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Im Eröffnungsspiel ist vieles noch nicht nach Griezmanns Plänen verlaufen.
Im Eröffnungsspiel ist vieles noch nicht nach Griezmanns Plänen verlaufen.Bild: ABEDIN TAHERKENAREH/EPA/KEYSTONE

Vor der Partie gegen Albanien: Frankreichs Antoine Griezmann im Fokus

Wenn Frankreich am Mittwoch gegen Albanien sein zweites EM-Spiel bestreitet, steht ein Spieler besonders im Fokus: Antoine Griezmann erfüllte die hohen Erwartungen beim Startsieg gegen Rumänien noch nicht.
15.06.2016, 12:0915.06.2016, 12:19

«Le doutes défensifs», die Zweifel an der Abwehr, sind nach dem 2:1 gegen Rumänien vorerst nicht mehr das Hauptthema bei den französischen Analysten. Vor der Partie gegen Albanien in Marseille dreht sich die Diskussion im Gastgeberland nun um Antoine Griezmann. Der Champions-League-Finalist mit Atletico Madrid, dem eine Schlüsselrolle in der Offensive zugedacht ist, kam am letzten Freitag nicht an sein Niveau aus der Saison mit Atletico heran.

«Das wird schon mit Antoine, wir wissen um sein Talent und seine Qualitäten.»
Teamkollege Blaise Matuidi über Griezmann

«Ist der Fokus auf Griezmann ein Fehler?» fragten die Experten im TV-Sender «L'Equipe 21». Sein Kopfball an den Pfosten schützte den fussballerisch hoch begabten, im Jugendalter nach Spanien gezogenen Griezmann nicht vor Kritik, weil er gemessen an den Erwartungen zu unauffällig war. Für den Unterschied sorgte gegen Rumänien nicht Griezmann, sondern Dimitri Payet. Auch von Paul Pogba hatten die Franzosen mehr erwartet.

Die grandiose Saison

Bei Atletico ist Griezmann eine der überragenden Figuren; er erzielte in 107 Spielen 57 Tore, davon 32 in der abgelaufenen Saison. Im Nationalteam konnte er noch zu selten an seine Auftritte mit den Rojiblancos anknüpfen. Vergleichsweise bescheidene siebenmal war er in seinen 26 Länderspielen erfolgreich.

Matuidi und Griezmann: Gemeinsam 69 Länderspiele für «L'èquipe tricolore».
Matuidi und Griezmann: Gemeinsam 69 Länderspiele für «L'èquipe tricolore».Bild: Christian Hartmann/REUTERS

«Das wird schon mit Antoine», beschwichtigte Mittelfeld-Akteur Blaise Matuidi aufkommende Zweifel, «wir wissen um sein Talent und seine Qualitäten. Man sollte nicht alles auf ein Spiel reduzieren.» Tatsächlich bietet sich Griezmann im zweiten Gruppenspiel eine gute Gelegenheit, eine passende Antwort zu liefern.

Glamouröse Offensive

Albanien dürfte ein willkommener Gegner sein, um mit Toren Selbstvertrauen zu tanken, ist doch die Abwehr bedeutend weniger sattelfest als jene der ultradefensiv spielenden Rumänen. So wenig sattelfest, dass sich die Sportzeitung «L'Equipe» schon vor dem zweiten Gruppenspiel mit dem folgenden gegen die Schweiz und dem Gruppensieg befasste.

Mit seinem formidabel ausgestatteten Angriff ist Frankreich ohnehin nicht komplett auf Griezmann angewiesen. Es gibt genug Spieler im Kader, die Spiele genauso entscheiden können – Payet, Pogba, Olivier Giroud sind einige davon. Und wer einen Kingsley Coman auf der Ersatzbank hat, besitzt viele Optionen. (sda)

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