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From left, Belgium's Marouane Fellaini, Jan Vertonghen and Axel Witsel react after Italy's Graziano Pelle scored during the Euro 2016 Group E soccer match between Belgium and Italy at the Grand Stade in Decines-Charpieu, near Lyon, France, Monday, June 13, 2016. (AP Photo/Antonio Calanni)

Hängende Köpfe bei den Belgiern: Die Niederlage gegen Italien war nicht einkalkuliert.
Bild: Antonio Calanni/AP/KEYSTONE

Wenn aus Geheimfavoriten Geh-heim-Teams werden: Belgien und Österreich stehen unter Zugzwang

Hoch gehandelt, tief gefallen: Gegen Irland braucht Belgien heute nach der Auftaktpleite gegen Italien einen Sieg. Das gleiche gilt für die Ösis, die nach der nie erwarteten Niederlage gegen Ungarn heute Cristiano Ronaldo gegenüberstehen.



Die EM heute

15.00 Uhr: Belgien – Irland.
18.00 Uhr: Island – Ungarn.
21.00 Uhr: Portugal – Österreich.

Nach seinem Fehlstart darf sich Belgien in seinem zweiten Match keinen zweiten Ausrutscher mehr leisten. Heute muss in Bordeaux gegen Irland ein Sieg her. Belgien, die Nummer 2 der FIFA-Weltrangliste, sieht sich bereits unter Druck. Nach der 0:2-Niederlage gegen Italien muss zwingend eine Reaktion erfolgen. Die hochgelobte Offensive konnte im Startspiel ihr Potenzial nicht ausschöpfen und Trainer Marc Wilmots wurde in seiner Heimat zur Zielscheibe der Kritik. Ihm wurde vorgeworfen, er lasse sein Team mit «angezogener Handbremse» spielen.

«Die letzten vier Jahre wurde ich fast nur gelobt, und jetzt – nach einer einzigen Niederlage – soll ich plötzlich ein schlechter Coach sein?», fragte der sichtlich schlecht gelaunte Wilmots gereizt. Er deutete an, seine Taktik nicht verändern zu wollen.

epa05373005 Belgium's head coach Marc Wilmots during a press conference at Matmut Stadium on June 17, 2016 in Bordeaux, France. 

(Handout photo provided by UEFA. Only editorial use relating to the event described is permitted. Photo may be distributed to third parties to use for the same purpose provided that no charge is made)  EPA/UEFA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES/NO ARCHIVES

Angesäuert: Marc «Willi, das Kampfschwein» Wilmots vor dem Schicksalsspiel gegen Irland.
Bild: EPA/UEFA

Die zuletzt angeschlagenen Kevin de Bruyne und Eden Hazard werden wohl beide auflaufen. Bei den Iren, die zum Auftakt ein 1:1 gegen Schweden erreicht hatten, dürfte indes Stürmer Jon Walters wegen seiner wieder aufgebrochenen Verletzung an der Achillessehne ausfallen und durch den knapp 36-jährigen Robbie Keane ersetzt werden.

Verliert Österreich, könnte es das schon gewesen sein

Österreich kämpft um seine vielleicht schon letzte Chance, die Achtelfinals zu erreichen. In Paris muss die Elf von Marcel Koller gegen Portugal punkten. Wenn die Österreicher um 21 Uhr im Prinzenpark einlaufen, wissen sie bereits, was es geschlagen hat. Sollte Island im Match drei Stunden zuvor die Ungarn besiegt haben, wären die Ösis bei einer Niederlage gegen Portugal bereits definitiv out.

Das 0:2 gegen Ungarn war eine «Watsch'n» ohnegleichen. Dem Pfostenschuss von David Alaba gleich nach 31 Sekunden folgte noch eine gute Viertelstunde, doch dann kauften ihnen die Ungarn mit ihrer Härte zunehmend den Schneid ab und holten sich die drei Punkte, welche die vom Zürcher Marcel Koller geführten Österreicher eigentlich für sich budgetiert hatten.

Austria's Marko Arnautovic reacts at the end of  the Euro 2016 Group F soccer match between Austria and Hungary at the Nouveau Stade in Bordeaux, France, Tuesday, June 14, 2016. Hungary defeated Austria 2-0. (AP Photo/Hassan Ammar)

Bitter enttäuscht: Marko Arnautovic nach der Pleite gegen Ungarn.
Bild: Hassan Ammar/AP/KEYSTONE

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Ronaldo wieder Sturmspitze

Hinzu kamen zwei Ausfälle, die auch gegen Portugal nachwirken. Der Ex-Basler Aleksandar Dragovic wurde in der 66. Minute mit einer Gelb-Roten Karte ausgeschlossen, womit der Verteidiger nun gesperrt ebenso fehlen wird wie Zentrumsspieler Zlatko Junuzovic, der sich am rechten Knöchel verletzte.

Zudem trifft Österreich auf einen Gegner, der seinerseits die Punkte dringend braucht. Portugal kam im ersten Spiel mit der Defensiv-Taktik der Isländer nicht zurecht und erreichte lediglich ein 1:1. Cristiano Ronaldo soll erneut nicht auf seiner Lieblings-Position am linken Flügel spielen, sondern zusammen mit Nani ganz vorne wirken. Diskussionen darüber versuchte Coach Fernando Santos abzuwürgen: «Ronaldo ist weder Flügelspieler noch Mittelstürmer, er ist einfach ein Torjäger. Ich gebe ihm alle Freiheiten, damit er seine Stärken ausspielen kann.» (ram/sda)

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