Sport
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Europa League, 6. Runde, ausgewählte Resultate

M'gladbach – Zürich 3:0

YB – Sparta Prag 2:0

Napoli – Bratislava 3:0

Limassol – Villarreal 0:2

Kopenhagen – Torino 1:5

Besiktas – Tottenham 1:0

Zagreb – Celtic 4:3

Salzburg – Giurgiu 5:1

Eindhoven – Dinamo Moskau 0:1

Karabach – Inter Mailand 0:0

Lille – Wolfsburg 0:3

Fiorentina – Minsk 1:2

Bild: Besiktas Tottenham

Beim Spiel Besiktas Istanbul gegen Tottenham gehen plötzlich die Lichter aus. Bild: imgur

Europa League, 6. Runde

In Istanbul gehen die Lichter aus und Rodriguez zaubert mit Wolfsburg – alles, was Sie von der letzten EL-Runde gesehen haben müssen

Spektakulärer letzter Spieltag in der Europa League: In Istanbul versagt zweimal die Flutlichtanlage, Torino feiert ein Torfestival, Inter Mailand blamiert sich in Karabach und Ricardo Rodriguez zaubert in seiner Spezialdisziplin.



Besiktas – Tottenham 1:0

Ja ist denn schon Weihnachten? Nach acht Minuten fällt im Istanbuler Atatürk-Olympiastadion das Flutlicht aus. Schiedsrichter Stefan Johannesson schickt die beiden Teams in die Kabinen, die Fans lassen sich aber nicht unterkriegen. Mit ihren Handys sorgen sie für eine traumhafte Stimmung.

Nach zehn Minuten kann es schliesslich weitergehen und die Partie hat für Besiktas ein Happy End. Dank dem Treffer von Cenk Tosun schlagen die Türken Tottenham mit 1:0 und verdrängen die «Spurs» somit noch vom ersten Platz der Gruppe C. Kurz vor Schluss geht das Flutlicht nochmals aus. Wieder dauert es zehn Minuten, bis die Partie zu Ende gespielt werden kann.

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Weg ist das Licht. gif: vine

Kopenhagen – Torino 1:5

Torino hat sich dank einem deutlichen 5:1-Sieg beim FC Kopenhagen in der Gruppe B den Platz in der K.o.-Runde gesichert. Der Serie-A-Klub gerät nach einem kuriosen Treffer von Daniel Amartey zwar früh in Rückstand, reagiert aber sofort. Ex-YB und -Thun-Spieler Josef Martinez erzielt in der 15. Minute nach einer feinen Einzelleistung den Ausgleich. 

Später schnürt der Venzolaner mit seinem Treffer zum 3:1 gar noch einen Doppelpack. Kopenhagen schwächt ishc mit zwei Roten Karten vor der Pause selbst entscheidend. Gruppensieger wird Club Brügge, der gegen HJK Helsinki 2:1 gewinnt.

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Das 1:0 für Kopenhagen ist ein ziemlich kurioser Treffer. gif: dailymotion

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Ex-YB-Spieler Josef Martinez trifft zum Ausgleich. gif: dailymotion

Karabach – Inter Mailand 0:0

Inter Mailand ist in der Gruppe F schon vor dem Gastspiel bei Karabach Agdam für die K.o.-Runde qualifiziert und das ist der Partie dann auch deutlich anzumerken. Inter muss nicht, Karabach kann nicht. In der 94. Minute gehtes aber plötzlich drunter und drüber, als der Schiedsrichter einen regulären Treffer der Aserbaidschaner nicht gibt. Deshalb sichert sich Dnjepr Dnjepropetrowsk dank einem 1:0-Sieg gegen die AS St-Etienne den zweiten Platz für die Sechzehntelfinals.

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Dieser Karabach-Treffer zählt nicht. gif: srf

Salzburg – Giurgiu 5:1

Red Bull Salzburg zündet in der Gruppe D zum Schluss der Gruppenphase noch einmal ein Feuerwerk. Mann des Spiels beim 5:1-Sieg gegen Astra Giurgiu ist Kevin Kampl. Der Slowene erzielt zwei Treffer und bereitet zwei weitere vor. 21 Tore hat Salzburg in sechs Partien erzielt: Das ist Rekord. Den Treffer des Abends ist allerdings der Ehrentreffer der Georgier durch George Florescu. Auch die zweite Partie ist ein Tor-Spektakel: 4:3 schlägt Dinamo Zagreb Celtic Glashow, trotzdem sind die Schotten weiter.

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Autsch! Salzburgs Alan knallt nach dem 3:0 in den Pfosten. gif: Dailymotion

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Das schönste Tor des Abends erzielt der Georgier George Florescu.  gif: dailymotion

Lille – Wolfsburg 0:3

Der VfL Wolfsburg gewinnt das Endspiel beim OSC Lille in der Gruppe H souverän mit 3:0. Matchwinner ist der Schweizer Nati-Spieler Ricardo Rogriguez, der nach der Pause erst sehenswert per Freistoss und kurz vor Schluss per Penalty trifft. Seinen Teil dazu beitragen kann auch Diego Benaglio. Der Schweizer Keeper hält beim Stand von 0:2 einen Penalty. Den Gruppensieg holt sich Everton, das zum Schluss zuhause gegen den FK Krasnodar 0:1 verliert.

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Rodriguez trifft per Freistoss. gif: dailymotion

Legia Warschau – Trabzonspor 2:0

Das kurioseste Tor der letzten Europa-League-Runde fällt beim Spiel zwischen Legia Warschau und Trabzonspor. Die Polen brauchen nach 22 Minuten fünf Anläufe, bis der Ball endlich im Netz zappelt. Nach einem langen Hin und Her bugsiert schliesslich Trabzonspors Fatih Öztürk den Ball ins eigene Netz. 

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Das Ping-Pong-Tor von Legia Warschau. gif: gfycat 

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