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EHC Kloten Cheftrainer Kevin Schlaepfer waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Kloten und dem HC Ambri-Piotta am Dienstag, 2. Januar 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Trotz Kevin Schläpfer: Die Hockey-Titanic Kloten ist nach 56 Jahren in der NLA dem Untergang geweiht. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Der «Hollywood»-Star, der auf der Hockey-«Titanic» die Liegestühle umstellt

Das grösste Hockey-Drama der Neuzeit spielt auf beiden Seiten der Alpen. In Biel, in Kloten, in Ambri und in Lugano. Hockey-Rockstar Kevin Schläpfer (46) spielt die tragische Hauptrolle.



Ein Nordamerikaner erfasste es instinktiv. Hollywood! Ein ganzes Drama, eine ganze Karriere in der Nussschale dieses einzigen Wortes.

Zornig, ja aufgebracht rief ZSC-Meistertrainer Marc Crawford im Frühjahr 2015 «Hollywood!». So beklagte er sich über das Theater, das Biels Trainer Kevin Schläpfer während der Viertelfinalserie an der Bande inszenierte. Die Zürcher schafften mit dem grossen kanadischen NHL-Bandengeneral im 7. Spiel doch noch das Halbfinale und verloren erst im Finale gegen Davos.

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Crawford deckt Schläpfer 2015 mit einer Schimpftirade ein. Video: YouTube/Hans Heureka

«Hollywood!» ist drei Jahre später wieder das einzig wahre Wort für die aufregenden Hockey-Wirklichkeiten. Nur dass alles noch viel dramatischer geworden ist. Biel zelebriert im Halbfinal die aufregendsten Tage seit dem Wiederaufstieg von 2008. Die Chance, gegen Lugano zum ersten Mal in der Geschichte den Final zu erreichen, stehen mindestens 50:50.

Es ist eine «Jahrhundert-Chance» für die Bieler. Die Konstellation, in den Final zu kommen, ohne vorher gegen die ZSC Lions oder den SC Bern antreten zu müssen, wird es vielleicht auf Jahre hinaus nicht mehr geben. Sie ist so selten wie Jupiter, Mars und Saturn in einer geraden Reihe am Nachthimmel.

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In einer heilen Welt sässe Kevin Schläpfer jetzt hoch verehrt im Bieler Hockeytempel in der VIP-Loge neben seiner Freundin oder als Experte im TV-Studio, um den wundersamen Erfolg «seines» Klubs zu kommentieren. Er hat schliesslich als Sportchef und Trainer das Fundament für diesen Vorstoss ins Halbfinale gelegt. Er spielte bei der Entwicklung Biels vom Aufsteiger und Aussenseiter zum Spitzenteam und Herausforderer der Titanen jahrelang eine zentrale Rolle.

Aber ausgerechnet jetzt, da in Biel die Post abgeht wie nie zuvor im 21. Jahrhundert, ringt und bangt und zittert Kevin Schläpfer mit Kloten um den Ligaerhalt – und um alles, was er sich in den letzten 20 Jahren aufgebaut hat: um seine berufliche Reputation und um seine Zukunft in der Branche. Steigt Kloten ab, dann ist sein schöner Vertrag bis 2020 nur noch Makulatur. Und er würde so schnell in unserem Profihockey keinen neuen, gleichwertigen Job finden. Läuft's dumm, wäre seine nächste Station keine Hockey-Arena, sondern ein RAV im Baselbiet.

EHC Kloten Cheftrainer Kevin Schlaepfer fasst sich an den Kopf waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Kloten und den ZSC Lions am Samstag, 4. November 2017, in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Kevin Schläpfer wirkt in Kloten derzeit ziemlich ratlos. Bild: KEYSTONE

Kevin Schläpfer konnte sich in Biel nur entfalten und Wunder wirken, zum «Hockey-Gott» mit dem Charisma eines Rockstars werden, weil sein Rückhalt auf allen Ebenen bedingungslos war. In der Kabine, im Management, im Verwaltungsrat, im Publikum und in den Medien. Seine Sensibilität ist die eines Künstlers. Sie ist immer wieder unterschätzt worden.

Als er diesen Rückhalt in Biel verlor, ging seine Zeit mit der Entlassung am 14. November 2016 nach elf Jahren zu Ende. Deshalb ist Kevin Schläpfer jetzt, da «sein» Biel nach den Sternen greift, in den sportlichen Niederungen Trainer des EHC Kloten.

Törmänen als Glücksfall für Biel

Es gehört zu dieser Geschichte, dass die Entlassung von Kevin Schläpfer für Biel der Schritt aus dem Mittelmass war. Mit seiner Entlassung ging das Zeitalter der Romantik, des Abenteuers, des Rock’n’Rolls zu Ende. Mit der Entlassung von Kevin Schläpfer hat Biel die «Pubertät» hinter sich gelassen und ist erwachsen geworden. Die Aufregung ist einer ruhigen Professionalität gewichen.

Zu diesem Schritt weiter nach oben gehört die Verpflichtung von Antti Törmänen. Zum ersten Mal wird Biel nicht mehr von einem «Familienmitglied» geführt. Sondern von einem Trainer, der von auswärts kommt. Der keine «familiären» Rücksichten nehmen muss. Der keine Vergangenheit in Biel hat. Ein Trainer, der Biel nicht mehr als Aussenseiter wahrnimmt. Sondern ganz einfach als Mannschaft, deren Potenzial es zu nützen gilt.

Cheftrainer Antti Toermaenen, Mitte, instruiert seine Spieler in einem Time-Out kurz vor Schluss des fuenften Eishockey Playoff-Viertelfinalspiels der National League zwischen dem HC Biel und dem HC Davos, am Dienstag, 20. Maerz 2018, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Törmänen hat in Biel das Erbe Schläpfers weitergeführt und die Seeländer zu einem Spitzenteam geformt. Bild: KEYSTONE

Die Anstellung des ersten auswärtigen Trainers hätte auch einen Kulturschock auslösen können. Aber der freundliche Antti Törmänen erweist sich als Glücksfall. Die Befürchtungen haben sich vorerst zerstreut, er könnte zu freundlich sein wie damals in Bern, als er im November 2013 als Meistertrainer gefeuert wurde. Der Finne mit Hang zu antiautoritärem Führungsstil hat es in Biel bereits gewagt, einen Star, der nicht bei der Sache war, im Training nach Hause zu schicken.

Und so hat Biel den Schritt in neue sportliche Höhe ohne Kevin Schläpfer vollzogen. Was ja weiter nicht so dramatisch wäre, wenn Biels «Hockey-Gott» nun an einem neuen Ort glücklich wäre oder doch in schwierigen Zeiten als «Hockey-Gott» verehrt und geschätzt würde. Wie damals in Biel.

Aber so ist es nicht. Kloten ist nicht Biel. Das Glatttal nicht das Berner Seeland. Auch unter «Hockey-Gott» Kevin Schläpfer hat Kloten in 40 Spielen 28 Niederlagen eingefahren und muss nun in den Playouts gegen Ambri antreten.

Schläpfer weiss, dass er alleine ist

Anders als in Biel hat er in Kloten in einer stürmischen Zeit nicht den gleichen Rückhalt in der Kabine, im Management, im Publikum und den Medien wie damals in Biel. Das hat er in den letzten Tagen gespürt. Offiziell findet er die Unterstützung von Felix Hollenstein und André Rötheli toll. Die beiden Kumpels sitzen neuerdings bei Heimpartien auf der Tribüne und schneiden die wichtigen Spiel-Szenen laufend auf dem Laptop zur sofortigen Verwendung für ihren Trainer zurecht.

Aber Kevin Schläpfer ahnt inzwischen, dass ihn weder Klotens «Hockey-Gott» Felix Hollenstein noch André Rötheli tief im Herzen ernst nehmen. Er sagt: «Ich komme aus Biel und dort habe ich eine Rolle beim Aufstieg, bei der Rettung vor dem Abstieg und bei der Qualifikation für die Playoffs gespielt. Das zählt in Kloten, einem Klub, der fünf Titel gewonnen hat, wenig bis gar nichts. Ich spüre, dass ich hier bloss einer aus der Hockey-Provinz bin. Ich kann irgendwie verstehen, wenn sich hier wichtige Leute sagen: Was will der Schläpfer hier? Was will denn der uns sagen?» Er weiss, dass er in Kloten alleine ist.

Kloten Flyers Cheftrainer Felix (Fige) Hollenstein mit einem

Wetten, dass Klotens «Hockey-Gott» Felix Hollenstein noch in dieser Saison an der Bande stehen wird ... Bild: KEYSTONE

Der romantische Hockey-Optimist sagt nun: Kevin Schläpfer hat keine Chance – also packt er sie. Diese ultimative Herausforderung wird dazu führen, dass wir noch einmal den wahren Kevin Schläpfer erleben. Er wird in Kloten noch einmal zum Klassenerhalt rocken.

Der realistische Hockey-Pessimist sagt: Kevin Schläpfer hat tatsächlich keine Chance. All seine taktischen Massnahmen und Motivations-Tricks mahnen nur noch an das Umstellen der Liegestühle auf der Titanic. Ein Hockey-Rockstar auf der Titanic. Kloten ist nach 56 Jahren in der NLA zum Untergang verurteilt.

Immerhin bleibt ihm der Albtraum erspart

Ein neutraler Beobachter, der einfach nur die aktuelle Situation kennt und nichts über Klotens und Ambris Geschichte weiss, stellt vor den Playouts fest: Ambri ist auf einer Mission. Sportchef, Trainer und Spieler wissen, was sie wollen. Sie kämpfen vereint um die Existenz und um die gemeinsame Zukunft.

In Kloten hingegen hat die Hälfte der Spieler die Zukunft längst bei anderen Klubs geregelt. Ausser Kevin Schläpfer kämpft niemand mehr um die Existenz und es gibt keine gemeinsame Zukunft. Klotens Trainer hat eigentlich nur eine Bitte an das Hockey-Schicksal: «Nur ja nicht eine Liga-Qualifikation gegen Olten. Das wäre ein Albtraum.»

EHC Kloten Stuermer Vincent Praplan, rechts, und Denis Hollenstein sind entaeuscht nach der 1-5 Niederlage im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Kloten und dem HC Ambri-Piotta am Samstag, 7. Oktober 2017, in der SWISS Arena in Kloten. (PPR/Patrick B. Kraemer)

Sind Klotens scheidende Leitwölfe noch mit voller Konzentration bei der Sache? Bild: PPR

Dieses Szenario wird so oder so nicht eintreten. Entweder rettet Kevin Schläpfer Kloten vorzeitig und die Liga-Qualifikation entfällt. Verliert er die Playouts gegen Ambri, wird er gefeuert.

Kloten gerettet oder gefeuert – in beiden Fällen hätte er dann Zeit, ein Finale mit Biel im TV-Studio zu analysieren. Das wäre ein letztes Mal «Hollywood» mit Kevin Schläpfer und dem EHC Biel.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ah-Jah 28.03.2018 21:52
    Highlight Highlight Jetzt sieht man den Trainer Schläpfer im richtigen Licht! Die Mannschaft Biel ist doch die gleiche wie Anfangs Saison! Da war Schläpfer noch Trainer,aber wie die Mannschaft sich seit dann entwickelt hat ist doch sehr erstaunlich! Seit Schläpfer Kloten übernommen hat gehts abwärts mit dem Motivator und Hockeygott an der Bande! Nur mit auf die Tränendrüsen drücken gewinnt man keinen Blumentopf!!! Flasche leer habe fertig!!!!!!!!
  • HCAP Ducky Book 28.03.2018 09:16
    Highlight Highlight Herr Schläpfer macht die gleichen Fehler wie Kreis in Zug. Jeden zweiten Einsatz bringt er Hollenstein, Praplan und Santala. Und ausser dreckigen Checks konnte Kloten gestern gar nichts. Das Trachsler nicht unter die Dusche musste, finde ich eine Frechheit.
  • Myk38 27.03.2018 22:18
    Highlight Highlight Möchten immer noch alle Schläpfer als Nati-Coach?
  • Spi 27.03.2018 17:29
    Highlight Highlight Schon erstaunlich, dass dieselben Schreiber und Kommentatoren vor gar nicht so langer Zeit den Schläpfer als richtige Wahl und Kloten nach deren Kantersieg gegen Lugano als gerettet beschrieben haben, nun alles anders sehen und dies schon immer gewusdt haben.
    Ich bin noch immer davon überzeugt, dass Kloten es noch schafft und ein starkes Lebenszeichen von sich geben. Der viel zitierte Neuanfang ist ja mit dem neuen Personal bereits vorgespurt. Die "alten" Spieler sollen sich nun noch mit Anstand verabschieden.
    Hopp Chloote!!!
  • super_silv 27.03.2018 14:13
    Highlight Highlight Tja die aktion mit dem olten tshirt könnte ihn nun einholen. Und er weiss das. Deshalb will er keine LQ gegen Olten
    • Scrj1945 27.03.2018 16:01
      Highlight Highlight Die gibt es hoffentlich auch nicht... kloten soll dahin unbedingt aber olten nicht
  • Rumbel the Sumbel 27.03.2018 13:00
    Highlight Highlight Der Untergang von Schläpfer begann beim Nati Gstürm! Nicht erst jetzt.
  • Herr Berger 27.03.2018 12:35
    Highlight Highlight Seht nach Biel, dann wisst ihr was Schläpfer als Trainer taugt....
  • Chatzegrat Godi 27.03.2018 12:06
    Highlight Highlight Dem Bären sein Fell verkauft, bevor er erlegt wurde. So kommt mir dieser Bericht vor. Hoffen wir, nein erwarten wir auf eine gesunde Trotzreaktion der Flieger! Die können das!
  • Mia_san_mia 27.03.2018 11:52
    Highlight Highlight Unglaublich wie dieser Schläpfer überschätzt wird.
  • Eifach öpis 27.03.2018 11:11
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass Kloten in die Ligaquali muss. Die werden sich iergendwie gegen Ambri durchsetzen und Ambri wird dann ganz unromantisch in den Niederungen des helvetischen Eishockeys verschwinden. Niemand(inklusive mir) wünscht sich dieses Szenario, aber nach diesen "zurück zu den Wurzeln" Parolen fühlen sich die Tessiner zu unabsteigbar, um unabsteigbar zu sein... Happyends gibts halt nur in Hollywood:(
    • mukeleven 27.03.2018 11:22
      Highlight Highlight träumen darf man ja.
    • davej 27.03.2018 12:45
      Highlight Highlight Ambri spielte sechs mal gege Kloten, in dieser Saison. Ambri gewann sechs mal. Träum weiter
    • Focke 27.03.2018 14:02
      Highlight Highlight ich fürchte auch um einen ambri abstieg... hoffen wir dass es nicht soweit kommt... und kloten braucht einen neuanfang! hoffenlich gesunden sie nach einem abstieg, eine weitere saison in der nl, wie diese wäre ein skandal!
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 27.03.2018 10:30
    Highlight Highlight Ich verstehe gopferdammi den Schläpfer nicht.
    Die ganze Schweiz hat gespürt, als er in Kloten unterschrieben hatte, dass er jetzt sein ganzes Rénommé (wie schreibt man rénommé ? Ich schaue jetzt nicht extra nach) verspielen wird.

    Ich mag es ihm wirklich nicht gönnen. Verdammt schade, insbesondere wenn man sieht, was im Seeland abgeht.

    P.S. Titel des Jahres ! Der Titel ist perfekt gewählt.
    • Moudi 27.03.2018 11:06
      Highlight Highlight Renommée=fr
      Renommee=de
      musste aber auch nachschauen.. het mi gwunger gno..
      Das was du über Schläpfi geschrieben hast 100%
    • N. Y. P. D. 27.03.2018 11:23
      Highlight Highlight Danke Moudi

      Schwieriges Wort.

    • satyros 27.03.2018 11:48
      Highlight Highlight Meines Wissens wird in der Schweiz die französische Schreibweise (mit Grossschreibung der Substantive) bevorzugt. Gilt auch für italienische Lehnwörter.

      Zum Hockeygott: Er gehört irgendwie ins alte Eisstadion. In den Kampf gegen den Abstieg, als man sich darüber freute, ein paar Mal pro Saison gegen Bern zu gewinnen und dann irgendwie die Ligaquali zu überstehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moudi 27.03.2018 10:14
    Highlight Highlight Gut geschrieben!
    Hoffe fast das Fige übernimmt und ER danach absteigt!
    Kevin hat sehr viel für Biel getan!
    Aber für Kloten wird's jetzt auch Zeit mal abzusteigen sich im B festigen und danach wieder angreifen fürs A!
    (hätten ja schon 3x absteigen sollen und wurden wundersam gerettet! jetzt halt endlich sportlich)
    Neuanfang im B
    • Stoupe 27.03.2018 11:23
      Highlight Highlight Inwiefern dass es endlich Zeit wird für Kloten abzusteigen, ist mir noch immer nicht klar. Es gibt schliesslich Vereine, die Jahr für Jahr unter den letzten 4 anzufinden sind und dennoch fordert niemand(!), dass es für diese Zeit abzusteigen ist. Wirtschaftlich bedingt zählt auch nicht mehr, da ja angeblich alles nach Plan läuft.
    • Moudi 27.03.2018 11:43
      Highlight Highlight 1. vielleicht weil diese 4 Teams anstelle von Kloten gleich zwangsrelegiert worden wären!?
      (Sonderbehandlungen durch Verband, Steuern usw.)
      2. vielleicht Karma?
      3. vielleicht weil ein Neu Anfang auch gut sein kann ( muss ja nicht 15 Jahre im B sein)
    • obelix007 27.03.2018 13:47
      Highlight Highlight Dass Hollenstein übernehmen wird kannst du vergessen. Der will doch nicht der sein der Kloten versenkt. Hollenstein hat in Kloten Kultstatus. Er ist schleuer als Schläpfer. Vielleicht Rötheli oder ein anderer aus der Organisation werden Schläpfer ersetzen. Ganz bestimmt aber nicht Hollenstein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der müde Joe 27.03.2018 10:13
    Highlight Highlight Mir tut es für Schläpfer extrem leid. Er wäre eigentlich der perfekte Trainer für Kloten gewesen, aber es wurde schon zu viel Geschirr zerschlagen zwischen Präsident, Management und Spieler.
    Es steht in den Gesichtern der Spieler geschrieben, die einen müssen nicht mehr, die anderen wollen nicht mehr. Und die wenigen die noch wollen und Herz haben, kämpfen alleine gegen den Strom.
    Es wird kein gutes Ende nehmen!
    • ralck 27.03.2018 10:29
      Highlight Highlight Ich würde Spieler, die nicht mehr daran glauben, auf die Tribüne setzen. Egal ob Kapitän, Routinier oder Rookie.
    • Der müde Joe 27.03.2018 10:43
      Highlight Highlight Gebe ich dir absolut recht!
    • Dogbone 27.03.2018 13:01
      Highlight Highlight Wenn Du alle Spieler bei Kloten, die nicht mehr dran glauben oder nicht mehr wollen, auf die Tribüne setzst, dann spielst Du mit deutlich mehr Junioren, als das AdC in Davos im Viertelfinal gemacht hat.

      Aber stimmt schon, das Verhalten einiger Spieler ist eines Hockeyspielers nicht würdig und gehört abgestraft! Und den Präsi und das Management kann man auch gleich auf den Parkplatz raus schicken zum tschutten oder so...

      Und ja, Schläpfer hätte das hingekriegt, wäre er nicht bald der Einzige da in Kloten, der daran glaubt.
    Weitere Antworten anzeigen

Die Schweiz spielt an der Heim-WM 2020 in Zürich – ein grober Fehler

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