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Patrick Fischer, head coach of Switzerland national ice hockey team, gestures behind his players defender Joel Genazzi, left, forward Damien Riat, center, and forward Noah Rod, right, during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Switzerland and Austria, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Saturday, May 5, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Patrick Fischer versucht, Ordnung ins Chaos zu bringen, doch es gelingt ihm nicht. Bild: KEYSTONE

Das Schweizer Erfolgsrezept: Die Spieler fürs Halbfinale, den Coach für den Abstieg

Wieder eine Blamage zum WM-Start. Die Schweiz gewinnt gegen Österreichs Operetten-Team erst in der Verlängerung 3:2. Aber das ist noch kein Grund zur Sorge.

klaus zaugg, kopenhagen



Aller Anfang ist schwer. So banal, so wahr. Zum fünften Mal hintereinander haben wir bei der WM im Startspiel enttäuscht. Ja, seit der Silber-WM 2013 hat die Schweiz nie mehr das erste Spiel nach 60 Minuten gewonnen.

Die Fehlstarts haben also Tradition. Auffallend, dass wir unter Patrick Fischer bisher nur Fehlstarts hatten – bei der WM 2016 und 2017, beim Olympischen Turnier 2018 – und nun gegen Österreich.

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Die Highlights des Schweizer 3:2-Siegs nach Verlängerung. Video: YouTube/IIHF Worlds 2018

Nun mag es reichlich respektlos sein, Österreich als Operetten-Team zu bezeichnen. Der Chronist entschuldigt sich dafür. Aber wenn wir ganz unpolemisch bloss die Fakten betrachten – dann ist es klar: Dieser Punktverlust ist eine Blamage. Österreich ist der Aufsteiger. Die Nummer 17 der Welt (Schweiz Nr. 8) und ohne einen einzigen NHL-Star. Mit 9500 lizenzierten Spielern (Schweiz: 26'600) und 40 Eishallen (Schweiz: 111).

Werkzeuge, aber kein Kasten

Warum dann diese Schwierigkeiten? Es spielt eine Rolle, dass die Operetten-Teams am Anfang des Turniers noch bei Kräften sind und mit dem Mut des Aussenseiters über sich hinauswachsen. Erst recht, wenn sie exzellent gecoacht sind wie die Österreicher mit Nationaltrainer Roger Bader. Es ist einfacher, gegen Russland oder Kanada als gegen Österreich spektakuläre Spielzüge aufs Eis zu zaubern.

Aber es spielt auch eine Rolle, dass Nationaltrainer Patrick Fischer, der grosse Zauberlehrling, Kommunikator und Motivator, die Geister, die er ruft, meist nicht mehr unter Kontrolle bringt. Oder polemisch formuliert: Wir haben hier in Kopenhagen die Spieler fürs Halbfinale und den Coach für den Abstieg.

Switzerland's players cheer Switzerland's supporters after beating Austria team, during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Switzerland and Austria, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Saturday, May 5, 2018. (PPR/Salvatore Di Nolfi)

Die Schweizer Fans bejubeln ihre Mannschaft. Bild: KEYSTONE

Das mag nun ein bisschen übertrieben sein, zeigt aber Glanz und Elend unserer Nationalmannschaft ziemlich treffend. Wir können an dieser WM noch sehr weit kommen. Es ist das beste WM-Team seit der Silber-WM von 2013.

Die Nordamerikaner haben für unsere Situation einen vortrefflichen Spruch: «All the tools, but no tool box». Will holprig übersetzt heissen: Alle Werkzeuge sind vorhanden, aber es fehlt der Werkzeugkasten.

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Fischer kann Spiel nicht beruhigen

Wahrlich, wir haben alles fürs WM-Halbfinale. Die Mannschaft ist hochmotiviert, jung, dynamisch, robust und talentiert. Sie ist abgesichert von zwei sehr guten Goalies (Reto Berra und Leonardo Genoni) und vorne haben wir mit Enzo Corvi und Nino Niederreiter ein Traumduo, das sich gegen jeden Gegner der Welt durchsetzen kann. Die beiden haben uns soeben gegen Österreich vor der totalen Blamage gerettet. Nino Niederreiter jagte den Puck nach einem göttlichen Rückpass von Enzo Corvi zum 1:0 ins Netz und Enzo Corvi überlistete Weltklasse-Torhüter Bernhard Starkbaum in der Verlängerung zum Sieg.

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Corvis Siegtreffer in der Verlängerung. Video: streamable

Aber zwischen dem 1:0 und dem 3:2 haben wir ein wildes Spiel gesehen, typisch halt, wenn der Coach zwar anheizen, aber dann nicht mehr kontrollieren kann. Ein Zauberlehrling eben. Aber immerhin ein charismatischer.

Die erste Strafe kassieren die Schweizer– wie könnte es anders sein – durch eine Bankstrafe (zu viele Spieler auf dem Eis). Und nach dem 2:0 stehen die Zeichen auf sicherem Sieg. Nun ist die Zeit für den Bandengeneral gekommen, Ruhe und Struktur ins Spiel zu bringen und in stillen Gewässern den Sieg nach Hause zu segeln.

Switzerland's forward Nino Niederreiter looks his teammates, during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Switzerland and Austria, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Saturday, May 5, 2018. (PPR/Salvatore Di Nolfi)

Niederreiter zeigte gegen Österreich eine überragende Leistung. Bild: KEYSTONE

Aber dazu ist Patrick Fischer nicht in der Lage. Item, in der 32. Minute dreht Sven Andrighetto durch. Einen anderen Ausdruck als «durchdrehen» gibt es für diese Aktion nicht. Er zerfetzt mit einem Kniestich das Knie von Steven Strong. Nationaltrainer Roger Bader wird nachdem Spiel sagen: «Er wird monatelang ausfallen. Nach einer ersten Untersuchung hat unser Arzt gerissene Seitenbänder und gerissene Kreuzbänder diagnostiziert.» Die logische Konsequenz: Fünf Minuten plus Restausschluss. Das Powerplay nützt Ambris Dominic Zwerger, der Nino Niederreiter der Österreicher, zum 1:2-Anschlusstreffer.

Der Kniestich von Andrighetto. video: twitter

Die Schweizer geraten aus dem Tritt und wieder und wieder bringen sie sich durch Fehler in Not, die eine gut gecoachte Mannschaft auf diesem Niveau einfach nicht macht.

Fehlende Balance

Der taktische Larifari-Betrieb hat früh begonnen. Schon beim Stande von 0:0 verliert Gregory Hofmann im Powerplay als hinterster Mann den Puck gegen Dominic Zwerger und es braucht eine Grosstat von Leonardo Genoni, um einen Rückstand zu verhindern. Der Ausgleich zum 2:2 fällt logischerweise nach einem spektakulären Scheibenverlust von Dean Kukan hinter dem eigenen Tor.

Aber diese Mannschaft ist intakt, der uralte, einst für das österreichische Heer zu den Zeiten Napoleons kreierte Spruch «Löwen, geführt von Eseln» gilt mehr denn je für unser WM-Team. Am Ende setzen sich Wille, Mut, Talent und Wucht zum Siegestreffer in der Verlängerung doch durch.

Patrick Fischer, right, head coach of Switzerland national ice hockey team, speaks to his players forward Nino Niederreiter, left, forward Gregory Hofmann #15, forward Reto Schaeppi #19, during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Switzerland and Austria, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Saturday, May 5, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Fischer gibt seinen Spielern Instruktionen. Bild: KEYSTONE

Patrick Fischer hat also recht, wenn er seine Mannschaft lobt. «Kompliment an die Mannschaft, wir sind sehr gut ins Spiel gestartet. Es sind doch viele junge Spieler dabei. Wir haben viele Chancen kreiert. Nach dem 2:1 war das Spiel wieder offen und wir haben es verpasst, das 3:1 zu erzielen. Schlussendlich haben wir verdient gewonnen.»

Wir hatten einst unter Ralph Krueger und Sean Simpson ein exzellentes Powerplay und Boxplay. Wir waren einst, als wir halb so viele international taugliche Spieler wie heute und mit Mark Streit nur einen Feldspieler in der NHL hatten, bei WM-Turnieren die taktisch beste und bestgecoachte Mannschaft.

Das Spiel in Über- und Unterzahl ist längst durchschnittlich geworden. Taktisch gehören wir zu den buntesten, spektakulärsten Teams auf diesem Niveau. Wir zelebrieren wildes, mutiges, spektakuläres Offensivhockey. Leider geht oft die Balance zwischen Offensive und Defensive verloren. Bei 41:19 Torschüssen darf gegen einen Aufsteiger kein Punkt verloren gehen.

Wegweisendes Spiel gegen die Slowakei

Item, es ist jetzt in Kopenhagen nicht anders als bei den vorangegangenen Turnieren unter Patrick Fischer. Gegen die Grossen ist es einfacher, eine spielerische Linie zu finden – wir können uns dann am System des Gegners orientieren.

Wer die Schweiz nach dem blamablen Startspiel abschreibt, macht einen schweren Fehler. Diese Spieler sind zu allem fähig, sie können bis zu einer Medaille stürmen. Die Geister, die Patrick Fischer gerufen hat, können eben auch beflügeln und vorwärtstreiben, bis ins Halbfinale, bis zu einer Medaille – und dann ist der «Zauberlehrling» ein Zauberer. Spieler können manchmal kleine Coaches gross machen.

Switzerland's players defender Michael Fora #45, defender Joel Genazzi #76 and forward Joel Vermin #83, arrive on rink, prior the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Switzerland and Austria, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Saturday, May 5, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Gegen die Slowakei muss von der Hockey-Nati mehr kommen. Bild: KEYSTONE

Ob es tatsächlich eine grosse WM wird oder doch ein «Knorz», könnte sich zu einem grossen Teil bereits im zweiten Spiel am Sonntagabend gegen die Slowakei entscheiden. Für die Viertelfinals braucht es mindestens Platz 4. Schweden, Russland und Tschechien sind wohl gesetzt. Den vierten Rang dürften die Schweiz und die Slowakei untereinander ausmachen.

Auf den ersten Blick eine schier aussichtslose Sache. Wir spielen zwar in Ermangelung grosser Gegner während der Saison ständig gegen die Slowaken, bisher sind es seit 1994 sage und schreibe 67 Partien. Im Rahmen einer WM haben wir bisher jedoch lediglich sechs Mal gegen den «kleinen Bruder» der Tschechen gespielt – und nie gewonnen.

Es ist Zeit für den ersten Sieg. Die Slowakei hat bei weitem nicht mehr die Qualität der frühen Jahre, als sie nach der Auflösung der Tschechoslowakei 1994 hockeypolitisch eigenständig wurde und von der Hockeykultur der CSSR zehren konnte. Der Weltmeister von 2002 ist in der Weltrangliste nur noch die Nummer 10. Aber ein starker Gegner sind die Slowaken immer noch und sicher kein Operetten-Team.

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46
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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • falang 06.05.2018 04:35
    Highlight Highlight Ja! Üble verletzung! Ja! Strafe kann man geben! Wer aber auf diese art versucht einem check auszuweichen anstatt zu fressen, muss eine derartige knieverletzung in kauf nehmen!
    7 4 Melden
  • Denk nach 06.05.2018 01:58
    Highlight Highlight Ich bin nicht mit allem einverstanden, aber äusserst amüsant zu lesen :-D
    7 1 Melden
  • länzu 05.05.2018 23:22
    Highlight Highlight Wieder so ein typischer Zaugg Artikel. Geht es gut, dann hat er es schon immer gewusst, dass die Spieler gut sind und der Coach zaubern kann. Geht es in die Hose, hat er es ja gesagt, der Fischer sei nur der Zauberlehrling und an de Spielern sei es nicht gelegen.
    Was ist nun: ist nun fischer eine Pfeife oder nicht?
    19 3 Melden
  • headless 05.05.2018 22:55
    Highlight Highlight Ich hoffe schon nur wegen zaugg, dass fischer und die nati hoffentlich jahrelang mindestens das halbfinale erreichen werden!
    28 5 Melden
  • Tim-titig 05.05.2018 22:14
    Highlight Highlight Bei allem Respekt. Die Spieler (sekle) sie geben alles, ob alles zusammen past oder nicht ist eine andere Sache. Aber eines kann ich nicht mehr hören! Alle sprechen von Tempo das die Schweizer Manschaft angeblich haben soll. Technisch besser, läuferisch schneller usw. . Das ist Aroganz sondergleich. Wie hoch ist doch die Überheblichkeit der Schweiz!!!
    Ein wenig Druck der Ösis und die Schweizer hinken total. Ich kann das nicht mehr hören. Ich schaue aber immer wieder als Hockeyfan. Aber eigentlich sind wir weniger als Durchschnitt. Es ist alle Jahre wieder der gleiche Mist.
    17 13 Melden
  • crigu 05.05.2018 21:43
    Highlight Highlight Bei den Angaben zur Anzahl Spieler und Hallen hat Zaugg in der IIHF-Statistik in der falschen Zeile geschaut. Die angegeben Zahlen (4'100 lizenzierte Spieler, 19 Hallen) stimmen für Australien. Direkt darunter ist Österreich (Austria) mit 9'400 lizenzierten Spielern und 40 Hallen.
    26 0 Melden
    • PRE 05.05.2018 21:52
      Highlight Highlight Stimmt, danke für den Hinweis. Die Zahlen wurden angepasst.
      7 6 Melden
    • Hockrates 06.05.2018 02:36
      Highlight Highlight Hat er ersthaft diesen Fehler gemacht? Das ist ja wohl das Letzte!
      9 1 Melden
    • Tobiwankenobi [ZH] 06.05.2018 10:44
      Highlight Highlight Ach wie Peinlich!
      8 1 Melden
  • 2sel 05.05.2018 20:08
    Highlight Highlight Klaus Zaugg, die Fahne im Wind...
    45 3 Melden
  • Chatzegrat Godi 05.05.2018 20:07
    Highlight Highlight Wenn die Schweiz zum Beispiel, 3 : 0 gewonnen hätte, dann wäre gemäss KZ sicher der Assistent - Coach verantwortlich gewesen, weil er die Defensive richtig strukturierte. KZ spielt einfach auf den Mann. Keine Ahnung, was ihm Fischer in den Weg gelegt hat. Erzählt er ihm keine Internas und Primeurs? So etwas von mangeldem Respekt ist in der Eishockeywelt selten. Keine Chronisten der ganzen Eishockeywelt schreiben dermassen despektierlich über ihre Naticoaches. Individuelle Fehler der Spieler dem Coach anzuhängen ist einfach nur daneben.
    60 8 Melden
    • goldmandli 06.05.2018 01:47
      Highlight Highlight Ja, die Tore sind durch individuelle Fehler entstanden, aber Kukan hat seit der ersten Puckberührung nur Unsicherheit ausgestrahlt, wurde aber dennoch von Fischer eingesetzt, obwohl er nur Fehler begangen hat.
      2 7 Melden
  • mukeleven 05.05.2018 20:02
    Highlight Highlight bist du vor ort klaus?
    das riecht fuer dich gehörig nach restausschluss sämtlicher folgender pk‘s von fischer...
    diesmal mit absicherung - kommen sie trotzdem noch in spiel-groove, iist er dann der zauberer, nicht mehr der esel.
    28 4 Melden
  • Best of 7 05.05.2018 19:40
    Highlight Highlight Man kann von Fischer halten was man will, bin übrigens auch kein Fan von ihm. Aber wenn man als Journalist nicht objektiv berichten kann, dann sollte man dringenst einen neuen Beruf suchen. Ich halte sehr viel von der Watson Eishockeyabteilung, aber nach diesem Bericht, bin ich mir nicht sicher, ob ich hier noch was lesen soll. Herr Zaugg, schreiben sie doch ein Buch über Gotthelf und lassen die Jungen von Watson über Hockey berichten. Die machen das im Gegensatz zu ihnen richtig gut.
    75 16 Melden
  • äti 05.05.2018 19:31
    Highlight Highlight Ja ja, wir haben es auch gestern erlebt: die ersten Spiele haben ganz eigene Regeln.

    Hopp Schwiiz !
    16 2 Melden
  • Fibeli 05.05.2018 18:54
    Highlight Highlight ich finde das schon frech wie hier gegen andere länder gewettert wird. klar sind wir Favorit... aber die österreicher musst du auch erst einmal schlagen. die können auch hockey spielen!
    53 23 Melden
  • emptynetter 05.05.2018 18:34
    Highlight Highlight Ein grandioser sieg n. V. Gegen die hockeyweltmacht Österreich. Wahnsinn! Was sind wir bescheiden worden.
    43 25 Melden
  • Nelson Muntz 05.05.2018 18:27
    Highlight Highlight Werter KZ, dein ehemaliger Arbeitgeber schiesst doch gegen Trainer, wieso muss jetzt auch hier damit begonnen werden?
    28 16 Melden
  • manolo 05.05.2018 18:14
    Highlight Highlight sorry aber es gibt spieler die gehören nicht an die wm!
    ich meine schweizer-spieler!
    14 32 Melden
  • why_so_serious 05.05.2018 18:12
    Highlight Highlight Hoffentlich wird Sven Andrighetto für mindestens 6 Spiele gesperrt! Immer wieder das Selbe - wenn die Nati nicht ihr Potential ausspielen kann, kommen Frustfouls - da waren auch einige hohe Stöcke ins Gesicht der Österreicher dabei, die die Schiris nicht geahndet hatten.
    Sie sollen endlich ihre Arroganz ablegen und mal beweisen, dass sie Hockey spielen können.
    19 75 Melden
    • Madmessie 05.05.2018 21:00
      Highlight Highlight Andrighetto hat dem Typ das Knie anscheinend komplett vernichtet (alle Bänder gerissen).

      Sowas ist einfach unter aller Sau und wenn der sich nicht öffentlich dafür entschuldigt wünsche ich dem Team dem Abstieg!
      11 38 Melden
    • Willy Tanner 05.05.2018 21:51
      Highlight Highlight Wenn andrighetto gesperrt wird ist das ein skandal!!
      18 15 Melden
    • miarkei 05.05.2018 23:18
      Highlight Highlight @willy wo ist das ein skandal? Das ist ganz klar ein check gegen das knie, ob absicht oder nicht, darf einem profi nie und nimmer passieren.
      9 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matterhorn 05.05.2018 17:57
    Highlight Highlight Toll, Ziel erreicht wird sind nicht abgestiegen!
    Seit Krüger fehlt das Ziel...
    31 9 Melden
    • zsalizäme 05.05.2018 18:12
      Highlight Highlight „Seit Krüger fehlt uns das Team“.... Genau, darum hat die Schweiz unter Simpson und Muller Silber geholt...
      30 7 Melden
    • kanu 05.05.2018 19:46
      Highlight Highlight Ja und bei Krüger hat ja fast niemand gemotzt, reihenweise wünschte man ihn auch n die wüste
      15 0 Melden
  • salamandre 05.05.2018 17:33
    Highlight Highlight Heillos schade hatte sich Andrighetto nicht im Griff. Solche Tätlichkeiten konnen kaum genügend bestraft werden.
    48 26 Melden
    • goldmandli 06.05.2018 01:52
      Highlight Highlight Es war ein Check, welcher schiefgegangen ist. Als ob er ihn absichtlich am Knie getroffen hätte. Bitte
      4 1 Melden
  • wasps 05.05.2018 17:29
    Highlight Highlight Eine Manschaft fürs Halbfinale? Der Eismeister hat definitiv Tomaten auf den Augen!
    27 38 Melden
    • chara 05.05.2018 19:24
      Highlight Highlight Lesen verstehen kommentieren...fischer hat das team überhaupt nicht im griff...
      22 6 Melden
    • wasps 05.05.2018 20:26
      Highlight Highlight Ach so. Und wir sind alle Insider und wissen, was in der Kabine so abgeht. Nochmals, seine Mannschaft hat heute gewonnen und wird weder Welt- noch Vizeweltmeister und kommt höchstens in die Viertelfinals. Weil es schlicht und einfach an der Qualität fehlt! Ein Hischier hätte heute drei Töpfe geschossen, egal unter welchem Natitrainer!
      5 15 Melden
    • Turist 05.05.2018 21:53
      Highlight Highlight Was heisst hier die Qualität fehlt? Mit diesen Spielern kann man mehr rausholen. Aber wenn die Einstellung nicht stimmt, wirds auch gegen einen Aufsteiger schwierig. Auch letztes Jahr stimmte die Einstellung während der ganzen WM nicht, von den olymp. Spielen rede ich schon gar nicht. Und das ist klar die Aufgabe des Trainers.
      Falls die Chemie im Team nicht stimmt, ist es ebenfalls dem Coach anzulasten, er nominiert die Spieler.
      Ich finde je länger je mehr, das Fischer auf der mentalen Ebene total versagt und es nicht schafft eine Einheit aus den Spielern zu formen, die für einander kämpft.
      12 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • KönigHockey 05.05.2018 17:28
    Highlight Highlight Es bräuchte einen Coach, der diesen Spielern etwas Dampf macht, wenn sie in den Larifari-Zustand fallen wie heute in der zweiten Spielhälfte!
    60 7 Melden
    • HabbyHab 05.05.2018 18:05
      Highlight Highlight Da war kein Larifari..
      16 23 Melden
    • chara 05.05.2018 22:25
      Highlight Highlight mhmm...sondern? die hockeyübermacht österreich??
      3 9 Melden
  • DonChirschi 05.05.2018 17:22
    Highlight Highlight Ich mag ja eigentlich die kontroversen Statements des Eismeisters. Sorry, aber hier verzapft er einfach nur Müll. Hat Fischer ihm mal den Parkplatz weggenommen oder weshalb dieser lächerliche Frontalangriff nach Spiel 1? Für die Dummheit von Andrighetto kann er nichts, die Bankstrafe war eigentlich keine, und die notorische Abschlussschwäche unserer Stürmer ist seit 20 Jahren ein Problem. Ein bisschen mehr journalistische Objektivität bräuchte es auch vom Eismeister
    130 76 Melden
    • fandustic 05.05.2018 19:10
      Highlight Highlight Vielleicht müsste Fischer der bekannten Offensivschwäche der CH halt auch Rechnung tragen und auch ein entsprechendes System spielen lassen. Ein Krueger und Simpson haben es ja auch irgendwie hinbekommen. Nur bei Fischer ist kein System erkennbar, sondern nur ein gewurstel sondergleichen....oder anders gesagt; wer mit dem System „Hoffnung“ spielt, wie es Fischer praktiziert, der gewinnt sicher auch mal, aber in der Regel geht man damit baden.
      23 6 Melden
  • N. Y. P. D. 05.05.2018 17:20
    Highlight Highlight Nun mag es reichlich respektlos sein, Österreich als Operetten-Team zu bezeichnen. Der Chronist entschuldigt sich dafür.

    Und weiter unten im Artikel..

    Es spielt eine Rolle, dass die Operetten-Teams am Anfang des Turniers noch bei Kräften sind..

    🤣🤣🤣

    45 5 Melden
  • HabbyHab 05.05.2018 17:16
    Highlight Highlight Ja Hauptsache Zaugg kann Fischer die Schuld geben. Die Schweiz hat zum grossen Teil auch nach dem 2:0 noch munter nach vorne gespielt, was auch richtig so ist, denn nur verwalten kommt selten gut.
    Kukan's Fehler ist nicht aufgrund von Fischer passiert. Andrighetto's Strafe auch nicht (und das war kein Durchdrehen, das war ein misratener Check). Und ist die Defensive nicht Albelin's Bereich? Der von Zaugg immer in hohen Tönen gelobt wird?
    Hauptsache auf Fischer rumhacken.
    151 55 Melden
    • Martin Dolder 06.05.2018 12:07
      Highlight Highlight Wie auch immer Coaching hin oder her; missratener Check ist gelinde gesagt eine Aussage, welche die Aktion mit verbundenen Augen gesehen beurteilt. Missraten aus 3-4m mit ausgefahrem rechtem Bein ins Knie des Gegners knallen? Nein nein, Spieler die sowas machen gehören genauso lange gesperrt wie der dadurch Verlezte und zusätulich massiv gebüsst.
      HabbyHab sie haben wohl nie nur annähetnd Eishockey gespielt, sonst würden Sie nicht solch unsinnigen Quatsch schreiben. Und der Patrick ist jetzt mal nur ein mittelmässiger und kein grosser Trainer. Welcher im Peter-Prinzip befördert wurde.
      1 6 Melden
    • HabbyHab 06.05.2018 13:32
      Highlight Highlight Ich hab nie gesagt, Fischer sei ein grosser Trainer. Ès gibt sicherlich bessere. Aber Zaugg übertreibt es extrem.

      Zu Andrighetto.. schon mal drauf geachtet, dass Strong versucht, dem Check auszuweichen und es nur deshalb dazu kommt?
      3 0 Melden
  • Raembe 05.05.2018 17:11
    Highlight Highlight Bin auch kein Fan von Fischer aber ihn für jeden individuellen Fehler seiner Spieler verantwortluch zu machen ist falsch. Dies zeigt mir wieder das Zaugg ne persönliche Fehde mit Fischer hat. Wo bleibt ihre Objektivität Herr Zaugg?

    Ich habe ein spannendes Spiel gesehen mit Fehlern auf beiden Seiten, Startspiel halt. Österreich hat mich hier sehr stark an die Deutschen an Olympia erinnert. Viel Kampf viel Herz und auch ne Portion Glück.

    Die Schweizer haben gewonnen, das ist das einzige was zählt. Niederreiter und Corvi bereiteten mir sehr viel Freude, wie eig die ganze Offense.
    122 24 Melden

3 Tore in 4 Minuten – wie die Schweiz in den WM-Halbfinal stürmte

Das Eishockey-Nationalteam steht an der WM in Dänemark in den Halbfinals. Die Schweizer besiegten Finnland nach einem 0:1-Rückstand bis zur 30. Minute mit 3:2. Im Halbfinal trifft die Schweiz am Samstag auf Kanada.

In magischen 235 Sekunden wurde das Fundament für den historischen Sieg gelegt. Gegen Finnland hatte die Schweiz an Weltmeisterschaften seit 1972 nie mehr gewonnen. In den 46 Jahren seither gab es bloss an den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary einen glückhaften 2:1-Sieg über die Suomi.

Mit Glück und Fortune hatte der Schweizer Sieg in Herning wenig zu tun. Die Schweizer rissen im zweiten Abschnitt die Initiative vehement an sich und wurden für ihre mutige Spielweise mit drei Toren …

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