Sport
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National League A, 18. Runde

Bern – Lausanne 5:1 (1:1, 3:0, 1:0)

Davos – Servette 5:2 (2:0, 0:0, 3:2)

Fribourg – Biel 6:3 (4:1, 0:2, 2:0)

Kloten – Zug 4:3 (1:0, 1:0, 1:3, 0:0) n.P.

Lugano – Ambri 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)

NLA, 18. Runde

Schwarzer Abend für alle Auswärtsfahrer: Nur die Gastgeber haben Grund zum Jubeln

Fünf Spiele, Fünf Heimsiege: Bern, Davos und Fribourg verlängern ihre Siegesserien problemlos – Lugano triumphiert im Tessiner Derby und Kloten muss bis zum Penaltyschiessen zittern. 



Bern – Lausanne: Bern siegt immer weiter

– Grosses Kino bieten Bern und Lausanne nicht gerade. Der Schlittschuhclub Bern feiert mit 5:1 aber den achten Sieg (inklusive Cup) hintereinander. Bei Lausanne fehlt wiederum der verletzte Star-Goalie Cristobal Huet, der allerdings entweder heute Samstagabend im Heimspiel gegen die ZSC Lions, spätestens aber nach der Nationalmannschaftspause wieder mittun kann.

– Die Entscheidung fällt nach 35 Minuten. Bis zu diesem Zeitpunkt führte Bern lediglich mit 2:1, wobei der kanadische Verteidiger Marc-André Gragnani, der schon am Dienstag beim Auswärtssieg im Cup zweimal getroffen hatte, sein viertes Saisontor (2:1) beisteuert.

– Lausanne kommt dem neuerlichen Ausgleichstreffer mehrmals nahe. Dann leistet sich Lausannes Back John Gobbi während eines Bully ein unnötiges Foul, zehn Sekunden später nützt Martin Plüss die Überzahl zu Berns drittem Goal. Und weitere 23 Sekunden später gelingt Marc Reichert das mehr als vorentscheidende 4:1. Die letzten Zweifel räumt Christoph Bertschy nach bloss 43 Sekunden im Schlussabschnitt mit dem 5:1 aus.

Sogar der Twitter-Beauftragte kommt ins Schwitzen

Berns Martin Pluess, links, und Christoph Bertschy feiern den Treffer zum 5:1 im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem  Lausanne HC, am Freitag, 31. Oktober 2014, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Da ist der Mist geführt: Martin Plüss und Christoph Bertschy feiern das 5:1. Bild: KEYSTONE

Davos – Servette: Zehnter Heimsieg für Davos

– Davos bleibt im eigenen Stadion weiter ohne Punktverlust. Den Spengler-Cup-Sieger Genève-Servette bezwingt der HCD 5:2. Die bisherige Heimbilanz der aktuellen Nummer 1 der NLA ist beeindruckend: 10 Siege, 59:21 Tore.

– Im Cup hatte der HCD quasi ausserplanmässig ein Timeout beansprucht und sich gegen das Out beim B-Ligisten Visp (2:4) bestenfalls mit halber Kraft gewehrt. In der NLA hingegen überrollt der Rekordchampion die Konkurrenz nach wie vor im beeindruckenden Stil. Servette bekommt die Qualität und Entschlossenheit der Bündner von Beginn weg zu spüren. Nach 80 Sekunden verschaffte Enzo Corvi dem Leader den ersten Vorteil. In der 12. Minute erhöhte Marc Wieser auf 2:0.

– Im letzten Abschnitt sorgten Ambühl mit einem wunderbaren Solo und Koistinen mit dem zweiten HCD-Powerplay-Tor für eine 4:0-Führung. Erst in den Schlussminuten betrieben die Westschweizer wertlose Resultatkosmetik.

Huch, da liegt ja Schnee!

Der Davoser Marc Wieser schiesst das 2:0, gegen den Genfer Torhueter Robert Mayer,  beim Eishockeyspiel der National League A zwischen dem HC Davos und Geneve-Servette HC, am Freitag, 31. Oktober 2014, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Der Cup-Frust ist vergessen. Marc Wieser bezwingt den Genfer Goalie Robert Mayer zum 2:0. Bild: KEYSTONE

Fribourg – Biel: Zenhäuserns dritter Streich

>>> Hier gibt's den Liveticker der Partie zum Nachlesen

– Der HC Fribourg-Gottéron macht sich auf, das Feld in der NLA von hinten aufzurollen. Die Freiburger gewinnen das erste Spiel eines wegweisenden Wochenendes gegen Biel mit 6:3. Erstmals in dieser Saison gewinnen die Freiburger drei (Meisterschafts-)Spiele hintereinander. Für Gerd Zenhäusern, den neuen Trainer, der vorher bei Gegner Biel gewirkt hatte, war es der dritte Streich.

– Die Basis zum Sieg legt Fribourg im ersten Abschnitt mit gleich zwei Tor-Doubletten: Zuerst bringen Benny Plüss und Tristan Vauclair nach fünf Minuten innerhalb von 27 Sekunden das Heimteam mit 2:0 in Führung, später erhöhen nach 15 Minuten Killian Mottet und wieder Plüss innerhalb von 21 Sekunden von 2:1 auf 4:1.

– Der EHC Biel, der vier der letzten fünf Duelle gegen Gottéron gewonnen hat, gibt sich noch nicht geschlagen. Im zweiten Abschnitt kommen die Seeländer durch Martin Ulmer (2:4) und Matthias Rossi (3:4) auch dank der Unterstützung von Fribourgs Goalie Melvin Nyffeler auf 3:4 heran. Im Schlussabschnitt machte Nyffeler bei einer Ausgleichschance von Rossi (42.) seinen Fehler aber wieder gut.

Zwillinge, zumindest im Geiste

L'entraineur biennois Kevin Schlaepfer, gauche, pose avec l'entraineur fribourgeois Gerd Zenhaeusern, droite, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, entre le HC Fribourg-Gotteron et le EHC Biel-Bienne, ce vendredi 31 octobre 2014 a la patinoire de la BCF Arena de Fribourg. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Kevin Schläpfer und Gerd Zenhäusern feiern ihr Wiedersehen. Bild: KEYSTONE

Kloten – Zug: Flyers trotz Blackouts erneut Sieger

– Gegen Zug entgleitet Kloten auf dem Weg zum 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen spät eine 3:0-Reserve. Das Nervenspiel im Shoot-out hätten sich die Flyers im Prinzip ersparen können. Bis zur 50. Minute beherrschen sie den EVZ mehr oder weniger sicher, ehe die Gäste innerhalb von 33 Sekunden mit einer Doublette (Bouchard/Earl) eine Rückkehr erzwingen. Das 3:3 Sondells bahnte sich regelrecht an, weil Kloten unter Druck nun plötzlich minutenlang taumelte.

– Erst in der zweiten Zusatzschlaufe schütteln die Flyers den EV Zug endgültig ab. Derweil Dennis Hollenstein als dritter Zürcher den Penalty souverän verwertet, stoppt Keeper Gerber den Nationalspieler Suri. Der Sohn des Flyers-Trainers steht wie kein Zweiter für die erhebliche Steigerung. Mit dem Stürmer, der wegen diverser medizinischer Probleme lange pausierte und lediglich in fünf Partien zum Einsatz gelangte, hat Kloten nie verloren.

– Aus der Versenkung aufgetaucht ist Simon Bodenmann. Der Nationalspieler mit dem in der Szene sehr unüblichen Transfervorhaben – er wird am Ende der nächsten Saison zum SCB wechseln – markiert nach über 945 torlosen Minuten kurz vor der zweiten Pause das 2:0. Einen Querpass DuPonts verwertet er mit einem Slapshot in die hohe Ecke – als hätte er in den vergangenen 15 Spielen nie mit einer Krise zu kämpfen gehabt.

Keine heisse Szene verpassen

Kloten Flyers Stuermer Denis Hollenstein, links, trifft beim Penaltyschiessen gegen EV Zug Torhueter Tobias Stephan waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und dem EV Zug am Freitag, 31. Oktober 2014, in der Kolping Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Dennis Hollenstein verwertet seinen Penalty ganz cool. Bild: KEYSTONE

Lugano – Ambri: Pettersson entscheidet das Tessiner-Derby

– Lugano ist auch im zweiten Tessiner Derby nicht zu schlagen. Die Bianconeri müssen für den 3:1-Erfolg gegen den im NLA-Ranking abgestürzten Rivalen lange leiden. Der HCL orientiert sich an der Spitze, Ambris Realität ist wohl ein Playoutplatz.

– Der dritte Heimsieg in Folge gegen Ambri ist von einer schwedischen Note geprägt. Das geniale Duo Klasen/Pettersson ist mehrfach nicht zu stoppen. Hirschis 1:0 bereiten die beiden technisch brillanten Nordländer vor. Und als Lauper den Ausgleich (44.) erzwingt, benötigte Topskorer Fredrik Pettersson nur 37 Sekunden zur Antwort. Sekunden vor Schluss und wenige Meter vor dem leeren Gehäuse kommt er wegen eines Fouls der Leventiner gegen ihn in den Genuss eines seltenen technischen Tors.

– Mit 16 Treffern führt der frühere KHL-Stürmer das Ranking der besten NLA-Stürmer überlegen an. Angreifer seiner Güteklasse hat Ambri derzeit nicht zu bieten. Die Gäste erzeugen in der Schlussphase zwar enorm Druck und konfrontieren Patrick Fischers Squadra teilweise mit erheblichen Problemen, aber Lugano übersteht den späten Ansturm dank Keeper Merzlikins unbeschadet. (dux/si)

Eng, enger, Derby

Lugano's Fredrik Pettersson, right, vies for the puck with Ambri's Alain Birbaum, left, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2014/15 between HC Lugano and HC Ambri Piotta, at the Resega ice stadium, in Lugano, Switzerland, Friday, Oktober 31, 2014. (KEYSTONE/TI-PRESS/Samuel Golay)

Fredrik Pettersson ist von Ambris Hintermannschaft nicht zu stoppen. Bild: TI-PRESS

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