DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Was, wenn das letzte Derby der Saison dem Coronavirus zum Opfer fällt?
Was, wenn das letzte Derby der Saison dem Coronavirus zum Opfer fällt?
Bild: KEYSTONE
Eismeister Zaugg

Notstand in Italien: Was ist, wenn Lugano gegen Ambri nicht spielen darf?

Die Lage in Italien kann Einfluss auf unsere Hockey-Meisterschaft nehmen. Was, wenn wegen des Coronavirus Massenveranstaltungen wie Hockeyspiele im Tessin verboten werden? Liga-Direktor Denis Vaucher hat sich bereits mit der Problematik befasst.
25.02.2020, 17:5125.02.2020, 18:44

Die Situation ist im Eishockey speziell, weil die Spiele der letzten zwei Qualifikationsrunden alle gleichzeitig beginnen müssen und weil die Qualifikation am Samstag abgeschlossen werden muss, damit die Playoffs am Samstag in einer Woche beginnen können. Spielverschiebungen sind also vom Reglement her nicht mehr möglich.

Was also, wenn die Situation noch dramatischer wird und im Tessin Massenveranstaltungen verboten werden sollten? «Wir halten uns an die Vorgaben der Behörden», sagt Liga-Direktor Denis Vaucher. Den Hockeymachern wird also die Verantwortung abgenommen. Behördliche Massnahmen müssen ohne «wenn» und «aber» befolgt werden.

Vaucher sagt, er sei in Kontakt mit den Behörden und mit den Klubs und bisher sei eine solche Massnahme nicht erwogen worden.

Konkret geht es um die Partie zwischen Lugano und Ambri am nächsten Samstag um 19.45 Uhr. Was also, wenn ein behördliches Spielverbot für Lugano verordnet wird?

Der Liga-Direktor sagt, dann wäre ein Spiel ohne Zuschauer eine Möglichkeit. Was allerdings einen erheblichen Einnahme-Ausfall für den Klub zur Folge hätte. Wofür in diesem Falle nicht die Liga die Verantwortung trägt. Ein Fall, der sicherlich den Juristen Lohn und Beschäftigung bescheren würde.

watson Eishockey auf Instagram
Selfies an den schönsten Stränden von Lombok bis Honolulu, Fotos von Quinoa-Avocado-Salaten und vegane Randen-Lauch-Smoothies – das alles findest du bei uns garantiert nicht. Dafür haben wir die besten Videos, spannendsten News und witzigsten Sprüche rund ums Eishockey.

Folge uns hier auf Instagram.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

NLA-Trikotnummern, die nicht mehr vergeben werden

1 / 72
NLA-Trikotnummern, die nicht mehr vergeben werden
quelle: keystone / fabrice coffrini
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das Büro steht Kopf, wir sind im Playoff-Fieber

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eismeister Zaugg

René Fasel tritt ab – ein charmanter Romantiker und Freund der Russen

27 Jahre lang hat René Fasel (71) den internationalen Eishockeyverband erfolgreich und skandalfrei geführt. Morgen geht seine Amtszeit in der alten russischen Hauptstadt St.Petersburg zu Ende.

In seinem Büro im stilvollen Hauptsitz in der Villa Freigut zu Zürich liegen immer ein paar Bücher zu historischen Themen. René Fasel ist einer der einflussreichsten Sportdiplomaten der Welt geworden, weil er aus der Geschichte lernt. Ende der 1970er-Jahre schreibt ein Inspizient in seinem Rapport über Schiedsrichter René Fasel: «Er leitete das Spiel wie ein kleiner Napoléon auf dem Feldherrenhügel.» Napoléons Untergang war sein Krieg gegen Russland (1812). René Fasel aber macht die …

Artikel lesen
Link zum Artikel