Sport
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Die Club-Member Reto Berra, Raphael Diaz, Nino Niederreiter, Mark Streit, Jonas Hiller, Yannick Weber, Roman Josi, von links nach rechts, am Breitling Transatlantic Flyers Club Event, am Donnerstag, 3. Juli 2014 in Grenchen. Breitling gruendet in Zusammenarbeit mit Mark Streit den Transatlantic Flyers Club. Dieser besteht aus den 8 Schweizer Eishockeyspieler Berra, Diaz, Hiller, Josi, Niederreiter, Sbisa, Streit und Weber, welche alle den Sprung in die National Hockey League (NHL) schafften. Mit einem abenteuerreichen Flugprogramm heisst die Uhrenmarke die Spieler in der Welt der Aviatik willkommen und ueberreicht Ihnen bei dieser Gelegenheit die Emergency. Die Uhr fuer Abenteurer und Extremsportler.(PHOTOPRESS/Benjamin Zurbriggen)

Vor der Saison trafen sich die meisten Schweizer NHL-Spieler zu einem Sponsoren-Event in Grenchen: Reto Berra, Raphael Diaz, Nino Niederreiter, Mark Streit, Jonas Hiller, Yannick Weber und Roman Josi (von links). Bild: PHOTOPRESS

Prognose vor dem Saisonstart

Eismeister Zaugg

Die Chancen und Rollen der Schweizer NHL-Spieler: Viel Respekt für Josi, viele Punkte für Streit – und Müller als Entdeckung der Saison?

Elf Schweizer spielen beim Saisonstart in der NHL eine Rolle. Star-Status nach nordamerikanischen Massstäben hat allerdings nur Roman Josi.



Zehn Schweizer beginnen die NHL-Saison: Die Torhüter Jonas Hiller und Reto Berra, die Verteidiger Roman Josi, Mark Streit, Yannick Weber, Luca Sbisa, Rafael Diaz und Mirco Müller sowie die Stürmer Damien Brunner und Nino Niederreiter.

Sven Bärtschi ist vorerst ins Farmteam relegiert worden. Ein Erstrunden-Draft im Farmteam beschäftigt jedoch jeden NHL-General Manager und kann einem NHL-Cheftrainer zum Verhängnis werden. So spielt eben auch Sven Bärtschi eine Rolle. 

Bild

Bild: watson/melanie gath

Die Chancen und Rollen der Schweizer Spieler 

Jonas Hiller (32, Calgary): Die grosse Hoffnung

Oct 4, 2014; Winnipeg, Manitoba, CAN; Calgary Flames goalie Jonas Hiller (1) makes a save during the first period against the Winnipeg Jets at MTS Centre. Mandatory Credit: Bruce Fedyck-USA TODAY Sports

Torhüter, 188 cm/87 kg, 8. NHL-Saison, 2014/15 4,5 Millionen $. Bild: keystone

Er gilt nicht als einer der ganz grossen NHL-Goalies. Die Nordamerikaner setzen ihn unter den knapp hundert NHL-Torhütern zwischen Position 20 und 24 – auch weil er Ende der letzten Saison seinen Status als Nummer 1 in Anaheim (in der er alle seine 7 NHL-Saisons verbrachte) verloren hat. 

Aber in Calgary ist er wieder eine grosse Nummer und alles spricht dafür, dass er die Nummer 1 sein wird. Die Flames gelten als nominell schwächstes der sieben Teams in der Pacific-Division. Gelingt es den beiden Goalies Jonas Hiller und Karri Ramö, die Flames in die Playoffs zu hexen, dann wird Hiller Ende Saison von den Nordamerikanern wohl zu den 10 besten NHL-Goalies gezählt. Er ist einer der wichtigsten Einzelspieler in der Mannschaft.

Sven Bärtschi (21, Calgary): Bob Hartleys grosse Herausforderung

Calgary Flames' Sven Baertschi, from Switzerland, waits for a face off during first-period NHL hockey game action against the Winnepeg Jets in Calgary, Alberta, Friday, March 9, 2012. (AP Photo/The Canadian Press, Jeff McIntosh)

Stürmer, 179 cm/86 cm, 3. NHL-Saison, 2014/15 832'500 $ (Farmteam 70'000 $). Bild: AP The Canadian Press

Sven Bärtschi beginnt die Saison bloss im Farmteam. Und doch hat sein Schicksal erheblichen Einfluss auf das Schicksal von Cheftrainer Bob Hartley (2013 Meister mit den ZSC Lions). Bärtschi steht im dritten und letzten Vertragsjahr. Er ist ein Erstrunden-Draft. Wenn es Hartley nicht gelingt, einen Erstrundendraft ins Team zu integrieren, dann hat er ein Problem. 

Denn General Manager Brad Treliving ist von Bärtschis Qualitäten überzeugt. Schmort der ehemalige Junior des SC Langenthal an Weihnachten immer noch im Farmteam, dann wird sein Agent Andy Rufener das gleiche Problem haben wie vor zwei Jahren mit Nino Niederreiter bei den Islanders. Auch Niederreiter stand als Erstrunden-Draft im dritten und letzten Vertragsjahr und schmorte im Farmteam. 

Rufener orchestrierte einen Transfer zu den Minnesota Wilds und rettete die NHL-Karriere seines Klienten. Ein Transfer von Sven Bärtschi ist diese Saison also durchaus denkbar. Hartley sagt zu seinem Entscheid, Bärtschi in die AHL zu schicken: «Andere waren in den Saisonvorbereitungsspielen einfach besser. Aber er wird seine Chance bekommen.» Affaire à suivre.

Raphael Diaz (28, Calgary): Einer der meistunterschätzten NHL-Verteidiger

ZUR MELDUNG, DASS RAPHAEL DIAZ BEI DEN CALGARY FLAMES EINEN EINJAHRESVERTRAG UNTERSCHRIEB, STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 7. OKTOBER 2014, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG  - Colorado Avalanche's Ryan Wilson, center, fights for the puck with Calgary Flames' Raphael Diaz, left, and Max Reinhart during first period NHL pre-season hockey action in Calgary, Alberta, Tuesday, Sept. 30, 2014.(AP Photo/The Canadian Press, Jeff McIntosh)

Verteidiger, 181 cm/90 kg, 4. NHL-Saison, 2014/15 700'000 $. Bild: AP CP

Was lange währt, wird endlich gut: Erst in dieser Woche hat sich Raphael Diaz bei Calgary einen Einjahres-Vertrag gesichert. Die Schlussphase der letzten Saison hatte er beim Stanley Cup-Finalisten New York Rangers die meiste Zeit auf der Tribüne verbracht. 

Der ehemalige Zuger Junior dürfte einer der meistunterschätzten NHL-Verteidiger sein. Er ist ein kompletter Abwehrspieler. Smart, flink, mit hoher Spielintelligenz und exzellenter Scheibenkontrolle. Würde er eine wichtige Rolle im Powerplay und genügend Eiszeit bekommen, wären bis zu 40 Skorerpunkte möglich.

Aber für den WM-Silberhelden geht es jetzt in erster Linie darum, sich in Calgary unter den acht Verteidiger zu behaupten. Er hat einen Einwegvertrag. Die 700'000 Dollar Jahresgehalt hat er also auf sicher. 

Roman Josi (24, Nashville): Der einzige Schweizer mit ligaweitem Starstatus 

03.04.2014; San Jose; Eishockey NHL - San Jose Sharks - Nashville Predators;
Roman Josi (59, Nashville) (Damon Tarver/Zuma Sports Wire/freshfocus)

Verteidiger, 187 cm/90 kg, 4. NHL-Saison, 2014/15 3,0 Millionen $ (2015/16 4 Millionen $, 2016/17 4,25 Millionen $, 2017/18 5 Millionen $, 2018/19 5,25 Millionen $, 2019/20 4 Millionen $). Bild: Damon Tarver/freshfocus

Nashville wird in der Central Divison als Nummer 6 der 7 Teams gehandelt. Die Qualifikation für die Playoffs wäre ein Erfolg. Erstmals seit ihrem Bestehen werden die Predators nicht von Barry Trotz gecoacht. Jetzt steht der charismatische Peter Laviolette an der Bande.

Für Roman Josi hat dieser Wechsel kaum Bedeutung. Er geniesst von allen Schweizern in Nordamerika am meisten Respekt. Er ist der einzige Schweizer mit einem ligaweiten Status als Star. Die Nordamerikaner rechnen ihn zu den 20 besten Verteidigern und er würde wahrscheinlich noch höher gehandelt, wenn er nicht im Schatten seines Verteidiger-Partners Shea Weber stehen würde, den viele als besten NHL-Verteidiger bezeichnen. Mehr als 40 Punkte sind möglich. 

Mark Streit (36, Philadelphia) : Der bestverdienende Schweizer in der NHL

Philadelphia Flyers defenseman Mark Streit (32) of Switzerland skates past New York Rangers left wing Carl Hagelin (62) in the second period of Game 2 of the first round of the Stanley Cup hockey playoffs at Madison Square Garden in New York, Sunday, April 20, 2014.  The Flyers defeated the rangers 4-2. (AP Photo/Kathy Willens)

Verteidiger, 183 cm/88 kg, 10. NHL-Saison (2010/11 wegen Verletzung verpasst), 2014/15 6,25 Millionen $ (2015/16 5,75 Millionen $, 2016/17 4 Millionen $). Bild: Kathy Willens/AP/KEYSTONE

Mark Streit ist der bestverdienende Schweizer Spieler in der NHL und damit der bestverdienende Schweizer Eishockeyspieler aller Zeiten. Der ehemalige Captain der New York Islanders spielt bei Philadelphia als Organisator des Überzahlspiels (Streit ist einer der besten Powerplayspieler in der NHL) eine wichtige Rolle. 

Er steht aufgrund seiner Erfahrung (bereits 598 Spiele) und seiner Leitwolf-Qualitäten in der Teamhierarchie weit oben und ist neben dem Titanen Braydon Coburn (196 cm/103 kg) der wichtigste Verteidiger im Team. Mark Streit wird zu Recht als bester Schweizer Spieler aller Zeiten bezeichnet. Die Nordamerikaner halten allerdings nicht so viel von ihm. In der NHL wird er nicht zu den besten 50 der rund 300 NHL-Verteidigern gerechnet.

Der Grund liegt bei der in Nordamerika konservativen Bewertung der Verteidiger. Mark Streit ist eben eher ein «Offensmen», also ein Offensiv-Verteidiger. Er war noch nie einer, der sein Team defensiv zusammengehalten hat. Dafür sind über 50 Skorerpunkte möglich. Die Flyers haben gute Chancen, wie im Vorjahr die Playoffs zu erreichen.

Damien Brunner (27, New Jersey): Ein Transfer-Kandidat

New Jersey Devils' Damien Brunner, of Switzerland, celebrates his goal during the third period of an NHL hockey game against the St. Louis Blues Tuesday, Jan. 21, 2014, in Newark, N.J. The Devils won 7-1. (AP Photo/Bill Kostroun)

Stürmer, 180 cm/85 kg, 3. NHL-Saison, 2014/15 2,50 Millionen $. Bild: AP/FR51951 AP

Damien Brunner spielt bei den New Jersey Devils nur eine Nebenrolle. Er ist kein Brecher, sondern ein schlauer Skorer. Er erfasst mit seiner Spielintelligenz günstige Abschlussgelegenheiten schneller als die Gegenspieler. Aber er ist nicht der Powerstürmer, der Raum für die Mitspieler schafft.

Sein Talent kann er am besten neben einem starken Center entfalten und deshalb braucht er einen Trainer, der auf ihn setzt. Dann sind mehr als 40 Punkte möglich. Das wird in New Jersey kaum der Fall sein. Sein Talent wird dort unterschätzt. Ein Transfer im Laufe der Saison ist nicht ausgeschlossen. Sein Vertrag läuft Ende Saison aus. Mit etwas Glück kann er dann seine NHL-Karriere fortsetzen. 

Reto Berra (27, Colorado): Bis in drei Jahren die Nummer 1?

Sep 25, 2014; Montreal, Quebec, CAN; Montreal Canadiens center David Desharnais (51) misses a chance to score a goal against Colorado Avalanche goalie Reto Berra (20) during the second period at Bell Centre. Mandatory Credit: Jean-Yves Ahern-USA TODAY Sports

Torhüter, 194 cm/89 kg, 2. NHL-Saison, 2014/15 1,4 Millionen $. Bild: keystone

Für Colorado ist in der Central Division erst einmal die Qualifikation für die Playoffs das Ziel. Reto Berra ist beim Saisonstart hinter dem nur ein Jahr älteren Semyon Warlamow die Nummer 2. Colorado schätzt Berra hoch ein (deshalb der Dreijahresvertrag). Der WM-Silberheld kann Warlamow herausfordern und es ist durchaus möglich, dass er im Laufe seines Dreijahresvertrags zur Nummer 1 aufrückt.  

Luca Sbisa (24,Vancouver): Vancouvers Antwort auf Beat Gerber

Anaheim Ducks defenseman Luca Sbisa (5), of Italy, and Minnesota Wild center Torrey Mitchell (17) tangle in the first period of an NHL hockey game in Anaheim, Calif., Tuesday, Jan. 28, 2014. (AP Photo/Reed Saxon)

Verteidiger, 188 cm/93 kg, 7. NHL-Saison, 2014/15 2,9 Millionen $. Bild: Reed Saxon/AP/KEYSTONE

Vancouver gehört zu den besseren Teams der Pacific-Division und hat gute Chancen auf die automatische Playoff-Qualifikation. Luca Sbisas Vertrag läuft aus. Die Leistungen dieser Saison werden darüber entscheiden, ob er wieder einen Vertrag über mehrere Jahre mit über mehr als zwei Millionen Jahressalär bekommen wird.

Er hat letzte Saison seinen Stammplatz in Anaheim verloren und ist nach Vancouver transferiert worden. Das war sein Glück. In Vancouver ist er zwar kein Star. Eher ist seine Rolle vergleichbar mit jener von Beat Gerber beim SC Bern. Luca Sbisa ist ein robuster, mutiger, kluger Defensiv-Verteidiger und seine Checks spüren auch die NHL-Superstars. In dieser Rolle ist er fürs Team enorm wertvoll. Aber er erreicht keine spektakulären Skorerwerte. Mehr als 30 Punkte dürften es diese Saison kaum werden.  

Yannick Weber (25, Vancouver): Sieben Jahre NHL – und noch immer unterbezahlt 

Sep 26, 2014; Vancouver, British Columbia, CAN; Vancouver Canucks defenseman Yannick Weber (6) reaches for the puck against Calgary Flames forward Max Reinhart (59) during the first period at Rogers Arena. Mandatory Credit: Anne-Marie Sorvin-USA TODAY Sports

Verteidiger, 181 cm/91 kg, 7. NHL-Saison, 2014/15 850'000 $. Bild: keystone

Inzwischen beginnt Yannick Weber seine siebte NHL-Saison. Aber einen Millionen-Vertrag hat er nach wie vor nicht. Wenn die Nordamerikaner in Mark Streit einen der meistüberbezahlten NHL-Verteidiger sehen, dann müsste eigentlich Yannick Weber einer der meistunterbezahlten Abwehrspieler sein.

Er steht ein wenig im Niemandsland zwischen Offensive und Defensive. Er produziert seine Punkte dank seiner Schusskraft vor allem im Powerplay. Aber er steht in der Hierarchie zu wenig weit oben, um regelmässig im ersten Powerplay zum Zuge zu kommen und so bleibt seine Punkteproduktion unspektakulär. Der flinke Läufer ist zwar kräftig. Aber hat nicht die Postur, um als Abräumer in der Abwehrhierarchie ganz nach oben zu kommen. Diese Saison kann seine bisher beste werden und ihm für nächste Saison den ersten Millionen-Vertrag bescheren. 

Mirco Müller (19, San José): Eine Karriere wie Roman Josi?

GLENDALE, AZ - OCTOBER 03: Mirco Mueller #41 of the San Jose Sharks skates up to a face off during the preseason NHL game against the Arizona Coyotes at Gila River Arena on October 3, 2014 in Glendale, Arizona.   Christian Petersen/Getty Images/AFP
== FOR NEWSPAPERS, INTERNET, TELCOS & TELEVISION USE ONLY ==

Verteidiger, 191 cm/93 kg, 1. NHL-Saison, 2014/15 925'000 $ (Farmteam 70'000 $). Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

San José gilt als eines der drei besten Teams in der Pacific-Division (neben Los Angeles und Anaheim). Mirco Müller hat sich in der Saisonvorbereitung unter die vier besten Verteidiger der Sharks gespielt. Der Erstrundendraft hat nun drei Jahre auf höchstem nordamerikanischem Junioren-Level hinter sich, aber noch nie in der NHL gespielt.

Nach neun Partien kann er wieder zu den Junioren zurückgeschickt werden und dann beginnt sein Dreijahresvertrag noch nicht zu laufen. Die Chancen stehen aber sehr gut, dass er nach neun Partien im Team bleibt und dann beginnt sein erstes Vertragsjahr. Der sanfte Riese (191 cm/93 kg) ist kein Abräumer. Vielmehr beeindruckt er durch Beweglichkeit, Spielintelligenz und Puckkontrolle, mahnt ein wenig an Roman Josi und deshalb wird er höher eingestuft als die gleich grossen Abräumer. Er steht am Anfang einer grossen Karriere.

Nino Niederreiter (22, Minnesota Wild): Der beste Schweizer Stürmer

Minnesota's Nino Niederreiter skates during a game against the New York Islanders at Nassau Veterans Memorial Coliseum on March 18, 2014 in Uniondale, New York.  (Photo by Paul Bereswill/Getty Images)

Stürmer, 188 cm/95 kg, 4. NHL-Saison, 2014/15 1,90 Millionen $ (2015/16 2,60 Millionen $, 2016/17 3,50 Millionen $). Bild: Getty Images North America

Minnesota ist in der Central Division eines der vier Topteams (neben St.Louis, Chicago und Dallas). Nino Niederreiter ist wahrscheinlich der kräftigste (188 cm/95 kg) und mental robusteste Schweizer Stürmer. Er hatte sich bei den Islanders klaglos damit abgefunden, dass man ihm keine Chance in der NHL gab und als er dann nach Minnesota transferiert wurde, war er bereit, setzte sich durch und spielte in den wichtigsten Partien (Playoffs) sein bestes Hockey. 

Der Lohn dafür: ein Millionen-Vertrag. Er ist nun – über drei Jahre gerechnet – der bestverdienende Schweizer Stürmer. Bei Minnesota steht er in der offensiven Hierarchie zwar nicht ganz oben. Aber er ist robust wie ein Nordamerikaner, schnell und technisch gut. Er wird im Laufe dieser Saison noch besser und mehr als 40 Punkte sind möglich. Er ist zurzeit der beste Schweizer Stürmer. 

Zwei weitere Kandidaten

Zwei Schweizer Stürmer sind Anwärter für einen Platz in der NHL. Sven Andrighetto (21) hat zwei Jahre auf höchstem nordamerikanischem Juniorenniveau gespielt und letzte Saison in Hamilton (AHL) im Farmteam der Montreal Canadiens überzeugt (64 Spiele/44 Punkte). Er dürfte im Laufe dieser Saison erstmals in der NHL zum Einsatz kommen. 

Joel Vermin (22) wechselte im letzten Frühjahr vom SC Bern (55 Spiele/22 Punkte) in die AHL ins Farmteam von Tampa nach Syracuse. Dort kam er in 6 Partien auf ein Tor. Seine Chancen, sich in dieser Saison bei Syracuse einen Einsatz in der NHL zu verdienen, sind allerdings nicht gross. Er ist noch zu wenig robust und zu unproduktiv.

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Wie der SC Bern mutwillig sein Meisterteam zerstört

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