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epa05375021 Players of Belgium celebrate the 3-0 lead during the UEFA EURO 2016 group E preliminary round match between Belgium and Ireland at Stade de Bordeaux in Bordeaux, France, 18 June 2016.

(RESTRICTIONS APPLY: For editorial news reporting purposes only. Not used for commercial or marketing purposes without prior written approval of UEFA. Images must appear as still images and must not emulate match action video footage. Photographs published in online publications (whether via the Internet or otherwise) shall have an interval of at least 20 seconds between the posting.)  EPA/CAROLINE BLUMBERG   EDITORIAL USE ONLY

Die Belgier feiern gemeinsam den Sieg gegen Irland.
Bild: CAROLINE BLUMBERG/EPA/KEYSTONE

Die «Rode Duivels» melden sich zurück – eindrücklicher Befreiungsschlag gegen Irland

Belgien ist an der EM angekommen. Nach der knappen Startniederlage gegen Italien reagierte die Mannschaft heute mit einem klaren 3:0-Sieg gegen Irland. 



» Alle Highlights des Spiels im Ticker

Nach dem misslungenen Auftakt gegen Italien gab es bereits einige Kritik für die Belgier. Ist die Last der Favoritenrolle zu gross? Scheitert das Team von Marc Wilmots an den hohen Erwartungen? Vor dem Spiel gegen Irland war klar: Belgien muss liefern. 

epa05374647 Supporter of Belgium cheers prior to the UEFA EURO 2016 group E preliminary round match between Belgium and Ireland at Stade de Bordeaux in Bordeaux, France, 18 June 2016.

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Die «Teufel» haben gegen Irland zugebissen. Bild: CAROLINE BLUMBERG/EPA/KEYSTONE

Und das gelang: Die «Roten Teufel» fertigten die harmlosen Iren gleich mit 3:0 ab. Der Knoten ging erst in der zweiten Halbzeit auf – aber er ging auf. Da haben sie zumindest vorläufig ihren Kritikern mal etwas das Maul gestopft. Besonders brilliert hat bei Belgien der Stürmer Romelu Lukaku mit zwei Treffern. 

Wilmots reagiert auf Startpleite

Der belgische Trainer Marc Wilmots gab sich vor dem Spiel etwas irritiert über die aufkommende Kritik. An der Pressekonferenz sagte er: 

«Die letzten vier Jahre wurde ich fast nur gelobt, und jetzt – nach einer einzigen Niederlage – soll ich plötzlich ein schlechter Coach sein?»

Belgiens Trainer Marc Wilmots

An dieser Pressekonferenz liess Wilmots auch noch durchsickern, dass er die Taktik seiner Mannschaft nicht verändern würde. Die Taktik vielleicht nicht, aber auf drei Positionen nahm der Trainer Wechsel in seiner Startformation vor.

Für Aussenverteidiger Laurent Ciman spielte Thomas Meunier, im Mittelfeld durfte Mousa Dembélé für den gegen Italien schwachen Marouane Fellaini ran und auf der Aussenbahn lief der wirblige Yannick Carrasco für Radja Nainggolan auf. Spätestens in der zweiten Halbzeit zahlten sich die Umstellungen aus.

Die «Teufel» on fire

In der ersten Halbzeit war Belgien den Iren überlegen, jedoch fehlte der Torerfolg. Die Kritiker bekamen erneut Aufwind:

Dabei hatten auch andere grosse Mannschaften wie Frankreich (gegen Albanien) und Deutschland (gegen die Ukraine) so ihre liebe Mühe, am Ende aber gewonnen und die drei Punkte verbucht. Dies gelang heute auch den Belgiern. In der zweiten Halbzeit haben Hazard, De Bruyne und Co. die Iren überrollt und verdient auch drei Tore erzielt. 

Die Erlösung für Belgien: Romelu Lukaku trifft zum 1:0

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Das vorentscheidende 2:0 von Axel Witsel

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Das 3:0 von Lukaku

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Befreiung gelungen

Mit diesem Sieg ist das hochgehandelte Belgien nun wieder voll im Rennen. Gegen ein starkes Italien hat man knapp verloren und gegen Irland hielt man dem Druck stand und feierte einen ungefährdeten Sieg. 

epa05374980 Axel Witsel of Belgium celebrates scoring the 2-0 lead during the UEFA EURO 2016 group E preliminary round match between Belgium and Ireland at Stade de Bordeaux in Bordeaux, France, 18 June 2016.

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Belgien jubelt!
Bild: CAROLINE BLUMBERG/EPA/KEYSTONE

Das wichtigste Spiel folgt für das Team von Marc Wilmots aber am nächsten Mittwoch in Nizza gegen Schweden. Da müssen die «Rode Duivels» erneut beweisen, dass sie mit ihrer Rolle als Mitfavorit auf den Titel umgehen können. Das heutige Spiel hat gezeigt, dass Belgien über ein breit abgestütztes Kader verfügt – ein Fakt, der gegen Ende des Turniers noch entscheidend werden kann. 

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Wie weit schafft es Belgien an der EM?

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