spiel und System. Eine Niederlage gegen die Lakers oder sonstige Betriebsunfälle haben für die Titelkandidaten kaum mehr Bedeutung. Nur noch ausgewählte Partien haben im Hinblick auf die Playoffs Aussagekraft. Zum Beispiel das hochklassige Spitzenspiel zwischen den ZSC Lions und dem HC Davos.

Sven Senteler vom ZSC, rechts, gegen Ville Koistinen, links, und Leonardo Genoni, Mitte, von Davos, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem HC Davos am Sonntag, 14. Dezember 2014 im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Hockey-Spektakel auf hohem Niveau: Die ZSC Lions fegen den HC Davos vom Eis. Bild: KEYSTONE

Was das Resultat (4:1) nicht zeigt: Unter Berücksichtigung aller Umstände war es das bisher beste Saisonspiel des Titelverteidigers. Die ZSC Lions zeigten dem Tabellenführer im besten Wortsinne den Meister. Die Zürcher gewannen zwar auch die Heimspiele vom 12. Oktober (4:1) und vom 23. November (3:0) mit der gleichen Tordifferenz. Doch es trifft zu, was ein dem HCD wohlgesonnener Spieleragent am Sonntag schon im ersten Drittel sagte: «Davos ist chancenlos.»

Davos ist gut, aber nicht mehr so gut wie im Herbst

Der HCD liess durchaus erkennen, warum er durch den Herbst an die Spitze getanzt ist – und die sonntägliche Leistung hätte gegen die meisten Gegner zum Sieg gereicht. Die Bündner spielten allerdings lediglich «Arno Del Curto-Hockey» im Werktagskleid. Auf den ersten Blick auf hohem Niveau dynamisch, präzis, mutig und schnell. Aber auf den zweiten Blick nicht ganz so dynamisch, präzis und schnell wie in den besten Tagen im Herbst. Das HCD-Spiel ist hoch entwickelt und deshalb auch störungsanfälliger. Für einmal waren die Konter nicht präzis wie auf dem Reissbrett entworfen. Sondern bloss wie mit der Hand gezeichnet.

Die ZSC Lions entfalteten ihr Talent diesmal nicht nur schneller und präziser als der HCD. Sie waren auch robuster und defensiv stabiler. Der HCD fand die freien Räume für die Entfaltung seines Spiels nicht. Die Zürcher entzogen mit defensivem Realismus und Zweikampfhärte dem HCD-Spektakel den Sauerstoff. Erstmals in dieser Saison lief die mächtige, scheinbar unaufhaltsame ZSC-Hockeymaschine unter Volllast auf allen Zylindern und ohne Aussetzer. 

ZSC und Bern haben die Nase vorne

So spielt inzwischen an einem guten Abend auch der SC Bern. Und damit sind wir beim möglichen Playoff-Final. Davos (31 Spiele/66 Punkte) führt vor den ZSC Lions (32 Spiele/65 Punkte) und dem SC Bern (31 Spiele/64 Punkte) die Tabelle an. Diese drei Teams werden den Qualifikationssieg unter sich ausmachen – Lugano liegt ja schon 12 Punkte zurück.

Der Berner Topscorer Martin Pluess jubelt nach seinem entscheidenden Tor zum 3-2 im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und Genf Servette HC, am Samstag, 13. Dezember 2014, in der PostFinance-Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Jubelt sich der SC Bern bis in den Playoff-Final?  Bild: KEYSTONE

Die ZSC Lions und der SC Bern können verletzungsbedingte Ausfälle besser verkraften als der HCD. Weil sie das breitere Kader haben. Das wird sich im Dauerwettbewerb der Qualifikation auswirken. Defensiv sind die ZSC Lions klar und der SCB ein wenig besser. Deshalb werden die ZSC Lions oder der SCB die Qualifikation gewinnen und der HCD kommt auf Platz drei. Es wird also möglich, dass sich die ZSC Lions und Bern schliesslich im Finale begegnen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Albi Gabriel 15.12.2014 14:45
    Highlight Highlight SCB im Playout wäre irgendwie sympathischer...
  • Staal 15.12.2014 12:22
    Highlight Highlight davos muss ja nicht Meyer de

    . kein frey, zah
    ner oder lüthi am panik schieben awennves nicht klapit. mit einem halbfinal darf man nach dem umbruch zufrieden sein. aber bern ist schlagbar A
    • Wagner 15.12.2014 12:28
      Highlight Highlight ??????????
    • joe 15.12.2014 13:19
      Highlight Highlight Ich glaube das macht mehr sinn....!
      Benutzer Bild
  • Nummelin 15.12.2014 11:29
    Highlight Highlight Ja der SCB wird Meister und die Liga beschliesst die Modusänderung von Eismeister Zaugg umzusetzen, Langnau wird aufsteigen und sich im Folgejahr in die Playoffs hexen. Final wird dann Bärli gegen Tigerli sein. Herr Zaugg schleicht dann durch die Gänge beider Hockey-Tempel und wird dann sagen: habs doch gesagt!

  • Wagner 15.12.2014 10:39
    Highlight Highlight Ja vor 1/1/2 Monaten war es noch ZSC/ HCD.......

    Und Mitte Februar 2015 ist es dann, weil ich das weiss, HCD/HCL!

    Oder ZSC/HCL, oder SCB/HCL, oder ....

  • Sallenbach 15.12.2014 09:40
    Highlight Highlight Wo er Recht hat, hat er Recht. Go on Z

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