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ARCHIV - ZUM RUECKTRITT DES SCHWEIZER EISHOCKEYSPIELERS MARTIN PLUESS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Die Berner mit Martin Pluess, Mitte, jubeln ueber den Sieg und den Titel des Eishockey Schweizermeisters nach dem sechsten Eishockey Playoff Finalspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem SC Bern am Montag, 17. April 2017, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Martin Plüss: Einfach einer der Grössten aller Zeiten. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Martin Plüss – der drittgrösste Schweizer Eishockeyspieler aller Zeiten macht's richtig

Martin Plüss (40) hat die grosse Arena durch den Hinterausgang verlassen und den Rücktritt erklärt. Er geht auch als Mann in die Hockeygeschichte ein, der immer alles richtig gemacht hat – auch bei seinem Rücktritt.



Ist er die Nummer 19 aller Zeiten? Im Standardwerk «Torrianis Erben» wird Martin Plüss als Nummer 19 aller Zeiten aufgeführt. In dieser Liste ist Mark Streit vor Bibi Torriani und Felix Hollenstein die Nummer Eins.

Solche Rankings sind immer eine Spielerei. Und selbst nach einem dreimonatigen Seminar gäbe es keine Einigkeit darüber, wer nun wo einzuordnen ist.

Aber bei Martin Plüss gilt: Die Einstufung als Nummer 19 ist ein Missverständnis. Im gebührt Platz Nummer 3. Es kann nicht sein, dass in der historischen Einordnung Felix Hollenstein (3.), Jörg Eberle (6.), Gil Montandon (8.) und sogar Ivo Rüthemann (14.) und Peter Jaks (18.) höher eingestuft werden. Ja, diese Nummer 19 ist gleich aus mehreren Gründen eine Beleidigung.

Anders als alle die vor ihm klassierten Stürmer war Martin Plüss bei seinem letzten Klub, beim SC Bern, während einer ganzen Ära der wichtigste Offensivspieler – und nicht ein Ausländer. Gerade deshalb kann es nicht sein, dass er erst als Nummer 19 geführt wird. Martin Plüss gehört zu den ganz wenigen «Franchise Players». Also zu den Spielern, die ein Hockeyunternehmen auf und neben dem Eis besser machen.

Es passt durchaus zu Martin Plüss, dass er erst sieben Monate nach dem letzten Spiel seiner Karriere den Rücktritt erklärt hat. Er hat sich für jeden wichtigen Schritt Zeit genommen und deshalb immer alles richtig gemacht.

Nur zwei Team-Wechsel

Martin Plüss hat in seiner Karriere den Klub nur zweimal gewechselt. Und beide Transfers erfolgten erst nach wochenlangen Verhandlungen. 2004 verliess er den EHC Kloten (damals die Kloten Flyers) und wechselte nach Schweden zu Frölunda.

ARCHIV - ZUM RUECKTRITT DES SCHWEIZER EISHOCKEYSPIELERS MARTIN PLUESS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Die Klotener Martin Pluess, rechts, und Deny Baertschi zeigen ihre Enttaeuschung nach dem Eishockey Meisterschaftsspiel der NLA zwischen den Kloten Flyers und dem HC Fribourg-Gotteron, am Sonntag, 1. Februar 2004, im Schluefweg in Kloten.  Die Flyers verloren mit 1-2.  (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Kloten für Frölunda verlassen – eine weise Entscheidung. Bild: KEYSTONE

Eine weise Transferentscheidung. In der ersten Saison mit Martin Plüss wurde der Klub mit dem grössten Zuschauervolumen in Schweden Meister, in der zweiten reichte es fürs Finale. 2007 verlängerte er den Vertrag nochmals um drei Jahre. Aber nach einer verunglückten Saison 2007/08 folgte die vorzeitige Auflösung und im Sommer 2008 der Wechsel zum SC Bern.

Martin Plüss verdient in der historischen Einstufung die Nummer Drei auch wegen seiner ersten Saison (2004/05) in Schweden. Es war die verlorene NHL-Saison. Viele NHL-Stars kehrten heim nach Schweden und bestritten die heimische Meisterschaft, die dadurch die bestbesetzte der Welt war.

In dieser hochstehenden Meisterschaft setzte sich Martin Plüss durch und war in der von Henrik Zetterberg angeführten Skorerliste mit 42 Punkten aus 46 Partien die Nummer Neun. Martin Plüss hatte zwar keine NHL-Postur – aber mit ziemlicher Sicherheit hätte er sich in der NHL mit der neuen, strengeren Regelauslegung durchgesetzt.

Einer der Schlüsselspieler der WM-Silberhelden

So ist es nur logisch, dass er als Center im WM-Finalteam von 2013 ein Schlüsselspieler war. Er ist ein WM-Silberheld und hat bei insgesamt zwölf WM- und vier Olympiaturnieren für die Schweiz gespielt. Seine internationale Konkurrenzfähigkeit ist ein weiterer Grund, warum er hinter Mark Streit und Bibi Torriani im ewigen Ranking die Nummer Drei sein müsste.

ARCHIV - ZUM RUECKTRITT DES SCHWEIZER EISHOCKEYSPIELERS MARTIN PLUESS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Switzerland's Martin Pluess controls the puck, during the IIHF Ice Hockey World Championships preliminary round game Sweden vs Switzerland at the Globen Arena in Stockholm, Sweden, on Friday, 3 May 2013. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Einer der Schlüsselspieler bei den Silberhelden 2013. Bild: KEYSTONE

Seine sportliche Entwicklung bis auf internationale Höhen hatte sich früh abgezeichnet. Der Junior, der seine ersten Kreise in Niederhasli zog, kam in den beiden letzten Jahren der Klotener Meisterserie (1995 und 1996) in die Mannschaft, bekam aber in dieser festgeführten Teamhierarchie nur eine Rolle am offensiven Katzentisch. Sein wahres Potenzial deutete er zuerst bei der U20-WM in Genf und Morges in der Altjahrswoche 1996 an – wie Mark Streit.

In Kloten begann nach den vier Titeln in Serie (1993, 1994, 1995, 1996) ein Meisterblues mit mehreren Strophen und in dieser schwierigen Zeit entwickelte sich Martin Plüss zum Leitwolf und zusammen mit Reto von Arx zum besten Center der Liga. Martin Plüss verliess Kloten 2004 als Captain, um in Schweden zu spielen.

Grosse Zeit beim SC Bern

Beim SC Bern hat Martin Plüss zwischen 2008 und 2017 eine ganze Ära mit vier Titeln (2010, 2013, 2016, 2017) geprägt. Auch das ein Grund für die Klassierung als Nummer Drei.

Er hat die Arena im letzten Frühjahr erhobenen Hauptes verlassen – als Captain, der im Alter von 40 Jahren sämtliche 65 Partien bestritten (65 Punkte) und am Schluss den Meisterpokal gestemmt hatte. Auch das ein Grund, ihn als Nummer Drei aller Zeiten zu werten.

ARCHIV - ZUM RUECKTRITT DES SCHWEIZER EISHOCKEYSPIELERS MARTIN PLUESS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Die Berner mit Martin Pluess, Mitte, jubeln ueber den Sieg und den Titel des Eishockey Schweizermeisters nach dem sechsten Eishockey Playoff Finalspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem SC Bern am Montag, 17. April 2017, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Bild: KEYSTONE

Beim wichtigsten Hockeyunternehmen des Landes, das sich erstklassiges ausländisches Personal leisten kann, als Schweizer über Jahre der offensive Leitwolf zu sein – das ist nur ganz grossen Spielern vergönnt.

Und wer dann beim SC Bern selber den Zeitpunkt des Rücktrittes bestimmt wie Martin Plüss, ist ganz einfach einer der Grössten aller Zeiten.

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    Alle Leser-Kommentare
  • emptynetter 17.11.2017 08:45
    Highlight Highlight Rankings über 'Spieler aller Zeiten' zu erstellen, ist ohnehin doof. Kann man gar nicht vergleichen. Höchstens ein Ranking über 'Spieler seiner Generation' macht Sinn. Das war zu seiner Zeit sicher Torriani, oder dann Hollenstein, dann RvA und jetzt eben Plüss.
    Auch Pele als grösster Fussballer aller Zeiten mit CR7 zu vergleichen funktioniert nicht.
  • The fine Laird 17.11.2017 00:23
    Highlight Highlight Hab noch ein Trikot von ihm als er bei Kloten war. Good memories!
  • lushütte 16.11.2017 22:23
    Highlight Highlight Chlöisu...wot rächt hesch, hesch rächt.Das sy Banause gsy wo dr plüssie uf rang 19 gsetzt hei
  • sansibar 16.11.2017 21:23
    Highlight Highlight Das mit den 65 Punkten in der letzten Saison stimmt zwar nicht (waren 41), aber sonst hat der Klaus Recht ;-)
  • mukeleven 16.11.2017 21:20
    Highlight Highlight ein ganz grosser, ja. aber nicht der grösste aller zeiten.
    respekt zu dieser karriere und alles gute im weiteren leben #19
  • Tikkanen 16.11.2017 21:16
    Highlight Highlight ...richtig Chlöisu, wer in Europas Hockeyhauptstadt als Captain mehrere🏆holt ist ein wahrhaft ganz Grosser🤗
    Item, das Beispiel Plüss zeigt aber auch, dass in Bern Namen schlussendlich nur auf das Dress aufgenähte Buchstaben sind🤔Plüss ging, Haas kam, und der 🐻Meisterexpress rauscht wie gewohnt von Titel zu Titel. Fast wie einst bei den grossen Chanadiens: Richard ging, Beliveau kam. Auf Beliveau folgte alsbald Lafleur, Robinson ging, Chelios kam usw...
    So ist das halt bei den grossen Hockeyunternehmen, the Winner takes it all👏🏻😂🍻
    • Der müde Joe 16.11.2017 22:18
      Highlight Highlight Lustig das du die Habs mit dem SCB vergleichst. Deren glorreiche Zeit ist seit 1993 vorbei und auch so wird es dem SCB wieder mal ergehen.😉 Staub und Schatten lieber Tikki, aber geniesse jetzt deinen Moment.
    • länzu 16.11.2017 23:35
      Highlight Highlight Nun, Haas ist bis jetzt noch sehr viel schuldig geblieben. Startete gut, ist aber leider zuwenig effizient. "Viu Gschär u ke Wulle", wie Eismeister Zaugg jeweils zu sagen pflegte.

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