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Champions Hockey League, 1/16-Finals, Rückspiele

Pilsen – Lugano 3:3 (1:1,1:1,1:1) (Hinspiel: 1:4)
Bern – Salzburg 3:3 (1:1,2:2,0:0) (4:1)
Fribourg – Kosice 4:1 (1:0,1:1,2:0) (1:1)
Zug – Berlin 1:2 (0:0,1:0,0:2) (0:4)
ZSC – Wolfsburg 5:2 (0:1,2:0,3:1) (4:1)
Linköping – Davos 2:3 (0:2,0:0,2:1) (7:4)

Zug's Lino Martschini, center, after the ice hockey Champions League match 1/16 Final between EHC Zug and Eisbaeren Berlin, in Zug, Switzerland, Tuesday, October 11, 2016. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Keine Freude herrschte bei den Zugern, die gegen Berlin die zweite Niederlage kassierten. Bild: KEYSTONE

Fribourg behält in der CHL die Nerven – Lugano, ZSC und Bern auch locker weiter

In den Sechzehntelfinals der Champions Hockey League schaffen es von den Schweizer Teams Fribourg, Bern, die ZSC Lions und Lugano in die nächste Runde. Zug und Davos dagegen bleiben auf der Strecke.



Die CHL-Achtelfinals der Schweizer Teams

ZSC LionsLugano
Jyväskylä (FIN) – Bern
KalPa Kuopio (FIN) – Fribourg
Hinspiele am 1., Rückspiele am 8. November.

ZSC Lions – Wolfsburg 5:2

Nach dem 4:1 in Wolfsburg liessen es die Zürcher im Hallenstadion gemächlich angehen. Die Deutschen gingen das Rückspiel dagegen mit viel Einsatz an und wurden dafür auch belohnt: In der 8. Minute erzielte Jeff Likens das 1:0.

Der «Z» wurde seiner Favoritenrolle erst nach einer halben Stunde gerecht, als die Kräfte der Grizzlys langsam nachliessen. Chris Baltisberger (34.) und Patrick Thoresen (39.) sorgten dafür, dass das Weiterkommen schon vor dem letzten Drittel nicht mehr zur Diskussion stand.

Baltisberger lenkt den Schuss von Reto Schäppi ins Tor

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Video: streamable

Dort tobten sich die Zürcher noch einmal aus. Phil Baltisberger, Pius Suter und Fabrice Herzog sorgten für die ZSC-Tore zum Schlussstand von 5:2. 

Bern – Salzburg 3:3

Erstaunlicherweise waren die Österreicher im ersten Drittel die bessere Mannschaft, dennoch gingen die Berner in der 6. Minute durch Martin Plüss in Führung. Derselbe Plüss, der dem Gegner zehn Minuten später mit einem Fehlpass auch den verdienten Ausgleich ermöglichte.

Im zweiten Drittel sah es dann nach einer SCB-Gala aus, Tristan Schwerwey und Ryan Lasch sorgten mit zwei Toren innert zwei Minuten für die baldige 3:1-Führung. Die Moral der Salzburger war damit aber keineswegs gebrochen, denn nach 36 Minute stand es bereits wieder 3:3.

Das Tor von Scherwey

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Im Schlussdrittel fand der Puck den Weg nicht mehr ins Netz, es blieb beim 3:3, mit dem sich der Schweizer Meister das Achtelfinal-Duell gegen Jyväskylä aus Finnland verdiente.

Bern's Tristan Scherwey, left, fights for the puck with Salzburg's Alexander Pallestrang during a Champions Hockey League round of 32, 2nd leg match between SC Bern of Switzerland and Red Bull Salzburg of Austria at the Postfinance Arena in Bern, Switzerland, Tuesday, October 11, 2016. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

SCB-Torschütze Tristan Scherwey (l.) im Zweikampf mit Salzburgs Alexander Pallestrang. Bild: KEYSTONE

Fribourg – Kosice 4:1

Fribourg ging mit mit dem ausgeglichensten Resultat aller Schweizer Teams ins Rückspiel, 1:1 trennte man sich letzte Woche in Kosice. Darum umso wichtiger war das 1:0 für die Freiburger in der 9. Minute durch Chris Rivera.

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Die Gäste aus der Slowakei waren aber erneut ebenbürtig und glichen in der 28. Minute wieder aus. Juraj Mily liess Gottéron-Goalie Benjamin Conz keine Chance.

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Fribourg konnte aber wieder vorlegen, kurz nach Spielmitte war Lorenz Kienzle im Powerplay erfolgreich. Die Spannung blieb erhalten bis zu Beginn des Schlussdrittels, als Gottéron mit einem Doppelschlag durch Yannick Rathgeb und Roman Cervenka für die Vorentscheidung sorgte.

Zug – Berlin 1:2

>>> Hier gibt's den Liveticker zum Nachlesen.

Nach dem hitzigen Hinspiel in Berlin durfte man in Zug eine emotionale Partie erwarten. Doch die Zuger enttäuschten zu Beginn auf ganzer Linie: Weder kämpferisch noch spielerisch konnten sie sich von den Gästen abheben. Erst nach dem Führungstreffer von Dominic Lammer in der 27. Minuten war wieder etwas Pfeffer in der Partie.

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Weil die Zuger in der Offensive im Vergleich zu den NLA-Spielen enttäuschend schwach blieben, verpuffte der Schwung aber bald wieder. Spätestens in der 49. Minute war er dann ganz weg: Andre Rankel gelang der Ausgleich für Berlin, womit das Out des EVZ besiegelt war. Darin Olver mit einem Empty-Netter stellte dann sogar noch den zweiten Sieg der Eisbären sicher.

Zug's players with Dominic Lammer, center, celebrate the 1:0, during the ice hockey Champions League match 1/16 Final between EHC Zug and Eisbaeren Berlin, in Zug, Switzerland, Tuesday, October 11, 2016. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Nach dem Treffen von Lammer konnten die Zuger kurz jubeln. Bild: KEYSTONE

Pilsen – Lugano 3:3

Lugano ging in Pilsen mit einem beruhigenden 4:1-Vorsprung aufs Eis und war auch in der Fremde leicht besser. Die Tschechen gingen aber dennoch durch Jakub Lev, der bereits im Hinspiel getroffen hatte, in Führung, aber die Tessiner reagierten binnen zwei Minuten mit dem Ausgleich durch Patrik Zackrisson.

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In der 27. Minute erzielte Gregory Hofmann den verdienten 2:1-Führungstreffer.

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Lugano war danach dem 3:1 nahe, Ryan Gardner scheiterte am Pfosten, doch weil Pilsen nach einer halben Stunde erneut ausgleichen konnte blieb die Spannung vorerst erhalten. Erst nach dem dritten Lugano-Tor durch Raffaele Sannitz war der Mist geführt. Aber zum Sieg reichte es Lugano dennoch nicht, neun Sekunden vor Schluss glichen die Tschechen abermals aus.

Linköping – Davos 2:3

Von allen Schweizern am spannendsten machte es der HCD trotz einer 4:7-Niederlage im Hinspiel. Auswärts legten die Bündner einen Blitzstart hin und führten bereits nach 8 Minuten 2:0.

1:0 Andres Ambühl

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2:0 Marc Wieser

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Nach diesem Furioso bekamen die Schweden die Davoser besser in den Griff, doch das Team von Arno Del Curto schöpfte noch einmal Hoffnung, als Robert Kousal in der 47. Minute das 3:0 gelang.

Ein weiteres Tor hätte nun zum Weiterkommen gereicht, doch Linköping blieb cool und holte die Davoser mit zwei späten Toren unsanft aus ihrer Wolke.

(drd/sda)

Die Telegramme

Pilsen - Lugano 3:3 (1:1, 1:1, 1:1)
2065 Zuschauer. - SR Brill/Hodek (GER/CZE), Brejcha/Suchanek (CZE). - Tore: 8. Lev (Kracik) 1:0. 10. Zackrisson (Sartori, Martensson) 1:1. 27. Hofmann (Ulmer) 1:2. 31. Kodytek (Pulpan) 2:2. 48. Sannitz (Gardner, Bertaggia) 2:3. 60. (59:51) Svoboda (Ceresnak) 3:3. - Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten gegen Pilsen, 8mal 2 Minuten gegen Lugano.

ZSC Lions - Wolfsburg 5:2 (0:1, 2:0, 3:1)
3067 Zuschauer. - SR Nikolic/Kurmann (AUT/SUI), Borga/Progin (SUI). - Tore: 8. Likens (Mulock, Vogl) 0:1. 34. Chris Baltisberger (Schäppi, Shannon/Ausschlüsse Furchner, Fauser) 1:1. 39. Thoresen (Chris Baltisberger, Shannon) 2:1. 42. Phil Baltisberger 3:1. 45. Fauser (Pfohl/Ausschluss Phil Baltisberger) 3:2. 51. Suter (Ausschluss Guerra!) 4:2. 53. Herzog (Suter) 5:2. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen ZSC, 4mal 2 Minuten gegen Wolfsburg.

Zug - Eisbären Berlin 1:2 (0:0, 1:0, 0:2)
4692 Zuschauer. - SR Prazak/Koch (CZE/SUI), Castelli, Kaderli (SUI). - Tore: 27. Lammer (Grossmann/Ausschluss Jahnke) 1:0. 49. Rankel (Wilson) 1:1. 56. Olver (Hördler) 1:2 (ohne Goalie). - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Zug, 6mal 2 Minuten gegen Berlin.

Fribourg-Gottéron - Kosice 4:1 (1:0, 1:1, 2:0)
1610 Zuschauer. - SR Brännare/Eichmann (FIN/SUI), Fluri/Obwegeser (SUI). - Tore: 9. Rivera (Rathgeb) 1:0. 28. Mily 1:1. 32. Kienzle (Mottet/Ausschluss Vasicek) 2:1. 41. (40:39) Rathgeb (Cervenka) 3:1. 42. (41:15) Cervenka (Sprunger) 4:1. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg, 6mal 2 Minuten Kosice.

Bern - Salzburg 3:3 (1:1, 2:2, 0:0)
13'696 Zuschauer. - SR Haupt (GER)/Wehrli, Kovacs/Wüst. - Tore: 6. Plüss 1:0. 15. Hochkofler 1:1. 23. Scherwey (Untersander) 2:1. 25. Lasch (Scherwey, Berger/Ausschluss Welser) 3:1. 27. Raffl (Pallestrang, Duncan) 3:2. 36. Duncan (Ausschluss Trattnig!) 3:3. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Bern, 2mal 2 plus 5 Minuten (Welser) plus Spieldauer (Welser) gegen Salzburg.

Linköping - Davos 2:3 (0:2, 0:0, 2:1)
2500 Zuschauer. - SR Boman/Persson (FIN/SWE), Dahmen, Malmqvist (SWE). - Tore: 6. Ambühl (Kousal) 0:1. 9. Marc Wieser 0:2. 47. Kousal (Forster, Ambühl/Ausschluss Little) 0:3. 50. Bergfors Lundgren, Nakyva/Strafe angezeigt) 1:3. 56. Little (Nakyva, Larsson) 2:3. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Linköping, 3mal 2 Minuten gegen Davos.

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