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epa05376404 Cristiano Ronaldo of Portugal reacts after missing a penalty during the UEFA EURO 2016 group F preliminary round match between Portugal and Austria at Parc des Princes in Paris, France, 18 June 2016.

(RESTRICTIONS APPLY: For editorial news reporting purposes only. Not used for commercial or marketing purposes without prior written approval of UEFA. Images must appear as still images and must not emulate match action video footage. Photographs published in online publications (whether via the Internet or otherwise) shall have an interval of at least 20 seconds between the posting.)  EPA/FILIP SINGER   EDITORIAL USE ONLY

Die Verzweiflung bei Cristiano Ronaldo nach dem verschossenen Penalty. Bild: FILIP SINGER/EPA/KEYSTONE

«Und jetzt bitte den Österreicher Schadenfreude einwechseln» – was sich Ronaldo nach dem Penalty-Lapsus alles anhören muss

Mit Ach und Krach hat sich Österreich gegen Portugal ein 0:0 erkämpft. Die Szene des Abends war der verschossene Elfmeter von Cristiano Ronaldo. Der Superstar, der auch sonst zahlreiche Chancen vergab, muss sich so einiges anhören.



» Hier gibt's den Liveticker der Partie zum Nachlesen

Und dann stand er nur noch da. Die Hosen hochgezogen, sodass die Unterhosen hervorblitzten und die glatten Oberschenkel zu sehen waren. Die Augen geschlossen. Verzweifelt. 

Soeben hatte Cristiano Ronaldo nach zuvor unzähligen vergebenen Chancen auch noch einen Elfmeter verschossen. Diesmal verhinderte allerdings nicht der hervorragende österreichische Keeper Robert Almer – in der 55. und 56. Minute hatte er zweimal mirakulös gegen Ronaldo gerettet – seinen Torjubel, sondern der linke Pfosten.

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Ronaldo scheitert am Pfosten.
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Ronaldo, der sein 128. Länderspiel bestritt und nun vor Luis Figo alleiniger portugiesischer Rekordhalter ist, wurde in der 78. Minute im Strafraum regelwidrig zurückgehalten und trat dann selbst an. 

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Das Foul an Ronaldo.
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Vielleicht hätte er das besser nicht getan. Nicht wegen des ungeschriebenen Gesetzes, dass der Gefoulte nie selbst antreten sollte, sondern wegen seiner Formschwäche vom Punkt. Der verschossene Penalty war der vierte Fehlschuss in den letzten fünf Versuchen – in der regulären Spielzeit. Insgesamt ist Ronaldo nun in seiner Karriere 110 Mal vom Elfmeterpunkt angetreten, nur 19 Mal hat er verschossen.

Ronaldo liess sich auch nach dem verschossenen Elfmeter nicht unterkriegen und versuchte es weiter. Sechs Minuten später traf er per Kopf dann endlich ins Netz – allerdings aus einer klaren Offside-Position. So endete für die Portugiesen auch die zweite EM-Partie, in der sie drückend überlegen waren (23:3 Abschlüsse), wieder nur unentschieden.

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Wer nach der Partie auf Ronaldos Ansicht zum Spiel und dem verschossenen Penalty gehofft hatte, wurde enttäuscht. Interviews lehnte der portugiesische Captain dankend ab. Erst Stunden nach dem Spiel meldete er sich via Twitter zu Wort: «Traurig über das Resultat, aber ich weiss, dass wir gemeinsam darüber hinwegkommen werden.»

Dafür erfüllte er einem «Flitzer» einen Traum, indem er ein Selfie mit ihm machte und die Sicherheitskräfte davon abhielt, den Mann unsanft wegzuzerren.

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Ronaldo macht Selfie mit «Flitzer».
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Ronaldo war nach der Partie aber nicht nur deswegen das grosse Thema. Es ging vor allem um seinen verschossenen Elfmeter. Auf Twitter schwoll die Schadenfreude innert Sekunden an und sogar die UEFA mischte kräftig mit. Aber schau selbst:

Der österreichische Fussball-Verband wittert Morgenluft, ...

... leider haben sie keinen Spieler namens Schadenfreude im Team.

Naja, ein bisschen übertrieben, aber es ist halt so: Entweder man liebt Ronaldo oder man hasst ihn. 

Sogar die UEFA kann sich einen Spruch nicht verkneifen. Aber jetzt bitte keine Verschwörungstheorien, liebe Ronaldo-Fans.

P.S. Sind die Oberschenkel rasiert?

Die US-Promis «vertätscht's» vor Lachen.

Gary Lineker glaubt, dass Ronaldo verschossen hat, weil er ihn als möglichen Torschützenkönig gesehen hat.

Nicht sehr kreativ: Die österreichischen Fans reagierten mit «Messi»-Sprechchören ...

... und können sich ein Lachen nach dem Abseitstor nicht verkneifen.

Nein, bitte nicht weinen.

Der hat heute viel Arbeit.

Die Reaktionen in einem portugiesischen Restaurant ...

... und die beim Public Viewing in Island.

Ronaldo soll sogar beim Selfie-Knipsen verfehlt haben.

Ja so, und wir dachten der Selfie-Jäger weinte, weil ein Ordner das Bild gelöscht hat.

Doch für diese Aktion kriegt Ronaldo zu Recht auch viel Lob. Trotz aller Enttäuschung zeigt er Grösse!

Findet sie auch.

Und er lobt die Einstellung Ronaldos, seine Leidenschaft für den Fussball.

Am Ende hat Ritter Sport das letzte Wort:

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