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Die National-League-Klubs müssen im Seilziehen um die Ausländerfrage gegen den SCB und seine «unheilige Allianz» bestehen. Bild: shutterstock, watson

Wie sechs Gerechte unser Hockey vor grossem Schaden bewahren können

SCB-Manager Marc Lüthi möchte ab nächster Saison mit sechs Ausländern spielen – neuer Rekord. Es braucht nun sechs Gerechte, um ihn von diesem Unsinn abzubringen.



Die Klubs der höchsten Spielklasse können über die Anzahl Ausländer selber bestimmen. SCB-Manager Marc Lüthi beantragt bei der Liga-Versammlung vom übernächsten Mittwoch, die Anzahl der Ausländer ab nächster Saison von vier auf sechs pro Mannschaft zu erhöhen. Das wäre Rekord.

Sechs Ausländer waren in unserem Hockey noch nie erlaubt. Am meisten durften die Klubs 2005/06 und 2006/07 einsetzen: Fünf pro Team, zwei mussten aber EU-Bürger sein. Nach zwei Jahren wurde die Anzahl Fremdlinge auf Antrag von SCB-Manager Marc Lüthi auf vier reduziert. Diese Regelung gilt bis heute und hat sich bewährt.

Anzahl Ausländer pro Team in der höchsten Spielklasse seit Einführung der Nationalliga 1937/38.

Bis 1958/59 ein Ausländer.
Ab 1959/60 keine Ausländer.
Ab 1970/71 ein Ausländer.
Ab 1980/81 zwei Ausländer.
Ab 1985/86 Playoff-Modus.
Ab 1999/00 drei Ausländer.
Ab 2004/05 vier Ausländer.
2005/06 fünf Ausländer (zwei müssen EU-Bürger sein).
2006/07 fünf Ausländer (zwei müssen EU-Bürger sein).
Ab 2007/08 bis heute vier Ausländer.

Mit zwei zusätzlichen Ausländern möchte der SCB-Manager nun mehr Markt schaffen, die zwei zusätzlichen Arbeitsplätze mit billigen Ausländern besetzen, so die Löhne der helvetischen Mitläufer drücken, Geld sparen und nebenbei auch noch das Niveau heben.

Noch nie haben so kluge Leute so viel Unsinn erzählt. Bringen wir es auf den Punkt.

Erstens:

Es gibt keine billigen Ausländer. Gäbe es sie, so könnten sie ja jetzt schon verpflichtet werden.

Zweitens:

Zwei zusätzliche Ausländer verdrängen nicht zwei teure einheimische Mitläufer. Wer vorne dabei sein oder nicht absteigen will, braucht bessere Mitläufer als die Konkurrenz. Zwei zusätzliche Ausländer verdrängen deshalb zwei Nachwuchsspieler.

Biels Janis Jerome Moser, rechts, im Duell mit Genfs Eliot Berthon im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem Geneve Servette HC, am Freitag, 21. September 2018, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Hätte es mit sechs Ausländern noch Platz für Spieler wie Biels jungen Verteidiger Janis Jérôme Moser? Bild: KEYSTONE

Drittens:

Die Titanen können sich sechs erstklassige Ausländer (zum Preis von 600'000 bis 900'000 Franken) leisten, die Hälfte der Klubs nur mittelmässige (zum Preis von 400'000 bis 600'000 Franken). Die Differenz zwischen «oben» und «unten» wird grösser, die Ausgeglichenheit der Liga ist dahin.

Viertens:

Die Erhöhung von vier auf sechs Ausländer wird vollends absurd durch die Beschränkung auf nach wie vor nur acht Lizenzen. Um Verletzungen und Flops bei sechs Ausländern zu korrigieren und sicherzustellen, dass im Titel- oder Abstiegskampf sechs gute Ausländer zur Verfügung stehen, bleiben zwei Lizenzen! Die Folge: Im Frühjahr werden die meisten Klubs nicht einmal mehr sechs einsatzfähige Ausländer haben und müssen das Manko über Schweizer Mitläufer ausgleichen. So werden die Löhne der Schweizer Spieler zusätzlich angeheizt.

Oder in einem Satz:

Zwei zusätzliche Ausländer verteuern jede Mannschaft um mindestens eine Million und «vernichten» 24 Ausbildungsplätze für junge Schweizer Spieler.

Marc Lüthi braucht für seinen Antrag die Zustimmung von sieben der zwölf Klubs der höchsten Liga. Bei einem Unentschieden (sechs dafür / sechs dagegen) ist der Antrag abgelehnt.

Aus dem Buch der Bücher wissen wir, dass Gott bereit gewesen wäre, Sodom nicht zu vernichten, wenn es gelungen wäre, zehn Gerechte zu finden. Aber Abrahams Neffe Lot war der einzige Gerechte in der Stadt. Sie fiel deshalb zusammen mit Gomorra Gottes Zorn zum Opfer.

Um unser Hockey vor schwerem Schaden zu bewahren, braucht es nicht zehn, sondern bloss sechs Gerechte. Die Chancen stehen gut, dass diese sechs Gerechten des helvetischen Eishockeys gefunden werden, die gegen Marc Lüthis Antrag stimmen.

So sieht die politische Lage aus:

Für sechs Ausländer sind vier Klubs: der SC Bern, Lausanne, Servette und Davos. Sie sind eine «unheilige Allianz» eingegangen.

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Begraben Gaudenz Domenig (HC Davos) und Marc Lüthi (SC Bern) die Zukunft des Schweizer Eishockeys? Bild: keystone, shutterstock, watson

Gegen sechs Ausländer sind sieben Klubs: Ambri, Langnau, Rapperswil-Jona, Fribourg, Zug, Biel und die ZSC Lions. Sie sind eine «heilige Allianz» eingegangen.

Nur Lugano hat noch keine Meinung.

Es gibt also sieben Gerechte, die unser Hockey vor schwerem Schaden bewahren wollen. Wir sollten aber bedenken, dass es noch während der Liga-Versammlung am übernächsten Mittwoch zu Meinungsänderungen kommen kann.

«Wir werden nicht vor Gericht gehen»

Die Ausländerbeschränkung in unserem Eishockey ist illegal. Marc Lüthi könnte, wenn er bei der Ligaversammlung mit seinem Antrag unterliegt, vor einem ordentlichen Gericht klagen.

Juristisch ist es nicht zulässig, die Anzahl Ausländer pro Team zu beschränken. Eigentlich. Würde ein Team vor einem ordentlichen Gericht klagen, würde die Ausländer-Beschränkung mit grosser Wahrscheinlichkeit annulliert und unser Hockey ruiniert.

Bei der Begrenzung der Anzahl Ausländer handelt es sich um ein sog. «Gentlemen's Agreement», eine Selbstbeschränkung, an die sich bis heute alle gehalten haben.

Das wird weiterhin so bleiben. SCB-Manager Marc Lüthi und HCD-Obmann Gaudenz Domenig, die in einer «unheiligen Allianz» für die Erhöhung von vier auf sechs Ausländer eintreten, versprechen beide: «Wenn wir mit unserem Antrag bei der Liga-Versammlung unterliegen, werden wir den Entscheid akzeptieren. Wir werden nicht vor Gericht gehen.»

Das ist schon mal eine gute Nachricht. (kza)

Keine Meinung in dieser Sache hat der Verband (die Führung von Swiss Ice Hockey). Präsident Michael Rindlisbacher, früher SCB-Verwaltungsrat, wird die Liga-Versammlung leiten, besitzt aber kein Stimmrecht. Er wagt es nicht, sich öffentlich gegen das Begehren seines Freundes Marc Lüthi zu stellen. Betont allerdings, er sei mit dem SCB-Manager nicht befreundet und Marc Lüthi legt Wert auf die Feststellung, mit dem Verbands-Präsidenten nicht unter einer Decke zu stecken. Es gilt also die «Nichtfreundschafts-Vermutung».

Die neuen NL-Ausländer 2018/19

Item, Michael Rindlisbacher hat zusammen mit Liga-Direktor Denis Vaucher (ein Fürsprecher aus alteingesessener Stadtberner Familie) und Verbands-Sportdirektor Raeto Raffainer (spielte zwischendurch einst beim SCB) ein dreiseitiges Papier zur Sache ausgearbeitet. Darin werden Chancen und Risiken unter den drei Rubriken «Sport», «Kommerz» und «Image» aufgelistet.

Es ist ein wunderbares Dokument allerhöchster politischer Kunst. Es werden nämlich in allen drei Bereichen Gründe für und gegen die Erhöhung auf sechs Ausländer genannt. Wie der Teufel das geweihte Wasser, so meidet das famose Trio Schlussfolgerungen und eine klare Empfehlung. Logisch: Alle drei wollen ja ihre Jobs behalten. Also gibt man allen ein bisschen Recht und allen ein wenig Unrecht, wäscht sich die Hände in Unschuld wie einst Pilatus und lässt das Volk (die Klubs) entscheiden.

Saisonvorschau mit «Zöggeler»

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    Alle Leser-Kommentare
  • no-way 04.11.2018 07:38
    Highlight Highlight Wenn der nationalmannschaft so wichtig ist wieso den die Toleranz mit dem Ch Lizenz für Ausländer? Ambri spielt regelmässig mit 8 nicht Schweizer (österreicher und italiener mit ch Lizenz). Lugano mit 7. Langnau mit 6 etc. Eliminiert man diese Ch Lizenz bullshit una mach doch 6 Ausländer. Easy.
  • Lucca 03.11.2018 11:21
    Highlight Highlight LUGANOS SPORTSCHEF HAT SICH IN DEN TESSINERN MEDIEN GEGEN DIE 6 AUSLÄNDERN GEÄUSSERT. LUGANO IST KLAR DAGEGEN
    • BennyG 03.11.2018 19:23
      Highlight Highlight caps lock defekt?
  • Best of 7 02.11.2018 22:14
    Highlight Highlight Vielleicht sollte Lüthi statt auf 6 Söldner auf 6 Trainer setzten, dann wäre die Chance da, dass einer der Trainer auch mal einen Jungen einsetzt! Ich kann diesen Jammeri nicht mehr hören, in Bern gibt es genug gute Junioren, aber man setzt ja nur fertige Spieler ein.
  • Todd E. 02.11.2018 21:50
    Highlight Highlight Der SCB würde sich gescheiter ein Farmteam zulegen und so die eigenen Jungen fördern, dies wäre immer noch günstiger. Aber dieser Trainer will keine Junioren einsetzen, sonst hätte man nicht einen Bieber geholt. Hoffen wir, dass es bei 4 Imports bleibt.
  • Rockii 02.11.2018 19:13
    Highlight Highlight Offensichtlich schimmert es dem lüthi langsam das er es mit dem Nachwuchs total verschlafen hat.
    Von mir aus gesehen ein äusserst unsportlichen Versuch gegenüber finanziell schwächeren Clubs diesen Fehler zu kompensieren. Traurig da ich in und seine Arbeit eigentlich doch sehr schätze... auch als nicht SCB fan.
  • Solti 02.11.2018 17:43
    Highlight Highlight Wie wäre es mit einem guten schweizer kompromis nämlich mit einer zusätzlichen ausländer- lizenz jedoch nur für torhüter? Das würde wohl am meisten sinn machen und käme allen teams zu gute. Gute CH-torhüter werden immer seltener.
    • Best of 7 02.11.2018 21:58
      Highlight Highlight Und würden dadurch noch seltener. Du gibst ja gleich noch den Grund an, warum dein Vorschlag nichts taugt. 😂😂😂
  • Max Pauer 02.11.2018 17:38
    Highlight Highlight Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.
  • LuceoNonUro 02.11.2018 16:16
    Highlight Highlight Wann findet diese Liga-Versammlung statt?
    Hoffe, dass alles beim alten bleibt. Kein Kompromiss, Keine 6 Ausländer.
  • Der_Andere 02.11.2018 15:43
    Highlight Highlight In den letzten drei Saisons waren die Elite A Junioren des SCB immer in den Top 3 der regular Season und 15/16 sogar Meister. Okay, 16/17 und 17/18 kam das Out jeweils im Viertelfinal, aber niemand kann sagen der SCB hätte auf dem Papier nicht Nachwuchs, der eingebunden werden könnte. Diese Jungs sind jetzt Schätzungsweise im Alter von 18-22 Jahren. Das Potential wäre sicher da, Abgänge längerfristig zu ersetzen. Aber das braucht halt Zeit. Lasst mal Spieler auflaufen, die noch nicht "komplett" sind. Es wird sich auszahlen.

    Lüthi hätte es in der Hand. Und als Berner wäre es meine Erwartung.
    • Dreizehn 02.11.2018 22:01
      Highlight Highlight Spieler auflaufen lassen die noch nicht komplett sind.

      Wie ein Fogstad z.B. der in der NLB Erfahrung sammelt ? (was ja eigentlich üblich ist)
      10 Spiele 1 Assist ist denke ich zuwenig um sich für höhere Aufgaben aufzdrängen.

      Aber ja, man könnte natürlich die Elitejunioren auch direkt in der NLA verheizen...


    • Der_Andere 03.11.2018 20:05
      Highlight Highlight Spieler die nie ne Chance kriegen, werden auch verheizt. Es sagt auch niemand, dass das der einfachere oder der problemlosere Weg ist. Er ist es nicht. Aber es ist in meinen Augen trotzdem der richtige.

      Man könnte auch darüber nachdenken ein Farmteam in der NLB zu starten, wie es schon 5 Konkurrenzvereine schon haben. Und ein sechstes liebäugelt schon damit, eines zu etablieren. Das wäre ein sinnvoller Zwischenschritt für die Jungen und würde auch die richtigen Zeichen gegen aussen senden.

      Aber zwei Ausländer mehr verpflichten geht dann eben doch ein bisschen einfacher.
    • Dreizehn 03.11.2018 22:28
      Highlight Highlight Ich finde den Weg via NLB eigentlich sinnvoller. Es sei denn der Spieler ist ein Supertalent ala Hischier, Josi usw.

      Dem SCB wird immer schlechte Juniorenförderunge vorgeworfen.
      Möchte man aber ein Farmteam im B starten lassen, wärs garantiert auch nicht recht.

      und zwei zusätzliche Ausländer halte auch ich für blödsinn.

  • Väterchen 02.11.2018 15:32
    Highlight Highlight 6 sind zuviel das sage ich als SCB-Fan. Aber vielleicht strebt ja Lüthi den schweiz. Kompromiss von 5 an. Ich würde noch weitergehen und die Lizenzen auf 6 pro Saison beschränken. Dies würde auch Kosten sparen. Nur in der aktuellen Saison haben ausser Biel und der SCB schon alle Clubs 5 oder mehr Lizenzen "verbraten".
    Auch die Gegner und sog. kleinen Clubs können heut zu Tage mit 5 Ausländer starten. Rappi hat sogar 6 Lizenzen verbraucht wie der HCD auch. Also dass sich nur die sog. Grossen dies leisten können ist ein Märchen. Jetzt sitzen einfach mehr Personalkosten auf der Tribüne.
    • Politikinteressierter 02.11.2018 16:16
      Highlight Highlight Wie wäre es, wenn man 5 pro Spiel einsetzen darf, aber nur wenn ein ausländischer Goalie im Kasten steht. Ausländische Feldspieler dürfen es weiterhin nur 4 sein. Es stimmt eben schon, dass bei den CH-Goalies wenig gutes nachkommt. So können Lugano, Davos und Bern ihr Goalieproblem lösen und es bleiben weiterhin genug Plätze für Nachwuchsspieler. Was haltet ihr davon?
    • goldmandli 02.11.2018 16:28
      Highlight Highlight @politikinteressierter

      Halte ich für keine gute Idee. Das würde viele Vereine regelrecht zur Verpflichtung eines import Goalies verleiten, da man ja einen "extra" Ausländer gegenüber den anderen Klubs bekommen würde. Wäre nicht förderlich für den Schweizer Goaliemarkt meiner Meinung.
    • Darkside 02.11.2018 16:49
      Highlight Highlight @politikinteressierter: das würde ja dann erst recht nicht helfen gute CH Goalies nachzuziehen wenn überall teure Ausländer im Tor stehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • miarkei 02.11.2018 14:53
    Highlight Highlight Wow ich stimme Herrn Zaugg sogar mal zu. Sachen gibt es, die gibt es gar nicht.^^
  • Eismaschine 02.11.2018 14:48
    Highlight Highlight Vorneweg muss ich sagen, dass ich SCB-Fan bin und ich grundsätzlich die Arbeit von Herrn Lüthi sehr schätze. Jedoch bin ich auch absolut der Meinung das 6 Ausländer eine Schnappsidde wären. Wenn man Geld sparen möchte, verzichtet man lieber auf so Transfers wie Bieber oder Grassi etc. und setzt lieber auf den eigenen Nachwuchs! Und man könnte z.B. den Schlegel von den Lions als neuen Torhüter verpflichten. Tosio und Bührer kamen auch als junge Torhüter welche sich noch entwickeln mussten! Also, nicht jammern Herr Lüthi sondern auf den Nachwuchs setzen!..
    • Darkside 02.11.2018 16:56
      Highlight Highlight Schlegel hat grade erst seinen Vertrag verlängert, hat bis jetzt gleich viele Spiele wie Flüeler gemacht und die bessere Statistik. Er ist nahe dran die Nr.1 in Zürich zu sein und ausserdem braucht man heutzutage zwei starke Keeper. Da müsst ihr euch einen anderen suchen. Und das dürfte auch einer der Gründe sein warum Lüthi sechs Ausländer befürwortet, weil er nächste Saison ein Goalieproblem hat das er voraussichtlich nicht mit einem Schweizer lösen kann.
    • Pat the Rat (der Echte) 02.11.2018 17:33
      Highlight Highlight Wie ich schon in einem anderen Beitrag geschrieben habe, hätten sie eigentlich mit Philip Wüthrich einen fähigen Nachwuchs-Goalie.
      Der ist an Langenthal ausgeliehen und macht bis jetzt einen sehr guten Eindruck.

      https://www.eliteprospects.com/player/174501/philip-wuthrich

      https://www.sihf.ch/de/game-center/swiss-league/#/goalkeepers/goalsAgainstAverage/asc/page/0/
  • Muselbert Qrate 02.11.2018 14:34
    Highlight Highlight Davos ist dafür..??? 🧐
  • Danyboy 02.11.2018 14:29
    Highlight Highlight Eigentlich beweisen alleine schon die Argumente 2 und 3 im Artikel, dass es Lüthi nur um Wahrung des eigenen Besitzstandes und Schwächung aufstrebender Klubs und Ausgeglichenheit gehen kann. Und kurzfristig um sein Torhüterproblem. Sein Anliegen gehört abgeschmettert.
    • Professor Chaos 02.11.2018 16:42
      Highlight Highlight Also theoretisch gesehen beweisen sie gar nichts denn es zeigt lediglich die Meinung von KZ. Ob Bern oder Zürich (oder sonstwer) sich leicht zwei weitere 9000000 Fränkige holen können weiss auch er nicht, er geht davon aus.

      Natürlich wird diese Regelung auch nicht durchkommen, Dafür war der Gegenwind von Anfang an zu gross. Und da bin ich auch froh drum.
    • Danyboy 02.11.2018 17:08
      Highlight Highlight Professor Chaos: Na ja, die Grundtendenz stimmt ganz sicher... Wer es sich leisten kann, wird dann einfach 6 gute Ausländer kaufen, während andere auf mittelmässige Söldner ausweichen müssen. Da hätte ich noch lieber, dass die Löhne der CH Nati-Spieler noch etwas weiter steigen.
    • MARC AUREL 02.11.2018 17:42
      Highlight Highlight Da bin ich mir nicht so sicher... Wieviele Ausländer hat Langnau oder Davos??? Dazu werden im Verlauf der Saison von die meisten Klubs zusätzliche Ausländer verpflichtet...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scrat 02.11.2018 14:13
    Highlight Highlight Der zweite Absatz dieses Artikels sagt eigentlich schon alles über Marc Lüthi aus: das Reglement jeweils so anpassen, dass die eigene Organisation am meisten davon profitiert. Solange man beim SCB auf talentierte Spieler aus der eigenen Reihe zählen konnte, wollte man anderen Klubs keine Möglichkeit zur Verstärkung geben - und jetzt, wo dem Herrn Nachwuchsspieler wegen Vernachlässigung der Nachwuchsförderung fehlen, will er dies über Ausländer doch wieder korrigieren. Ich kann ihn einfach nicht ernst nehmen, den Herrn Lüthi. 🤦🏼‍♂️
    • Der_Andere 02.11.2018 15:47
      Highlight Highlight In der Theorie würde es dem SCB gar nicht an Nachwuchs fehlen. Man ist nur dekadent geworden hier bei uns und der Nachwuchs genügt denn Ansprüchen gewisser Herren offenbar nicht. Bzw. man will das Risiko nicht eingehen, dass ein Junger eventuell halt auch mal Scheisse baut, da es ihm noch an Erfahrung auf diesem Niveau mangelt.
    • Darkside 02.11.2018 17:07
      Highlight Highlight Dazu haben sie den falschen Coach. Jalonen hat deutlich gemacht wie er spielen will und da spielen die Junioren nicht wirklich eine Rolle wenn keine Not herrscht. Die laufen ja deswegen davon.
    • Der_Andere 03.11.2018 20:10
      Highlight Highlight Richtig. Und das wird einmal ein Problem. Jalonen wird kein Del Curto, der die nächsten 20 Jahre in Bern bleibt. Spätestens in ein paar Jahren wird Jalonen weg sein und Bern eventuell ganz andere Probleme haben, als einen neuen Trainer zu verpflichten.

      Und da wäre Lüthi eben gefragt. Wenn Lüthi auf den eigen Nachwuchs besteht, wird er auch spielen.
  • Darkside 02.11.2018 13:49
    Highlight Highlight Dass der Verband keine Meinung hat ist beschämend, aber bei unserem traditionell schwachen Verband nicht weiter verwunderlich. Man sollte aber eigentlich erwarten dürfen dass einem kompetenten Verband die Juniorenförderung wichtig wäre und er somit gegen die Berner Schnapsidee wäre.
  • zamboni 02.11.2018 13:40
    Highlight Highlight Unglaublich, da wird man doch glatt zum Zaugg-Fan!
  • Ville_16 02.11.2018 13:34
    Highlight Highlight Eismeister da liegst Du falsch. Lugano ist gegen 6 Ausländer im Team.
    • goldmandli 02.11.2018 14:34
      Highlight Highlight Ist das nun endgültig? Das letzte, was ich gelesen hatte, war, dass man sich noch unsicher sei.
    • Ville_16 02.11.2018 15:36
      Highlight Highlight Nachfolgend die Aussagen von Roland Habisreutinger auf HeShootsHeScoores.com zum Thema vier oder sechs Ausländer

      "Il 14 novembre si terrà la votazione per alzare da 4 a 6 il numero di stranieri… Qual è la posizione del Lugano?
      “Dal nostro punto di vista, non vediamo perché nell’hockey svizzero si debba cambiare il numero di stranieri che abbiamo in questo momento”.
    • miarkei 02.11.2018 17:45
      Highlight Highlight Also Ville Zitat schön und gut, aber ich versteh nix :'D
  • emptynetter 02.11.2018 13:07
    Highlight Highlight Kann mir mal einer sagen, weshalb der HCD für 6 Ausländer ist. Immer brüstet man sich doch in Davos oben mit der besten Nachwuchsarbeit im Land etc und dann ist der Domenig für 6 Ausländer? Also vom Arno kommt dieser Wunsch ja kaum. Ohnehin konfus, was da im Bündnerland in letzter Zeit abgeht. Man scheint alle guten Tugenden vergessen zu haben: Goalie-Theater, 6 Ausländer etc.
    • Darkside 02.11.2018 13:54
      Highlight Highlight Mir scheint, dass sie da oben das Problem haben dass die Jungen nicht mehr unbedingt in einem abgelegenen Bergdorf spielen wollen und wo sie früher wegen Arno trotzdem dahin sind ist es heute eher nicht mehr so, die Ära del Curto neigt sich dem Ende entgegen. Also hofft Domenig wohl dass er wenigstens fertige Spieler aus dem Ausland anlocken kann. Geld dafür haben sie da oben dann schon wenn es sein muss, so ist es ja nicht.
    • Brodeur 02.11.2018 13:56
      Highlight Highlight Genau das wollte ich auch soeben fragen. Das Geld beim HCD ist bekanntlich knapp, deshalb sollte man sich doch eher gegen eine Erhöhung der Anzahl Ausländer aussprechen, oder irre ich mich?
  • Max Dick 02.11.2018 13:04
    Highlight Highlight 3 Ausländer waren schon vor 99/00. Ich hätte gesagt ab 96/97.
  • egemek 02.11.2018 12:54
    Highlight Highlight Von Ambri, Biel, Fribourg und Zug gibt es ja bereits offizielle Statements, dass man klar dagegen ist. Sollten die beiden kleinen Clubs Langnau und Rappi auch dagegen sein (weiss nicht, ob es entsprechende Aussagen gibt), braucht man ja nichts zu befürchten.

    Ich bin optimistisch, dass Chole-Marc am Ende in die Röhre guckt.
    • Ardkev 02.11.2018 13:29
      Highlight Highlight Ja, marco Bayer sportchef der Tigers sagte im Interview mit Mysports das Langnau gegen die Erhöhung ist.
  • Ass 02.11.2018 12:50
    Highlight Highlight Das Problem ist halt das der SCB noch vor einigen Jahren fast 10Mio. mehr als die Meisten anderen Clubs zur Verfügung hatte. Heute sind es blos noch ein paar Millionen. Auch jene Teams mit Mätzen arbeiten heute gut und haben sogar noch einen Geldgeber im Rücken. Nun könnte man beim SCB das Management verbessern, aber man sägt halt nicht gerne am eigenen Stuhl.
    • Professor Chaos 02.11.2018 13:33
      Highlight Highlight Inwiefern sollte dies ein Problem sein wenn es denn so wäre wie Du hier mit Millionen jonglierst? Mit 6 Ausländern hätte Bern dann wieder 10 Millionen mehr?

      Und Teams mit Mäzen haben nun plötzlich einen Geldgeber im Rücken? Wäre Mäzen und Geldgeber nicht das gleiche?
    • Pat the Rat (der Echte) 02.11.2018 13:49
      Highlight Highlight Lieber Ass,

      Ich bezweifle, dass der SCB wirklich jemals 10 Millionen mehr zur Verfügung hatte als die anderen Klubs.

      Der ZSC hat seit dem Einstieg von Walther Frey ungefähr gleich viel Geld, und der HCL hat seit Geo Montegazza immer ähnliche Summen zum Verprassen gehabt.

      P.S. Mätzen => Mäzen...

      https://de.wiktionary.org/wiki/Mätzen

      https://de.wiktionary.org/wiki/Mäzen

      Schönes Wochenende euch Allen!
    • Pat the Rat (der Echte) 02.11.2018 13:59
      Highlight Highlight *GRUMMEL*

      Noch ein Versuch mit den richtigen Links...

      https://de.wiktionary.org/wiki/M%C3%A4tzen

      https://de.wiktionary.org/wiki/M%C3%A4zen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yogi Bär 02.11.2018 12:49
    Highlight Highlight Dies ist ein absoluter Blödsinn. Die Qualität und auch Attraktivität des Hockeys wird nicht durch Ausländer bestimmt. Ich bin J+S Trainer und bin überzeugt, dass die Zukunft mit unserem Nachwuchs erfolgen kann! Eishockey auf höchster Ebene damit unsere A Nationalmannschaft weiterhin vorne mitmischt braucht eigene Spieler die in der NL Erfahrung sammeln können und keine Ausländer die Qualitativ in ihrer eigenen Liga nicht genügen und den Clubs nur Mehrkosten verursachen.
    • kupus@kombajn 02.11.2018 13:03
      Highlight Highlight Danke für diesen Beitrag!
    • jimknopf 02.11.2018 15:54
      Highlight Highlight Ja dann, wenn du J+S Trainer bist, ist es natürlich eine ganz neue Situation..
    • Yogi Bär 03.11.2018 08:29
      Highlight Highlight Jimknopf es geht nicht um J+S Trainer aber man sieht, dass dort mit den Junioren super gearbeitet wird. Zudem auch in den diversen Clubs auf diversen Ebenen. Somit brauchen wir KEINE zusätzlichen Ausländer.
  • Hochen 02.11.2018 12:47
    Highlight Highlight Absolut gleicher Meinung! Und das bin ich als Olten Fan nicht alzu oft!
  • Tikkanen 02.11.2018 12:42
    Highlight Highlight ...merci Chlöisu, ein hervorragendes Statement gegen die Lüthi‘sche Schnapsidee👍🏻Auch ich hoffe das die Gegner der Aufstockung standhaft bleiben und der Antrag abgelehnt wird. Schlussamänd würde auch der SCB nicht von mehr Ausländern profitieren, dem Chalet fehlt das Händli zur Entdeckung von underrated und dadurch günstigen Ausländer gänzlich, sonst wären schon welche da😳Und zum überzahlten Mitläufer kommt mir zuallererst der Bieber in den Sinn🤢
    Item, lustig auch die Haltung vom Gaudenz🤔Het ke Stutz und will noch mehr Prince‘s und Lottergoalies holen😊Kein Wunder wird Arno grantig😂🍻
    • TheWall_31 02.11.2018 12:48
      Highlight Highlight Das erste Mal, dass du ein Herz bekommst, Tiki.
    • Damogles 02.11.2018 12:56
      Highlight Highlight wow - Tikki 😎 - einmal ein Herz von mir 🤙🏻
    • Der müde Joe 02.11.2018 13:00
      Highlight Highlight Ja der Bieber!😆 da bin ich als Kloten-Fan sogar froh, dass der nicht mehr für uns spielt.😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hayek1902 02.11.2018 12:39
    Highlight Highlight "Er wagt es nicht, sich öffentlich gegen das Begehren seines Freundes Marc Lüthi zu stellen. Betont allerdings, er sei mit dem SCB-Manager nicht befreundet und Marc Lüthi legt Wert auf die Feststellung, mit dem Verbands-Präsidenten nicht unter einer Decke zu stecken. Es gilt also die «Nichtfreundschafts-Vermutung»"

    Grandioser Abschnitt :D

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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