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Zuercher Roman Wick, links, kaempft um den Puck gegen Bern Goalie Leonardo Genoni, rechts, im zweiten Eishockey Playoff-Halbfinalspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem SC Bern am Donnerstag, 29. Maerz 2018, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bärenstarker Auftritt: Leonardo Genoni schnappt Roman Wick den Puck weg.  Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

SCB-Torhüter Leonardo Genoni beschliesst, wieder Meister zu werden

Der SC Bern gewinnt in Zürich eine zeitweise atemberaubende Partie in der Verlängerung 4:3. Aber das Spektakel war bereits vor Ablauf der ersten zehn Minuten entschieden. Der SCB wird diese Serie gewinnen und ins Finale einziehen.



Ein Sieg erst in der Verlängerung (4:3/68. Minute). Aber schon in der Startphase entschieden? Wie kann das sein? Nein, es geht hier nicht um die Quadratur des Kreises. In dieser aussergewöhnlichen Partie war es tatsächlich so.

Die ZSC Lions zelebrieren die beste Viertelstunde der Saison. Präziser, wuchtiger und mutiger als die Zürcher in der Startphase kann keine Schweizer Mannschaft spielen. Und so ist es logisch, dass es bereits nach 8 Minuten und 15 Sekunden 2:0 steht. Die ZSC Lions rocken das Hallenstadion.

Aber genau in diesem Augenblick verlieren die Zürcher das Spiel und höchstwahrscheinlich auch dieses Halbfinale. Dieses 2:0 ist bereits der Kulminationspunkt dieser Partie – und auch dieser Serie. Die Wucht und die Intensität des ZSC-Powerhockeys haben den Höchststand erreicht. Wer Sinn und Sensibilität für dramatische Momente hat, kann ausgerechnet in diesem Augenblick des Triumphes erkennen, dass die ZSC Lions verlieren werden.

Berns Simon Bodenmann jubelt nach dem 4:3 Tor im zweiten Eishockey Playoff-Halbfinalspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem SC Bern am Donnerstag, 29. Maerz 2018, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Simon Bodenmann: Er erzielt den 4:3-Siegtreffer, aber die Entscheidung fiel schon lange vorher. Bild: KEYSTONE

Dieses 2:0 ist nämlich das Tor zu viel für Leonardo Genoni. Bereits bei der Auftaktniederlage (2:3) am Dienstag in Bern war er kein grosser Torhüter gewesen. Und auch jetzt ist er bei beiden Gegentreffern nicht über alle Zweifel erhaben.

Genug ist genug. An der Körpersprache dieses sonst so coolen, beherrschten Torhüters ist nach dem 2:0 von der Tribüne aus zu erkennen, dass etwas in ihm vorgeht. Als ob er beschliesst, von nun an keine haltbaren Treffer mehr zuzulassen und wieder Meister zu werden. Aus dem sehr guten Goalie wird wieder ein grosser Goalie. Ein maskierter Titan.

Berns Goalie Leonardo Genoni waehrend dem Eishockeyspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem SC Bern, am Samstag 13. Januar 2018, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Leonarod Genoni: ein maskierter Titan. Bild: KEYSTONE

«Erkannte, dass alles gut wird»

Auch Trainer Kari Jalonen erkennt in diesem Augenblick, dass seine Mannschaft siegen wird. Der SCB ist bis zu diesem Zeitpunkt im besten Wortsinne überrollt worden, liegt 0:2 zurück, steht am Abgrund. Das Spiel, ja die Serie und damit die Titelverteidigung stehen auf dem Spiel. Wenn es je einen passenden Moment für ein Time-Out gegeben hat, dann jetzt. Für solche Augenblicke ist das Time-Out erfunden worden.

Aber Kari Jalonen nimmt kein Time-Out. Er lässt den Dingen ihren Lauf. Der sonst so wortkarge Finne wird hinterher sagen: «Ich sah auf der Bank in die Gesichter der Boys und erkannte, dass alles gut wird.»

Ja, so war es. Im bisher kritischsten Augenblick der Saison blieben alle cool und unerschütterlich. Der SCB biegt sich unter dem enormen gegnerischen Druck. Aber er bricht nicht.

Die Anspannung nach der Auftaktniederlage am Dienstag (die ZSC Lions siegten in Bern 3:2) ist bei Kari Jalonen gewichen. Während die Spieler ihre Taschen packen, schlendert er locker und gut gelaunt in der Kabine und im Gang herum wie Bruce Springsteen, der nach einem gelungenen Rockkonzert zusieht, wie seine Roadies die Instrumente von der Bühne räumen.

Naaa, erkennst du den Springsteen im Jalonen?

Als der grosse, wortmächtige Zürcher Conrad Ferdinand Meyer – neben Jeremias Gotthelf und Gottfried Keller der grösste helvetische Poet aller Zeiten – diese unerschütterliche Ruhe, Zuversicht und Sicherheit der Berner kennzeichnen wollte, prägte er das Wort vom «unbestürzbaren Bernergesicht». Der Berner. Er liebt den Berg, er ehrt die Scholle, blickt trotzig in die Gefahr und gelassen auf den Sieg.

Keller Gotthelf Meyer

Was für ein Dichtertrio: Gottfried Keller (l.), Conrad Ferdinand Meyer (r.) und der Dichterfürst himself: Jeremias Gotthelf.

Die Gelassenheit ist beim SCB wieder da. Die innere Ruhe ist zurück. Die urbernische Wesensart hat die SCB-Titanen in dieser Partie gerettet und keiner verkörperte sie so sehr wie Leonardo Genoni. Er verhindert nun nacheinander mit mehreren «Big Saves» das 3:0 und damit die Entscheidung. Er hält seine Mannschaft im Spiel. Noch vor der ersten Pause haben die Berner zum 2:2 ausgeglichen. Die kritischste Phase ist überstanden. Es wird nichts mehr schief gehen. Den ZSC Lions gelingt später zwar noch der Ausgleich zum 3:3. Aber es gibt keine Zweifel mehr: Der SCB wird diese Partie gewinnen.

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SCB oder ZSC – wer zieht in den Playoff-Final 2018 ein?

2,303

  • SC Bern54%
  • ZSC Lions46%

Alles ist offen

Es ist einfach, im Nachhinein, wenn wir wissen, wer gewonnen hat, solch provokative Thesen aufzustellen. Der Einwand ist berechtigt, ein Spiel auf spiegelglattem Eis sei nie berechenbar und ein Sieg der ZSC Lions wäre sehr wohl möglich gewesen. Und bei einem Sieg der Zürcher wäre der Meister arg in Bedrängnis geraten. Ja, wahrscheinlich hätte der SCB eine zweite Niederlage in dieser Serie nicht mehr aufgeholt und die ZSC Lions könnten, wenn sie den SCB aus den Playoffs kippen würden, sogar Meister werden. Die Serie steht 1:1. Es ist noch alles möglich.

Tatsächlich reden jetzt alle so. Wen man auch nach dem Spiel befragte, die Spieler, Sportchef Alex Chatelain oder gar SCB-General Marc Lüthi – in verschiedenen Worten übermitteln sie alle doch die gleiche Botschaft: Spiel für Spiel nehmen. Jetzt gut erholen. Schon am Samstag geht es weiter. Alles ist offen. Und so weiter und so fort. Sogar Leitwolf Tristan Scherwey, sonst durchaus ein verbaler Nonkonformist, sagt artig die Playoff-Sprüchlein auf, als sei er bei der Schlussfeier im Schulhaus Wünnewil.

SCB Sportchef Alex Chatelain praesentieret die sportliche Bilanz  der SCB-Eishockey AG der vergangenen Meistersaison am Dienstag, 29. August 2017 in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Alex Chatelain: Der Sportchef will nur Spiel für Spiel nehmen. Bild: KEYSTONE

Aber wir können alles «hätte», «wäre» und «könnte» vergessen. ZSC-Trainer Hans Kossmann hat alles richtig gemacht. Es ist eines dieser seltenen Spiele, für die auch der Verlierer Lob statt Tadel verdient. Taktische Fehler hat er keine gemacht. Keiner seiner Jungs hat versagt. Auch Torhüter Lukas Flüeler nicht.

Berns Simon Bodenmann, links, trifft zum 4:3 Tor gegen ZSC Goalie Lukas Flueeler, rechts, im zweiten Eishockey Playoff-Halbfinalspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem SC Bern am Donnerstag, 29. Maerz 2018, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Niemand hat beim ZSC versagt. Nicht einmal der Goalie. Bild: KEYSTONE

Die Zürcher haben im richtigen Moment ihr bestes Hockey gespielt. Und sie hätten mit dieser Leistung in der zweiten Partie – sie spielten klar besser als beim 3:2-Sieg in Bern – jede andere Mannschaft gebodigt, vom Eis gearbeitet, überrollt, zermürbt. Aber nicht den SCB. Nicht Leonardo Genoni.

Steht der SCB im Final, kann er auch Meister werden

Nach dem 0:2-Rückstand ist der SCB im ersten Drittel des zweiten Halbfinalspiels endlich, endlich in den Playoffs angekommen. Und so hat sich eine der besten Partien dieser Saison entwickelt. Schnelles, präzises, intensives, wuchtiges, uriges, direktes Hockey. Von Norden nach Süden gespielt und nicht ständig quer und rückwärts und diagonal.

Die Monsterdiashow zur Monsterkarriere von Mathias Seger

Dem SCB ist es im Hallenstadion gelungen, nach und nach sein Spiel und seine Identität zu finden und sich aus der Intensität der Zweikämpfe zu lösen, die Scheibe und die Gegenspieler laufen zu lassen, das Spiel in die Verteidigungszone des Gegners zu verlagern und die ZSC-Verteidiger unter Druck zu setzen. Ab dem Mitteldrittel bestimmte der SCB mehr und mehr Ebbe und Flut, Intensität und Tempo des Spiels.

Wenn die Lions alles richtig machen und am Ende doch in der Verlängerung verlieren, dann ist die Entscheidung gefallen. Der SCB wird ins Finale einziehen. So wie es Leonardo Genoni ganz offensichtlich nach dem zweiten Gegentreffer beschlossen hat. Und wenn der SCB im Finale steht, dann kann er auch Meister werden.

Und wenn alles ganz anders kommt? Keine Sorge, ein echter Chronist ist wie ein flinker Affe im Baum. Er findet immer einen Ast der Ausrede, um sich daran festzuhalten.

Das Büro steht Kopf, wir sind im Playoff-Fieber

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Video: Angelina Graf

Alle Schweizer Eishockey-Meister seit Einführung der Playoffs 1985/86

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53
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53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sallenbach 31.03.2018 17:46
    Highlight Highlight Hoffe das Glück gleicht sich heute Abend wieder aus zugunsten des Z.
  • Robi14 31.03.2018 00:53
    Highlight Highlight genoni hat nach dem 2:0 (fälschlicherweise) torhüterbehinderung reklamiert, sonst gar nichts.
  • CheGue 30.03.2018 12:33
    Highlight Highlight Hammer-Bericht, Chlöisu!😁😁👍🏻Und der letzte kleine Abschnitt ds Tüpfli ufem i! Grossartig! Bin deiner Meinung, diese Momente und dieses Spiel haben die Serie gedreht! Sonst hätte es vermutlich nicht mehr gereicht..... noch 7 bis 🏆🏆🍻🍻🏁😎😎
  • Gaskaidjabeaivváš 30.03.2018 12:06
    Highlight Highlight Ich persönlich wäre ja für die Übernahme einer Regel aus dem Unihockey: Wenn der Schiedsrichter den Puck berührt gibt es einen Spielunterbruch, sofern es einen entscheidenden Einfluss aufs Spiel hat.

    Aber naja, aus meiner Sicht war es ein spannendes und ausgeglichenes Spiel und auch wenn ich auf einen Zürcher Sieg gehofft hätte: Bern hat verdient gewonnen, Gratulation nach Bern. Am Samstag heissts hoffentlich wieder ZSC👍🏼
  • Bätzi 30.03.2018 11:47
    Highlight Highlight Danke klaus
    Mann kann sich streiten über deine Artikel
    Aber ich finde es toll deine texte verleien dem schweizer Eishockey immer wieder es heimatromantik.
    Danke dafür

    Und übrigens für uns Bieler ist es egal ob SCB oder ZSC wir werden beide schlagen im Final.
    😁
    • Coffey 30.03.2018 18:47
      Highlight Highlight Ihr müsst nur einen der beiden schlagen. Aber woher wollt ihr Bieler das wissen, ihr wart ja noch nie dort....
  • Brucho 30.03.2018 11:02
    Highlight Highlight Genau so einen Kommentar habe uch von Klaus Zaugg erwartet. Gemäss ihm hat der Z in Bern nir mit Glück gewonnen, doch der Sieg vom SCB gestern im Hallenstadion war natürlich pures Können der Berner (naja Berner gibts ja eigentlich keine Handvoll beim SCB) Der einzige der beim SCB tatsächlich überragend war ist ja auch ein Zürcher und hätte Gemoni nicht so sensationell gehalten wäre das Spiel tatsächlich nach 10 Minuten entschieden gewesen - jedoch für den Z.
  • Stirber 30.03.2018 10:56
    Highlight Highlight Das genialste an Klaus finde ich der letzte Satz. Eine provokante These nach der anderen aufstellen und ganz am Ende zugeben, dass es eben auch ganz anders kommen könnte.
    Trotzdem hoffe ich für unseren SCB das Klaus recht hat. Und wo ich zustimmen muss, ist beim Fazit über das Spiel, sackstarkes Playoff Hocjkey von beiden Teams, das lässt ein Eishockeyherz höher schlagen!
    • Jol Bear 30.03.2018 13:30
      Highlight Highlight Genau, der letzte Satz, wäre nicht nötig gewesen, zumindest für jene, welche Zauggs Beitrag richtig einordnen können. Ein emptionaler Kommentar, voll von subjektiver Interpretation, emotional wie das Spiel, eine wunderbare Grundlage für Zuschauer und Fans weiter zu diskutieren, interpretieren, Voraussagen zu machen. Das ist es doch, was eine solche Meisterschaft für die Zuschauer ausmacht.
    • CheGue 30.03.2018 22:10
      Highlight Highlight Und genau desswegen ist ja dieser letzte Abschnitt so grossartig...duu jedenfalls scheinst Zaugg noch nicht zu kennen......😎😅🏆🍻🥇
  • Andy14 30.03.2018 10:44
    Highlight Highlight Bin sehr gespannt was Genoni macht, bleibt er in Bern oder Wechselt er zurück in den Raum ZH. Wenn Genoni so spielt wie gestern ab der 10 Min. Dann hat Bern Vorteile auf der Goalieposition. Was bei dieser Serie eine sehr entscheidende Rolle spielen wird. Jetzt wie auch in der Zukunft. Flüeler ist sicher auch ein sehr guter Goalie, aber wird nie so stark sein wie Genoni.
  • zellweger_fussballgott 30.03.2018 10:29
    Highlight Highlight Wenn der ZSC am Samstag gewinnt, heisst es: Sieben Gründe, warum der ZSC in den Final kommt
    • Gleiser 30.03.2018 11:53
      Highlight Highlight Nei dann kommt wieder die Theorie, dass Bern 10/10 Spiele der gleichen Art gewonnen hätte.
  • LebeauFortier 30.03.2018 09:52
    Highlight Highlight Ich bin gespannt, was Röbi & Fredi beschliessen. Und vielleicht fassen sie ihren Beschluss sogar ohne Rücksprache mit Leo.

    Ach komm schon, der Sieg gestern war einfach nur glücklich. (Gratulation!) Hätte der ZSC gewonnen, hätte ich im Nachhinein auch in den Gesichtern der Zürcher den Siegeswillen erkannt.

    Also, los jetzt!
    Best of 5!
  • 123und456 30.03.2018 09:41
    Highlight Highlight herrlich! Dass der SCB-Siegtreffer nur mit einer gigantischen Portion Glück(Tscherrig sei gegrüsst) zustande kam, ignoriert der guet Klaus gekonnt. War wohl sowas wie «Zauggsche Logik». Der SCB ist das beste Team überhaupt, da ists ja nur logisch, dass der Schiri-Rebound für den SCB fällt. 😂😂😂
    Ich will mir gar nicht vorstellen was für ein Artikel der Klausi geschrieben hätte wenn der Z das Spiel auf diese Weise gewonnen hätte...
    Lieber Herr Zaugg ihre nicht immer seriöse geschweige denn neutrale Art zu schreiben ist ganz unterhaltsam. Aber so langsam reichts dann auch mit SCB-Olé...
    • Ehringer 30.03.2018 10:38
      Highlight Highlight Wie im Artikel zum Match bereits von jemand anderem kommentiert: Ja, der Abpraller beim Schiri ist unglücklich. Das Tor kommt aber in erster Linie dadurch zustande, dass Bodenmann als einziger Spieler in dieser Situation einen potentiellen Abpraller nach links antizipiert und deshalb völlig richtig reagiert. Es ist ganz einfach kein Zürcher bereit gewesen.
    • San_Fernando 30.03.2018 13:53
      Highlight Highlight Ganz ihrer Meinung. Dafür dass der SCB-Sieg so klar und sicher war, haben sie doch viiiiiiel Glück benötigt...
    • Ketchum 30.03.2018 17:10
      Highlight Highlight Klar, so ein Tor ist nie wirklich verdient ... Aber Eishockey bedeutet auch, immer wieder neue Situationen blitzschnell zu erfassen. Und in dieser Szene war Bodenmann schlauer als die zwei Zürcher
  • Chäslade 30.03.2018 09:32
    Highlight Highlight Ja, der Klaus, sieht in die Ferne, und sieht es doch nicht, das andere noch kommende Momentum, gestern hat nach dem nicht erzielten 3. Tor das Momentum klar die Seite gewechselt, mal schauen, der Zahner und seine Crew werden die Sensation schon schaffen.
    • GoonerCB 30.03.2018 10:33
      Highlight Highlight Sensation? Der ZSC hat schon seit Jahren die talentierteste Manschaft der Liga.
  • forevernewbie 30.03.2018 09:24
    Highlight Highlight In diesem Artikel fehlt der entscheidende Punkt.
    Zürich hatte die Möglichkeit zum 3:0 und traf stattdessen den Pfosten. Das 2:2 war sehr glücklich, da der Puck vom Schlittschuh des eigenen Verteidigers ins Tor kullerte.
    Das Entscheidungstor geht wahrscheinlich in die Geschichte ein für die schönste Vorlage eines Schiris im entscheidenden Moment.
    Zusammen gefasst, Bern hatte einfach dusel.
    Leider gut möglich, dass sie nun deswegen gewinnen. Aber hier nun herum zu prahlen Bern wäre erwacht, erstarkt und so.....da kann ich nur Kopf schüttlen. Sollen sie erst mal überzeugend gewinnen.
    • MARC AUREL 30.03.2018 10:45
      Highlight Highlight Forevernewbie, und Zürich hatte in Spiel 1 kein Glück? 2 Pfostenschüsse und 1 Lattentreffer von Bern, aber klar DAS war ja kein Glück...😂
    • Stirber 30.03.2018 11:03
      Highlight Highlight Klar war bei den Treffern eine gute Portion Glück, doch auch das gehört zum Hockey. In Spiel 1 haut Peterson auch zweimal den Puck rein nach einem haarsträubenden Fehler der Verteidigung, auch dort ist eine Portion Glück dabei. Wo ich mit dir einig bin, ist das das Spiel auf beide Seiten hätte kippen können. Doch bei Bern sah man schon ein erwachen, ein erstarken nach dem 2:0. Auch wenn ich das nicht gerade wie Klaus als die Entscheidung der Serie betiteln würde...
    • forevernewbie 30.03.2018 11:24
      Highlight Highlight @Marc & Stirber
      Doch natürlich, aber das ist nicht mein Punkt. Es geht mir mehr darum, dass in diesem Artikel SCB in den Himmel gehoben wird aufgrund von, wie ich es nenne, dusel. Das finde ich nicht gerechtfertigt.
      Es wäre nur fair im Artikel etwas mehr auf die Heiklen Szenen einzugehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leguan 30.03.2018 09:03
    Highlight Highlight Der letzte Abschnitt ist wohl der wahrste Klaus 🙈
  • N. Y. P. D. 30.03.2018 09:01
    Highlight Highlight Aber das Spektakel war bereits vor Ablauf der ersten zehn Minuten entschieden.
    Zitat Zaugg 30.03.18, 06:51

    Äh, ich habe einen anderen Match gesehen, wo die Partie auf Messers Schneide stand.

    In der Serie steht es jetzt 1 : 1


    Der SCB wird diese Serie gewinnen und ins Finale einziehen.
    Zitat Zaugg 30.03.18, 06:51

    Uiuiuiuiuiui.. da kommt mir spontan der Spruch mit dem Fenster in den Sinn, wo man rauslugt, ohne, dass man runterfällt.


    Play Offs ohne Zaugg wären nur halb so lustig😉..
  • Einer Wie Alle 30.03.2018 08:54
    Highlight Highlight Wow, dieses Spiel als Indikator zu nehmen, wie gut der SCB ist? Das Spiel hätte am Schluss auf beide Seiten kippen können. Bern hatte das nötige Glück, im nächsten Spiel ist es dann wieder der Zett mit dem nötigen Glück!
  • marak 30.03.2018 08:51
    Highlight Highlight Das Schöne ist, dass man nachher alles zu seinen Gunsten interpreterien kann. Vor allem nach einer solchen Partie. Es ist natürlich so, dass Genoni ab der 16. Minute plötzlich ganz anders auftrat. Das brauchte es für den Sieg, ist aber nur ein Teil der Wahrheit.
    Wie wir gestern gesehen haben, sind die abgelenkten Schüsse oftmals jene, die Spiele entscheidend beeinflussen. Und da war das Schlachtenglück in diesem Spiel auf SCB Seite. Es war teine tolle, ausgeglichene Partie: Beide Seiten hatten ihre Schwächphase und nur ein paar Minuten lang beide gleichzeitig. Ansonsten war die Hölle los.
  • Lümmel 30.03.2018 08:38
    Highlight Highlight Was hätte Herr Zaugg wohl geschrieben, wenn dieses Spiel haargenau gleich abgelaufen wäre, am Schluss aber der ZSC das Glück auf seiner Seite gehabt und den Overtime Treffer erzielt hätte?

    Wäre es dann auch schon nach zehn Minuten festgestanden dass Bern die Serie gewinnt?
  • Bobby Sixkiller 30.03.2018 08:24
    Highlight Highlight Es ist schon interessant, was Klaus so alles glaubt, zu erkennen :) Wir werden es ja dann sehen...
  • Tikkanen 30.03.2018 07:17
    Highlight Highlight ...ja, auch ich war gestern kurzzeitig irritiert, aber dennoch ganz sicher dass sich die Hockeymaschine in der schicken MZ-Halle in Öhrlikon durchsetzen wird👏🏻Wie von mir vermutet war der glückliche Sieg in Game 1 nur ein kurzes Aufflackern der Hipster, quasi ein Muster ohne Wert🤔

    Item, das Episödli Züri wird churzum abgeschlossen, im Finale warten dann Antti‘s Bieler mit dem blutten Lottergoalie Hiller und dem Einzeller Forster, welch ein herrliches Final-Freilos👏🏻👍🏻

    Hopp Bärn, noch 7 bis🐻🏆🍻
    • Chäslade 30.03.2018 09:35
      Highlight Highlight Osterwunsch?
      Bitte nicht so herablassend über einen sehr guten, ebenbürtigen Gegner.
    • ChrisRock 30.03.2018 09:38
      Highlight Highlight Wer der ‚blutte‘ ist, hat man bei den olympischen Spielen gesehen!
    • Chäslade 30.03.2018 09:48
      Highlight Highlight Wer hatte denn gestern Glück? Nun, das kann man sich verdienen! Ok. Es steht 1:1, mal Guck wer dieses weiter erzwingen kann!.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AllknowingP 30.03.2018 07:00
    Highlight Highlight Kein Wort über die unglücklichste Schiedsrichter-Aktion seit „Jeremias Gotthelfs Zeiten“ ?

    Bitte Klaus Zaugg! Zurück auf Feld 1 mit dir & SCB Brille ablegen!

    • TheMan 30.03.2018 09:45
      Highlight Highlight AllknowingP welche Unglückliche Schiedsrichter-Aktion? Der Schiedsrichter ist sozusage Luft im Spiel. Er schaut nur, das es keine zu Grosse Rangeleien gibt. Das es Spiel heisst und nicht Schlägerei. Der Rest. Er gilt wie die Bande als bereich des Spiels
    • Sallenbach 30.03.2018 10:02
      Highlight Highlight Toll, wenn Bern das braucht um zu siegen.
      Der Z hat die letzten 6 Spiele in Bern gewonnen uns so wird es am Samstag weitergehen.......,
      wenn die Schiris richtig stehen.
    • MARC AUREL 30.03.2018 10:53
      Highlight Highlight Toll, wenn der Z in Spiel 1 dank krasse Goaliefehler und 2-3 Pfostenschüsse von Bern angewissen ist um zu siegen... hätte,sein,sollen... schnallst du jetzt?
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