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Ice Hockey - 2016 IIHF World Championship - Group A - Switzerland v Denmark - Moscow, Russia - 10/5/16 - Switzerland's national team players celebrate their victory against Denmark.  REUTERS/Maxim Shemetov

Die Schweizer Hockey-Nati freut sich über den ersten Sieg an der WM 2016.
Bild: MAXIM SHEMETOV/REUTERS

Eismeister Zaugg

Nach dem «Sempach on Ice»: Eigentlich ein perfekter WM-Auftakt, oder?

Die Schweizer Hockey-Nati ist nicht bloss optisch, sondern auch statistisch das offensiv wildeste Team dieser WM. Wenn wir die Viertelfinals nicht schaffen, dann scheitern wir wenigstens mit einer Mischung aus Bravado, Bravour und Broadway.



Nationaltrainer Patrick Fischer hat bekanntlich ein Flair für historische Vergleiche. Weshalb er diese WM-Expedition ja offiziell unter das Motto «1291» gestellt hat.

Dieses 3:2 nach Verlängerung gegen Dänemark passt gut in sein Konzept. Nun trifft die Jahreszahl 1386 zu. Exakt 630 Jahre nach der Schlacht bei Sempach haben die «Eisgenossen» nun ein «Sempach on Ice» errungen.

Bei Sempach bahnte sich gegen die Habsburger eine schwere Niederlage an. Hätten die Eidgenossen damals verloren, wäre womöglich alles, was man sich 1291 vorgenommen, alles was man geschworen hatte, Makulatur geworden. Die habsburgischen Ritter mussten zwar wegen des Geländes vom Pferd steigen. Aber gegen ihre langen Spiesse kamen die Schweizer mit ihren kurzen Hieb- und Stichwaffen einfach nicht an.

Auffahrts-Umritt mit Pferden und Reitern am Donnerstag, 5. Mai 2016, in Sempach. Der Umritt in Sempach kann urkundlich bis ins Jahr 1585 nachgewiesen werden.(KEYSTONE/Alexandra Wey)

So übermächtig wie die Habsburger damals waren die Dänen dann doch nicht.
Bild: KEYSTONE

Wenn die Schweizer das Spiel hier in Moskau gegen Dänemark verloren hätten, dann wäre alles, was sie sich unter dem Motto «1291» vorgenommen hatten, Makulatur geworden. Sie standen, wie damals vor 630 Jahren, vor einer schweren Niederlage. Abstieg und Schmach drohten.

1386 kam die Wende durch eine Einzelleistung. Arnold von Winkelried rief seinen Mitstreitern zu: «Ich will euch eine Gasse machen, sorgt für mein Weib und meine Kinder.» Packte einen Bündel habsburgischer Spiesse, drückte sie nieder und durch diese Lücke stürmten die wilden Eidgenossen auf ihre Gegner los, trieben sie in Sumpf und See und erschlugen sie.

Niederreiter als Winkelried

2016 kommt die Wende auch durch eine Einzelleistung. Nino Niederreiter, schon während der ganzen Partie einer der tapfersten der Tapferen, kämpft sich durch die gegnerische Abwehr von Männern mit Stöcken und in Ausrüstungen, die an Ritter gemahnen, erzwingt das 2:2. Der Bann ist gebrochen wie damals in Sempach. In der Verlängerung stürmen seine Mitstreiter zum Sieg über Dänemark.

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Niederreiter stochert den Puck zum 2:2 ins Netz.
streamable

Womit wir dem historischen Flair unseres vielseitig interessierten Nationaltrainers Genüge getan haben. Aber noch etwas passt. Die Eidgenossen waren als wilde, ungestüme Kämpfer in ganz Europa gefürchtet. Sie griffen in ungeordneten Haufen an, stürmten wild und leidenschaftlich auf ihre Gegner los und kaum jemand konnte ihnen widerstehen.

Mehr Schüsse als Kanada und Russland

Die Schweizer in Moskau stürmen auch in ungeordneten Haufen, im letzten Drittel gegen Dänemark versuchten sie oft mit drei Mann die gegnerische Angriffsauslösung schon an der Wurzel zu packen (sogenanntes «Forechecking»). Eine wildes Angriffsspiel, das kein Team während der ganzen Spieldauer durchhalten kann. Aber ein Drittel lang geht das schon. Es musste sein. Es stand 0:2. Die gegnerische Festung musste fallen. Sie ist gefallen.

Die Statistik zeigt uns, dass die Schweizer tatsächlich die wildesten Angreifer dieser WM sind. Sie haben den Puck in drei Partien 132 Mal aufs gegnerische Tor geschossen – dabei sind alle jene Pucks, die den Torhüter und das Tor verfehlt haben und ins Plexiglas oder in die Bande sausten, nicht einmal mitgezählt. Zum Vergleich: Für die Kanadier sind nur 109 und für die Russen nur 111 Schüsse notiert worden. Wir haben allerdings aus dieser offensiven Herrlichkeit nur 8 Tore gemacht. Die Kanadier 20 und die Russen 10. Am besten machen es die Finnen: 14 Tore aus lediglich 74 Schüssen.

Ice Hockey - 2016 IIHF World Championship - Group A - Switzerland v Denmark - Moscow, Russia - 10/5/16 - Switzerland's Simon Moser celebrates as Denmark's Sebastian Dahm lets the puck into the net after a shot by Switzerland's Nino Niederreiter.   REUTERS/Grigory Dukor

Die Schweizer müssen zu oft aufs Tor schiessen, bis sie endlich jubeln dürfen. Bild: GRIGORY DUKOR/REUTERS

Jetzt hat es immerhin für ein 3:2 n.V. gegen das Hockey-Entwicklungsland Dänemark gereicht. Ein frivoler Vergleich sei mir erlaubt, für dessen fehlende politische Korrektheit ich mich im Voraus entschuldige. Aber dieser Vergleich hilft uns zu verstehen, was gestern passiert ist. So wie wir einer schönen Frau Fehler eher verzeihen und bereit sind, alles positiv zu sehen und uns blenden zu lassen, so hat der Verlängerungs-Sieg gegen Dänemark die Wahrnehmung der Kritiker verändert, ja ein bisschen die Sinne vernebelt.

Die fehlende Ordnung im wilden Offensivspiel, die fehlende Effizienz, der hohe offensive Aufwand und der geringe Ertrag, das miserable Boxplay, die geschenkten Gegentore. Ein WM-Start mit drei Punktverlusten gegen drei Gegner, die in der Weltrangliste hinter uns liegen, gegen drei Gegner die zusammengerechnet nur halb so viele lizenzierte Spieler haben wie wir (Kasachstan 4300, Norwegen 5000, Dänemark 6600, Schweiz 23'000).

Fischer: «Eine ehrliche, hart arbeitende Mannschaft»

Alles in allem ein völlig ungenügender WM-Start für den WM-Finalisten von 2013 – also alles was nach wie vor kritisiert, ja gegeisselt werden müsste, erscheint jetzt, nach dem dramatisch, heroisch errungenen Sieg im hellen Glanz. Löst sich in Jubel auf. Nationaltrainer Patrick Fischer ist eben ein grosser Kommunikator.

Er wirkt jetzt ruhiger und gelassener. Die Anspannung ist gewichen. Er spricht eher noch leiser als sonst schon und erhöht so die Dramatik der Situation. Er hütet sich davor, zu triumphieren. Er weiss, dass noch nichts erreicht ist. Er hütet sich wohlweislich auch, gegen seine Kritiker zu sticheln. Er weiss zu gut, dass die Retourkutschen immer gefahren werden. Also spricht er darüber, wie schwierig die Situation nach den zwei ersten Niederlagen gewesen sei.

Er mahnt, dass man vieles richtig gemacht habe. Er sei froh, dass es im Spiel gegen Dänemark endlich gereicht habe. «Nur der Sieg zählt. Es ist so wichtig, dass sich die Spieler in der Kabine freuen können und nicht wieder eine Enttäuschung hinnehmen mussten. Ich gönne ihnen diese Freude extrem.»

Patrick Fischer, head coach of Switzerland national ice hockey team, speaks to journalists, after a training session of the IIHF 2016 World Championship at the practice arena of the Ice Palace, in Moscow, Russia, Friday, May 6, 2016. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Patrick Fischer äussert sich vor den Medien stets mit Bedacht.
Bild: KEYSTONE

Er liebe diese Mannschaft, die an den Herausforderungen der letzten Partien gewachsen sei. «Wir haben gegen Kasachstan, gegen Norwegen und jetzt auch gegen Dänemark Rückstände aufgeholt. Da muss man erst einmal eine zweite Mannschaft suchen, die dazu in der Lage ist. Es ist eine ehrliche, hart arbeitende Mannschaft.»

Der Nationaltrainer spricht über die gute Stimmung in der Kabine. Und er dürfte damit schon recht haben. Seine Jungs wären ja sonst gar nie dazu in der Lage gewesen, all diese Rückschläge wegzustecken.

Die Schweizer haben mit einer Mischung aus Bravado, Bravour und Broadway für glänzende Unterhaltung gesorgt und die Chance auf die Viertelfinals gewahrt. Da rund um unsere Nationalmannschaft das Marketing das Primat vor dem Sport hat, eigentlich ein perfekter WM-Auftakt. Oder?

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    Alle Leser-Kommentare
  • Beobachter 11.05.2016 08:55
    Highlight Highlight Seit dem ersten Spiel unter den neuen Coaches spielen wir Fire-Wagon Hockey. Damit hat man an einer WM noch nie was gewonnen. Das wird sich in Moskau entweder fortsetzen oder die Geschichtsbücher müssen neu geschrieben werden. Persönlich halte ich Fischer für einen guten Assistenten. Den Beweis, dass er auch ein guter Head Coach ist, ist er bisher schuldig geblieben. Diese WM dürfte bereits seine letzte Chance sein. Bleibt der Erfolg aus, dann war's das wohl für ihn. Dann wird es ihm gleich gehen wie Colin Muller nach dem Debakel in Olten. Auf ewig Assistent. Oder Teleclub Experte.
  • h0tzenpl0tz 11.05.2016 07:05
    Highlight Highlight Und ich dachte immer, die letzten Worte von Winkelried waren "welcher Idiot hat mich geschubst?" ...
  • Soufaa 11.05.2016 06:49
    Highlight Highlight Also wie viele denke ich auch es braucht Zeit mit den neuen Coaches. Eine Wm reicht da nicht. Aber gefühlt haben wir ein Toreschiessenproblem. Wie die Fussballnati. Stürmer braucht das Land.
  • ch2mesro 11.05.2016 06:44
    Highlight Highlight bei sempach kommt mir immer die vogelwarte in den sinn...🤔
  • Almos Talented 10.05.2016 23:32
    Highlight Highlight Ein grausamer optimist dieser Klaus 😂
    das spiel der schweizer sieht einfach sehr unorganisiert aus. viele missverständnisse, fehlpässe und nicht viele zwingende torchancen. das ist mein eindruck.

    aber jetz mal zu den schiedsrichter:
    ja sie haben eine linie und pfeifen auf beiden seiten gleich... aber was ist denn das für eine linie?
    das ist ja null toleranz wie 2005 😳
  • DonPedro 10.05.2016 23:22
    Highlight Highlight Lieber KZ, hoffentlich kommt nach Sempach 1386 nicht Marignano 1515, sondern zuerst Grandson, Murten und Nancy, dann wären unsre Jungens im Final!
  • immanuel cunt 10.05.2016 23:07
    Highlight Highlight Schade, dass man die Leistungen nicht akzeptiert, sondern vieles politisiert. Ziel und Konsequenzen sind klar kommuniziert worden. Jede WM wird hier der Trainer polemisiert, dass ist jetzt schon der 3. in Folge. Wer den Spielplan vor dem Turnier angeschaut hat, der wusste das die Fallhöhe in den ersten 4 Spielen hoch ist. Immerschon waren diese Spiele ein Knorz, auch unter früheren Trainern! Damals ist man aber fast eingeschlafen vor dem TV. Lasst euch nicht immer blenden von WM-Silber. Zum Strukturwandel gehören Rückschritte. Ein Sieg gegen einen Grossen und die Journis haben alles verdrängt.
    • mukeleven 11.05.2016 00:26
      Highlight Highlight sauber analysiert - und richtig konkludiert. danke fuer diesen kommentar!
    • Yotanke 11.05.2016 00:49
      Highlight Highlight leider ist es so dass das team von fischer ein unorganisierter, konzeptloser haufen ist (wie es lugano unter fischer auch schon war). das ist die schuld von fischer. den spielern darf man attestieren dass sie bis jetzt stets charackter bewiesen haben. grössenwahnsinnig oder zumindest arrogant scheint der ch-eishockeyverband zu sein, der glaubt drei zauberlehrlinge ans turnier der weltbesten senden zu können und damit erfolg zu haben.
    • mukeleven 11.05.2016 02:18
      Highlight Highlight was/wer ist denn die 'richtige' alternative - etwa DU?
      gebt doch den dreien jetzt eine echte chance - dazu gehört ein wenig zeit und vertrauen, um etwas nachhaltiges zu entwickeln, auch wenns gerade noch nicht so läuft, wie wir uns das alle als freunde des geilen eishockeys und von mir aus auch als patrioten wünschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BOSELLI 10.05.2016 22:09
    Highlight Highlight Schüsse oder gibts auch eine Statistik auf Schüssli?
    Kann man ja wirklich nicht ernst nehmen...die andern Team sind bedeutet druckvoller und in einem guten System spielend!
    Ich bin sowas von enttäuscht von Chloisu.....erwarte jetzt mal eine Kandidatenliste von fähigen Coaches...sicherlich nicht der nach Ricardo Fuhrer schlechteste Coach ever...kennsch es?
    • mukeleven 11.05.2016 00:28
      Highlight Highlight stammtischgebabbel oder der kleine bruder vom tikkanen?
  • Der Beukelark 10.05.2016 21:10
    Highlight Highlight Hört mir doch auf mit diesem Eidgenossen-Brunz. Schön haben sie gewonnen, ist dann aber auch gut so.
  • Lueg 10.05.2016 20:35
    Highlight Highlight Lieber KZ, was haben Sie heute eingeworfen?
    2016-1386 ergibt 730 Jahre!!
    Aber 700 Jahre nach Sempach 1986 war die WM auch in Moskau. Die CH Nati hat aber in Eindhoven im B gespielt und den Aufstieg geschaft!
    Nun war es nur ein Rechenfehler?
    Möchten Sie 30 Jahre jünger sein?
    Oder möchten Sie mit CH Geschichte glänzen.
    Nun wenn es eine eine Schlacht vor ca. 700 Jahre sein muss, hätte Morgarten gepasst (15. November 1315).
    Die hat zumindest in der Hockeysaison 15/16 stattgefunden und würde somit mit 700 Jahre durchgehen. Am 15.11.2016 hat der ZSC-Zug 5:3 geschlagen. Morgarten liegt im Kt. Zug
    • El chrigl 10.05.2016 22:07
      Highlight Highlight Wie würde diese ausfallen bei diesem wilden Wildwesrspektakel?
    • DeineMudda 10.05.2016 22:07
      Highlight Highlight KZ wechselt dieser Tage seine Meinung zur Schweizer Nati wie ich meine Unterhosen...
    • Spi 10.05.2016 22:47
      Highlight Highlight Ähm, ob eingeworfen oder nicht: KZ kann besser rechnen als Lueg. Nimm mal den Taschenrechner und vertippe dich nicht. So als kleinen Gedankenanstoss: 1991 feierten wir 700 Jahre Eidgenossenschaft. Da helfen auch die Ausrufezeichen nicht.
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